SCHREIBEN GEGEN ALLE WIDERSTÄNDE – HUch #99

| Marie Eisenmann & Felix Prokein |


Gedichte, das geschriebene Wort in poetischer Form, ist nicht nur ästhetisches Vergnügen und Einladung zur emphatischen Hinwendung. Es kann prägen und hat für Menschen mit ihren Biographien verschiedene Bedeutungen. Marie Eisenmann und Felix Prokein nehmen das Erscheinen von „Sei neben mir und sieh, was mir geschehen ist“ zum Anlass, einigen Perspektiven im Kontext von Fluchterfahrungen auf den Grund zu gehen.

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THE IMANE KHELIF-DEBATE: MENA-WOMEN AND COLONIAL CONTINUITIES – HUch #99

| Lou Hildebrandt |


Following Algerian boxer Imane Khelif’s victory in Olympics a few months ago, a debate as malevolent as controversial flared up on Twitter, where racism, misogyny and trans-misogyny alarmingly and appallingly coincided. Donald Trump, Elon Musk, J. K. Rowling, and other prominent people with a huge reach ranging from alt-right to right-wing extremist audiences caused this eruption of discriminatory comments, but even supposedly progressive people’s responses lacked critical differentiation.

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SILENCING THE PAST: VERSCHLEIERN UND SCHWEIGEN IN HISTORISCHEN UND ZEITGENÖSSISCHEN NARRATIVEN – HUch #99

| Luka Haeberle |


Anhand des Beispiels des haitianischen Sklavenaufstandes Ende des 18. Jahrhunderts widmet sich Luka Haeberle der Debatte um eine Theorie der Geschichtsschreibung. Hierbei werden Fragen nach der Popularität bestimmter Narrative aufgeworfen. Der Autor findet im Werk des haitianischen Anthropologen Michel-Rolph Trouillot Antworten auf diese Fragen und führt die Lesenden in postkoloniale Diskurse um Geschichtsschreibung ein.

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EINE INTERSEKTIONALE BILANZ DER FEMINISTISCHEN AUSSENPOLITIK – HUch #99

| Cindy Kosseda |

Was bleibt von der feministischen deutschen Außenpolitik, wie sie von Annalena Baerbock in der vergangenen Legislatur ausgerufen wurde ? Das fragt Cindy Kosseda mit
Blick auf die größten der aktuellen militärischen Konflikte und bilanziert die Wirkmächtigkeit in Wort und Tat der vormaligen Außenministerin.

TW: Sexuelle Gewalt

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DER BDAS STELLT SICH VOR – HUch #99

| Bund der Alevitischen Studierenden |

Gerade durch die zentrale Rolle von Bildung im Alevitentum wird die Universität zum unabdingbaren Ort, den alevitischen Weg und sein kritisches Denken zu repräsentieren. Der BDAS betont, wie entscheidend die Sichtbarkeit von Traditionen und Prinzipien im akademischen Rahmen sein kann, nicht zuletzt für alevitische Studierende selbst.

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DIE UNI IST TOT, LANG LEBE DIE UNI! – HUch #99

| Benjamin Kley |


Ausgehend vom Ideal der Universität als Freiraum für Bildung und Erkenntnis, untersucht Benjamin Kley mögliche „Todesursachen“ eines solchen Ortes. Seine forensische Untersuchung bringt ihn zu der neuerlichen Diskussion um die Anwesenheitspflicht an der HU, welche die Lesenden möglicherweise näher an Antworten zu Tod und Leben der Universität heranführen kann.

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