Corona-Pandemie & Studium

    Gegen die Willkür kreativer Ideen

    Berlin, den 27.03.2020

    +++ English version below +++

    Was wird aus dem Sommersemester 2020?
    Die Ausbreitung des Coronavirus hat aktuell zur Schließung sämtlicher Hochschulen und Universitäten sowie ihrer Einrichtungen geführt. An der HU wird das derzeit „Präsenznotbetrieb“ genannt, was bedeuten soll, dass nur wenige, vom Pandemiestab legitimierte Personen zur Aufrechterhaltung der vom Pandemiestab bestimmten Kerngeschäfte die Gebäude der Universität betreten dürfen. Ganz davon abgesehen, dass nicht klar ist wer diesen Pandemiestab bildet, auf welcher Grundlage er Entscheidungen trifft und dass die Studierendenvertretungen der HU bisher in keiner Weise einbezogen wurden, stellt sich für uns alle die Frage, wie der universitäre Betrieb im anstehenden Semester aussehen kann und welche Auswirkungen das auf die Lebensrealitäten der Studierenden hat.

    Die Lage
    Die Eindämmung der Infektionsverbreitung ist oberste Priorität bis es einen Impfstoff gibt bzw. ein signifikanter Teil der Gesellschaft eine Immunität entwickelt. Ersteren wird es frühestens nächstes Jahr geben, so die virologische Einschätzung und daher werden wir noch eine Weile mit mehr oder minder massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens ausharren müssen. Das bedeutet der Präsenzbetrieb der Hochschulen wird zumindest mittelfristig nicht wiederhergestellt werden können, ohne Studierende und Beschäftigte einem hohen Infektionsrisiko auszusetzen.

    Die Lehre
    Derzeit ist die einzige Lösung für dieses Problem, die sofortige Umstellung auf digitale Lehrformen. Ganz davon abgesehen, dass die HU, wie wahrscheinlich die meisten Hochschulen, nicht über die technische Ausstattung verfügt ein digitales Lehrangebot für 40.000 Studierende vorzuhalten und die Mehrheit der Lehrenden derzeit keinen Zugang zu ihren Büros mitsamt ihrer Ausstattung und ihren Unterlagen hat, gibt es zahlreiche Studiengänge, für die Präsenzveranstaltungen essentiell sind, etwa Laborpraktika in den Naturwissenschaften oder Praxisanteile in den Lehramtsstudiengängen. D.h. selbst wenn es ein digitales Lehrangebot geben wird, dann nur in sehr eingeschränktem Maße und vermutlich in keinem Studiengang derart, dass die Leistungen eines regulären Semesters erbracht werden können.

    Das Studium
    Das viel grundlegendere Problem ist aber die Möglichkeit überhaupt weiter studieren zu können. Viele Studierende verlieren gerade ihre Einkommen und damit die materielle Voraussetzung für das Studium, sei es durch wegfallende Jobs oder an Studienleistungen geknüpfte finanzielle Leistungen, wie Stipendien oder Kredite. Auch Studierende, die bisher etwa von Verwandten unterstützt wurden und durch Jobverluste bspw. in der Familie nicht mehr unterstützt werden können, sind betroffen. Ausländische Studierende, deren Aufenthaltserlaubnis von einem Einkommens- oder Studienleistungsnachweis abhängt, stehen mit leeren Händen da. Dass BAföG-Bezieher_innen im Sommersemester 2020 weitergefördert werden sollen, hilft nur wenigen und nur vorübergehend. Es ist ein kleiner Trost angesichts der bisher unabsehbaren Folgen im Nachgang der Krise und den damit verbundenen Studiumsverzögerungen. Für viele weitere Studierende wird ein Sommersemester materiell einfach nicht leistbar sein, sofern es für diese Probleme keine sofortigen Lösungen gibt – digitale Lehre hin oder her. Im schlimmsten Fall sehen wir die nächsten Monate eine rasant steigende Zahl an Studienabbrecher_innen, vor allem unter finanziell schlechter gestellten und ausländischen Studierenden. Eine soziale Segregation der Studierendenschaft wäre die Folge. Dem entgegenzuwirken, muss Priorität der Studierenden, der Hochschulen und der Politik sein.

    Das Nichtsemester
    Am 22.03.20 veröffentlichten einige Professor_innen einen offenen Brief, der die Behandlung des Sommersemesters 2020 als Ausnahme-, statt normales Semester fordert – als Nichtsemester. Dieser wurde seitdem von zahlreichen Lehrenden, Forscher_innen und Studierenden unterschrieben und geteilt. In diesem Nichtsemester sollen, soweit möglich, Lehrveranstaltungen angeboten werden, die Teilnahme aber nicht verpflichtend sein. Studierende, Lehrende, Beschäftigte und Verwaltungen sollen so die Möglichkeit bekommen, möglichst ohne Nachteile Zeit für das Fertigstellen der Leistungen aus dem letzten Semester, die Jobsuche, Care-Tätigkeiten oder Umstellungen der Abläufe haben. Auch soll das Semester aus der laufenden Zählung der Semesterzahl und der der Regelstudienzeit rausfallen, um sich nicht weiter negativ etwa auf Studienfinanzierungen oder befristete Beschäftigungsverhältnisse auszuwirken.
    Prinzipiell ein richtiger Ansatz, aber auch das Skippen eines Semesters muss organisiert und rechtlich geregelt werden. An rechtlichen Regelungen, auf Landes- und Bundesebene bedarf es derzeit aber akut. Sie können sich auch nicht nur auf das Sommersemester beschränkten, sondern müssen die Folgen der gegenwärtigen Krise für den weiteren Studienverlauf berücksichtigen. Schließlich müssen Studienleistungen, die nicht erbracht werden konnten, nachgeholt werden können und auch für diese Zeit brauchen Studierende eine finanzielle und soziale Absicherung. Es gibt derzeit keine konkreten Ideen wie das im Rahmen eines Nichtsemester aussehen kann. Die sinnvolle Kritik an diesem Vorschlag, hält sich derzeit aber auch eher in Grenzen. Stattdessen fabuliert die Hochschul-Rektoren-Konferenz (HRK) von vermeintlichen Nachteilsausgleichen über die man ja ganz einfach im individuellen Fall und im Sinne der Studierenden etwaige Nachteile abfangen könne. Sie beweist damit mal wieder ihre ausgeprägte Unkenntnis vom Hochschul- und Prüfungsrecht, nebst einer maßlosen Verkennung studentischer Lebensrealitäten und lässt erahnen, was für ein Chaos an rechtswidrigen Entscheidungen die Prüfungsausschüsse der Hochschulen fabrizieren würden. Dass unsere Präsidentin sich die Chance nicht entgehen lässt das schon bestehende, selbstverschuldete Informationswirrwarr zum Umgang mit der Krise noch durch eine persönliche Meinungsäußerung zum Thema zu verstärken, zeigt uns zumindest, dass Frau Kunst, anders als in ihrer Mail vom 24.03.20 behauptet, nicht im Interesse der Studierenden agiert.

    Wie weiter?
    Schon vor zwei Wochen haben wir gegenüber der Vizepräsidentin für Lehre die Notwendigkeit einer allgemeinen Verordnung zur großzügigen Verlängerung sämtlicher Fristen betont. Damit sich die HU in diese Richtung bewegte, bedürfte es aber erstmal einer Ansage durch den Berliner Senat, dass keine Präsenzprüfungen mehr stattfinden und Abgabefristen für Abschlussarbeiten vorübergehend nicht weiterlaufen sollen. Anstatt sich aber in einer allgemeinen Notlage für einheitliche hochschulübergreifende Regelungen einzusetzen, überlässt der Senat den Umgang damit weitestgehend den Hochschulen selbst und so kommt es, dass wir gefühlt jeden Tag eine Mail der Hochschulleitung über die veränderte Lage bekommen, die Informations-Webseite unvollständig ist und wir uns Informationen von Institutswebseiten sammeln und erfragen müssen.
    Um das kommende Semester planen zu können empfehlen wir daher Regelungen, die sowohl taugen, um einen Umgang mit dem noch laufenden Wintersemester zu finden, als auch das andernfalls absehbare Chaos im Sommersemester zu verringern. Sinnvolle Maßnahmen wären bspw. eine berlinweite Verordnung, die regelt, dass

    - Sämtliche Fristen, nicht nur die Abgabe von Abschlussarbeiten, verlängert werden. Darunter fallen:

    • Die Abgabefristen für Nichtpräsenzprüfungen, wie Hausarbeiten, Take-Home-Exams, Portfolios etc. und die Verlängerung der Prüfungszeiträume des Wintersemester 19/20 aufgrund der unklaren Lage bis vorläufig mind. zum 30.09.20.
    • Die Fristen zum Nachweis des Bachelorabschlusses zum Verbleib im vorläufigen Master aufgrund des nichtvorhaltbaren kompletten Studienangebots im Sommersemester 2020 mindestens bis zum 31.12.21
    • Die Fristen auslaufender Studienordnungen und Studiengänge um mindestens 1,5 Jahre, da der Abschluss des laufenden Wintersemesters und das Studienangebot für das Sommersemester 2020 nicht garantiert werden können.
    • Die Fristen für die Immatrikulation zum Sommersemester 2020 bis zur Aufnahme eines regulären Betriebs der Immatrikulationsbüros plus einen Monat.
    • Die Verschiebung der Bewerbungsfristen für das Wintersemester 2020/21 für Bachelorstudiengänge auf mind. den 30.08. und für Masterstudiengänge um mind. 3 Monate, da Abiturprüfungen verschoben werden müssen und sich Bachelorabschlüsse verzögern. Alternativ wäre auch eine Bewerbung mit einem vorläufigen Abischnitt denkbar (ähnlich der Bewerbung zum vorläufigen Master) bzw. eine Bewerbung mit 120 LP im Bachelor. In Ergänzung bedarf es einer Regelung auf Bundesebene, die auch die Fristen für Bewerbungen über Hochschulstart und uni-assist entsprechend verlängert.
    • Die Nachweisfristen für Studienleistungen zur Verlängerung des Aufenthaltsstatus um mind. 1,5 Jahre

    - Die Studienfinanzierung aller Studierenden sichergestellt wird, dies umfasst

    • Auf Bundesebene, die Verlängerung des BAföG-Anspruchs um die Corona-bedingte Verlängerung der Studienzeit.
    • Eine unbürokratische Gewährung finanzieller Soforthilfen für alle Studierenden unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus bis zum Ende der Krise und ihrer Auswirkungen, mind. jedoch über 6 Monate zur Grundsicherung und zur Verhinderung finanziell bedingter Studienabbrüche. Sinnvoll ist auch die vom Bündnis Soforthilfe für Studis geforderte vorübergehende Soforthilfe.
    • Eine Verpflichtung der Hochschulen, Bescheinigungen über die Auswirkungen der Krise und damit verbundene Einschränkungen des Studiums auf Anfrage automatisch und wahrheitsgemäß auszustellen.
    • Die Verlängerung der Verträge aller studentischen Hilfskräfte, sofern nicht durch Studienabschluss erübrigt.
    • In Ergänzung eine Anweisung der Arbeitsagenturen auf Bundesebene, die die Auszahlung von HartzIV-Leistungen ohne Prüfung an Studierende ermöglicht.

    Ob es nun teilweise ein digitales Lehrangebot geben wird oder nicht, sicher ist, dass Hochschulen deutschlandweit kein vollständiges Studienangebot im Sommersemester vorhalten werden können. Klare, vorausschauende, auf die finanzielle und soziale Absicherung Studierender zielende, allgemeine Regelungen dienen am ehesten dazu die Auswirkungen der derzeitigen allgemeinen Krise abzufangen. Nachteile für Studierende aufgrund chaotischer Informationslagen und willkürlicher Entscheidungen einzelner Einrichtungen, die derzeit als „kreative Ideen“ verkauft werden, können so am ehesten abgewendet und massenhafte Studienabbrüche verhindert werden.


    +++ English Version +++

    Against the despotism of creative ideas


    What happens in the summer semester 2020?
    The spread of Coronavirus currently led to the closure of all universities and their facilities. At the Humboldt-University this is called essential-only mode (Präsenznotbetrieb) and is supposed to mean that access is granted by the pandemic staff (Pandemiestab) only to a few persons who fulfill the universities’ main tasks, which were defined also by the pandemic staff. It is currently unclear who is actually part of the pandemic staff of the HU and on what basis they make their decisions. Furthermore, students’ representatives have in no way been included or consulted for any decisions. This confronts us with the following questions: how can the summer semester take place and which effects will this have on students’ lives?

    The situation
    The containment of the spread of coronavirus infections is the priority until there is a vaccine or respectively a significant part of society developed immunity against it. For the former we will have to wait at least 12 to 18 months and that is why we will have to deal with restrictions of the public life for a while longer. As a result, the regular university mode will not be restored in the medium run without exposing students and staff to a high risk of infection.

    Education
    Currently this problem’s only solution is the immediate transformation of courses into digital forms of education. But the Humboldt-University does not have the technical infrastructure that it takes to offer a digital schedule for 40.000 students available and the majority of lecturers has no access to their offices and documents right now to prepare their courses due to limited building access during essential-only mode. Apart from that many degree programs essentially consist of courses that require physical presence in laboratories or schools. So even if there is a digital offer of schedules, it will be massively limited and probably not sufficient for anyone to complete a regular semester.

    Courses
    The more fundamental problem though is the possibility of continuing one’s studies under the current conditions. Many students are losing their income right now. Which means they lose their material preconditions for studying by losing their job, scholarship, loans, etc. Even students who were supported by their relatives are exposed to the risk of dropping out because of financial reasons once their relatives lose their income. Foreign students whose residence permits depend on program achievements or income are affected as well. The announcement that BAföG will be granted for the summer semester 2020 anyway only temporarily helps a minority of students. Facing the incalculable outcome of the corona crisis which will include massive study delays, this is only a small comfort. But many students will not be able to afford the coming semesters financially. If we do not find solutions to this problem fast, we will be confronted with a rapidly rising number of dropouts in the coming months. This will especially hit the financially weak and the foreign students. Which in turn will lead to a social segregation of the student body. To counter this otherwise inevitable development must be priority to students, universities, and politicians.

    The non-semester (Nichtsemester)
    On March 22, 2020, a group of professors published an open letter calling for a non-semester instead of a regular summer semester 2020. Since then numerous lecturers, scientists and students signed and shared this letter. During the non-semester courses are supposed to take place as far as possible, but participance is not mandatory. Students, lecturers, employees and administrations are supposed to use this semester to finish their courses and exams from the winter semester, to find new jobs, take care of their relatives and arrange their working conditions to this new situation without disadvantages. Also, the non-semester wouldn’t add to the semester-count, this way having no negative effects on study financing or temporary employment.
    Quite a good approach, even though the skipping of a semester must still be organized and legally arranged. The latter is what we need most these days and right now there is an acute lack in legal arrangements in favor of students and temporarily employed. Legal arrangements for Berlin as well as on federal level cannot be limited to one semester. They must consider the effects of the current crisis on the long term. Students need the possibilities to catch up on program achievements they were not able to fulfill during the crisis. To achieve this, students need financial and social coverage. Right now, there are no ideas how this could be arranged during a non-semester. And the ongoing discussion around it unfortunately lacks in reasonable ideas. Instead the Conference of University Presidents (HRK) rants about how universities could decide to prevent downsides for students in individual cases, thus showing their extensive lack in knowledge and consideration of study laws and students’ lives. This gives us an idea of how massive the chaos of unlawful decisions would be, if we let universities decide individually on students’ fates. Even our president takes the chance to use the existent self-made communicational chaos about the crisis to express her opinion on this matter, as it came about on March 24, 2020. At least this shows us that she is not at all acting in students’ favor.

    How to keep it up
    Two weeks ago, we already stressed the need for a general regulation to generously extend current deadlines to the vice-president of education. But to make the HU move in this direction it needed an announcement from the Berlin Regional Government stating that all exams are to be postponed and deadlines for final theses must be temporarily paused. But instead of recognizing the current crisis as a general crisis which needs general measures to be dealt with, the Berlin Regional Government lets universities deal individually with it. And that is why we get new mails from the administration informing us about changes nearly every single day and the information on the HU-website regarding the crisis is only fragmentary, forcing us to research new hidden announcements and creating uncertainty.
    In order to be able to plan the coming semester we highly recommend regulations that consider a handling of the unfinished achievements of the winter semester as well as the prevention of an otherwise coming chaotic summer-semester including massive student dropouts.

    As an example, we recommend a general Regulation for Berlin on these matters which would achieve the following:

    - In addition to final theses, the extension of the deadlines or dates for

    • Exams, that do not require physical presence as thesis-papers, take-home-exams, portfolios etc. and the extension of the winter semester’s audit periods at least until September 30, 2020.
    • The requirement to prove the completion of Bachelor’s degree for definitive enrollment as a Master’s student at least until December 31, 2021, since there will be no complete study program until summer 2021.
    • Expiring study regulations and study programs for at least 1,5 years since universities are neither able to guarantee the completion of winter semester 19/20 nor the complete schedule for summer semester 2020.
    • Enrollment for the summer semester until one month after the enrollment offices reopen for regular business.
    • The postponement of closing dates for applications for Bachelor programs starting in winter semester 20/21 until at least August 30, 2020 and for Master’s programs by three months at least, because high school exams will be postponed and Bachelor degrees delayed. Alternatively, applications with preliminary high school diplomas similar to the preliminary Master’s enrollment and applications for Master’s programs with only 120 ECTS should be considered. An equivalent regulation on federal level for applications via hochschulstart.de and uni-assist should be considered in addition.
    • The requirement to prove study achievements in order to extend residence permits by at least 1,5 years.

    - Guaranteeing financial security for students, which means:

    • On the federal level to extend BAföG-claims for the complete time of the delay caused by the current crisis (by at least three semesters).
    • An unbureaucratic financial aid to all students in need, independent of nationality or residence permit status until the end of the crisis and its aftermath (at least for six months). It should at a minimum cover all living expenses to prevent student dropouts on financial ground. Also reasonable are the demands of the alliance “Soforthilfe für Studis” (Immediate Aid for Students) for a three-month temporary financial support for all students in need.
    • Requiring all universities to certify all limitations of the regular study course due to the crisis automatically and truthfully on request.
    • Extending all student employment contracts, unless unnecessary because of completion of the final degree.
    • In addition, an instruction to all job centers on federal level, that unbureaucratically requires the inclusion of students into the HartzIV program.

    Whether there are incomplete digital study schedules or not, we can be sure no university throughout Germany will be able to guarantee a complete course program for the summer semester 2020. General clear regulations which aim for the financial and social protection of students are most likely to absorb the effects of the current general crisis. This way we can prevent disadvantages and massive student dropouts. This way we can fight misinformation and academic despotism – which others are calling creative ideas.

    • geändert:02.04.20, 16:20