2009

S-Bahn Berlin lehnt Entschädigung für finanziell Schwache und Studierende ab

Pressemitteilung vom 23.Juli 2009

Die seit Wochen mit massiven Ausfällen kämpfende S-Bahn Berlin lehnt eine
Ausweitung der Entschädigungen auf Nutzer_innen des Semestertickets, des
Mobilitätstickets und des Berlin Tickets S nach Aussage des Bahnvorstandes
Ulrich Homburg explizit ab. Nach den noch verschärften Einschränkungen des
Zugverkehrs mit teilweiser Einstellung ganzer Linien hatte die S-Bahn den
Inhaber_innen von Jahreskarten das Angebot gemacht, die Gebühr für den
Dezember zu erlasssen. Der Sprecher des ReferentInnenRats der Humboldt
Universität zu Berlin, Tobias Florek verwies darauf, dass damit die größte
Gruppe der Inhaber_innen von Zeitfahrkarten ausgeschlossen würde. ,,Aber
es ist noch viel skandalöser, dass gerade die für Finanzschwache gedachten
Tickets auch keinen Ausgleich bekommen.''

Pressemitteilung vom 23.Juli 2009

Die seit Wochen mit massiven Ausfällen kämpfende S-Bahn Berlin lehnt eine
Ausweitung der Entschädigungen auf Nutzer_innen des Semestertickets, des
Mobilitätstickets und des Berlin Tickets S nach Aussage des Bahnvorstandes
Ulrich Homburg explizit ab. Nach den noch verschärften Einschränkungen des
Zugverkehrs mit teilweiser Einstellung ganzer Linien hatte die S-Bahn den
Inhaber_innen von Jahreskarten das Angebot gemacht, die Gebühr für den
Dezember zu erlasssen. Der Sprecher des ReferentInnenRats der Humboldt
Universität zu Berlin, Tobias Florek verwies darauf, dass damit die größte
Gruppe der Inhaber_innen von Zeitfahrkarten ausgeschlossen würde. ,,Aber
es ist noch viel skandalöser, dass gerade die für Finanzschwache gedachten
Tickets auch keinen Ausgleich bekommen.''

Homburg hatte dies mit den bisherigen Kosten für die angekündigte
Entschädigung von 25 Millionen Euro begründet. ,,Diese Zahl als Argument
zu benutzen ist Hohn im Vergleich zu dem im nächsten Jahr angepeilten
fünffachen Gewinn, also 125 Millionen Euro'', meint Tobias Florek. Gerade
auch da die jetzigen Probleme klar selbstverschuldet seien. Aber: ,,Es war
auch nicht zu erwarten, dass der Profit einer sozialen Verantwortung
geopfert wird.'', so Florek weiter.

Er möchte sich aber weiter für eine angemessene Wiedergutmachung
einsetzen: ,,Ich hoffe noch auf einen besseren Ausgang. Der S-Bahn kann
nicht an so schlechter Publicity gelegen sein.''

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  • erstellt:21.04.10, 15:50
  • geändert:09.12.10, 20:34