Universität ignoriert Absprachen mit Studierenden
Pressemitteilung vom 28.Juni 2009
Am gestrigen Mittwoch
Nachmittag versperrte das Präsidium der Humboldt Universität zu Berlin
überraschend die für selbstbestimmte Seminare genutzte 4. Etage des
Seminargebäudes am Hegelplatz. Dies geschah entgegen der Versicherung
der zuständigen Leiterin des Präsidialbereichs, Frau Westerburg. Diese
hatte noch am Vortag den Besetzenden zugesichert, bis zu weiteren
Gesprächen nach dem Plenum Mittwoch Abend auf eine Räumung zu
verzichten. „Das konterkariert doch die Argumentation der HU. In
versiegelten Räumen finden auch keine Seminare statt!“ meint Alma
Heppner. Sie verweist damit auf die vielfältigen Seminare, die seit
Montag dem 15. Juni in der Etage stattfanden und bei der neben
Studierenden und Schüler_innen auch viele Dozierende aktiv teilnahmen.
Am gestrigen Mittwoch Nachmittag versperrte das Präsidium der Humboldt Universität zu Berlin überraschend die für selbstbestimmte Seminare genutzte 4. Etage des Seminargebäudes am Hegelplatz. Dies geschah entgegen der Versicherung der zuständigen Leiterin des Präsidialbereichs, Frau Westerburg. Diese hatte noch am Vortag den Besetzenden zugesichert, bis zu weiteren Gesprächen nach dem Plenum Mittwoch Abend auf eine Räumung zu verzichten. „Das konterkariert doch die Argumentation der HU. In versiegelten Räumen finden auch keine Seminare statt!“ meint Alma Heppner. Sie verweist damit auf die vielfältigen Seminare, die seit Montag dem 15. Juni in der Etage stattfanden und bei der neben Studierenden und Schüler_innen auch viele Dozierende aktiv teilnahmen.
Die Universitätsleitung hatte im Vorfeld angeboten, bereits anders genutzte studentische Räume wie Fachschaftsbüros umzuverteilen und diese den Besetzer_innen zur Verfügung zu stellen. Dazu Heppner: „Das ist eineUnverschämtheit! Die HU will der verfassten Studierendenschaft Räume wegnehmen anstatt Freiräume für selbstorganisierte und selbstverwaltete Bildungsprogramme zu ermöglichen.“ Dies zeige die aktuelle Raumvergabepolitik der HU. Nach der sollen von Studierenden angebotene Veranstaltungen auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft werden und können dann nach Maßgabe des Theologen und Präsidenten der HU, Christoph Markschieß, untersagt werden.
Die Besetzer_Innen fordern daher ein Raumkontingent, das ihnen die Möglichkeit bieten soll, für ein breites Spektrum an Interessierten Bildungsveranstaltungen zu organisieren und einen vielfältigen Diskurs über politische, kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Themenbereiche zu führen. Dieses Konzept wurde am Montag (22.06.09) durch die Vollversammlung von Hunderten Studierenden unterstützt.
