EINE INTERSEKTIONALE BILANZ DER FEMINISTISCHEN AUSSENPOLITIK – HUch #99

| Cindy Kosseda |

Was bleibt von der feministischen deutschen Außenpolitik, wie sie von Annalena Baerbock in der vergangenen Legislatur ausgerufen wurde ? Das fragt Cindy Kosseda mit
Blick auf die größten der aktuellen militärischen Konflikte und bilanziert die Wirkmächtigkeit in Wort und Tat der vormaligen Außenministerin.

TW: Sexuelle Gewalt

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DER BDAS STELLT SICH VOR – HUch #99

| Bund der Alevitischen Studierenden |

Gerade durch die zentrale Rolle von Bildung im Alevitentum wird die Universität zum unabdingbaren Ort, den alevitischen Weg und sein kritisches Denken zu repräsentieren. Der BDAS betont, wie entscheidend die Sichtbarkeit von Traditionen und Prinzipien im akademischen Rahmen sein kann, nicht zuletzt für alevitische Studierende selbst.

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DIE UNI IST TOT, LANG LEBE DIE UNI! – HUch #99

| Benjamin Kley |


Ausgehend vom Ideal der Universität als Freiraum für Bildung und Erkenntnis, untersucht Benjamin Kley mögliche „Todesursachen“ eines solchen Ortes. Seine forensische Untersuchung bringt ihn zu der neuerlichen Diskussion um die Anwesenheitspflicht an der HU, welche die Lesenden möglicherweise näher an Antworten zu Tod und Leben der Universität heranführen kann.

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VOM BEGEHREN, BEGEHRT ZU WERDEN – HUch #98

| Tessa Kolberg |

BASIEREND AUF „ERINNERUNG EINES MÄDCHENS“
VON ANNIE ERNAUX

„Ist sie ich, oder bin ich sie?“
In dem Theaterstück „Erinnerung eines Mädchens“ an der Schaubühne, basierend auf dem gleichnamigen Roman der Nobelpreisträgerin Annie Ernaux, verschwimmen die Linien zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerung und Realität, Begehren und Scham

TW: sexualisierte Gewalt

Mit 17 besucht die junge Annie Duchesne ein französisches Sommerferienlager und stürzt sich dort in das ersehnte Nachtleben des Camps, wobei sie auf der Suche nach Erfahrungen ein Verhältnis mit dem Chefbetreuer H eingeht, welches ihr weiteres Leben, ihr Selbstbild und ihre Beziehung zu Sex tief prägt. „Ihr Verlangen nach ihm, danach, dass er ihren Körper beherrscht, entfremdet sie von jedem Gefühl der Würde“, schreibt die erwachsene Annie Ernaux über ihr jüngeres Ich.
Aber warum ist das so?
Gemeinsam mit der Regisseurin Sarah Kohm und der Dramaturgin Elisa Leroy beschäftigt sich Veronika Bachfischer als Annie Ernaux auf der Bühne in einem beeindruckenden, eineinhalbstündigen Monolog mit genau dieser Frage.

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„UNREINE HAUT“, UNREINE SEELE? – HUch #98

| Laura Brauer |

ZUR KAPITALISIERUNG EINER INTERSEKTIONALEN DISKRIMINIERUNG

Eine Vielzahl von Hautpflegeprodukten wird mit Beschreibungen wie „unrein“, „lästig“ oder „problematisch“ beworben. Dabei bedient sich die Kosmetikindustrie nicht nur weit geläufiger, auf tiefgreifenden Diskriminierungsstrukturen beruhender Stigmatisierungen, sondern sie reproduziert und konventionalisiert diese. Und die Auswirkungen dieser Konventionalisierung sind kaum zu unterschätzen: Karrierechancen, mental health, Partner:innenwahl und Konsumverhalten. Obwohl die Problematiken im gesellschaftlichen
Umgang mit Hautauffälligkeiten mittlerweile gut erforscht sind, zeichnen sich fragwürdige Tendenzen in der sog. „Skin Positivity Movement“ ab. Ein Plädoyer, weshalb wir die gesamtgesellschaftliche Dimension dermatologischen Erscheinungsbildes ernst nehmen sollten.

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KURDISCHER FEMINISMUS? – HUch #98

| Jinên Xwendekar ên Berlin |

EIN INTERVIEW ÜBER DIE JINEOLOJî IN KURDISTAN

Wen feministische Emanzipation interessiert und wer sich gleichzeitig durch den klassichen Feminismus nicht abgebildet fühlt, sollte sich mit der holistischen empanzipatorischen Wissenschaftsphilosophie Jineolojî beschäftigen. Die Jineolojî kann ein Weg sein, patriachale Wissensbestände herauszufinden und sich gleichzeitig voel ursprünglicher mit dem Frausein auseinandersetzen.

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