HU beschließt umstrittene Regelung zu Plagiaten

Pressemitteilung 2.Juni.2009

In der heutigen Sitzung beschloss der Akademische Senat neue
Rahmenbedingungen für das Studium an der HU. Dabei sind die neuen
Regelungen zum Plagiat besonders in der Kritik. So ist es ab jetzt möglich
Studierende zu exmatrikulieren, wenn sie wiederholt plagiieren.
erstellt: 03.03.10, 14:36 | geändert: 03.03.10, 14:37 | lesen | nach oben

Merkel spricht nicht ohne Proteste und verschwindet über den Hinterausgang

Pressemitteilung vom 27.Mai.2009

Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt heute an der Humboldt-Universität eine
"Rede zu Europa". Trotz der kurzen Mobilisierungszeit protestierten bis zu
150 Studierende. Hauptkritikpunkt ist die Bildungspolitik von Bund und
Ländern. So ist die CDU federführend bei der Einführung von
Studiengebühren.
erstellt: 03.03.10, 14:32 | geändert: 03.03.10, 14:33 | lesen | nach oben

Protest gegen Merkelrede an der HU formiert sich

Pressemitteilung vom 27.Mai.2009

Am 27.05. will die Bundeskanzlerin und Parteivorsitzende der CDU an der HU
im Rahmen der "Reden zu Europa" sprechen. Ganz bewusst wurde dieser Termin
in den Europawahlkampf gelegt, um so einer Wahlkampfveranstaltung das
Antlitz einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema zu
verleihen.
erstellt: 03.03.10, 14:24 | geändert: 03.03.10, 14:34 | lesen | nach oben

HU schließt für 4 Monate Bibliothek und sortiert Bücher aus

Pressemitteilung vom 19.Mai 2009

Die Humboldt-Universität will vermutlich mehrere 10.000 Bücher entsorgen.
Grund ist die Zusammenlegung von mindestens 13 Bibliotheksstandorten in
das neue Grimm-Zentrum. Da viele Titel in mehreren Zweigbibliotheken
präsent sind, soll beim Umzug eine sog. Dublettenreduzierung erfolgen. Das
heißt, mehrfach vorhandene Exemplare werden aus Platzmangel entsorgt. Die
Situation ähnelt der der FU Mitte 2008, als mindestens 130.000 Bücher
durch die Zusammenlegung von Bibliotheken angeblich „überflüssig“ wurden.
erstellt: 18.02.10, 15:34 | geändert: 18.02.10, 15:40 | lesen | nach oben

Streiken auf deutsch – an der HU läuft nichts ohne Vertrag

Pressemitteilung vom 18. Mai 2009

Der geplante Bildungsstreik versetzt die Leitung der Humboldt-Universität in Angst und Schrecken, sie befürchten die Kontrolle über den Protest zu verlieren. Daher soll nun eine Sicherheitsvereinbarung zwischen den Studierenden und der Universitätsleitung abgeschlossen werden, damit sie auch zu Streikzeiten die Leitung der Universität nicht an die Studierenden abgeben müssen.
erstellt: 19.05.09, 15:41 | geändert: 26.05.09, 14:26 | lesen | nach oben

HU verschafft sich neue Regeln und Studierenden neue Sorgen

Pressemitteilung vom 11. Mai 2009

Am 12.05.09 berät der Akademische Senat der HU über neue allgemein verbindliche Regelungen für die Studierenden. Der vom Präsidium vorgestellte Entwurf sorgte bereits vor der Sitzung für Unmut bei den Studierenden. Einige Regelungen greifen wieder einmal tief in die Rechte der Studierenden ein.
erstellt: 19.05.09, 15:40 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

Verwaltungsgericht Berlin kippt Demonstrationsauflagen

Pressemitteilung vom 1. Mai 2009

Wie als Ergebnis der mündlichen Verhandlung am 29. April 2009 vor dem Verwaltungsgericht Berlin deutlich wurde, werden die Versammlungsauflagen der Berliner Polizei, wonach Seitentransparente nicht länger sein dürfen als 1,50 m sowie das Tragen von Stahlkappenschuhen auf Demonstrationen verboten ist, keinen Bestand haben.
erstellt: 19.05.09, 15:38 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

HU schließt für 4 Monate Bibliothek und sortiert Bücher aus

Pressemitteilung vom 19. Mai 2009

Die Humboldt-Universität will vermutlich mehrere 10.000 Bücher entsorgen. Grund ist die Zusammenlegung von mindestens 13 Bibliotheksstandorten in das neue Grimm-Zentrum. Da viele Titel in mehreren Zweigbibliotheken präsent sind, soll beim Umzug eine sog. Dublettenreduzierung erfolgen. Das heißt, mehrfach vorhandene Exemplare werden aus Platzmangel entsorgt. Die Situation ähnelt der der FU Mitte 2008, als mindestens 130.000 Bücher durch die Zusammenlegung von Bibliotheken angeblich „überflüssig“ wurden.
erstellt: 19.05.09, 15:35 | geändert: 26.05.09, 14:27 | lesen | nach oben

Holocaust-Verharmlosung in Berlin

Am 27.01.2009 soll in unmittelbarer Nähe der HU-Berlin ein Aufmarsch der NPD unter dem Motto, „Stoppt den israelischen Holocaust im Gaza-Streifen“ stattfinden.
Der ReferentInnenrat der Humboldtuniversität verurteilt diesen Versuch, den Holocaust an den Juden mit dem Krieg im Gazastreifen gleichzusetzen und damit den Holocaust zu relativieren.
Besonders unappetitlich ist, dass die Kundgebung für den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz geplant ist. Das legt die Vermutung nahe, dass die Wahl des Datums nicht zufällig geschah, sondern auf eine Verhöhnung der Opfer der deutschen Judenvernichtung abzielt.
Mit dem Terminus „Vernichtungsfeldzug“, welchen die NPD in ihrem Aufruf verwendet, soll anscheinend auch der Vernichtungsfeldzug der Wehrmacht in Osteuropa in den Nahen Osten und auf die israelische Armee projiziert werden.

Der ReferentInnenrat fordert deshalb die Unversitätsleitung auf, Stellung zu dieser antisemitisch motivierten Gleichsetzung zu beziehen und sich aktiv der Durchführung entgegenzustellen. Die Humboldt-Universität, in der während des Nationalsozialismus am Generalplan Ost und der Judenvernichtung gearbeitet wurde, sollte sich ihrer Verantwortung nicht entziehen.

Der ReferentInnenrat befürchtet, dass Mitglieder der Universität sich in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und möglicherweise durch die Mahnwache und deren Teilnehmer bedroht fühlen. Zu erwarten ist zudem, dass die Mitglieder der HU durch polizeilichen Maßnahmen davon abgehalten werden, in ihre Veranstaltungen oder Büros zu gelangen.

Für Rückfragen stehen wir ihnen selbstverständlich unter  01756337252 zur Verfügung.
erstellt: 26.01.09, 12:58 | geändert: 26.01.09, 12:58 | lesen | nach oben

Pressemitteilung vom 09.12.2008


Demo gegen den Umzug des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe/ Wedding.

15.12.2008; Beginn: 11 Uhr

Treffpunkt:

Vor dem Institut für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft,

Virchowweg 6

 

StudentInnen müssen zusammenhalten. Wir brauchen Eure Unterstützung!!!

Am 17.12.2008 soll das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe im Wedding abgeschoben werden. Betroffen sind davon etwa 450 Studierende. Als Forschungsbetrieb, Studiengang der Charité sowie der Humboldt-Universität und als Teil des Charite Centrum 1 gehören wir in die Nähe unseres Centrums und in die Nähe der Humboldt-Universität! Mit der so entstehenden Distanz fürchten wir noch mehr um die Abschaffung unseres Studienganges.

Eine Zusammenlegung mit der Gesundheitsakademie, die die berufliche Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Diätassistenz, Hebammenwesen, Physiotherapie, Logopädie und Operationstechnische Assistenz ermöglicht, ist aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse nicht sinnvoll.

Die Ausgliederung aus dem Campus Charité Mitte macht es kaum möglich, die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen zu besuchen. Auch die Vor- und Nachbereitung der Module wird durch die fehlende Nähe zur Bibliothek erschwert. Kurzum, die Qualität des Studiums wird vermindert und eine Überziehung der Studiendauer wahrscheinlicher. Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Demonstrierende.

Der Fachschaftsrat der Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft

erstellt: 11.12.08, 18:07 | geändert: 11.12.08, 18:13 | lesen | nach oben

Uni-Präsident instrumentalisiert Antisemitismus-Vorwurf

Der ReferentInnerat (gesetzlich AStA) der Humboldt-Universität zu Berlin kritisiert den Umgang des HU-Präsidenten Markschies mit der bei den Bildungsprotesten am letzten Mittwoch beschädigten Ausstellung „Verraten und Verkauft – jüdische Unternehmen in Berlin 1933–1945“. Mit allen Mitteln hatte Markschies versucht, die Beschädigung als geplanten antisemitischen Akt der Demonstrierenden darzustellen. „Den Vorwurf des Antisemitismus benutzt Herr Markschies dabei vor allem zur Selbstdarstellung und zur Diskreditierung der Forderungen nach mehr sozialen und demokratischen Rechten im Bildungssystem, für die das „Bildungsblockaden einreißen“-Bündnis steht“, sagt Jan Latza vom ReferentInnenrat der HU. Bisher ist Markschies nach Einschätzung des ReferentInnerates nicht mit engagiertem Auftreten gegen Antisemitismus an der Universität aufgefallen: Die Kritik daran, dass im Februar 2008 dem für seine antisemitischen Äußerungen umstrittenen Martin Walser ein Podium an der HU geboten wurde hat er ebenso ignoriert wie die Tatsache, dass – trotz Kritik - auch zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt noch zwei Porträts von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP vor dem repräsentativen Senatssaal im Hautgebäude hängen. Jan Latza bemerkt dazu: „Beim Engagement gegen Antisemitismus misst Herr Markschies offensichtlich mit zweierlei Maß. Bei salonfähigem Antisemitismus drückt er die Augen zu, während er die Schülerproteste pauschal kritisiert.“
Bereits kurz nach der Demonstration hatte der ReferentInnenrat den entstandenen Schaden an der Ausstellung verurteilt und sich an der Wiederherstellung beteiligt. „Mit den Veranstaltern werden wir uns kritisch aber solidarisch auseinandersetzen, denn für ein Bündnis mit demokratischem und antifaschistischem Selbstverständnis müssen solche Ereignisse Konsequenzen haben“, betont Jan Latza.
In der medialen Berichterstattung ist durch den Schaden an der Ausstellung der große Mobilisierungserfolg mit bundesweit 100.000 Streikenden Schülerinnen und Schülern, davon 10.000 in Berlin, weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. „In der Auseinandersetzung für gute Bildungsbedingungen und ein demokratisches Bildungssystem haben wir die gleichen Interessen wie die Schülerinnen und Schüler. Die Forderung nach der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und das Eintreten gegen Elitenbildung und soziale Auslese an Hochschulen gehören zusammen, deswegen werden wir versuchen diese Proteste auch wieder an die Universitäten zu tragen“, so Jan Latza.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der
Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
erstellt: 21.11.08, 18:16 | geändert: 21.11.08, 18:16 | lesen | nach oben

Stellungnahme des ReferentInnenRats am 18. November im Akademischen Senat

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

Am 12. November hätte ich nicht in der Haut jener DemonstrationsteilnehmerInnen stecken wollen, die versucht haben, die Ausstellung „Verraten und Verkauft“ zu schützen; nicht in der Haut der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Protestierenden in den Weg gestellt haben; und nicht in Ihrer Haut, Herr Präsident.
Gerade in der Situation einer direkten Bedrohung - und in einer solchen Situation ist nie ganz klar, welche Wendung die Ereignisse noch nehmen können - gerade in dieser bedrohlichen Situation haben Sie mit der Entscheidung gegen die Räumung Augenmaß bewiesen.

Sie haben in der Diskussion am gestrigen Abend von Entschuldingsstrategien gesprochen, kritikwürdigen Entschuldigungsstrategien. Ich möchte ein paar Worte dazu sagen. Zuerst einmal: Der Übergriff auf die Ausstellung ist nicht entschuldbar. Unter keinen Umständen. Die sofortige distanzierende Erklärung des RefRates und die angebotene, am Samstag umgesetzte Unterstützung der Wiederherstellung der Ausstellung durch Mitglieder des RefRates macht die Haltung des Gremiums zu diesem Vorfall hoffentlich deutlich.
Umso befremdlicher finde auch ich die im Artikel der Jerusalem Post [vom 14. November] zitierten Äußerungen zweier Sprecher der Demonstrationsorganisation. Was diese bewog, die Frage nach möglichen Motiven der kolportierten „Scheiß Israel“-Aussage unberufen mit einer Generalkritik an der staatlichen Existenz Israels zu beantworten, bleibt allein ihr Geheimnis. Ich denke, dass ich der abgestimmten RefRat-Stellungnahme insofern vorgreifen darf, dass wir nicht über die verqueren Gedankengänge eines Teilnehmers einer 10.000-köpfigen Demonstration spekulieren können und wollen.
Nebenbei bemerkt, wenn ich dieser Person habhaft werden könnte, würde diese zwischen dem Angebot einer Ohrfeige und alternativ einer Geschichtsstunde wählen können. Eine Geschichtsstunde deshalb, weil die Äußerung an diesem Ort, zu diesem Anlass, auf verstörende Weise, in gewissermaßen spiegelverkehrter Logik genau den richtigen Zusammenhang herstellt. Israel gibt es nicht zufällig, sondern weil z.B. die in der Ausstellung dargestellten Menschen nur in diesem Staat, Israel, bedingungslosen Schutz erhalten würden. Auf den Staat, dem sie ihr Vertrauen davor gegeben haben, konnten sie - die Geschichte ist zumindest
in diesem Raum bekannt - ja nicht zählen.
Das sehen als AntizionistInnen getarnte AntisemitInnen nicht, das wollen sie nicht sehen, egal ob sie von links oder rechts kommen.

Es wird Sie wenig überraschen zu hören, dass ich politisch eher dem linken Spektrum angehöre - ich bin als RefRat-Vertreter hier. Umso mehr beschäftigt mich die linke Spielart des Antisemitismus. Er ist eines der größten Probleme einer sich radikal und tabubrechend gerierenden  Linken, die dabi jedoch, und das dürfen wir nicht vergessen, eigentlich nur eine in der Bevölkerung ziemlich verbreitete Geisteshaltung widerspiegelt. Die einschlägigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen sprechen je nach Befragungsmuster von rund 15% oder sogar bis zu 25% der Befragten, die antisemitische Grundeinstellungen erkennen lassen.
Umso schwieriger ist es, einfach mit dem Finger auf die eventuell antisemitischen Schülerinnen und Schüler zu zeigen. Sie sind die Kinder ihrer Eltern, die SchülerInnen ihrer LehrerInnen - und vielleicht bald die StudentInnen ihrer ProfessorInnen. Ein gesellschaftlicher Querschnitt also. Im Guten, wie im Schlechten. Die Aufgabe, mit diesem Problem fertig zu werden, ist unser aller Verantwortung, genauso wie Wolfgang Thierse es gestern Abend in de Diskussion formuliert hat.

Und wo wir gerade bei diesem Thema sind: Mit welchen Lorebeeren schmückt sich eigentlich die Universität, wenn vor dem Senatssaal die Porträts von zwei NsdAP-Mitglieder hängen, zweier Menschen also, denen zumindest eine gewisse Toleranz gegenüber antisemitischen Tendenzen unterstellt werden darf. Einer, Werner Otto Theodor Forssmann war sogar Mitglied der SA.
Oder, um ein aktuelleres Beispiel anzubringen: Schmerzlich vermisst hab ich eine anerkennende Stellungnahme des Unipräsidenten für die im Februar diesen Jahres, wohlgemerkt: friedlich dagegen Protestierenden, dass mit Martin Walser ein - immerhin salonfähiger - Antisemit an der Humboldt-Universität ein Podium bekommen hat.
Was genau ist eigentlich die von dieser Bigotterie ausgehende Botschaft?
Dass AntisemitInnen willkommen sind, solange sie sich zu benehmen wissen und kein Toilettenpapier im Innhof verteilen oder doch wenigstens einen Nobelpreis gewinnen? Sobald sie aber an unsere Bürotüren hämmern, dann ist das, wie in der Jerusalem Post zitiert, grade so, wie am Anfang der Nazizeit.

Ebenfalls in der Jerusalem Post werden Sie dergestalt zitiert, dass der Angriff der vergangenen Woche wegen der guten Beziehungen der Uni zu Israel stattgefunden habe. Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es sich schlicht um einen - ja - gezielten Angriff auf die Universität, mit einem – ja - mutmaßlich antisemitisch motivierten Zwischenfall gehandelt hat. Ihnen aber genügt es nicht, den Antisemitismus anzuprangern und festzuhalten, dass die Erinnerung an die jüdischen Geschäftsleute, von denen auf den Tafeln im Foyer die Rede ist, besudelt wurde. Nein, dieses Haus, sie persönlich, Herr Präsident, müssen Opfer des antisemitischen Übergriffs gewesen sein.

Das Ross, Herr Präsident, auf das Sie sich da gerade schwingen wollen scheint mir doch ein wenig zu hoch für Sie zu sein.
Mit Verlaub.
erstellt: 21.11.08, 18:15 | geändert: 21.11.08, 18:15 | lesen | nach oben

Pressemitteilung zum Bildungsstreik am 12.11.2008

Heute am 12. 11. 2008 haben sich mehrere tausend Schüler_innen, Studierende und Auszubildende um 11Uhr am Roten Rathaus versammelt, um gegen die katastrophalen Zustände im Bildungssystem und weitere Kürzungen im Bildungsbereich zu protestieren.
Ihr Demonstrationszug führte sie auch an der Humboldt-Universität vorbei. In einer spontanen Aktion wurde der Senatssaal und weitere Vorlesungssäle der Universität aufgesucht. Der Unmut der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden ging nicht spurlos an der Humboldt-Universität vorbei. Es kam zu Ausschreitungen, in denen Teile des Hauptgebäudes stark in
Mitleidenschaft gezogen wurden.
So  hat es leider auch die Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in Berlin von 1933-1945 „Verraten und Verkauft“ getroffen. Die Vertreter_innen der verfassten Studierendenschaft bedauern dies zutiefst. „Obwohl der ReferentInnen Rat zu dieser Demonstration mit aufgerufen hat und bei allem
Verständnis für die Forderungen der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden, ist die Zerstörung der Ausstellung zu jüdischen Unternehmen nicht hinnehmbar“ sagte Johannes Roeder Mitglied des Referentinnen Rats.
Dem ReferentInnen Rat ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ausstellung wieder hergestellt wird und bietet dafür seine Hilfe und Unterstützung an.

Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
erstellt: 12.11.08, 18:59 | geändert: 12.11.08, 18:59 | lesen | nach oben

Linkes StuPa endlich auch wieder an der TU

Pressemitteilung vom 26. Mai 2008

Am Nachmittag des 23.05.08 ist das 28. Studierendenparlament der TU
endlich, nach knapp einem Jahr Rechtsstreit, durch den Präsidenten
konstituiert worden. Der ReferentInnerat begrüßt die Wahl eines neuen
linken AStA an der TU.
erstellt: 27.05.08, 03:16 | geändert: 27.05.08, 03:19 | lesen | nach oben

Keine DolmetscherInnen für gebärdensprachige Studierenden

Pressemitteilung von 14. Mai 2008

Gebärdensprachige Studierende werden defacto vom Studium ausgeschlossen.
Präsident der Humboldt-Universität Berlin, Prof. Dr. Markschies, erklärt
sich für nicht zuständig.
erstellt: 14.05.08, 13:17 | geändert: 14.05.08, 13:59 | lesen | nach oben

RefRat fordert Konstituierung des TU-StuPa

Pressemitteilung vom 8. Mai 2008

Der ReferentInnenrat der Humboldt Universität fordert den TU-Präsidenten
Kutzler auf, die Konstitutierung des bereits im vergangenen Juni gewählten
Studierendenparlaments unverzüglich voranzutreiben. Die Leitung der
Technischen Universität setzt sich mit den immer weiteren Verzögerungen
dem Verdacht aus an einer funktionierenden studentischen
Interessenvertretung ebenso wenig Interesse zu haben, wie der RCDS.
erstellt: 14.05.08, 13:29 | geändert: 14.05.08, 14:00 | lesen | nach oben

RefRat fordert HU-Präsident zum Rücktritt auf

Pressemitteilung vom 6. Mai 2008

HU-Präsident Christoph Markschies macht universitätsinterne Kritiker mundtot.
Der ReferentInnenrat der Humboldt Universität Berlin (gesetzlich AStA) fordert
den Präsidenten zum Rücktritt auf.
erstellt: 14.05.08, 13:40 | geändert: 14.05.08, 19:26 | lesen | nach oben

RefRat gegen Rechtsradikale an der Humboldt-Universität

Pressemitteilung vom 2. Mai 2008

Heute Morgen sind Räume der verfassten Studierendenschaft der Humboldt-Universität mit Aufklebern rechtsradikalen Inhalts beklebt worde. Urheber ist eine sich selbst "Subversive Konservative Aktion" nennende Gruppe, die nach eigenem Bekenntnis den derzeit an der Humboldt-Universität stattfindenden Kongress "1968 - Die letzte Schlacht gewinnen wir" stören wollen.
erstellt: 14.05.08, 13:46 | geändert: 14.05.08, 14:01 | lesen | nach oben
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin