queer_Feminismus

referat für queer_feminismus

Ab sofort ist jeden Donnerstag zu den Sprechzeiten FLTI*-Tag im RefRat. Kommt vorbei!

Sprechzeiten im WS 16/17 jeden Donnerstag 13 bis 15 Uhr und nach Absprache 
am 06.04 findet keine Sprechstunde statt

E-Mail:queer_fem [at] refrat.hu-berlin.de

Wir sind umgezogen! Seit dem 11.01 findet ihr uns in der Ziegelstraße 5.

Postadresse:
Referent_innenRat HU Berlin
Referat für Queer_Feminismus
Unter den Linden 6, 10099 Berlin


Zuständigkeiten


genderistische strukturen sind auch im unialltag permanente realität und re_produzieren kontinuierlich patriarchale_hetero_sexistische_gewaltvolle diskriminierungsverhältnisse für viele.

unser referat setzt sich mit diesen unterdrückungsverhältnissen auseinander, versucht diese zu benennen und zu verändern und von diskriminierung negativ betroffene menschen zu unterstützen. mit informationen, artikeln und veranstaltungen erhöhen wir die sichtbarkeit queer_feministischer kritik und positionen. wir wollen raum schaffen für kritische diskussionen und persönlichen austausch. queer_feministischen gruppen und initiativen bieten wir strukturelle und finanzielle unterstützung an.

die widersprüche und grenzen queer_feministischer politik wird auch unsere arbeit nicht auflösen können, aber sie kann teil der ver_störung von macht-verhältnissen sein.

Antidiskriminierungsberatung

Es gibt eine Antidiskriminierungsberatung (adb) der Studierendenschaft. Studentisch und
solidarisch:
Rassismusberatung und Transberatung
Invalidenstraße 110, Raum 433

Alle weiteren Informationen hier:

https://www.refrat.de/admin/frontend.php?menuid=157&menu=adb&getlang=de

Zu sexistischer Belästigung und Übergriffen könnt ihr auch in die
Antidiskriminierungsberatung gehen oder in die Sprechstunde des Referat
für queer_Feminismus kommen.

Toiletten

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Toiletten an der HU:

im ZTG Georgenstraße 47, 1.OG und im RefRat Ziegelstraße 5 (nutzbar in den Bürozeiten) befindet sich eine ALL-GENDER-TOILETTE


ein Euroschlüssel zur Toilettennutzung kann im Büro der adb (R. 433 Invalidenstrass 110 4. OG)
während der Beratungsszeiten (di & mi 11.00 - 14.30 ) gegen Pfand abgeholt werden

Toiletten für Alle! All-Gender-Klos an die Uni!

Toiletten sind für alle da!

Schon lange gibt es studentische Kämpfe um Toiletten für alle an der Uni.
Zweigeschlechtlich getrennte Frauen- und Männer-Toiletten sind ein
unsicherer Raum für alle Menschen, die nicht (immer) als das Geschlecht
gelesen werden, dem sie sich zugehörig fühlen oder sich weder dem einen
noch dem anderen zuordnen, das heißt insbesondere für Trans*-Menschen. Sie
müssen sich bei einer so alltäglichen Sache wie auf Toilette zu gehen, in
Kategorien einordnen, mit denen sie sich nicht identifizieren, ihr
Geschlecht wird von Anderen infrage gestellt, sie werden angefeindet, gar
körperlich angegriffen. Die Toilette wird zum Teil zum gemiedenen Ort.

Ein Teil der Lösung, gegen diese Transfeindlichkeit zu kämpfen, kann es
sein, all-gender-Toiletten, also Toiletten für alle Geschlechter, neben
weiterbestehenden Frauen- und Männer-Toiletten einzurichten oder einfach
umzubenennen.
Das fordert auch die AG „Toiletten für Alle“ an der FU. Die
Alice-Salomon-Hochschule hat sie schon und es wird Zeit, dass die anderen
Unis nachziehen und dies nicht als irrelevant abtun.

Auch wir fordern:
Toiletten für Alle! Kein Platz für Transfeindlichkeit!

Sportangebot für FrauenLesbenTrans*


... als Weiterführung und Ergänzung des bisherigen Angebots für Studis des FU-AStAs in Kooperation mit den AStAen von FU und TU.

Aktuelle Infos zum Sportprogramm ...

... von Lowkick gibts unter http://astafu.de/frauen und www.lowkick-berlin.de

... von Tigertaps gibts hier:

Muay Thai und Kondi für Queers
Thaiboxen besteht aus Schlag-, Tritt-, Ellbogen- und Knietechniken, es darf geclincht werden, ist sehr effiktiv und sieht auch überhaupt gut aus. In einer netten Queer-Gruppe geht es nicht um Konkurrenz oder Wettbewerb, sondern um partnerschaftliches und schweißtreibendes Training. Fortgeschrittene, Einstieg jederzeit möglich - jedoch ist das Training schon relativ voll.
Montags, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Mariannenstraße 47

Dynamisches SV-Training für Trans/Inter/Queer
Immer neue Herausforderungen! Mit unterschiedlichen Übungen arbeiten wir an der Wahrnehmung, dem Umgang mit Stress in Konfliktsituationen und an der geistigen und körperlichen Beweglichkeit. Es geht um Entscheidungsfähigkeit, darum dass jede Konfliktsituation eine schnelle Wahrnehmung und dein lösungsorientiertes, konsequentes Handeln benötigt. Auch Aggressionen gezielt einzusetzen, um aus einer gefährlichen Situation so heile wie möglich rauszukommen, kann durch ein entsprechendes Training entwickelt werden.
Einstieg jederzeit möglich!
Mittwochs, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Waldemarstraße 36, im Hinterhof hinten rechts den Aufgang hoch

Muay Thai und Kondi für Trans* and Friends
Thaiboxen besteht aus Schlag-, Tritt-, Ellbogen- und Knietechniken, es darf geclincht werden, ist sehr effiktiv und sieht auch überhaupt gut aus. In einer kleineren sympathischen Trans* and Friends-Gruppe geht es nicht um Konkurrenz oder Wettbewerb, sondern um partnerschaftliches undschweißtreibendes Training.
Anfänger_innen und Fortgeschrittene, Einstieg jederzeit möglich!
Freitags, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Waldemarstraße 36, im Hinterhof hinten rechts den Aufgang hoch

AG Feministisch Sprachhandeln an der HU


Die AG Feministisch Sprachhandeln der Humboldt-Universität zu Berlin ist als statusgruppen- und fakultätsübergreifende Unter-AG der Arbeitsgruppe „Gleichstellungssatzung nach § 5a Berliner Hochschulgesetz“ (vgl. Rechenschaftsbericht der zentralen Frauenbeauftragten 2009-2012, Seite 72) entstanden. Die AG versteht sich als feministisch, d. h. sie arbeitet gegen strukturelle Diskriminierungen durch Sexismus/Genderismus_Ableismus_Rassismus_Klassismus_Migratismus. Die in der AG Aktiven sind in Bezug auf diese interdependente Diskriminierungsstruktur unterschiedlich positioniert.

Die AG arbeitet zur Zeit an einem Leitfaden zu antidiskriminierenden SprachHandlungen, der über Bedeutung und Wirkungsweise von Sprache informiert, zentrale Begriffe erläutert, die sprachliche Diskriminierungen und Empowerment-Strategien betreffen, und konkrete Angebote für die Umsetzung beim Schreiben und Sprechen macht.

Weitere Infos gibts unter: queer_fem@refrat.hu-berlin.de

Literaturtipps:
**Nadine Lantzsch und Leah Bretz (2013): Queer_Feminismus. Label & Lebensrealität. unrast.
**lann hornscheidt (2012): feministische w_orte. ein lern-, denk- und handlungsbuch zu sprache und diskriminierung, gender studies und feministischer linguistik. Brandes & Apsel.
**Karin Kusterle (2011): Die Macht von Sprachformen. Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Genderwahrnehmung. Brandes & Apsel.
**AK Feministische Sprachpraxis (2011): Feminismus schreiben lernen. Brandes & Apsel.
**Grada Kilomba (2010): Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism. unrast.
**Noah Sow (2009): Deutschland Schwarz weiß. Der alltägliche Rassismus. Goldmann.

Die Bücher feministische w_orte, Feminismus schreiben lernen und Plantation Memories können am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) in der Georgenstraße 47, Raum 1.08 mit Rabatt erworben werden.

Diskriminierende Belästigungen und sexistische Übergriffe an der Uni


Unser Angebot in Bezug auf die Frage "Was tun bei diskriminierenden Belästigungen und sexistischen Übergriffen an der Uni?"

**Beratung

Wir bieten als Ref_erentinnen für queer_Feminismus eine parteiliche Beratung aus queer_feministischer, studentischer Perspektive an. Für die Beratung bzw. zur Terminvereinbarung erreichst Du uns:


//persönlich: während unserer Sprechzeit donnerstags von 14 bis 16 Uhr im RefRat
//telefonisch: während unserer Sprechzeit donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter (030) 2093-46662
//per E-Mail: queer_fem@refrat.hu-berlin.de

Die Beratung findet in den Räumen des RefRats oder einem anderen für Dich geschützten Raum statt, den wir für das Gespräch bei Bedarf organisieren.

**FLT*-Sportangebot

Als permanentes empowerment-Angebot  haben wir: FLT*Sport (z.B. Selbstverteidigung und Thaiboxen) bei Tigertaps und LowKick. Weitere Infos vgl. oben.

**Awareness-Plakat (hier der deutsche Text)

Diese Tipps und Möglichkeiten sollen empowernd (bestärkend, unterstützend) wirken und möglichst Viele auf eventuelle übergriffige Situation vorbereiten und dafür sorgen, dass Ihr Euch wehren könnt. Übergriffige, Grenzen verletzende Situationen können traumatisch sein. Dementsprechend kann es passieren, dass Ihr nicht immer für Euch passend sorgen könnt. Diese Info ist ein Versuch, diese gewaltvollen Strukturen aufzubrechen und dem etwas entgegen zu setzten.

Reagiere sofort, zögere nicht!
Mache klare Ansagen: „Gehen Sie weg!" "Hör auf!“
Lass Dich nicht auf Diskussionen ein!
Mache, wenn es Dir möglich ist, Lärm!

Sprich andere in der Nähe und/oder Vorbeikommende an und bitte um Hilfe!
Sind Mitarbeiter_innen der Uni und/oder Wachschutzpersonal vor Ort, z.B. in der Bibliothek, sprich sie an und bitte um Hilfe!
Ist niemand in der Nähe und Du hast ein Handy dabei: Rufe jemanden an!

Auch wenn Du nicht sicher weißt, ob Du die Informationen weitergeben möchtest, schreibe den Vorfall möglichst noch am gleichen Tag genau auf!
Rede mit Freund_innen darüber, tauscht Eure Erfahrungen aus!
Richte Deine Wut nicht gegen Dich selbst, sondern überlege mit anderen Gegenstrategien!


Als diskriminierende Belästigung bzw. sexistischer Übergriff gilt jede Handlung und jede Äußerung, die Deine persönlichen Grenzen verletzt! Die Definitionsmacht liegt bei Dir!

Alle Personen an der Uni mit Leitungs- und Aufsichtsfunktion sind verpflichtet, jeglicher Form von diskriminierenden bzw. sexualisierten Übergriffen entgegenzuwirken, Hinweisen ohne Ausnahme nachzugehen und bei Vorliegen eines Verdachtes geeignete Maßnahmen zu ergreifen bzw. die zuständigen Stellen zu informieren.

Wende Dich innerhalb der Uni z.B. an:
//das Referat für queer_Feminismus des Referent_innenRats der HU (queer_fem@refrat.hu-berlin.de)
//das Referat für Soziales des Referent_innenRats der HU (soziales@refrat.hu-berlin.de)
//die AntiDiskriminierungsBeratung des Referent_innenRats der HU (adb@refrat.hu-berlin.de)
//die zentrale Frauenbeauftragte bzw. die dezentrale Frauenbeauftragte Deines Instituts (http://frauenbeauftragte.hu-berlin.de)
//die Leitung Deines Instituts bzw. Verantwortliche am Ort des Übergriffs
//die Leitung der Abteilung für Personal und Personalentwicklung der Uni (wenn es sich bei den Beschuldigten um Lehrende oder Mitarbeiter_innen handelt)
//die Leitung der Abteilung Angelegenheiten der Studierenden (wenn es sich bei den Beschuldigten um Student_innen handelt)
//Deine Vorgesetzten (wenn sich der Vorfall an Deinem Uni-Arbeitsplatz ereignet hat)
//Wende Dich an Beratungsstellen außerhalb der Uni!

Alarmiere in akuten Situationen die Polizei! Nur sie kann die Personalien der betreffenden Person aufnehmen, damit ggf. ein Hausverbot ausgesprochen werden kann.
Stelle, wenn Du das Gefühl hast Dich würde das stärken, Strafanzeige bei der Polizei! Du kannst eine Begleitung zum Termin vor Ort mitnehmen oder ein Online-Formular nutzen.


geändert: 05.04.17, 22:59 | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin