Deutsches Bologna kommt nicht aus dem Knick

Pressemitteilung vom 16.Oktober 2009

Heute will die KMK ihre neuesten Erfolge und Ergebnisse vorstellen.
Deshalb dürfte die Pressekonferenz kurz ausfallen.
erstellt: 27.04.10, 14:10 | geändert: 27.04.10, 14:10 | lesen | nach oben

Abwanderung der Studierenden nach Österreich hausgemacht

Pressemitteilung vom 14.Oktober 2009

Viele Studierende zieht es zunehmend in die Alpenrepublik. Gerade
Problemfächer wie Medizin, Zahnmedizin und Psychologie sind beliebt bei
den Auslandsstudierenden. Ein Grund sind die Zulassungsverfahren an
Deutschen Universitäten.
erstellt: 27.04.10, 14:07 | geändert: 27.04.10, 14:07 | lesen | nach oben

HU reagiert auf Artikel der Studierendenzeitung HUch! mit Anzeige

Pressemitteilung vom 14.Oktober 2009

Nach der Veröffentlichung unliebsamer Kritik an Rassismus im
Wissenschaftsbetrieb, stellte die Humboldt-Universität Strafantrag gegen
die Studierendenzeitung HUch!. Die Rechtsstelle der HU wollte in einem
rassismuskritischen Artikel „üble Nachrede, Verleumdung, Beleidigung“ des
Dozenten Ulrich van der Heyden erkennen. Die Universität ist aber gar
nicht berechtigt stellvertretend Anzeige zu erstatten. Das Verfahren wurde
nun eingestellt, wie die HUch! in ihrer morgen erscheinenden Ausgabe
berichtet.
erstellt: 27.04.10, 14:05 | geändert: 27.04.10, 14:05 | lesen | nach oben

Studierende erklären Solidarität mit den Studentenwerks-Beschäftigten: gemeinsam gegen miese Löhne und prekäre Beschäftigung

Pressemitteilung vom 25.September 2009 des AStA FU und des Referent_innenrats der HU

Eine Delegation von 30 Studierenden verschiedener politischer Gruppen
erklärte am heutigen Freitag auf der Personalversammlung des
Studentenwerks ihre Solidarität mit den Beschäftigten in der Forderung
nach höheren Löhnen und gesicherten Arbeitsverhältnissen und sicherte ihre
Unterstützung im Fall eines Arbeitskampfes zu. Per 'Flashmob' unterbrachen
die Studierenden die Versammlung und verlasen unter anhaltendem Jubel der
Beschäftigten eine Grußbotschaft.
erstellt: 27.04.10, 14:02 | geändert: 27.04.10, 14:02 | lesen | nach oben

S-Bahn-Chaos: Studierende bekräftigen Forderung nach Kompensation für Alle

Pressemitteilung vom 25.September 2009

In einem gemeinsamen offenen Brief an den Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg (VBB), und die S-Bahn haben die Berliner und Potsdamer
Universitäten und Fachhochschulen ihre Forderung nach dem Erlass eines
Monatsbeitrags für alle Nutzer_innen des Öffentlichen Nahverkehrs
bekräftigt.
erstellt: 27.04.10, 13:58 | geändert: 27.04.10, 14:02 | lesen | nach oben

HU trennt sich von Markschies in beiderseitigem Einvernehmen

Pressemitteilung vom 8.September 2009

Präsident Prof. Dr. Dr. hc Christoph Markschies kündigte in der heutigen
Sitzung des Akademischen Senats an, dass er für eine weitere Amtszeit
als Präsident der HU nicht zur Verfügung steht.
erstellt: 27.04.10, 13:56 | geändert: 27.04.10, 14:02 | lesen | nach oben

S-Bahn Berlin lehnt Entschädigung für finanziell Schwache und Studierende ab

Pressemitteilung vom 23.Juli 2009

Die seit Wochen mit massiven Ausfällen kämpfende S-Bahn Berlin lehnt eine
Ausweitung der Entschädigungen auf Nutzer_innen des Semestertickets, des
Mobilitätstickets und des Berlin Tickets S nach Aussage des Bahnvorstandes
Ulrich Homburg explizit ab. Nach den noch verschärften Einschränkungen des
Zugverkehrs mit teilweiser Einstellung ganzer Linien hatte die S-Bahn den
Inhaber_innen von Jahreskarten das Angebot gemacht, die Gebühr für den
Dezember zu erlasssen. Der Sprecher des ReferentInnenRats der Humboldt
Universität zu Berlin, Tobias Florek verwies darauf, dass damit die größte
Gruppe der Inhaber_innen von Zeitfahrkarten ausgeschlossen würde. ,,Aber
es ist noch viel skandalöser, dass gerade die für Finanzschwache gedachten
Tickets auch keinen Ausgleich bekommen.''
erstellt: 21.04.10, 15:50 | geändert: 21.04.10, 15:50 | lesen | nach oben

Berliner Hochschulrektoren und Präsidenten übersehen mal wieder das Kleingedruckte

Pressemitteilung vom 2.Juli 2009

In einem Gespräch der Landeskonferenz der Hochschul-Rektoren und
-Präsidenten des Landes Berlin (LKRP) mit dem Regierenden Bürgermeister
Wowereit, Wissenschaftssenator Zöllner und Finanzsenator Nußbaum am
30.06.2009 einigen sich die Verantwortlichen auf eine reale Kürzung der
Hochschuletats.
erstellt: 21.04.10, 15:47 | geändert: 21.04.10, 15:47 | lesen | nach oben

Solidaritätsaufruf für die iranischen Studierenden und die iranische Bevölkerung!

Pressemitteilung vom 29.Juni 2009

Am 12. Juni 2009 fand im Iran die sogenannte Präsidentschaftswahl unter
vier von der religiösen Führung des Mullah-Regimes handverlesenen
Kandidaten statt. Große Teile der Exilopposition hatten zum Boykott dieser
Pseudowahl aufgerufen. Bis kurz vor dem Wahltermin sah es so aus, als habe
die Jugend im Iran kein Interesse an dieser Farce.
erstellt: 21.04.10, 15:45 | geändert: 21.04.10, 15:48 | lesen | nach oben

Universität ignoriert Absprachen mit Studierenden

Pressemitteilung vom 28.Juni 2009

Am gestrigen Mittwoch Nachmittag versperrte das Präsidium der Humboldt Universität zu Berlin überraschend die für selbstbestimmte Seminare genutzte 4. Etage des Seminargebäudes am Hegelplatz. Dies geschah entgegen der Versicherung der zuständigen Leiterin des Präsidialbereichs, Frau Westerburg. Diese hatte noch am Vortag den Besetzenden zugesichert, bis zu weiteren Gesprächen nach dem Plenum Mittwoch Abend auf eine Räumung zu verzichten. „Das konterkariert doch die Argumentation der HU. In versiegelten Räumen finden auch keine Seminare statt!“ meint Alma Heppner. Sie verweist damit auf die vielfältigen Seminare, die seit Montag dem 15. Juni in der Etage stattfanden und bei der neben Studierenden und Schüler_innen auch viele Dozierende aktiv teilnahmen.
erstellt: 21.04.10, 15:42 | geändert: 21.04.10, 15:42 | lesen | nach oben

Die HU beugt sich dem Druck der Studierenden – Streik zeigt erste Wirkung

Pressemitteilung vom 24.Juni 2009

Im heutigen Akademischen Senat lagen mehrere Anträge der Studierenden vor,
die kurz zuvor von der Vollversammlung (VV) im Rahmen des Bildungsstreiks
beschlossen wurden. Der Einladung der studentischen Vertreter_innen
folgten heute mehr als einhundert Studierende. Nicht ganz unbeeindruckt
vom zahlreichen Erscheinen der Studierenden beschloss der AS einige
weitreichende Änderungen.
erstellt: 21.04.10, 15:38 | geändert: 21.04.10, 15:38 | lesen | nach oben

Bildungsstreik wird aktiver, Polizei repressiver

Pressemitteilung vom 20.Juni 2009

Im Rahmen des Bildungsstreik sollte es gestern zur Blockade der
Kultusministerkonferenz kommen. Nach dem vorzeitigen Abbruch der
Kundgebung
entschieden sich rund 1000 Protestierende spontan zur Senatsverwaltung für
Bildung zu ziehen.
erstellt: 21.04.10, 15:36 | geändert: 21.04.10, 15:36 | lesen | nach oben

Präsident der Humboldt-Universität verbarrikadiert sich aus Angst vor Studiprotesten

Pressemitteilung vom 17.Juni 2009

Markschies, der Präsident der Humboldt-Universität hat Angst vor seinen
eigenen Studierenden. Am heutigen Vormittag began er die
Humboldt-Universität zu verbarrikadieren und Studierende in ihrer eigenen
Universität einzuschließen. Es scheint so als soll die gesamte HU bis zum
Eintreffen der Protestdemo abgeriegelt werden.
erstellt: 21.04.10, 15:34 | geändert: 21.04.10, 15:34 | lesen | nach oben

Fußballprofi redet an der HU entgegen studentischer Interessen

Pressemitteilung vom 17.Juni 2009

Während Räume für Studierende an der Universität immer knapper werden und
immer seltener frei verfügbar sind, stehen sie für Fußballprofis, die sich
in Zeiten der Krise zu Wirtschaftsfragen äußern, ganz selbstverständlich
und jederzeit offen.

So wird heute der Fußballnationalspieler Christoph Metzelder um 10 Uhr in
der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität,
Spandauer Straße 1, Raum 201 zum Vortrag erscheinen. Die Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat eingeladen und Metzelder ist aufgerufen
für mehr Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Wettbewerb innerhalb
der Bildung und schließlich zur Bewältigung der Wirtschaftskrise Position
zu beziehen.
erstellt: 21.04.10, 15:32 | geändert: 21.04.10, 15:32 | lesen | nach oben

Sensible Krankendaten auch an der HU gespeichert

Pressemitteilung vom 16.Juni 2009

Während in Deutschland in der Privatwirtschaft (Daimler, Post) immer
weitere Datenschutzskandale an das Licht der Öffentlichkeit kommen,
verlangt und speichert die Humboldt-Universität zu Berlin bereits seit
mehreren Semestern sensible Krankendaten von Studierenden. Marie Melior,
Referentin für Politisches Mandat und Datenschutz: „Die Verwendung von
Krankendaten geschieht ohne Rechtsgrundlage, da sich die Prüfungsämter
Kompetenzen anmaßen, die einen Verstoß gegen die ärtzliche Schweigepflicht
bedeuten.“
erstellt: 21.04.10, 15:29 | geändert: 21.04.10, 15:29 | lesen | nach oben

Luftballons gefährden Berliner Luftraum

Pressemitteilung vom 15.Juni 2009

Im Verlauf einer spontanen Auftaktveranstaltung, in der Luftballons mit
Forderungen gen Himmel stiegen, machten Studierende erstmals während des
Bildungsstreiks Bekanntschaft mit der Berliner Polizei. Diese versuchten
nach der Veranstaltung die Personalien von vermeintlichen Teilnehmer_innen
festzustellen, indem sie einen schwerwiegenden Eingriff in den Berliner
Luftraum sahen. "Jetzt haben wir doch einen Grund", so ein Polizist kurz
vor dem Zugriff.
erstellt: 30.03.10, 14:00 | geändert: 30.03.10, 14:00 | lesen | nach oben

Besetzung an der Humboldt-Universität

Pressemitteilung vom 15.Juni 2009

Heute, gegen 13:30, bildete sich eine Gruppe von 40 Studierenden, die
friedlich einen sogenannten Freiraum für kritische Bildungsinhalte im
Seminargebäude am Hegelplatz (Dorotheenstr. 24) einforderten und seitdem
die vierte Etage besetzt halten.
erstellt: 30.03.10, 13:57 | geändert: 30.03.10, 13:57 | lesen | nach oben

Vollversammlung an der HU - Studierende beschließen Bildungsstreik

Pressemitteilung vom 10.Juni 2009

Die Bundesweite Bildungsstreik steht vor der Tür. Der Referentinnen Rat
der HU lud heute um 14 Uhr zu einer Vollversammlung der Studierenden ein.
Es kamen rund 1000 Studierende, die mit 2 Gegenstimmen und 6 Enthaltungen
die Teilnahme am Bundesweite Bildungsstreik in der kommenden Woche
beschlossen haben.
erstellt: 30.03.10, 13:55 | geändert: 30.03.10, 13:58 | lesen | nach oben

Humboldt-Universität verschickt E-Mail von Burschenschaft

Pressemitteilung vom 9.Juni 2009

Am heutigen Dienstag, dem 9. Juni 2009, erhielten über 26 000 Studierende
der Humboldt-Universität zu Berlin eine Mail in der eine Veranstaltung der
Berliner Burschenschaft „Der Märker“ beworben wurde. Diese  wurde über den
öffentlichen Verteiler der HU versandt, ein Verteiler, der so streng
moderiert wird, dass es selbst dem ReferentInnenRat (gesetzlich AStA)
sowie dem Studierendenparlament, also den gewählten VertreterInnen der
verfassten Studierendenschaft, kaum möglich ist, Informationen über diesen
an Studierende zu verbreiten.
erstellt: 30.03.10, 13:05 | geändert: 30.03.10, 13:07 | lesen | nach oben

Hochschulübergreifendes Studium in Berlin wieder möglich!

Pressemitteilung vom 6.Juni 2009

Studentische Anträge erfolgreich – weitere Verbesserungen des Studiums an
der Humboldt-Universität beschlossen – endlich mal was Positives aus den
Hochschulen

Ab sofort können Studierende in Berlin wieder Studienfächer an der
Humboldt-Universität mit Fächern anderer Hochschulen kombinieren.
erstellt: 30.03.10, 13:00 | geändert: 30.03.10, 13:07 | lesen | nach oben

HU beschließt umstrittene Regelung zu Plagiaten

Pressemitteilung vom 2.Juni 2009

In der heutigen Sitzung beschloss der Akademische Senat neue
Rahmenbedingungen für das Studium an der HU. Dabei sind die neuen
Regelungen zum Plagiat besonders in der Kritik. So ist es ab jetzt möglich
Studierende zu exmatrikulieren, wenn sie wiederholt plagiieren.
erstellt: 03.03.10, 14:36 | geändert: 30.03.10, 13:06 | lesen | nach oben

Merkel spricht nicht ohne Proteste und verschwindet über den Hinterausgang

Pressemitteilung vom 27.Mai 2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt heute an der Humboldt-Universität eine
"Rede zu Europa". Trotz der kurzen Mobilisierungszeit protestierten bis zu
150 Studierende. Hauptkritikpunkt ist die Bildungspolitik von Bund und
Ländern. So ist die CDU federführend bei der Einführung von
Studiengebühren.
erstellt: 03.03.10, 14:32 | geändert: 30.03.10, 13:06 | lesen | nach oben

Protest gegen Merkelrede an der HU formiert sich

Pressemitteilung vom 27.Mai 2009

Am 27.05. will die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende der CDU an der HU
im Rahmen der "Reden zu Europa" sprechen. Ganz bewusst wurde dieser Termin
in den Europawahlkampf gelegt, um so einer Wahlkampfveranstaltung das
Antlitz einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu
verleihen.
erstellt: 03.03.10, 14:24 | geändert: 30.03.10, 13:06 | lesen | nach oben

HU schließt für 4 Monate Bibliothek und sortiert Bücher aus

Pressemitteilung vom 19.Mai 2009

Die Humboldt-Universität will vermutlich mehrere 10.000 Bücher entsorgen.
Grund ist die Zusammenlegung von mindestens 13 Bibliotheksstandorten in
das neue Grimm-Zentrum. Da viele Titel in mehreren Zweigbibliotheken
präsent sind, soll beim Umzug eine sog. Dublettenreduzierung erfolgen. Das
heißt, mehrfach vorhandene Exemplare werden aus Platzmangel entsorgt. Die
Situation ähnelt der der FU Mitte 2008, als mindestens 130.000 Bücher
durch die Zusammenlegung von Bibliotheken angeblich „überflüssig“ wurden.
erstellt: 18.02.10, 15:34 | geändert: 18.02.10, 15:40 | lesen | nach oben

Streiken auf deutsch – an der HU läuft nichts ohne Vertrag

Pressemitteilung vom 18. Mai 2009

Der geplante Bildungsstreik versetzt die Leitung der Humboldt-Universität in Angst und Schrecken, sie befürchten die Kontrolle über den Protest zu verlieren. Daher soll nun eine Sicherheitsvereinbarung zwischen den Studierenden und der Universitätsleitung abgeschlossen werden, damit sie auch zu Streikzeiten die Leitung der Universität nicht an die Studierenden abgeben müssen.
erstellt: 19.05.09, 15:41 | geändert: 26.05.09, 14:26 | lesen | nach oben

HU verschafft sich neue Regeln und Studierenden neue Sorgen

Pressemitteilung vom 11. Mai 2009

Am 12.05.09 berät der Akademische Senat der HU über neue allgemein verbindliche Regelungen für die Studierenden. Der vom Präsidium vorgestellte Entwurf sorgte bereits vor der Sitzung für Unmut bei den Studierenden. Einige Regelungen greifen wieder einmal tief in die Rechte der Studierenden ein.
erstellt: 19.05.09, 15:40 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

Verwaltungsgericht Berlin kippt Demonstrationsauflagen

Pressemitteilung vom 1. Mai 2009

Wie als Ergebnis der mündlichen Verhandlung am 29. April 2009 vor dem Verwaltungsgericht Berlin deutlich wurde, werden die Versammlungsauflagen der Berliner Polizei, wonach Seitentransparente nicht länger sein dürfen als 1,50 m sowie das Tragen von Stahlkappenschuhen auf Demonstrationen verboten ist, keinen Bestand haben.
erstellt: 19.05.09, 15:38 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

HU schließt für 4 Monate Bibliothek und sortiert Bücher aus

Pressemitteilung vom 19. Mai 2009

Die Humboldt-Universität will vermutlich mehrere 10.000 Bücher entsorgen. Grund ist die Zusammenlegung von mindestens 13 Bibliotheksstandorten in das neue Grimm-Zentrum. Da viele Titel in mehreren Zweigbibliotheken präsent sind, soll beim Umzug eine sog. Dublettenreduzierung erfolgen. Das heißt, mehrfach vorhandene Exemplare werden aus Platzmangel entsorgt. Die Situation ähnelt der der FU Mitte 2008, als mindestens 130.000 Bücher durch die Zusammenlegung von Bibliotheken angeblich „überflüssig“ wurden.
erstellt: 19.05.09, 15:35 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

Holocaust-Verharmlosung in Berlin

Am 27.01.2009 soll in unmittelbarer Nähe der HU-Berlin ein Aufmarsch der NPD unter dem Motto, „Stoppt den israelischen Holocaust im Gaza-Streifen“ stattfinden.
Der ReferentInnenrat der Humboldtuniversität verurteilt diesen Versuch, den Holocaust an den Juden mit dem Krieg im Gazastreifen gleichzusetzen und damit den Holocaust zu relativieren.
Besonders unappetitlich ist, dass die Kundgebung für den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz geplant ist. Das legt die Vermutung nahe, dass die Wahl des Datums nicht zufällig geschah, sondern auf eine Verhöhnung der Opfer der deutschen Judenvernichtung abzielt.
Mit dem Terminus „Vernichtungsfeldzug“, welchen die NPD in ihrem Aufruf verwendet, soll anscheinend auch der Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht in Osteuropa in den Nahen Osten und auf die israelische Armee projiziert werden.

Der ReferentInnenrat fordert deshalb die Unversitätsleitung auf, Stellung zu dieser antisemitisch motivierten Gleichsetzung zu beziehen und sich aktiv der Durchführung entgegenzustellen. Die Humboldt-Universität, in der während des Nationalsozialismus am Generalplan Ost und der Judenvernichtung gearbeitet wurde, sollte sich ihrer Verantwortung nicht entziehen.

Der ReferentInnenrat befürchtet, dass Mitglieder der Universität sich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und möglicherweise durch die Mahnwache und deren Teilnehmer bedroht fühlen. Zu erwarten ist zudem, dass die Mitglieder der HU durch polizeilichen Maßnahmen davon abgehalten werden, in ihre Veranstaltungen oder Büros zu gelangen.

Für Rückfragen stehen wir ihnen selbstverständlich unter  01756337252 zur Verfügung.
erstellt: 26.01.09, 12:58 | geändert: 26.01.09, 12:58 | lesen | nach oben

Pressemitteilung vom 09.12.2008


Demo gegen den Umzug des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe/ Wedding.

15.12.2008; Beginn: 11 Uhr

Treffpunkt:

Vor dem Institut für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft,

Virchowweg 6

 

StudentInnen müssen zusammenhalten. Wir brauchen Eure Unterstützung!!!

Am 17.12.2008 soll das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe im Wedding abgeschoben werden. Betroffen sind davon etwa 450 Studierende. Als Forschungsbetrieb, Studiengang der Charité sowie der Humboldt-Universität und als Teil des Charite Centrum 1 gehören wir in die Nähe unseres Centrums und in die Nähe der Humboldt-Universität! Mit der so entstehenden Distanz fürchten wir noch mehr um die Abschaffung unseres Studienganges.

Eine Zusammenlegung mit der Gesundheitsakademie, die die berufliche Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Diätassistenz, Hebammenwesen, Physiotherapie, Logopädie und Operationstechnische Assistenz ermöglicht, ist aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse nicht sinnvoll.

Die Ausgliederung aus dem Campus Charité Mitte macht es kaum möglich, die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen zu besuchen. Auch die Vor- und Nachbereitung der Module wird durch die fehlende Nähe zur Bibliothek erschwert. Kurzum, die Qualität des Studiums wird vermindert und eine Überziehung der Studiendauer wahrscheinlicher. Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Demonstrierende.

Der Fachschaftsrat der Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft

erstellt: 11.12.08, 18:07 | geändert: 11.12.08, 18:13 | lesen | nach oben

Uni-Präsident instrumentalisiert Antisemitismus-Vorwurf

Der ReferentInnerat (gesetzlich AStA) der Humboldt-Universität zu Berlin kritisiert den Umgang des HU-Präsidenten Markschies mit der bei den Bildungsprotesten am letzten Mittwoch beschädigten Ausstellung „Verraten und Verkauft – jüdische Unternehmen in Berlin 1933–1945“. Mit allen Mitteln hatte Markschies versucht, die Beschädigung als geplanten antisemitischen Akt der Demonstrierenden darzustellen. „Den Vorwurf des Antisemitismus benutzt Herr Markschies dabei vor allem zur Selbstdarstellung und zur Diskreditierung der Forderungen nach mehr sozialen und demokratischen Rechten im Bildungssystem, für die das „Bildungsblockaden einreißen“-Bündnis steht“, sagt Jan Latza vom ReferentInnenrat der HU. Bisher ist Markschies nach Einschätzung des ReferentInnerates nicht mit engagiertem Auftreten gegen Antisemitismus an der Universität aufgefallen: Die Kritik daran, dass im Februar 2008 dem für seine antisemitischen Äußerungen umstrittenen Martin Walser ein Podium an der HU geboten wurde hat er ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass – trotz Kritik - auch zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt noch zwei Porträts von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP vor dem repräsentativen Senatssaal im Hautgebäude hängen. Jan Latza bemerkt dazu: „Beim Engagement gegen Antisemitismus misst Herr Markschies offensichtlich mit zweierlei Maß. Bei salonfähigem Antisemitismus drückt er die Augen zu, während er die Schülerproteste pauschal kritisiert.“
Bereits kurz nach der Demonstration hatte der ReferentInnenrat den entstandenen Schaden an der Ausstellung verurteilt und sich an der Wiederherstellung beteiligt. „Mit den Veranstaltern werden wir uns kritisch aber solidarisch auseinandersetzen, denn für ein Bündnis mit demokratischem und antifaschistischem Selbstverständnis müssen solche Ereignisse Konsequenzen haben“, betont Jan Latza.
In der medialen Berichterstattung ist durch den Schaden an der Ausstellung der große Mobilisierungserfolg mit bundesweit 100.000 Streikenden Schülerinnen und Schülern, davon 10.000 in Berlin, weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. „In der Auseinandersetzung für gute Bildungsbedingungen und ein demokratisches Bildungssystem haben wir die gleichen Interessen wie die Schülerinnen und Schüler. Die Forderung nach der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und das Eintreten gegen Elitenbildung und soziale Auslese an Hochschulen gehören zusammen, deswegen werden wir versuchen diese Proteste auch wieder an die Universitäten zu tragen“, so Jan Latza.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der
Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
erstellt: 21.11.08, 18:16 | geändert: 21.11.08, 18:16 | lesen | nach oben

Stellungnahme des ReferentInnenRats am 18. November im Akademischen Senat

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

Am 12. November hätte ich nicht in der Haut jener DemonstrationsteilnehmerInnen stecken wollen, die versucht haben, die Ausstellung „Verraten und Verkauft“ zu schützen; nicht in der Haut der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Protestierenden in den Weg gestellt haben; und nicht in Ihrer Haut, Herr Präsident.
Gerade in der Situation einer direkten Bedrohung - und in einer solchen Situation ist nie ganz klar, welche Wendung die Ereignisse noch nehmen können - gerade in dieser bedrohlichen Situation haben Sie mit der Entscheidung gegen die Räumung Augenmaß bewiesen.

Sie haben in der Diskussion am gestrigen Abend von Entschuldingsstrategien gesprochen, kritikwürdigen Entschuldigungsstrategien. Ich möchte ein paar Worte dazu sagen. Zuerst einmal: Der Übergriff auf die Ausstellung ist nicht entschuldbar. Unter keinen Umständen. Die sofortige distanzierende Erklärung des RefRates und die angebotene, am Samstag umgesetzte Unterstützung der Wiederherstellung der Ausstellung durch Mitglieder des RefRates macht die Haltung des Gremiums zu diesem Vorfall hoffentlich deutlich.
Umso befremdlicher finde auch ich die im Artikel der Jerusalem Post [vom 14. November] zitierten Äußerungen zweier Sprecher der Demonstrationsorganisation. Was diese bewog, die Frage nach möglichen Motiven der kolportierten „Scheiß Israel“-Aussage unberufen mit einer Generalkritik an der staatlichen Existenz Israels zu beantworten, bleibt allein ihr Geheimnis. Ich denke, dass ich der abgestimmten RefRat-Stellungnahme insofern vorgreifen darf, dass wir nicht über die verqueren Gedankengänge eines Teilnehmers einer 10.000-köpfigen Demonstration spekulieren können und wollen.
Nebenbei bemerkt, wenn ich dieser Person habhaft werden könnte, würde diese zwischen dem Angebot einer Ohrfeige und alternativ einer Geschichtsstunde wählen können. Eine Geschichtsstunde deshalb, weil die Äußerung an diesem Ort, zu diesem Anlass, auf verstörende Weise, in gewissermaßen spiegelverkehrter Logik genau den richtigen Zusammenhang herstellt. Israel gibt es nicht zufällig, sondern weil z.B. die in der Ausstellung dargestellten Menschen nur in diesem Staat, Israel, bedingungslosen Schutz erhalten würden. Auf den Staat, dem sie ihr Vertrauen davor gegeben haben, konnten sie - die Geschichte ist zumindest
in diesem Raum bekannt - ja nicht zählen.
Das sehen als AntizionistInnen getarnte AntisemitInnen nicht, das wollen sie nicht sehen, egal ob sie von links oder rechts kommen.

Es wird Sie wenig überraschen zu hören, dass ich politisch eher dem linken Spektrum angehöre - ich bin als RefRat-Vertreter hier. Umso mehr beschäftigt mich die linke Spielart des Antisemitismus. Er ist eines der größten Probleme einer sich radikal und tabubrechend gerierenden  Linken, die dabi jedoch, und das dürfen wir nicht vergessen, eigentlich nur eine in der Bevölkerung ziemlich verbreitete Geisteshaltung widerspiegelt. Die einschlägigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen sprechen je nach Befragungsmuster von rund 15% oder sogar bis zu 25% der Befragten, die antisemitische Grundeinstellungen erkennen lassen.
Umso schwieriger ist es, einfach mit dem Finger auf die eventuell antisemitischen Schülerinnen und Schüler zu zeigen. Sie sind die Kinder ihrer Eltern, die SchülerInnen ihrer LehrerInnen - und vielleicht bald die StudentInnen ihrer ProfessorInnen. Ein gesellschaftlicher Querschnitt also. Im Guten, wie im Schlechten. Die Aufgabe, mit diesem Problem fertig zu werden, ist unser aller Verantwortung, genauso wie Wolfgang Thierse es gestern Abend in de Diskussion formuliert hat.

Und wo wir gerade bei diesem Thema sind: Mit welchen Lorebeeren schmückt sich eigentlich die Universität, wenn vor dem Senatssaal die Porträts von zwei NsdAP-Mitglieder hängen, zweier Menschen also, denen zumindest eine gewisse Toleranz gegenüber antisemitischen Tendenzen unterstellt werden darf. Einer, Werner Otto Theodor Forssmann war sogar Mitglied der SA.
Oder, um ein aktuelleres Beispiel anzubringen: Schmerzlich vermisst hab ich eine anerkennende Stellungnahme des Unipräsidenten für die im Februar diesen Jahres, wohlgemerkt: friedlich dagegen Protestierenden, dass mit Martin Walser ein - immerhin salonfähiger - Antisemit an der Humboldt-Universität ein Podium bekommen hat.
Was genau ist eigentlich die von dieser Bigotterie ausgehende Botschaft?
Dass AntisemitInnen willkommen sind, solange sie sich zu benehmen wissen und kein Toilettenpapier im Innhof verteilen oder doch wenigstens einen Nobelpreis gewinnen? Sobald sie aber an unsere Bürotüren hämmern, dann ist das, wie in der Jerusalem Post zitiert, grade so, wie am Anfang der Nazizeit.

Ebenfalls in der Jerusalem Post werden Sie dergestalt zitiert, dass der Angriff der vergangenen Woche wegen der guten Beziehungen der Uni zu Israel stattgefunden habe. Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es sich schlicht um einen - ja - gezielten Angriff auf die Universität, mit einem – ja - mutmaßlich antisemitisch motivierten Zwischenfall gehandelt hat. Ihnen aber genügt es nicht, den Antisemitismus anzuprangern und festzuhalten, dass die Erinnerung an die jüdischen Geschäftsleute, von denen auf den Tafeln im Foyer die Rede ist, besudelt wurde. Nein, dieses Haus, sie persönlich, Herr Präsident, müssen Opfer des antisemitischen Übergriffs gewesen sein.

Das Ross, Herr Präsident, auf das Sie sich da gerade schwingen wollen scheint mir doch ein wenig zu hoch für Sie zu sein.
Mit Verlaub.
erstellt: 21.11.08, 18:15 | geändert: 21.11.08, 18:15 | lesen | nach oben

Pressemitteilung zum Bildungsstreik am 12.11.2008

Heute am 12. 11. 2008 haben sich mehrere tausend Schüler_innen, Studierende und Auszubildende um 11Uhr am Roten Rathaus versammelt, um gegen die katastrophalen Zustände im Bildungssystem und weitere Kürzungen im Bildungsbereich zu protestieren.
Ihr Demonstrationszug führte sie auch an der Humboldt-Universität vorbei. In einer spontanen Aktion wurde der Senatssaal und weitere Vorlesungssäle der Universität aufgesucht. Der Unmut der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden ging nicht spurlos an der Humboldt-Universität vorbei. Es kam zu Ausschreitungen, in denen Teile des Hauptgebäudes stark in
Mitleidenschaft gezogen wurden.
So  hat es leider auch die Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in Berlin von 1933-1945 „Verraten und Verkauft“ getroffen. Die Vertreter_innen der verfassten Studierendenschaft bedauern dies zutiefst. „Obwohl der ReferentInnen Rat zu dieser Demonstration mit aufgerufen hat und bei allem
Verständnis für die Forderungen der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden, ist die Zerstörung der Ausstellung zu jüdischen Unternehmen nicht hinnehmbar“ sagte Johannes Roeder Mitglied des Referentinnen Rats.
Dem ReferentInnen Rat ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ausstellung wieder hergestellt wird und bietet dafür seine Hilfe und Unterstützung an.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
erstellt: 12.11.08, 18:59 | geändert: 12.11.08, 18:59 | lesen | nach oben

Linkes StuPa endlich auch wieder an der TU

Pressemitteilung vom 26. Mai 2008

Am Nachmittag des 23.05.08 ist das 28. Studierendenparlament der TU
endlich, nach knapp einem Jahr Rechtsstreit, durch den Präsidenten
konstituiert worden. Der ReferentInnerat begrüßt die Wahl eines neuen
linken AStA an der TU.
erstellt: 27.05.08, 03:16 | geändert: 27.05.08, 03:19 | lesen | nach oben

Keine DolmetscherInnen für gebärdensprachige Studierenden

Pressemitteilung von 14. Mai 2008

Gebärdensprachige Studierende werden defacto vom Studium ausgeschlossen.
Präsident der Humboldt-Universität Berlin, Prof. Dr. Markschies, erklärt
sich für nicht zuständig.
erstellt: 14.05.08, 13:17 | geändert: 14.05.08, 13:59 | lesen | nach oben

RefRat fordert Konstituierung des TU-StuPa

Pressemitteilung vom 8. Mai 2008

Der ReferentInnenrat der Humboldt Universität fordert den TU-Präsidenten
Kutzler auf, die Konstitutierung des bereits im vergangenen Juni gewählten
Studierendenparlaments unverzüglich voranzutreiben. Die Leitung der
Technischen Universität setzt sich mit den immer weiteren Verzögerungen
dem Verdacht aus an einer funktionierenden studentischen
Interessenvertretung ebenso wenig Interesse zu haben, wie der RCDS.
erstellt: 14.05.08, 13:29 | geändert: 14.05.08, 14:00 | lesen | nach oben

RefRat fordert HU-Präsident zum Rücktritt auf

Pressemitteilung vom 6. Mai 2008

HU-Präsident Christoph Markschies macht universitätsinterne Kritiker mundtot.
Der ReferentInnenrat der Humboldt Universität Berlin (gesetzlich AStA) fordert
den Präsidenten zum Rücktritt auf.
erstellt: 14.05.08, 13:40 | geändert: 14.05.08, 19:26 | lesen | nach oben

RefRat gegen Rechtsradikale an der Humboldt-Universität

Pressemitteilung vom 2. Mai 2008

Heute Morgen sind Räume der verfassten Studierendenschaft der Humboldt-Universität mit Aufklebern rechtsradikalen Inhalts beklebt worde. Urheber ist eine sich selbst "Subversive Konservative Aktion" nennende Gruppe, die nach eigenem Bekenntnis den derzeit an der Humboldt-Universität stattfindenden Kongress "1968 - Die letzte Schlacht gewinnen wir" stören wollen.
erstellt: 14.05.08, 13:46 | geändert: 14.05.08, 14:01 | lesen | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin