AusländerInnen / Antirassismus

Vollversammlung der Ausländer_innen und Studierenden mit Rassismuserfarung der HU-Berlin

Vollversammlung der Ausländer_innen und Studierenden mit Rassismuserfahrung der Humboldt Universität zu Berlin

 

Liebe/er/es Ausländer_innen Studierende,

Hiermit laden wir euch alle am 01.Juli 2016 um 16:15 Uhr zu unserer nächsten Vollversammlung ein.

Ort: Unter den Linden 6,10099 Berlin

Raum 1085

Kontakt:Antira-Referat

antira@refrat.hu-berlin.de


Einladung zum Seminar:"Rassismus und Rassismuskritik im Bildungssystem 2016"

Liebe Aktivist_innen, Liebe Student_innen und Schüler_innen, Liebe Dozent_innen, Lehrer_innen und Erzieher_innen, liebe Alle,


Es ist wieder soweit, und wir möchten euch/Sie ganz herzlich zum 6. Seminar:" Rassismus und Rassismuskritik im Bildungssystem" einladen.

Das Seminar findet von 21.bis 22.Mai und von 28.bis 29.Mai 2016, jeweils von 10 bis 18 Uhr im Grimm-Zentrum Bibliothek der Humboldt Universität zu Berlin statt

Mehr Informationen zu dem Programmablauf findet/en euch/Sie auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/ridbs.ridbs oder Rassismus im deutschen Bildungssystem

Noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt keine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar: Rassismus und Rassismuskritik im deutschen Bildungssystem

 

Wir freuen uns auf euer Kommen

 

 

 




Rassismus im deutschen Bildungssystem 2015

 „(...) Um sich dem vielschichtigen Phänomen des Rassismus im deutschen
Bildungssystems anzunähern, werden im Rahmen des Seminars verschiedene
Themenfelder behandelt. (...)“
 Mit: Prof. Dr. Maisha M. Eggers · Prof. Dr. Michael Kämper-van den
Boogaart · Dr. Amma Yeboah · Dr. Aissa Halidou· Dr. Natasha A. Kelly ·
Dr. Emily Ngubia Kuria · Joshua Kwesi Aikins ·  Aretha Apithy · Josephine
Apraku · Olenka Bordo · T. Vicky Germain · Saraya Gomis · Joseph Guimatsa
· Siga Mbaraga · Marianne Moudoumbou Ballé · Rodrigue Mingue Mbouyo ·
Lucía Muriel · Christelle Njiki Noufele ·Peggy Piesche · Tahleun
Chamberlin Wandji

Wann? 29. bis 31.05.2015
Wo?   Auditorium des Grimm-Zentrums der Humboldt Universität zu Berlin
Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin (Tram 12, M1; Bus 100, 200; S/U
Friedrichstr.)
Veranstalter: Antira-Referat der Humboldt Universität & Afrika Initiative

Kontakt: Tahleun Chamberlin Wandji & Christelle Njiki Noufele
Mail: rassismusimbildung@gmail.com
https://www.facebook.com/ridbs
Livestream: www.krik.tv
Kinderbetreuung: Anmeldung erforderlich
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne unter der genannten Rufnummer zur
Verfügung.
Tel:017672956018
Flyer
Programmheft

Kontakt


Mail:
antira@refrat.hu-berlin.de

Telefon Referent_InnenRat: 030 209346662

 

Sprechzeiten :

nach Vereinbarung per E-Mail


Sitz:

HU-Hauptgebäude (Rückseite des Ostflügels)
Dorotheenstraße 17 (ehem. Clara-Zetkin-Straße 17)
10117 Berlin-Mitte
Lageplan



Antira Vollversammlung

AusländerInnen-Vollversammlung der Humboldt-Universität


Liebe/Liebes/Lieber Studierende,

hiermit laden wir euch alle wie jedes Jahr zu der nächster HU AusländerInnen- und Antirassismus Vollversammlung

 

Diese wird am 18.06.2015 um 15 Uhr im Raum 1081 an der Hauptgebäude der Humboldt Universität stattfinden.

Adresse: Unter den Linden 6, 10099 Berlin

Raum 10099


Antira-Referat

antira@refrat.hu-berlin.de

 

 


Rassismus im deutschen Bildungssystem Mai 2014

Liebe Studierende, das Referat für Anti-Rassismus des Referent_innenRats

der HU möchte euch gerne auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen!

Seminar:Rassismus im deutschen Bildungssystem

Wann?

16.bis 18.Mai 2014

Wo?

Audimax der Grimm-Zentrum ( Geschwister-Schöll-str.3) und Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin (Unter den Linden 6 oder Dorotheenstr.17)

Verkehrsanbindung:

Tram 12 & M1, Bus 100,200;S/U – Bahnhof Friedrichtstr

Veranstalter_in: Antira-Referat der Humboldt Universität und  Afrika Initiative

Kontakt: Tahleun C. Wandji  Christelle Njiki

Tel. 017664124793

Mail: rassismusimbildung@gmail.com , antira@refrat.hu-berlin.de

Facebook: Rassismus im deutschen Bildungssystem, 10 2013

 

Inhalt

Rassistische Zuschreibungen und Verhaltensweisen gegenüber Schwarzen Kindern und Erwachsenen sind im deutschen Bildungskontext allgegenwärtig. Ob in der Kita, Schule, Universität, Schwarze Menschen erleben auf zahlreichen Ebenen und in unterschiedlichen Formen die ihnen entgegen gebrachten Vorurteile in Verbindung mit Abwertung, Ausgrenzung und faktischer Benachteiligung. Um sich dem vielschichtigen Phänomen des Rassismus im deutschen Bildungssystem anzunähern, werden im Rahmen des Seminars verschiedene Themenfelder behandelt.

 Eine der Ebenen, auf denen sich der Rassismus innerhalb des deutschen Bildungswesens bemerkbar macht, ist die institutionelle. Hier rücken die Strukturen von auf Rassismus basierter Benachteiligung Schwarzer Menschen ins Blickfeld.

Des Weiteren werden Kulturalisierungs- und Zuschreibungsprozesse im Kita- und Schulalltag, die beispielsweise von Lehrenden ausgehen, sowie die inhaltliche Ausgestaltung von sich auf Afrika beziehenden Themen unter die Lupe genommen und analysiert.

Hierbei widmen sich die ReferentInnen unter anderem folgenden Fragestellungen: Wie sehen Rassismus, Kulturalisierung und Diskriminierung  in Kindergarten und Schule heute aus? Wie wird Schwarzsein und Weißsein (re)produziert und was haben diese rassifizierten (post)kolonialen Projektionen für Auswirkungen auf die sozialen Identitäten von weißen und schwarzen Kindern in Deutschland?! Und was macht es mit den Lehrenden, die mit diesem Wissen aufwachsen, es verwenden und unterrichten? Wie bereitet die LehrerInnenbildung auf diese Strukturen vor?

Weiterführend wird die Institution Universität auf die in ihr vorherrschenden weißen Machtstrukturen untersucht und der von Rassismus geprägte Alltag Schwarzer Studierender unter die Lupe genommen.

 

                                               Programm

Freitag 16.05.2015         

Zeit                     Thema 

15:00 – 15:15     Grüße Wörter und Kurzer Dokumentation-Film: T.C.                             Wandji

15:15 – 16:30     Rassismus: Von Rassentheorien zu Kolonialismus                                 und Kapitalismus: Dr. Tsagué F.

16:30 – 18:00     Rassismus und das deutsche Bildungssystem:                                       Gyamerah D.

Samstag 26.10.2014        

Zeit                     Thema 

10:00 – 18:00     Ausstellung

10:00 – 11:15     Rassismus im Bildungssystem in                                        Europa/Handlungsmöglichkeiten Europawahlen                  2014: Madina M.

11:15 – 12:30     Social pedagogical approach in youth social work:                                 Barounga A.             

12:30 – 13:00     Pause

13:15 – 14:15     Was braucht eine Rassismus-kritische Schule? :                                   Gomis S.         

14:15 – 15:30     Die Herausforderungen eines schwarzen                            Bildungspolitik in einem rassistischen Land und eine            neokolonialen Welt: Tonkam S.

15:45 – 16:30     Geschichte und Bildung: Ruanda 20 Jahre nach                  einem vermeidbaren Völkermord: Diane Izabiliza &            Nadja Hümpfer

 

16:30 – 18:00     Podiumsdiskussion mit Publikum: Was haben von              unserer genozidalen Vergangenheit gelernt? :                    Elisabeth Kanza, Diane Izabiliza, Nadja Hümpfer und          Kaunatjikem I.


Sonntag 18.05.2014

Zeit                    Thema

10:00 – 16:00    Ausstellung

10:00 -  16:00    Empowerment-Training( Anmeldung erforderliche):                              Gomis S.

10:00 - 11.30      Institutioneller Rassismus an deutschen Hochschulen          – Das Beispiel der HU Berlin: Kelly A.K.

11:30 – 12:45     Strukturelle Rassismen an Schulen erkennen und                                   benennen: Modupe L.

12:45 – 13:15     Pause

13:15 – 14:00     Menschenrechte gegen Rassismus – Potentiale für            Problemanalyse und Empowerment: Kwessi J.A.

14:00 – 16:00     Podiumsdiskussion: Alternative Vorschläge und                  Lösungsansätze für eine Bildung ohne Rassismus im          Bundesgebiet: Prof. Dr. Maisha Eggers, Aikins Kwesi          J., Daniel Gyamerah und Gummich Judy

                              ReferentInnen

Barounga, Abdel Kader: Aktivist und Sozial-Pädagoge

Gyamerah, Daniel: Politikwissenschaftler, Vorstand Each One Teach One (EOTO) e.V. und Teach First Deutschland Fellow

Gomis, Saraya: Studienrätin, nach der Arbeit an Gymnasium und Gesamtschule in Niedersachsen, nun auf eigenen Wunsch seit 2 Jahren an einer Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe in Berlin- Wedding.

Gummich, Judy: ist Menschenrechtlerin und Diversity-Trainerin und -Beraterin. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie in unterschiedlichen nationalen und internationalen Zusammenhängen vor allem zu Belangen der afrikanischen Diaspora in Deutschland, zu (Anti-)Rassismus, Migration, Befähigung/Behinderung, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Integration/Inklusion sowie intersektionale Lebensrealitäten und Diskriminierung

Hümpfer, Nadja: ehem. Weltwärts-Freiwillige der GIZ in Ruanda; Studium Biochemie an der FU

Izabiliza, Diane: Mitbegründerin von Ruanda Connection; Studium Soziale Arbeit an der ASH; staatlich anerkannte Erzieherin

Kaneza, Elisabeth: Vorsitzende des ruandisch-deutschen jugendnetzwerk’s Ruanda Connection“. Verantworteliche für Öffentlichtkeitsarbeit in der ruandischen Botschaft Berlin.

Kaunatjikem, Israel: Ist Herero und 1947 in Namibia geboren. Als junger Mann schloss er sich der namibischen Befreiungsbewegung gegen das Apartheidssystem an und mußte sein Land 1964 verlassen. Inzwischen lebt er seit 44 Jahren mit seiner großen Familie in Berlin. Sein politisches Engagement bezieht sich in erster Linie auf die Auseinandersetzung Deutschlands mit seiner Vergangenheit als Kolonialmacht, mit seinem ersten Genozid und den Forderungen der Opferverbände nach Entschuldigung und Reparation. Heute arbeite er als Herero-Aktivist mit verschiedenen NGOs zusammen, so mit Berlin Postkolonial e.V. , NO Amnesty for Genocide und Bündnis Namibia.

Kelly, A. Natasha: Doktorandin am Institut für Kommunikationswissenschaften der WWU-Münster, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZtG der HU und Hauptvertreterin der EU im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats.

Aikins, Joshua Kwesi: Politikwissenschaftler, ISD e.V.

Laja, Modupe: Philologin und afrodeutsche Aktivistin, Projektleitung Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.

Madina Muse, Mohammed: Mitglied der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland Bund e.V. und Each One Teach One e.V. Sie hat das Netwerktreffen für People of African Descent und Black Europeans vom 13. – 16.Februar 2014 in Berlin mitorganisiert bei denen schwarzen Interessenvertretungen aus Europa einen Forderungskatalog für die Europawahlen im Mai 2014 erstellt haben. Desweitern hat Madina  Empowerment Workshops für  Workshops und POC Jugendliche in Stuttgart geleitet.

Pr. Dr. Maureen Maisha Eggers:

Erziehungswissenschaftlerin,Geschlechtsforscherin, Dr. Phil. Seit April 2008 Professorin für Kindheit und Differenz (Diversity Studies) an der Hochschule Magdeburg-Stendal, am Standort Stendal. 2005-2008 Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZtG, Zentrum für Transdisziplinäre geschlechter Studien sowie am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte:Diversität,Gender and Diversity, Kritische Weißseinsforschung, Kindheitsforschung, Intersektionalität im Kontext von Critical RaceTheory und Rassismuskritik. Seit 1993 aktiv bei Adefra, Schwarze Frauen in Deutschland.

Dr. Tsagué, Florence A: Politikwissenschaftlerin. unterrichtet seit 2011 Französisch (Philosophische Fakultät/Romanistik) an der Universität Siegen und Mitglied des Integrationsrates der Stadt Siegen.

Tonkam, Senfo: Flüchtling aus kontinental Afrika. Ehemalige StudentInnenführer, Gymnasiumlehrer, Uni-Dozent, Mitbegründer der Black Nation in Babylon-Germany.

Tahleun Wandji, Chamberlin: Referent für Antirassismus an der HU Berlin, Menschenrechtsaktivist und Gründer Afrika Initiative, aktiv bei African Black Community,  Arbeitskreis Panafrikanismus, ASU e.V., u.a.

                                 Die ModeratorInnen

Guimatsa, Joseph: Wirtschaftsjurist, Menschenrechtsaktivist, Mitglied der Afrika Initiative, ASU e.V. ,u.a.

Dr. Halidou, Aissa: Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin sowie Moderatorin und Aktivistin für Panafrikanismus und Antidiskriminierung.

Kaneza, Elisabeth: Vorsitzende des ruandisch-deutschen jugendnetzwerks‘ Ruanda Connection“. Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit in der ruandischen Botschaft Berlin.

Njiki Noufele, Christelle: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Mitglied der Afrika Initiative, AEC e.V., u.a.

                                      Die Dolmetscherinnen

Moudoumbou, Marianne Ballé: Diplomdolmetscherin.

Michoux Landryne Wandji: Dolmetscherin

Kontakt

Tahleun C. Wandji und Christelle Njiki Noufelle

Email: rassismusimbildung@gmail.com & antira@refrat.hu-berlin.de

Facebook: (rassismusimbildung@gmail.com)   oder  (Ridbs Ridbs)

 

Telefon: 017664124793 Oder 030 209346662

Einladung (pdf)
Flyer (pdf)
Plakat (pdf)


„My skin is your border“ Theaterworkshop


Zuständigkeiten

Eine Zielstellung ist die Durchführung einschlägiger zivilgesellschaftlicher Aktivitäten gegen institutionalisierten und informellen Rassismus

Antirademo

Hallo liebe engagierte Mitkämpfer_innen gegen Rassismus und Neonazismus,

am 19.03.2011 um 14 Uhr veranstalten wir die traditionelle Antirademo in
Oranienburg. Die Demonstration soll vom Oranienburger Bahnhof nach
Mittelstadt führen. Mittelstadt ist eines der Problemeghettos in
Oranienburg mit hohem Anteil von Neonazis. Aus diesem Grund haben wir
uns überlegt in Mittelstadt ein Open Air Hiphop Konzert zu veranstalten,
welches das Ende der Demonstration darstellt. Auftreten werden Kurzer
Prozess, Hightek Muzik und Blockwart.
Am Rande der Route werden wir zwei Stops einhalten. Bei einem werden wir
einen Kranz an der Gedenkplakette für das ehem. KZ Oranienburg, bzw
seinen Insassen ablegen und am Gedenkstein für die niedergebrannte
Synagoge Oranienburg ein Trauergebinde niederlegen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr für die Demonstration auf euren Seiten
Werbung machen könntet. Banner, usw findet Ihr auf der Mobiseite:
www.antiratage2011.blogsport.de . Natürlich wü1/4rden wir uns auch über
Eure Teilnahme freuen und wenn Ihr vielleicht auch kleine Trauergebinde
oder ähnliches mitbringen würdet.

Im Vorfeld der Demonstration werden wir verschiedene Infoveranstaltungen
durchführen. Bei den Veranstaltungen werden wir auch die neue Recherche
Broschüre "Blickpunkt #2 - antifaschistische Recherche für
Oberhavel-Süd" vorstellen.

14.03.2011:::19 Uhr:::Geschäftsstelle der Linkspartei Oberhavel
(Straßburger Straße 24, Oranienburg)
Themen: Neonazistrukturen in Oberhavel und warum wir nicht von
Extremismus sprechen werden

Um die Kosten für die Demo und für die Broschüre reinzubekommen
veranstalten wir 2 Konzerte:

25.02.2011:::20 Uhr:::Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78, Berlin-Weissensee)
Hardcore-Konzert: Your World Dies, All for Revenge, Knock Out
Revelation, danach DJ-Team OstBerlin ; Eintritt Spende.

19.03.2011:::21 Uhr:::Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78, Berlin-Weissensee)
Afterdemo-Party: Branson, Kurzer Prozess, Pyro One und Holger Burner
(Record Release seines dritten Albums), danach DJ-Team OstBerlin ;
Eintritt 3-4 Euro

Solltet ihr Interesse an Aufklebern, Flyern, Plakaten oder später die
Recherchebroschüre haben schickt uns einfach eine Mail.
Solltet ihr Interesse haben, dass wir auch bei euch eine Veranstaltung
durchführen könnt ihr natürlich auch eine Mail verschicken.

mit antifaschistischem Gruß
Antifa Gruppe Oranienburg

-- 


Kontakt zur Antifa Gruppe Oranienburg [AGO]

Web: www.antifagruppeoranienburg.blogsport.de
myspace: www.myspace.com/antifa_gruppe_oranienburg
Facebook: http://www.facebook.com/Antifa.Gruppe.Oranienburg
Mail: ago_08@yahoo.de
PGP: gibt es per Anfrage
Post/Paket:[AGO]
c/o Schwarze Risse
Kastanienallee 85
10435 Berlin


Lager Aktion

ENGLISH version:
24. März Demonstration in Meiningen: Break the racist isolation of the
refugees - Close the Lager Camp in Zella-Mehlis!
http://thevoiceforum.org/node/2026
*****

Please help to announce the dates and spread the Call:


BREAK ISOLATION: Demonstrationsroute und Kundgebungen in Meiningen -
Flüchtlingslager in Zella-Mehlis schließen!
http://thevoiceforum.org/node/2022


Kampagne gestartet *15. März: Kundgebung in Meiningen, Makt, 15.00 Uhr

*Aufruf zu Solidarität mit den Flüchtlingskämpfen gegen Isolationslager:
http://thevoiceforum.org/node/2007

Kampagne gestartet - Gegenwehr in der thüringischen Provinz:
FlüchtlingsLager Zella-Mehlis schließen!
http://thevoiceforum.org/node/2011

*22. März: Aktionstag in Zella-Mehlis GU asylbewerber, Industriestr. 29,
Uhrzeit von 12.00 Uhr

*24. März: Demonstration in Meiningen um 14Uhr, Am Bahnhof
Uhrzeit von 14.00

Kundgebungsplatz: Verschiedene Orte auf der Demonstrationsroute Route des
Aufzug:
Hauptbahnhof - Lindenallee - Marienstraße - Neu-Ulmer-Straße – Wettiner
Straße - Markt - Georgstraße - Bernhardstraße – Leipziger Straße -
Utendorfer Straße - Weißer Weg – Landratsamt

http://thevoiceforum.org

*Dezentrale bundesweite Anti-Lager-Aktionstage:
http://www.deutschland-lagerland.de/wp-content/uploads/2011/01/de_aufruf...


Videos-MDR und The VOICE Berichte:

Flüchtlings-Isolationslager in Thüringen
The VOICE - Refugee Network
Video Kanal von thevoicejena
http://www.youtube.com/thevoicejena

Video
Germany: Wir wollen in normalen Häusern wohnen II
http://www.youtube.com/watch?v=VkeHN9lI3e4&feature=relatedKatzhütte
Katzhütte Germany: Wir wollen in normalen Häusern wohnen I
http://www.youtube.com/watch?v=t9x6pwq4xB4

Links:
*Flüchtlings-Isolationslager in Thüringen
http://thevoiceforum.org/search/node/Zella-Mehlis
*gerstungen
http://thevoiceforum.org/search/node/gerstungen


The VOICE Refugee Forum Jena
Adresse: Schillergässchen 5, 07745 Jena
Tel. Handy 0049(0) 17624568988,
Fax: 03641 / 42 02 70,
E-Mail: thevoiceforum@emdash.org,
Internet: http://www.thevoiceforum.org
Gegründet: 1994, Arbeitsweise: Kampagnen,Aktionen, Vernetzung.
Publikationen: E-Newsletter

****


*Aufruf zu Solidarität mit den Flüchtlingskämpfen gegen Isolationslager:

*Dezentrale bundesweite Anti-Lager-Aktionstage

22. März: Aktionstag in Zella-Mehlis GU asylbewerber, Industriestr. 29,

24. März: Demonstration in Meiningen um 14Uhr, Am Bahnhof

„Die sogenannte 'Integrationsdebatte' ist der Ausdruck einer von
rassistischer Kontrollmentalität geprägten Gesellschaft“  -  so lautete
einer der Schlüsse der Abschlusserklärung einer Konferenz der Karawane für
die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen und The VOICE Refugee Forum
im Dezember 2010 in Jena.

Zur Konferenz waren unter anderem auch AktivistInnen angereist, die im
http://thevoiceforum.org/node/1999 Flüchtlingslager Zella-Mehlis leben
müssen. Vor dem Hintergrund dieser Gesellschaftskritik sollen nun die
kontinuierlichen Berichte der VOICE-AktivistInnen und die Bewertung der
Lagersituation in Zella-Mehlis hier dargestellt werden:

Gesundheitsgefährdend; Lebensgefährlich

Das 5-stöckige Gebäude aus den frühen 1980ern ist gekennzeichnet von
Zerfall. Einige Fenster sind zerbrochen, viele sitzen nicht mehr richtig
im Rahmen und keines isoliert vor Kälte und Wind. Die meisten Heizungen
laufen bei egal welcher Einstellung auf maximal 25% einer
durchschnittlichen Heizung. Auf allen Stockwerken sind die Wände nass, es
schimmelt sowohl in den Fluren, in manchen Zimmern sehr stark und vor
allem in den Badezimmern, in denen zudem teilweise auch Abflussrohre offen
liegen.
Gesundheitsgefährdend ist aber vor allem die Ignoranz aller
Verantwortlichen diesen Missständen gegenüber sowie die verantwortungslose
Ablehnungshaltung von BehördenmitarbeiterInnen, was Gesuche um
Krankenscheine angeht. So kriegen Menschen, die aufgrund von Schimmel
chronischen Husten und starke Hautreizungen bekommen, maximal eine
Hautcrème verschrieben. „Bezahl doch selber!“ bekommen jene zu hören, die
eine ernstzunehmende Behandlung der ihnen zugefügten Verletzungen fordern.
Ein im Lager an Tuberkulose Erkrankter wartete mehrere Wochen auf die
Genehmigung einer medizinischen Behandlung. Beiweilen wird eine Ablehnung
auch mit „Du wirst doch eh bald  abgeschoben“ begründet.


Die chauvinistische Ignoranz der Behörden

„Der Zustand ist mir mehr als unangenehm und ich bin auch am überlegen:
Hätten wir das vielleicht schon früher merken müssen?“ kommentierte Harald
Bernhardt vom verantwortlichen Landratsamt Schmalkalden-Meiningen eine
Nachfrage des MDR am 26.01.2011. Für die BewohnerInnen des Lagers nicht
mehr als ein weiterer Schlag ins Gesicht – bereits am 20.11.2010 war in
Junge Welt die desolate Situation in Zella-Mehlis breit geschildert
worden, nachdem sich Flüchtlinge mit TheVOICE vernetzt hatten und
begannen, ihren Widerstand zu organisieren. Eine Zusendung des Artikels
sowie ein Fragenkatalog der Journalistin wurden damals vom Landratsamt mit
der bloßen Weigerung, „detaillierte Auskünfte“ zu geben, beantwortet. Wenn
Flüchtlinge direkt protestieren, wird entweder gar nicht oder mit
Drohungen geantwortet.
Dass „ab Februar“ der private Betreiber verpflichtet wird, monatlich 5000
Euro in Sanierungen zu investieren ist als eine bloße Beschwichtigung der
Öffentlichkeit zu bewerten. Angesichts der Tatsache, dass der aktuelle
Betreibervertrag Ende März ausläuft und dass das Landratsamt bis zum
13.01.2011 eine Ausschreibung für neue Bewerbungen laufen hatte, steht
diese „Versprechung“ noch unglaubwürdiger da. Wenn zudem Herr Bernhardt
angesichts der umfassend dokumentierten Schimmelausbreitungen erklärt, der
Zustand sei „nicht gesundheitsbedenklich“, dann zeichnet er sich mit
seiner Ignoranz unmittelbar verantwortlich für die zahlreichen
Erkrankungen der BewohnerInnen.


Ausbeutung der Misere

Das Landratsamt reicht die Aufgabe der „Andienung“ der „Immobilie“ an den
privaten Gebäudeservice „Projektentwicklungs- und Betreuungs GmbH“ aus
Freiberg weiter, wodurch es die Verantwortung für den Umgang mit den
derzeit rund 170 Menschen günstig verkauft. Wenn also nun das Landratsamt
angesichts des katastrophalen Zustands des Gebäudes aus allen Wolken zu
fallen vorgibt, dann zeugt das höchstens von dem Glauben, es hätte das
Monopol auf Scheinheiligkeit; Ein unsanierter DDR-Plattenbau wurde unter
der Prämisse „so günstig wie möglich“ an einen Gebäudeservice zur
„Betreuung“ weitergegeben. Dieser Service hat dabei bloß ein Ziel: Profit.
Also möglichst minimale Investitionen und maximalen Gewinn, ganz egal, was
das für die Bewohnerinnen bedeutet. Aber auch Angestellte der Firma
mussten den menschenverachtenden Charakter dieses Deals zu spüren
bekommen: Als eine frühere Angestellte die katastrophale Situation im
Lager dokumentierte und ihren Arbeitsgeber zum Handeln aufrief, wurde sie
umgehend entlassen und wartet seit Jahren auf noch ausstehende Teile ihres
Lohns.

Als wäre dies nicht genug, lassen die Verantwortlichen zwischen
Hausmeister Mathias Schatz und Sozialbetreuerin Mandy Heßler auch noch
jene Flüchtlinge, für die ein Arbeitsverbot besteht, für Summen um 1 € /
Stunde das Lager putzen und Holz hacken – dies allerdings nur im Winter.
Im Sommer erledigt Hausmeister Schatz diese Arbeit selbst. Die trotz
Verbots Arbeitenden können natürlich keine Arbeitsverträge vorweisen. Wo
das Geld herkommt und wie sich die Löhne rechtfertigen bleibt also im
Dunkeln.


Unterdrückung und Verfolgung politischer Selbstorganisation

Als Ende 2010 einige Aktivisten aus Zella-Mehlis an einer Konferenz der
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen teilnehmen
wollten, wurden sie noch auf dem Weg nach Berlin von der Bundespolizei in
Erfurt zur Rückfahrt gezwungen – sie hätten nicht die Erlaubnis  zum
Verlassen des Landkreises.
Erst kürzlich fand eine Infoveranstaltung im an Zella-Mehlis angrenzenden
Suhl statt, die eine lokale Vernetzung der Flüchtlinge vorantreiben
sollte. Doch obwohl die beiden Orte fließend ineinander übergehen und das
Lager bloß einige hundert Meter von der Stadtgrenze Suhls entfernt liegt,
zieht ein nachgewiesenes Übertreten dieser Geldstrafen wegen „Verletzung“
der Residenzpflicht nach sich. Somit stellte der Besuch der Veranstaltung
eine Konfrontation mit den Unterdrückungsmechanismen des Staates dar.

Andere Beispiele aus Apolda zeigen, dass auch ohne Kontrollen versucht
wird, Strafgelder wegen politischer Tätigkeit zu verhängen: Ein
VOICE-Aktivist war im Rahmen einer Demonstration fotografiert worden, was
für die Ausländerbehörde Anlass genug war, ihm ein Übertreten der
Landkreisgrenze nachweisen zu wollen. Der Versuch ein Strafgeld zu
verhängen, konnte nur durch breite Solidarität und juristische
Unterstützung abgewehrt werden.


Einschüchterung durch polizeiliche Zwangsmaßnahmen

Ein Ehepaar mit zwei Kindern musste, wie viele andere in Zella-Mehlis,
jahrelang in einem von Schimmel befallenen Zimmer wohnen. Die Kinder
hatten bereits chronischen Husten bekommen. Nachdem das Landratsamt
aufgrund gewachsener Öffentlichkeit für die Situation der BewohnerInnen in
Zugzwang geriet, sollte die Familie in ein anderes Zimmer umziehen – ohne
Bad, Toilette und Elektrizität. Als diese sich weigerte, wurde die Polizei
gerufen, die den Vater nötigte, ein ihm unverständliches Schreiben zu
unterzeichnen und in das keinesfalls bessere, andere Zimmer zu ziehen.
Aufgrund solcher Aktionen bestehen mittlerweile unter den BewohnerInnen
Ängste, dass alle, die Kontakt zu Außenstehenden oder gar Medien
aufnehmen, Gefahr laufen, festgenommen zu werden.

Isolation von der Gesellschaft; Abschiebungen demonstrieren organisierten
Rechtsbruch


Im Sommer 2010 wurde aus dem Lager Zella-Mehlis ein Ehepaar nach
Griechenland abgeschoben, das vor dem Krieg aus Afghanistan geflohen war.
Sie waren noch nicht lange in Deutschland gewesen, als man im Juli zuerst
den Mann und einen Monat später die Frau, Fatima, abholte. Letztere wurde
während des abendlichen Fastenbrechens im Ramadan von der Polizei
aufgesucht und hatte eine knappe halbe Stunde, um ihre Sachen zu packen.
Die anderen Flüchtlinge wurden angewiesen, hinter ihren verschlossenen
Zimmertüren zu bleiben – man war sich der möglichen Brisanz des Falles
bewusst: Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits Abschiebungen nach
Griechenland gerügt, da das dortige Asylsystem kollabiert war. Allerdings
wird dies überall dort weiter praktiziert, wo niemand hinguckt und wo
Flüchtlinge von vornherein keine Chance auf ein faires Verfahren haben. So
werden Ablehnungsbescheide nur auf Deutsch zugestellt. Die Möglichkeit,
sich einen Anwalt zu nehmen, ist nur jenen bewusst, die durch ihren
Kontakt zu UnterstützerInnen oder durch ausreichende Sprachkenntnisse
selber einen suchen.

In Fatimas Fall hätte eine Abschiebung juristisch klar verhindert werden
können. So allerdings wurde sie von ihrem Mann getrennt und in ein Land
abgeschoben, in dem es eine äußerst geringe Chance gibt, sich
wiederzufinden und noch weniger eine auf ein faires Asylverfahren.
Dass allerdings auch ein beauftragter Anwalt in Zella-Mehlis nicht
ausreicht, zeigt der Fall eines Irakers, der im November 2010 in einer
Eilaktion nachts abgeschoben wurde, ohne dass sein Verteidiger
benachrichtigt wurde. Als dieser in Kenntnis gesetzt worden war, saß sein
Mandant bereits im Charterflug gen Irak.


Abschiebungen töten: Der Tod von Ruslan Polubiatka

„Abschiebung ist Folter, Abschiebung ist Mord!“ - wie oft muss sich diese
Parole noch bestätigen, bis die Abschiebungen aufhören?
Der aus Belarus stammende Ruslan lebte bis zum November 2008 im Lager
Zella-Mehlis. Die jahrelange Isolation im baufälligen Lager und die
Ungewissheit über seine persönliche Zukunft hatten ihn bereits an den Rand
der Verzweiflung getrieben. Freunde aus dem Lager beschrieben ihn als
zunehmend depressiv. Als ihn nach all der Zeit die Ausländerbehörde
Meiningen zurück nach Belarus deportieren wollte, floh er unvermittelt aus
dem Lager. Einen Monat später wurde er steifgefroren und mit
Verwesungserscheinungen im Wald gefunden. Er hatte außerhalb des Lagers
keinen Kontakt, keine Orientierung gehabt.


Die Verantwortung liegt beim rassistischen System

Hausmeister Mathias Schatz, Sozialbetreuerin Mandy Heßler,
Fachdienstleiterin des Ausländer- und Personalstandswesen Manuela Kühhirt
oder Fachbereichsleiter für Ordnung und Sicherheit Harald Bernhardt – sie
alle wussten schon lange vor der jetzt in den Medien als „Skandal“
inszenierten Beleuchtung der Misere Bescheid. Doch eine Rechtfertigung für
ihren verachtenden Umgang mit den LagerbewohnerInnen erfordert erst eine
Anfrage durch den MDR. Hier zeigt sich die rassistische Struktur hinter
dem, was die vermeintliche Ausführung des Asylbewerberleistungsgesetzes
durch die kommunale Verwaltung bedeutet: So billig und reibungslos wie
möglich und die Ausgrenzung und Deportation organisieren und dabei die
Menschen psychisch vernichten..
Harald Bernhardt stellt im Interview die Lagerunterbringung als
unglücklichen Versuch dar, „die gewünschte Nicht-Integration stattfinden
zu lassen“. Während die Isolation also System hat, wollen die selben
Verantwortlichen über „Integration“ debattieren?


Das „Menschenrecht“ im Kapitalismus

Menschenrechte werden angeblich am Hindukusch verteidigt und in Libyen
angeprangert, aber hier in  Deutschland werden Menschen in Flüchtlinge,
Menschen mit Migrationshintergrund, was das auch immer bedeuten mag, in
Unterschichten, Arbeitslose und andere Kategorien sortiert und nach ihrer
Verwertbarkeit ausgesucht beziehungsweise ausgegrenzt. Ein Teil der
Restriktionen des Asylbewerberleistungsgesetz werden bereits auf
Erwerbslose angewendet, neue Einschränkungen der Selbstbestimmung sind
Teil Diskussion um HartzIV-Modifikationen. Menschenrechte gelten nur für
die, die es mit Geld bezahlen können und sich freikaufen können. Die
angebliche abendländische christliche Wertegemeinschaft und Leitkultur
zerfallen zu Scherben, sobald die Unterschiede zwischen der kleinen
besitzenden Gemeinschaft und der großen Mehrheit der für Billiglohn
Arbeitenden oder der Arbeitslosen konkret benannt werden. Profite
bestimmen die Interessen und nicht Lügenpropaganda von Menschenrechten und
Wertegemeinschaften. Wenn die Menschenrechte universell seien, warum
werden dann Menschen allein für ihre Präsenz in zentraleuropäischen
Ländern schikaniert, kriminalisiert, ihrer Grundrechte beraubt, inhaftiert
und in lebensbedrohliche Situationen zurück abgeschoben?

Gegen das Gesetz der Unterdrückung und seine Beamten

Trotz aller nötiger Benennung individueller Verantwortung muss eines klar
sein: Die Akteure sind austauschbar, die Misere wird bleiben. Es ist der
in Form von Grenzen, Polizei, Gesetzen und Behörden institutionalisierte
Rassismus, der eine zentrale Erscheinung der aktuellen
Weltwirtschaftsordnung darstellt. In einem tagtäglichen Wettkampf um
Profite haben menschliche Belange nur dann Relevanz, wenn sie
wettbewerbskompatibel sind.

Für Zella-Mehlis heißt das: Jede Betreiberfirma wird eine menschenwürdige
Unterbringung rein an ihren potenziellen Einkünften entlang orientieren.
Jede Belegschaft der Ausländerbehörde wird Flüchtlingen ihr Leben in
Deutschland im Sinne des Asylbewerberleistungsgesetzes so schwer wie
möglich machen, die Gefahr rechtlicher Intervention mittels Isolation und
Repression zu minimieren versuchen und die tödlichen Abschiebungen
verantworten.
Die Angst vor der Arbeitslosigkeit und der Rassismus, geschürt durch
gezielte und gut orchestrierte „Integrationsdebatten“, deformiert die
Angestellten der Behörden zu Verbrechern, die mit dem Leben von Menschen
spielen: In Zella-Mehlis, in Katzhütte, in Biberach, Hardheim, Meinersen,
Augsburg, Dessau oder Remscheid.

31.3.2011 ist der Stichtag: Das Lager muss weg - Dezentrale Unterbringung
für alle!

Es sind genug Träume zerstört worden, genug Menschen verhöhnt worden.

Wo ist Fatima? Was ist mit Ruslan geschehen?

Brecht das Schweigen, unterstützt den Widerstand der Flüchtlinge!
Wir setzen Selbstorganisation anstelle von Angst!
Solidarität statt Isolation!

Für ein selbstbestimmtes Leben – weltweit!

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
http://thecaravan.org


Unterstützt von: The VOICE Refugee Forum Jena, Flüchtlingsrat Thüringen
e.V., AK Politische Bildung beim Stura der Uni Jena, Referat für
Menschenrechte beim StuRa der Uni Jena, revolta – antikapitalistische
linke, Antifa Arnstadt, Antifa Ilmenau, Antifa Suhl, Infoladen Arnstadt
und FAU Suedthueringen, Soziokulturelles Zentrum Gerberstraße 1, Weimar

Netzwerk Thueringen:
https://www.facebook.com/pages/Break-Isolation-Kampagne-gegen-alltA4glichen-Rassismus-und-Diskriminierung/101569499925156?v=info">Break
Isolation - Kampagne gegen alltäglichen Rassismus und Diskriminierung

Links:
2° MDR Video Bericht: Zella-Mehlis Flüchtlings-Isolationslager in
Thüringen + English Text
http://www.youtube.com/thevoicejena

Infoveranstaltung vom 3.3.2011 in Jena: „Durchbrecht die rassistische
Isolation der Flüchtlinge – Das Lager Zella-Mehlis schließ
http://thevoiceforum.org/node/2006

Donation: "Break Isolation"
Förderverein The VOICE e. V., Göttingen
Bank: Sparkasse Göttingen
Bank Account: 127 829; Bank Code: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 000 1278 29, BIC: NOLADE21GOE

http://thevoiceforum.org

++++

Break the Isolation of Refugees in Thueringen!!

Please help to spread this mail further!

Demonstration in March 2011 in Zella-Mehlis
Break the Isolation of Refugees! Close the Lagers!! Abolish the Lagers!!!

Concerning our current documentation work on Lagers in Thüringen, we want
to let you know, the expiring dates of the contracts with the companies
running the 4 protest Lagers which are ending this summer:

Zella-Mehlis: 1.4.2011

Breitenworbis: 30.6.2011

Gangloffsömmern: 31.8.2011

Gerstungen: 31.8.2011

We want to use the opportunity to start organizing public protest to
enforce the pressure on some local administrations to not extend the
contracts. Regarding our personal ressources, we should concentrate on
what we already have as information about some places and contacts totheir
residents in order to demask the racist Lager system on a long term.

Meetings in The VOICE-office in Schillergäschen 5 Jena to discuss further
steps in the anti-Lager struggle to break the Isolation of refugees and to
close the Lagers.


We demand for your urgent participation and support the refugee right to
free life with dignity for all in Germany and to revive their broken dream
for a better world.

*Thueringen Refugee Isolation Camp / FlüchtlingsIsolation lagaers in
Thüringen:
http://thevoiceforum.org/search/node/FlBCchtlingslager+ThBCringen
*Anti Lager Campaign
http://thevoiceforum.org/taxonomy/term/23


Please confirm your participation and support via e_mail:
thevoiceforum@gmx.de


In solidarity

The VOICE Refugee Forum Jena - Thüringen
Thevoiceforum.org



++++++
Deutsch:

Demonstration in March 2011 in Zella-Mehlis

Bitte helft diese Mail weiterzuverbreiten!

Die Isolation der Flüchtlinge in Thrüringen brechen!

Demonstration in Marz 2011 in Zella-Mehlis


Die Isolation der Flüchtlinge brechen! Die Lager schließen! Die Lager
abschaffen!!!

Bezüglich unserer aktuellen Dokumentationsarbeit zu Lagern in Thüringen
wollen wir euch eben wissen lassen, welche Betreiberverträge dieses Jahr
auslaufen:

Zella-Mehlis: 1.4.2011

Breitenworbis: 30.6.2011

Gangloffsömmern: 31.8.2011

Gerstungen: 31.8.2011

Wir wollen die Gelegenheit nutzen, den öffentlichen Protest zu
organisieren, um den Druck auf einige der Landkreise zu erhöhen, die
Verträge nicht zu verlängern. Angesichts unserer personellen Möglichkeiten
sollten wir uns jedoch auf das konzentrieren, was wir bisher an Infos und
Verbindungen zu einigen der Lager haben, um von dieser Basis aus das
rassistische Lagersystem langfristig zu entlarven.

Treffen im VOICE-Büro im Schillergässchen 5 in Jena, auf dem weitere
Schritte im Anti-Lager-Kampf diskutiert werden, um die Isolation der
Flüchtlinge zu brechen und die Lager zu schließen.

Wir fordern dringend auf zur Teilnahme und zur Unterstützung des
Flüchtlingsrecht auf ein freies Leben in Würde für alle in Deutschland und
ihres Rechtes ihren zerbrochenen Traum einer besseren Welt wieder zum
Leben zu erwecken


*Thueringen Refugee Isolation Camp / FlüchtlingsIsolation lagaers in
Thüringen:
http://thevoiceforum.org/search/node/FlBCchtlingslager+ThBCringen
*Anti Lager Campaign
http://thevoiceforum.org/taxonomy/term/23


Bitte bestätigt eure Teilnahme und eure Unterstützung durch eine E-Mail an
thevoiceforum@gmx.de

http://thevoiceforum.org/node/2007

In solidarity
The VOICE Refugee Forum Jena - Thüringen
thevoiceforum@gmx.de
Thevoiceforum.org

Lesung und Buchsvorstellung mit Dr.Emily Ngubia Kuria



eingeschrieben. Zeichen setzten gegen Rassismus an deutschen Hochschulen

 

 

Lesung und Buchvorstellung mit Dr.Emily Ngubia Kuria

 

 

Rassismus als Realität in Deutschland anzuerkennen, ist noch immer schwierig und wird weiterhin vor allem kleingeredet oder ignoriert. „eingeschrieben. Zeichen setzen gegen Rassismus an deutschen Hochschulen“ zeigt differenziert, wie sehr dies gerade auch im deutschen Bildungssystem traurige Alltagspraxis ist.

 

 

Freitag, 20. 11.15, 16 Uhr

Hauptgebäude der Humboldt Universität zu Berlin

Unter den Linden 6

Raum 2091

 

Eine Veranstaltung des Referats für Antirassismus des Referent_innenrats (gesetzlich AStA) der Humboldt Universität zu Berlin

antira@refrat.hu-berlin.de



geändert: 12.08.16, 12:40 | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin