queer_Feminismus

referat für queer_feminismus



Sprechzeiten im WS 16/17 jeden Dienstag 12 bis 14 Uhr und nach Absprache

E-Mail: queer_fem@refrat.hu-berlin.de

Workshop für queer_feministische Hoschulpolitik

am Mittwoch, den 14.12.16 um 17 Uhr, in Raum 1085, Unter den Linden 6

Ihr habt Bock auf Hochschulpolitik? Ihr würdet gerne wissen, was es eigentlich mit der studentischen und akademischen Selbstverwaltung auf sich hat? Ihr wollt euch queer_feministisch an der Uni vernetzen? Dann kommt vorbei! Im Workshop soll es darum gehen, wo und wie an der Hochschule politisch mitgemischt werden kann mit einem Fokus auf (queer_)feministische Politik. Ihr könnt eure Fragen, Wünsche und Interessen mitbringen oder einfach so kommen.

Offen für alle Geschlechter außer Cis-Männer*.

*Eine gängige Erläuterung für Cis-Mann ist: Du bist ein Cis-Mann, wenn dir bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und du dich auch so identifizierst.
















Zuständigkeiten


genderistische strukturen sind auch im unialltag permanente realität und re_produzieren kontinuierlich patriarchale_hetero_sexistische_gewaltvolle diskriminierungsverhältnisse für viele.

unser referat setzt sich mit diesen unterdrückungsverhältnissen auseinander, versucht diese zu benennen und zu verändern und von diskriminierung negativ betroffene menschen zu unterstützen. mit informationen, artikeln und veranstaltungen erhöhen wir die sichtbarkeit queer_feministischer kritik und positionen. wir wollen raum schaffen für kritische diskussionen und persönlichen austausch. queer_feministischen gruppen und initiativen bieten wir strukturelle und finanzielle unterstützung an.

die widersprüche und grenzen queer_feministischer politik wird auch unsere arbeit nicht auflösen können, aber sie kann teil der ver_störung von macht-verhältnissen sein.

Sportangebot für FrauenLesbenTrans*


... als Weiterführung und Ergänzung des bisherigen Angebots für Studis des FU-AStAs in Kooperation mit den AStAen von FU und TU.

Aktuelle Infos zum Sportprogramm ...

... von Lowkick gibts unter http://astafu.de/frauen und www.lowkick-berlin.de

... von Tigertaps gibts hier:

Muay Thai und Kondi für Queers
Thaiboxen besteht aus Schlag-, Tritt-, Ellbogen- und Knietechniken, es darf geclincht werden, ist sehr effiktiv und sieht auch überhaupt gut aus. In einer netten Queer-Gruppe geht es nicht um Konkurrenz oder Wettbewerb, sondern um partnerschaftliches und schweißtreibendes Training. Fortgeschrittene, Einstieg jederzeit möglich - jedoch ist das Training schon relativ voll.
Montags, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Mariannenstraße 47

Dynamisches SV-Training für Trans/Inter/Queer
Immer neue Herausforderungen! Mit unterschiedlichen Übungen arbeiten wir an der Wahrnehmung, dem Umgang mit Stress in Konfliktsituationen und an der geistigen und körperlichen Beweglichkeit. Es geht um Entscheidungsfähigkeit, darum dass jede Konfliktsituation eine schnelle Wahrnehmung und dein lösungsorientiertes, konsequentes Handeln benötigt. Auch Aggressionen gezielt einzusetzen, um aus einer gefährlichen Situation so heile wie möglich rauszukommen, kann durch ein entsprechendes Training entwickelt werden.
Einstieg jederzeit möglich!
Mittwochs, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Waldemarstraße 36, im Hinterhof hinten rechts den Aufgang hoch

Muay Thai und Kondi für Trans* and Friends
Thaiboxen besteht aus Schlag-, Tritt-, Ellbogen- und Knietechniken, es darf geclincht werden, ist sehr effiktiv und sieht auch überhaupt gut aus. In einer kleineren sympathischen Trans* and Friends-Gruppe geht es nicht um Konkurrenz oder Wettbewerb, sondern um partnerschaftliches undschweißtreibendes Training.
Anfänger_innen und Fortgeschrittene, Einstieg jederzeit möglich!
Freitags, von 18:00 bis 20:00 Uhr, Waldemarstraße 36, im Hinterhof hinten rechts den Aufgang hoch

AG Feministisch Sprachhandeln an der HU


Die AG Feministisch Sprachhandeln der Humboldt-Universität zu Berlin ist als statusgruppen- und fakultätsübergreifende Unter-AG der Arbeitsgruppe „Gleichstellungssatzung nach § 5a Berliner Hochschulgesetz“ (vgl. Rechenschaftsbericht der zentralen Frauenbeauftragten 2009-2012, Seite 72) entstanden. Die AG versteht sich als feministisch, d. h. sie arbeitet gegen strukturelle Diskriminierungen durch Sexismus/Genderismus_Ableismus_Rassismus_Klassismus_Migratismus. Die in der AG Aktiven sind in Bezug auf diese interdependente Diskriminierungsstruktur unterschiedlich positioniert.

Die AG arbeitet zur Zeit an einem Leitfaden zu antidiskriminierenden SprachHandlungen, der über Bedeutung und Wirkungsweise von Sprache informiert, zentrale Begriffe erläutert, die sprachliche Diskriminierungen und Empowerment-Strategien betreffen, und konkrete Angebote für die Umsetzung beim Schreiben und Sprechen macht.

Weitere Infos gibts unter: queer_fem@refrat.hu-berlin.de

Literaturtipps:
**Nadine Lantzsch und Leah Bretz (2013): Queer_Feminismus. Label & Lebensrealität. unrast.
**lann hornscheidt (2012): feministische w_orte. ein lern-, denk- und handlungsbuch zu sprache und diskriminierung, gender studies und feministischer linguistik. Brandes & Apsel.
**Karin Kusterle (2011): Die Macht von Sprachformen. Der Zusammenhang von Sprache, Denken und Genderwahrnehmung. Brandes & Apsel.
**AK Feministische Sprachpraxis (2011): Feminismus schreiben lernen. Brandes & Apsel.
**Grada Kilomba (2010): Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism. unrast.
**Noah Sow (2009): Deutschland Schwarz weiß. Der alltägliche Rassismus. Goldmann.

Die Bücher feministische w_orte, Feminismus schreiben lernen und Plantation Memories können am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) in der Georgenstraße 47, Raum 1.08 mit Rabatt erworben werden.

Diskriminierende Belästigungen und sexistische Übergriffe an der Uni


Unser Angebot in Bezug auf die Frage "Was tun bei diskriminierenden Belästigungen und sexistischen Übergriffen an der Uni?"

**Beratung

Wir bieten als Ref_erentinnen für queer_Feminismus eine parteiliche Beratung aus queer_feministischer, studentischer Perspektive an. Für die Beratung bzw. zur Terminvereinbarung erreichst Du uns:


//persönlich: während unserer Sprechzeit donnerstags von 14 bis 16 Uhr im RefRat
//telefonisch: während unserer Sprechzeit donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter (030) 2093-46662
//per E-Mail: queer_fem@refrat.hu-berlin.de

Die Beratung findet in den Räumen des RefRats oder einem anderen für Dich geschützten Raum statt, den wir für das Gespräch bei Bedarf organisieren.

**FLT*-Sportangebot

Als permanentes empowerment-Angebot  haben wir: FLT*Sport (z.B. Selbstverteidigung und Thaiboxen) bei Tigertaps und LowKick. Weitere Infos vgl. oben.

**Awareness-Plakat (hier der deutsche Text)

Diese Tipps und Möglichkeiten sollen empowernd (bestärkend, unterstützend) wirken und möglichst Viele auf eventuelle übergriffige Situation vorbereiten und dafür sorgen, dass Ihr Euch wehren könnt. Übergriffige, Grenzen verletzende Situationen können traumatisch sein. Dementsprechend kann es passieren, dass Ihr nicht immer für Euch passend sorgen könnt. Diese Info ist ein Versuch, diese gewaltvollen Strukturen aufzubrechen und dem etwas entgegen zu setzten.

Reagiere sofort, zögere nicht!
Mache klare Ansagen: „Gehen Sie weg!" "Hör auf!“
Lass Dich nicht auf Diskussionen ein!
Mache, wenn es Dir möglich ist, Lärm!

Sprich andere in der Nähe und/oder Vorbeikommende an und bitte um Hilfe!
Sind Mitarbeiter_innen der Uni und/oder Wachschutzpersonal vor Ort, z.B. in der Bibliothek, sprich sie an und bitte um Hilfe!
Ist niemand in der Nähe und Du hast ein Handy dabei: Rufe jemanden an!

Auch wenn Du nicht sicher weißt, ob Du die Informationen weitergeben möchtest, schreibe den Vorfall möglichst noch am gleichen Tag genau auf!
Rede mit Freund_innen darüber, tauscht Eure Erfahrungen aus!
Richte Deine Wut nicht gegen Dich selbst, sondern überlege mit anderen Gegenstrategien!


Als diskriminierende Belästigung bzw. sexistischer Übergriff gilt jede Handlung und jede Äußerung, die Deine persönlichen Grenzen verletzt! Die Definitionsmacht liegt bei Dir!

Alle Personen an der Uni mit Leitungs- und Aufsichtsfunktion sind verpflichtet, jeglicher Form von diskriminierenden bzw. sexualisierten Übergriffen entgegenzuwirken, Hinweisen ohne Ausnahme nachzugehen und bei Vorliegen eines Verdachtes geeignete Maßnahmen zu ergreifen bzw. die zuständigen Stellen zu informieren.

Wende Dich innerhalb der Uni z.B. an:
//das Referat für queer_Feminismus des Referent_innenRats der HU (queer_fem@refrat.hu-berlin.de)
//das Referat für Soziales des Referent_innenRats der HU (soziales@refrat.hu-berlin.de)
//die AntiDiskriminierungsBeratung des Referent_innenRats der HU (adb@refrat.hu-berlin.de)
//die zentrale Frauenbeauftragte bzw. die dezentrale Frauenbeauftragte Deines Instituts (http://frauenbeauftragte.hu-berlin.de)
//die Leitung Deines Instituts bzw. Verantwortliche am Ort des Übergriffs
//die Leitung der Abteilung für Personal und Personalentwicklung der Uni (wenn es sich bei den Beschuldigten um Lehrende oder Mitarbeiter_innen handelt)
//die Leitung der Abteilung Angelegenheiten der Studierenden (wenn es sich bei den Beschuldigten um Student_innen handelt)
//Deine Vorgesetzten (wenn sich der Vorfall an Deinem Uni-Arbeitsplatz ereignet hat)
//Wende Dich an Beratungsstellen außerhalb der Uni!

Alarmiere in akuten Situationen die Polizei! Nur sie kann die Personalien der betreffenden Person aufnehmen, damit ggf. ein Hausverbot ausgesprochen werden kann.
Stelle, wenn Du das Gefühl hast Dich würde das stärken, Strafanzeige bei der Polizei! Du kannst eine Begleitung zum Termin vor Ort mitnehmen oder ein Online-Formular nutzen.


geändert: 05.12.16, 18:48 | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin