Neues zu der S-Bahn-Entschädigung
Ausschreibung Enthinderungsberatung
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AusländerInnen-Vollversammlung 18.01.2010
Wie jedes Jahr wird auch Anfang 2010 ein neues
AusländerInnen- und Antirassismus-Referat gewählt.
In Vorbereitung darauf findet am 18. Januar um 18.00 im Café Krähenfuß eine AusländerInnen-Vollversammlung statt. Dort können sich alle interessierten ausländischen Studierenden als KandidatInnen vorstellen oder sich einfach an der Diskussion beteiligen. Wenn möglich, soll diese Vollversammlung eine Empfehlung an das StudentInnenparlament bezüglich der KandidatInnen für das Antirassismus-Referat aussprechen.
Wir wollen versuchen, alle ausländischen Studierenden anzusprechen und für ein politisches Engagement zu gewinnen. Das antiRa-Referat braucht den Input und die Unterstützung der ausländischen Studierenden:
Welche Wünsche habt Ihr an die Arbeit des antiRa-Referats? Was sind eurer Meinung nach seine wichtigsten Aufgaben?
Und welche Aussenwirkung soll das antiRa-Referat haben?
Die Probleme der ausländischen Studierenden sind vielfältig und unterschiedlich. Viele StudentInnen kommen aus europäischen Ländern und glauben, sie wären quasi Inländer und bedürften keines AusländerInnen- und schon gar nicht eines Antirassismus-Referats. Was die konkreten Probleme der einzelnen Studierenden sind, lässt sich aber nur im Austausch und in der politischen Praxis herausfinden.
Natürlich sind nicht nur ausländische Studierende sondern auch von Rassismus betroffene Studierende willkommen.
Es gibt mit Chamberlin Wandji bereits einen kompetenten Bewerber, der mit Euch auf der AusländerInnen-VV über seine Vorstellungen und Pläne diskutieren wird.
Wir hoffen auf eine möglichst zahlreiche Beteiligung von Euch!
Wir sehen uns am 18. Januar um 18.00 im Café Krähenfuß, HU-Hauptgebäude, Unter den Linden 6, Ostflügel, Erdgeschoß.
Vollversammlung am 6. Januar um 16 Uhr
Mitte: Audimax, Hauptgebäude, Unter den Linden 6
Adlershof: Konferenzraum im Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26
Der Forderungskatalog an den Akademischen Senat und das Präsidium der HU wurde dem
Akademischen Senat am 8. Dezember 2009 vorgelegt. Voraussichtlich wird es dazu eine außerordentliche Sitzung des AS geben.
Um diese Sitzung und damit die Auseinandersetzung um die konkrete Umsetzung der studentischen Forderungen vorzubereiten und das weitere Vorgehen in den Gremien sowie darüber hinaus
zu besprechen, hat das Streikplenum beschlossen zur gemeinsamen Diskussion im Rahmen einer Vollversammlung einzuladen (Einberufung durch den RefRat per Beschluss gemäß § 12 Abs. 1 Alt. 1 Satzung der StudentInnenschaft der HU).
Es geht um die Neugestaltung und Verbesserung der Studienbedingungen!
Kommt zahlreich und bestimmt mit!
Abschluss trotz Abbruch
Abschluss trotz Abbruch
Wie sich ein abgebrochenes Studium doch noch abschließen lässt.
Referat für Lehre und Studium des ReferentInnenRates der HU Berlin
Mit der flächendeckenden Einführung des BA/MA, erhalten Abbrecher_innen der alten Studiengänge (Magister, Diplom, Lehramt) eine Chance, ihr altes Studium doch noch mit einem Abschluss zu versehen. Ermöglicht wird dies durch die Anrechnung der Studien- und Prüfungsleistungen (aus dem abgebrochenen Studium) auf ein neues BA-Studium. In der Praxis heißt das also, dass die Studienleistungen bspw. aus dem Magisterstudiengang Geschichte im BA Geschichte angerechnet werden. Wer die Zwischenprüfung bzw. das Vordiplom bereits im alten Studiengang abgelegt hatte, sollte im BA mindestens im 4. Fachsemester eingestuft werden, so dass die Berechtigung zum Ablegen der BA-Arbeit nur ein Semester entfernt ist. Können noch wenige weitere Studienleistungen (meistens reicht ein Leistungsschein/Übungsschein) und/oder praktische Erfahrungen aus Berufstätigkeit (nicht zwangsläufig aus dem Berufsfeld des Studienganges) eingebracht werden, sind die Voraussetzungen für eine direkte Zulassung zur Abschlussarbeit erfüllt.
ACHTUNG: Die Fragen und Schritte gelten zwar bundesweit, jedoch kann es aufgrund örtlicher Sonderregelungen (z.B. Fristen, Anerkennungspraktiken) zu Abweichungen kommen.
Was sind die Voraussetzungen?
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Das Verfahren ist sowohl an Fachhochschulen und Universitäten möglich.
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Jede_r der_die Zwischenprüfung/Vordiplom abgelegt haben. Dies sollte sowohl im zukünftigen Haupt- und Nebenfach der Fall gewesen sein.
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Wer die Zwischenprüfung noch nicht oder nur in einem Fach abgelegt hat, kann sich trotzdem die bereits erbrachten Leistungen anrechnen lassen. Die fehlenden Studienleistungen müssen dann im BA-Studium nachgeholt werden.
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Man darf nicht schon einmal im BA-Studiengang immatrikuliert gewesen sein und eine Prüfung endgültig nicht bestanden haben.
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Zwar kann man sich theoretisch auch Studienleistungen anrechnen lassen, die 30 Jahre und mehr zurückliegen, allerdings wird es mit zunehmendem Alter der Studienleistungen schwerer, diese anrechnen zu lassen, da sich die Inhalte und Methoden des Faches geändert haben können. Unproblematisch dürften unseres Erachtens allerdings Studienleistungen von vor 10-15 Jahren sein (bei einigen Fächern sogar noch länger).
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Nach der aktuellen Beschlusslage der Kultusministerkonferenz können bei entsprechenden Voraussetzungen sogar Immatrikulationen direkt in den Master möglich werden. Um diese Voraussetzung zu erfüllen, sollte das abgebrochene Studium jedoch schon sehr weit voran geschritten sein.
Mit welchen Fächern funktioniert das?
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Theoretisch mit allen Fächern, welche einen BA anbieten (auch Lehramt!)
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Ausgeschlossen sind derzeit noch die Staatsexamensfächer (z.B. Medizin und Jura)
Das Verfahren Schritt für Schritt
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Sammeln
Alte Scheine und Prüfungszeugnisse (sofern vorhanden) zusammensuchen. Sollten Scheine verloren gegangen sein, können sie meist von der entsprechenden Hochschule nochmals ausgestellt werden.
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Vorbereitung
Anhand der von den Instituten im Internet veröffentlichten Studien- und Prüfungsordnungen, sowie den Modulbeschreibungen, kann man bereits vor der Einstufung selbst den ungefähren Studienstand feststellen.
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Einstufung ins höhere Fachsemester
Diese Scheine müssen von der jeweiligen Fakultät des gewünschten BA-Studienganges auf den neuen Studiengang angerechnet werden. Man erhält dann eine Einstufung in ein höheres Fachsemester.
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Bewerbung/Immatrikulation
Mit dieser Einstufung bewirbt man sich fristgerecht bei der jeweiligen Hochschule für das höhere Fachsemester.Da in Deutschland in den höheren Fachsemestern des BA-Studiums meist noch gähnende Leere herrscht, sollten keine Probleme bei der Bewerbung und Immatrikulation auftreten.
ACHTUNG! Die jeweiligen Bewerbungstermine sollten beachtet werden, da sie sich von Hochschule zu Hochschule unterscheiden können. Außerdem haben manche Hochschulen eine sog. Altabiturient_innenregelung. In der Regel sind die Termine jedoch der 15. Januar und der 15. Juli für das jeweils darauf folgende Semester. Wenn die höheren Semester zulassungsfrei sind, können sich diese Termine sogar noch weiter nach hinten verschieben.
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Nötige Studienleistungen nachholen
Sofern noch Studienleistungen für den sofortigen Einstieg in die BA-Arbeit fehlen, müssen diese im Zuge eines Studiums erbracht werden.
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Abschlussphase
Wenn alle Voraussetzungen für die BA-Arbeit vorliegen, kann mit dieser unverzüglich begonnen werden. Die BA-Arbeit kann auch im Urlaubssemester geschrieben werden!
Mögliche Probleme
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Anerkennung
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Die Anerkennungspraxis von Hochschule zu Hochschule, ja sogar von Institut zu Institut ist sehr verschieden. Deshalb ist es wichtig, sich vorher selbst einen Überblick über seinen Studienstand zu verschaffen. Sollte die Anerkennung dennoch verweigert werden, kann ein Gespräch mit dem Prüfungsausschuss oder Studiendekan_in helfen.
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Kapazität
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Bei einigen Hochschulen sind auch schon die höheren Fachsemester des BA belegt. Hier sollte über eine Studienplatzklage nachgedacht werden.
Weitere Infos → www.refrat.de/lust
In der Regel empfiehlt sich, diese Schritte vorher mit der jeweiligen Studierendenvertretung abzusprechen. Sollten unvorhergesehene Probleme auftreten, wendet Euch bitte an uns!
Kontakt:
Referat für Lehre und Studium des ReferentInnerates der HU
lust@refrat.hu-berlin.de
Abschlusschance für StudienabbrecherInnen
95 Forderungen zur Reformation von Bildungsinstitutionen
Solidaritätserklärung des Referent_innenrats mit der Frauen_Lesben_Inter_Trans AG an der Uni Wien
Sexismus ist ein strukturelles, gesamtgesellschaftliches Problem und geht ALLE etwas an.
Dominantes Sprechverhalten, sexistische Beleidigungen sowie sexuelle Übergriffe sind als Teil dieser sexistischen Struktur anzusehen und sollten deswegen zu inhaltlichen Schwerpunkten gemacht werden.
Forderungen wie: 50% Frauenquote in allen Bereichen des universitären Personals gelten nicht nur für das Personal der Universitäten, sondern sollten sich auch in den Strukturen der Studierenden z.B. bei Protesten widerspiegeln.
Deswegen erklärt der Referent_innenrat der Humboldt Universität Berlin sich mit den Forderungen des Frauen_Lesben_Inter_Trans_Raum in Wien solidarisch.
Die Forderungen des Frauen_Lesben_Inter_Trans_Raumes im Einzelnen:
• Keine Akzeptanz von sexistischen Wortmeldungen am Podium!
• Starkes Eingreifen von allen bei sexistischen Übergriffen und Vorfällen!
• Keine Diskussion mit übergriffigen Typen, sondern Rauswurf!
• Mindestens 50% Frauen* bei Vorträgen, auf Podien, bei Diskussionsbeiträgen, etc.!
• Mindestens 50% der Redezeit am Podium/im Plenum für Frauen*!
• Respektvoller Umgang miteinander
• Ein Frauen*raum, als Rückzugsraum, Schlafraum, Diskussionsraum, …
• Geschlechtersensible Sprache bei Plakaten, Aushängen, Aussendungen, usw.
Mit antisexistischen und solidarischen Grüßen Refrat HU Berlin
HU besetzt
Die Studierenden der HU machen ernst mit ihren politischen Forderungen.
An der Versammlung nahmen über 800 Studierende in Berlin Mitte und auf dem HU-Campus Adlershof teil. In zahlreichen Redebeiträgen wurde nachdrücklich kritisiert, dass die Unileitung noch immer keinerlei Bemühungen unternimmt, die Forderungen der letzten Vollversammlung der Studierenden zu beachten, geschweige denn diese umzusetzen. Anfängliche Eingeständnisse im Akademischen Senat (z.B. zur Abschaffung von Funktionsstörungsatesten und Anwesenheitskontrollen) wurden sogar wieder rückgängig gemacht. Keinem einzigen der in den Forderungen artikulierten Interessen der Studierenden wurde entsprochen. Die Studierenden taten ihren Unmut darüber deutlich in ihrer Versammlung kund. Daneben erfolgten Redebeiträge zum Arbeitskampf der Gebäudereiniger_innen und des Studentenwerkes, in denen sich ausdrücklich für die Solidarität der Studierenden bedankt und gegenüber den Studierenden eine solche ausgesprochen wurde. Solidaritätserklärungen und Grußworte der besetzten Universitäten in Wien und Heidelberg waren ebenso zu hören wie konkrete Vernetzungsvorschläge durch Inititivengruppen an den einzelnen Fakultäten und Instituten.
Schließlich wurde auf Antrag aus der Menge der Teilnehmer_innen beschlossen, das Audimax zu besetzen, um den studentischen Forderungen den nötigen Ausdruck zu verleihen. Mehrere Dutzend Menschen halten sich noch immer in den Räumlichkeiten auf und arbeiten in Arbeitsgemeinschaften an ihrer Vernetzung, den Möglichkeiten zur Umsetzung der Forderungen an die Universitätsleitung und weiteren bildungspolitischen Ideen sowie alternativen Konzepten.
Nach Beschlusslage für eine Besetzung reagierte die Unileitung sofort mit der Benachrichtigung der Polizei. Die Strategie war klar: Eine Besetzung sollte unter allen Umständen verhindert werden. Präsident Markschies hatte zero tolerance verordnet und hielt sich den gesamten Abend unabkömmlich, spazierte jedoch entspannt am Unigelände vorbei. Denjenigen, die mit Verpflegung und Schlafsäcken zum Audimax kamen, sowie allen Dazuströmenden wurde der Zutritt zum Unigelände versagt. Dieses Verbot ließ die Unileitung durch die Polizei durchsetzen. Das gesamte Unigelände wurde abgeriegelt. Es wurde offen mit der Räumung des Audimax gedroht. Nach verschiedensten Verhandlungen und Abstimmungen blieben die Studierenden schließlich standhaft, eine Räumung blieb aus und die Polizei zog weitestgehend ab. Die Studierenden sind weiterhin in ihrem Audimax, das Gelände ist nach wie vor verriegelt. Sie werden im Audimax übernachten und morgen versuchen die Aktion weiter fortzusetzen...
Vollversammlung an der HU
Am 11. November um 16 Uhr startet im Audimax eine Vollversammlung.
Der Kampf um die Umsetzung sämtlicher Forderungen aus den bildungspolitischen Protesten des Sommers geht weiter. Einiges ist ins Rollen geraten, einiges bereits auf der Strecke geblieben. Auf der Vollversammlung wird es aktuelle Berichte zu den neuesten Entwicklungen geben sowie die Möglichkeit sich direkt zu vernetzen, um den Forderungen durch Aktivitäten an den einzelnen Fakultäten und Instituten wie auf Uniebene einen starken gemeinsamen Ausdruck zu verleihen und ihre Umsetzung kritisch zu begleiten...
Alle Studierenden sind für die Zeit der Vollversammlung von Anwesenheitspflichten in Lehrveranstaltungen befreit.
Ausschreibung Unterhalts- und BAföG-Beratung
Bewerbungsschluß: 13. November 09
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Studienplatzklage
Da die Beratung einige Zeit in anspruch nimmt, empfiehlt es sich dringend(!), zu Anfang der Sprechzeit zu kommen! Dann entstehen in der Regel auch keine Wartezeiten.
Bitte kommt erst, nachdem ihr die Ablehnung erhalten habt. Die Hu verschickt ihre Zu- und Absagen voraussichtlich vom 7.-15. August. Das ist zumindest der Plan. Geklappt hat das in noch keinem Jahr so hundertprozentig.
Studierende erklären Solidarität mit den Studentenwerks-Beschäftigten: gemeinsam gegen miese Löhne und prekäre Beschäftigung
Ronny Matthes, Schwulenreferent des AStA FU, hierzu: "Die zunehmende Umgestaltung des Studentenwerks in ein profitorentiertes Unternehmen ist ebenso zu stoppen wie die schleichende Privatisierung. Frau Mai-Hartung ist in aller Schärfe aufgefordert, von ihrer beschäftigtenfeindlichen Lohnpolitik abzukehren. Angesichts der Abkoppelung des Studentenwerks von der bundesweiten Tarifsteigerung, sind Mai-Hartungs Vorstöße Schläge ins Gesicht der prekär Beschäftigten. Für uns steht fest: Im Falle eines Arbeitskampfes stehen wir Studierende Seite an Seite mit den Beschäftigten!"
"Die Geschäftsleitung meint offenbar, einen Streik der Beschäftigten mit der hohen Anzahl von Leiharbeitskräften untergraben zu können. Doch wir Studierende werden uns im Falle eines Streiks mit kreativen Aktionen einmischen. Zusammen mit den Beschäftigten werden wir dann dem Studentenwerk ökonomische Verluste bereiten, die die Geschäftsleitung nicht ignorieren kann", ergänzte Tobias Becker vom ReferentInnenrat der HU.
# Gemeinsame Presseerklärung vom AStA FU und dem ReferentInnenrat der HU #
Umfrage zur studentischen Sozialberatung in Adlershof
Rettungsring für die Beratung in Adlershof: Nehmt Teil an der Umfrage der Studentischen Sozialberatung. Wann und zu welchen Themen wollt ihr beraten werden?
...auf den Seiten der Studentischen Sozialberatung.
Forderungen der Studierenden-VV der HU
Die VV verabschiedete folgende Forderungen bei 12 Gegenstimmen.
Freier Zugang zum Master für Alle!
Für realistische Studienanforderungen. Runter mit dem Workload, weg mit
der „aktiven Teilnahme“!
Abschaffung der Zwangsberatung!
Abschaffung der Anwesenheitskontrollen in allen Veranstaltungen! Hier
genügt, wie bisher, die Selbsterklärung der Studierenden.
Wir sind keine gläsernen Studierenden! Keine „Funktionsstörungsatteste“
bei Krankheitsfällen!
Für eine faire Bezahlung der Dienstleistenden!
Für eine faire Bezahlung von Lehrbeauftragten!
Keine Zwangsexmatrikulation von Studierenden der Magister- und
Diplomfächer! Wer abschließen möchte, soll abschließen können, egal wie
lange es dauert.
Kein Kaputtsparen von Fächern!
Für eine Weiterführung der Ur- und Frühgeschichte sowie der
Interkulturellen Fachkommunikation.
Mehr Bücher und Dubletten für das Grimmzentrum! Für die Beibehaltung der
bisher gültigen Ausleihmodalitäten und die Ausweitung der Öffnungszeiten
Für optischen und mentalen Umweltschutz: Freiheit von Reklame und
Konsumdruck an der Universität. Nachhaltigkeit auch im Unibetrieb!
Für eine Auseinandersetzung mit und Bekämpfung von strukturellem Rassismus
und das Angebot von Extra-Sprach-Tutorien für ausländische Studierende.
Erhöhung der Studienplatzkapazitäten!
Politisches Mandat für die Studierendenschaft!
Wiederbelebung des Mittelbaus!
180 Millionen+x Euro für die Ausfinanzierung der Universitäten in Berlin
Rechenschaftsberichte der Institute bei hohen Abbrecherquoten!
Aussetzen der Anwesenheitspflicht während des Streiks!
Weiterhin verabschiedete die VV bei wenigen Gegenstimmen die Teilnahme am Streik.
Besetzung an der HU
friedlich einen sogenannten Freiraum für kritische Bildungsinhalte im
Seminargebäude am Hegelplatz (Dorotheenstr. 24) einforderten und seitdem
die vierte Etage besetzt halten. Schon während einer Aktion, in der
Ballons mit Forderungen der Studierenden in die Luft stiegen, entrollten
einige Aktivist_innen ein großes Transparent von der Terasse, in dem sie
für freie und selbstbestimmte Bildungsmöglichkeiten eintreten, und luden
alle zu frisch gekochtem Kaffee ein. Schon kurz danach wurden
Verhandlungen mit der Universitätsleitung aufgenommen um auch nach der
Bildungsstreikwoche unabhängige und kritische Seminare anzubieten. "Der
Bildungsstreik ist hier nur ein Aufhänger", so Sabine Hufschmied.
Am Seminargebäude am Hegelplatz finden sehr viele Veranstaltungen
unterschiedlicher Fächer statt. "Umso schlimmer, wenn dann nicht mal zwei
Stellwände für die Studierenden zur Verfügung stehen." Nun gibt es ein
Café und fünf Seminarräume. "Die werden mit Seminaren von Studierenden,
kritischen Lehrenden, aber auch anderen Interessierten gefüllt werden", so
Hufschmied weiter. Sie verwies auf ein Programmheft, das im Zuge der
Besetzung verteilt wurde.
Luftballons gefährden Berliner Luftraum
Im Verlauf einer spontanen Auftaktveranstaltung, in der Luftballons mit Forderungen gen Himmel stiegen, machten Studierende erstmals während des Bildungsstreiks Bekanntschaft mit der Berliner Polizei. Diese versuchten nach der Veranstaltung die Personalien von vermeintlichen Teilnehmer_innen festzustellen, indem sie einen schwerwiegenden Eingriff in den Berliner Luftraum sahen. "Jetzt haben wir doch einen Grund", so ein Polizist kurz vor dem Zugriff.
Wenige Meter weiter in der Universitätsstr. wurde die Polizei ebenfalls aktiv. Dort war es nach einer Instituts-Vollversammlung zu spontanem Protest auf der Straße gekommen. Erst nach langer Kommunikation verzichtete die Polizei auf eine Auflösung der Versammlung.
"Bei dem Bildungsstreik wird es doch noch zu spontanen Aktionen kommen dürfen und wir hoffen, dass die Berliner Polizei weitere solche Einschüchterungen unterlässt", sagt Ralf Schmidt vom ReferentInnenRat der HU.
Humboldt-Universität verschickt E-Mail von Burschenschaft
Am heutigen Dienstag, dem 9. Juni 2009, erhielten über 26 000 Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin eine Mail in der eine Veranstaltung der Berliner Burschenschaft „Der Märker“ beworben wurde. Diese wurde über den öffentlichen Verteiler der HU versandt, ein Verteiler, der so streng moderiert wird, dass es selbst dem ReferentInnenRat (gesetzlich AStA) sowie dem Studierendenparlament, also den gewählten VertreterInnen der verfassten Studierendenschaft, kaum möglich ist, Informationen über diesen an Studierende zu verbreiten.
Tobias Florek vom ReferentInnenRat zeigt sich entsetzt: „Es ist mir unverständlich wie die Universität erlauben kann, dass reaktionäre Vereinigungen wie die Märker quasi-offizielle E-Mails verschicken können.“
Bei studentischen Korporationen wie den Märker handelt es sich um elitäre Vereinigungen, die durch äußerst stark ausgeprägte interne Hierarchien, anti-egalitärem Denken und Autoritarismus gekennzeichnet sind. Seit Jahren fallen sie durch Überschneidungen mit der rechtsextremen Szene auf, so beispielsweise 2003 als die Märker das Sommerfest der als Sprachrohr der ‚Neuen Rechten‘ bekannten ‚Jungen Freiheit‘ ausrichteten. „Immer wieder fallen solche Gruppierungen durch ihr sexistisches, homophobes, antisemitisches, militaristisches und völkisches Weltbild auf,“ so Florek.
Der ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin fordert die Universitätsleitung auf, diesen Vorfall lückenlos aufzuklären, sich vom Inhalt der E-Mail, den Märkern wie auch anderen studentischen Korporationen zu distanzieren, und sich bei den Studierenden öffentlich zu entschuldigen. Zudem legt der ReferentInnenRat der Universitätsleitung eine Sensibilisierung ihrer MitarbeiterInnen für rechtsextremes, rassistisches, antisemitisches, homophobes, sexistisches und anti-egalitäres Gedankengut nahe – inner- und außerhalb der Universität.
Studentische Vollversammlung
Mitte im Audimax
Adlershof im Konferenzraum
Thema: Bildungsstreik
Für die Zeit der VV seid ihr in Lehrveranstaltungen entschuldigt.
Bundeskanzlerin muss an HU sprechen
Jetzt gibt es endlich Eliteuniversitäten und die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich dennoch nicht mit dem Flair geistiger Höchstleistungen schmücken können, sondern für die „Humboldt-Reden zu Europa“ mit der HU als Gastgeberin vorlieb nehmen müssen.
Warum sie nicht an einer angemessen exzellenten Uni sprechen kann, ist uns ebenso ein Rätsel wie die Raumvergabepolitik der HU. Gibt man sich hier doch seit neuestem größte Mühe Parteiveranstaltungen an der Universität zu verhindern. Unter anderem dieses sehr löbliche Anliegen wird jedenfalls vom Öffentlichkeitsreferat der HU vorgeschoben, um absurde Fragebögen, lange Prüfungs- und Bedenkzeiten, sowie Kosten und persönliche Haftung zu rechtfertigen, die Studierende zukünftig in Kauf nehmen sollen, wenn sie sich erdreisten Räume an ihrer eigenen Universität nutzen zu wollen.Vermutlich ohne derartige Schikanen wird die CDU-Politikerin Angela Merkel am 27. Mai um 13 Uhr im Audimax sprechen.
Der RefRat ruft wie immer zu nichts auf, sondern geht davon aus, dass mündige Individuen ihre Kritik selbständig artikulieren können.
Essen bei Frischluft
Der ReferentInnenrat unterstützt dieses Anliegen und ruft zur zahlreichen Beteiligung auf!
Dieses ist seit mehreren Wochen nicht mehr möglich, da sich angeblich die Leitung der HU bei der Mensa über das herumliegende Geschirr beschwerte. Das Präsidium verneinte im AS allerdings eine derartige Beschwerde.
Verwiesen sei hier nochmal auf die Stellungnahme des ReferentInnenrates zu diesem Thema, zu finden unter http://www.refrat.de/article/news.12.html?1240316008 .
Essen in der Sonne?
Auschreibung für eine ErzieherInnenstelle im Kinderladen
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Auftakt zum Berliner Bildungsstreik 2009
Über 400 Teilnehmer_innen bei studentischer Vollversammlung an der Humboldt-Universität
Pressemitteilung des ReferentInnenrates vom 5. Februar 2009:
Am Mittwoch, den 4. Februar 2009, fand eine Vollversammlung der Studierenden der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Mit etwa 400 Teilnehmer_innen bewerteten die Veranstalter_innen die Vollversammlung als vollen Erfolg. Die Studierenden diskutierten über ihre derzeitige Studiensituation und über verschiedene Möglichkeiten des Protests. Schwerpunkte waren der Bologna-Prozess, die Finanzmisere der Berliner Hochschulen, der Abbau von Demokratie und Mitbestimmung an den Hochschulen und die Vorbereitung des Bildungsstreiks 2009. Im Anschluss arbeiteten noch viele Studierende in Arbeitsgruppen weiter.
So wurde beispielsweise die Einstein-Stiftung kritisiert. Diese verhindert die Mitbestimmung akademischer Gremien bei Fragen der zukünftigen Forschungsentwicklung. Die inner-universitären Entscheidungswege über die zukünftige universitäre Struktur werden durch die externen Entscheidungen über die Förderung von Spitzenforschung ausgehebelt. Zugleich wird die Grundfinanzierung der Berliner Hochschulen immer knapper. Trotz der gegenteiligen Bekundungen des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, J. Zöllner, rechnen die Studierenden mit der Streichung von 50 bis 80 Lehrstühlen im kommenden Sommer.
Auch die Studienbedingungen wurden kritisiert. Tobias Roßmann, Referent für Lehre und Studium des Referent_innenrates, stellte dar, wie verschiedene Regelungen,
z.B. die Zwangsberatung, insbesondere darauf zielen sozial schwache Schichten vom Studium auszuschließen.
Die Situation der Studierenden wurde in mehreren Gastbeiträgen in einen größeren gesellschaftlichen Kontext gestellt. Ein Vertreter der Landesschüler_innen-Vertretung solidarisierte sich mit den Studierenden und rief zu gemeinsamen Protesten auf. Ein Mitorganisator der Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft!“ stellte die Sparmaßnahmen im Bildungsbereich in den Kontext der Weltwirtschaftskrise. Er wies auf den Widerspruch hin, dass derzeit dreistellige Milliardenbeträge aufgebracht werden, um die Schulden von Banken und Unternehmen zu decken, obwohl die öffentliche Infrastruktur – dabei auch das Bildungssystem - seit über 20 Jahren mit dem Argument der „leeren Kassen“ kaputt gespart worden ist. Die bundesweite Demonstration wird am 28.3. in Berlin und Frankfurt am Main stattfinden.
Die Vorbereitungsgruppe des Bildungsstreik 2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin hatte die Vollversammlung inhaltlich gestaltet. Bereits jetzt wird in mehr als 20 Städten eine bundesweite Protest- und Aktionswoche organisiert. Vom 15. bis 19. Juni werden Studierende gemeinsam mit Schüler_innen, Lehrer_innen, Hochschul-Angestellten und weiteren Betroffenen öffentlichen Druck gegen die verstärkte soziale Ausgrenzung, Privatisierungen, die abnehmende Qualität der Lehre und den massiven Leistungs- und Konkurrenzdruck an den Hochschulen aufbauen.
Die Gruppe hat auch eine Zeitung zum Bildungsstreik herausgegeben, die im RefRat abgeholt werden oder unter ak_hopo@web.de kostenlos bestellt werden kann.
Jan Latza von der Vorbereitungsgruppe des Bildungsstreiks erklärte: „Mit dem Bildungsstreik werden wir in der Zeit vor den Bundestagswahlen Druck auf politische Entscheidungsträger_innen entfalten und gleichzeitig neue Formen der Solidarität entwickeln. Viel zu wenig Studierende lehnen sich bisher gegen die desolaten Zustände an der Universität auf. Gegen Leistungsdruck und Vereinzelung werden wir aber nur gemeinsam, im Bündnis mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, etwas ausrichten können. Die Vollversammlung heute war dafür ein guter Anfang.“
„Wir freuen uns sehr, dass so viele Studierende an der Vollversammlung teilgenommen haben und hoffen, dass im Rahmen des Bildungsstreiks viele Studierenden gegen den neoliberalen Umbau der Hochschulen aktiv werden.“ sagte Lena Müller, Mitglied des Referent_innenRates.
Vollversammlung aller Studierenden der Humboldt-Universität
Stellenanzeige der Enthinderungsberatung
Aufgabenbereiche:
Begleitung in VL und SE
Anfertigung von Mitschriften
Vor- und Nachbereitung von Lehrstoff
Die Arbeitszeit und das Stundenvolumen kann individuell abgestimmt werden. Gerne auch Nachmittags oder am Wochenende!
Der Stundenlohn beträgt 10,98Euro.
Enthinderungsberatung RefRat HU Berlin
Monbijoustr. 3, Raum 5
Tel.: 030/ 2093 - 2145
Montags 13:30 - 18:00
Mittwochs 9:00 - 13:30
März, August & September:
Mittwochs 9:00 - 13:30
Email: beratung.enthinderung@refrat.hu-berlin.de
"Es muss demokratisch aussehen"*
Beispiele der Abschaffung von demokratischer Mitbestimmung zogen sich durch die gesamte fünfstündige Sitzung.
Die spannenden Fragen waren (und sind es immer noch, denn Antworten gab es keine):
Wie möchte die Humboldt-Universität ihren nächsten Strukturplan erstellen? Und möchte Sie das überhaupt noch selber machen?
Was ist an der Philosophischen Fakultät III passiert und wieso scheint das im AS außer den Studis niemanden zu interessieren?
Was für ein Bild von Demokratie soll den Studierenden eines 18000€ teuren Masterstudienganges vermittelt werden?
und natürlich:
Wieso schafft es der Präsident nicht seinen Terminplaner so zu strukturieren, dass er bei wichtigen Diskussionen anwesend ist (Vielleicht ist es ja Absicht)?
Die gesamten ersten zwei Stunden der Sitzung beschäftigten sich mit dem Präsidium. Dieses hatte ein Programm vorgelegt, das ihr euch hier:
http://www.hu-berlin.de/ueberblick/leitung/dok/programm_praes durchlesen könnt (-stellt aber den Brechkübel vorher bereit..).
Das Programm hatte die Offene Linke dazu bewogen einen Antrag einzubringen, der ein transparentes und demokratisches Verfahren bei der Strukturplanung sicherstellen sollte – denn das Programm legt neben ganz vielen anderen Dingen, die uns ärgern, auch nahe, dass demnächst der Präsident mehr oder weniger alleine entscheidet, wer bleibt und wer geht.
Die Gremein dürfen dem dann nur noch formal zustimmen.
Die Abstimmung über unseren Antrag wurde irgendwie verhindert- der Geschäftsordnung entsprach das zwar nicht, aber das kommt schon mal vor im AS...
Und schon sind wir bei der Philosophischen Fakultät III; da erhalten wir nämlich schon mal einen Einblick, wie Strukturplanungen in Zukunft so ablaufen könnten. Denn nachdem unser Antrag vom AS boykottiert wurde, spricht nichts gegen eine Wiederholung dieses Vorgehens.
Folgendes ist dort passier:
Dass Studis nicht an den Planungen teilhaben durften, ist eigentlich schon ein Skandal; aber für die Neugliederung des Institutes für Kultur- und Kunstwissenschaften wurden auch die betroffenen Professor_inn_en nicht gefragt, sondern erst Tage vor der abschließenden Entscheidung im Fakultätsrat über ein „Ergebnis“ informiert, an dem sie auch nicht mehr rütteln durften.
Und dann gab es noch den Tagesordnungspunkt „Master of Public Policy“:
Bei diesem geplanten Studiengang handelt es sich um einen weiterbildenden kostenpflichtigen Master-Studiengang. Hier soll zukünftig für 18 000€ eine Ausbildung verkauft werden, die die Absolvent_innen befähigen will,
ihre politischen Ziele gesellschaftlich durchzusetzen. Bei diesem Studiengang handelt es sich um ein Ausbildungs-Angebot für Lobbygruppen und Unternehmen, die dort ihr eigenes Führungspersonal für viel Geld ausbilden lassen werden. Dieses soll hier also lernen die Unternehmens-Ziele so zu verkaufen, dass sie „demokratisch aussehen.“
Die Einführung scheiterte vorläufig an einem Gruppenveto der Studierenden, dieses hat aber nur aufschiebende Wirkung; bei der nächsten Sitzung wird die Einführung wohl beschlossen werden.
Soweit unser kleiner Kurzbericht. Ausführlich findet ihr die Vorgänge der Sitzung in unserem Bericht beschrieben (s.u.). Aktuelle Infos findet ihr regelmäßig auf der Seite des RefRates http://www.refrat.de oder dem Gremienblog http://www.hu-berlin.blogspot.com/
* „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alle Fäden in der Hand haben“
- Walter Ulbricht über die politische Neustrukturierung der sowjetischen Besatzungszone
Anhang
ausführlicher Bericht der Studierenden
Nichtabgestimmter Antrag der Offenen Linken zu Top4/Strukturplanung
PM des Referates für Hochschulpolitik
Stupa-Beschluss zu Public-Policy
LSK-Beschluss zu Public-Policy
Pressemitteilung vom 09.12.2008
Demo gegen den Umzug des Instituts für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe/ Wedding.
15.12.2008; Beginn: 11 Uhr
Treffpunkt:
Vor dem Institut für Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft,
Virchowweg 6
StudentInnen müssen zusammenhalten. Wir brauchen Eure Unterstützung!!!
Am 17.12.2008 soll das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft in die Osramhöfe im Wedding abgeschoben werden. Betroffen sind davon etwa 450 Studierende. Als Forschungsbetrieb, Studiengang der Charité sowie der Humboldt-Universität und als Teil des Charite Centrum 1 gehören wir in die Nähe unseres Centrums und in die Nähe der Humboldt-Universität! Mit der so entstehenden Distanz fürchten wir noch mehr um die Abschaffung unseres Studienganges.
Eine Zusammenlegung mit der Gesundheitsakademie, die die berufliche Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Diätassistenz, Hebammenwesen, Physiotherapie, Logopädie und Operationstechnische Assistenz ermöglicht, ist aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse nicht sinnvoll.
Die Ausgliederung aus dem Campus Charité Mitte macht es kaum möglich, die vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen zu besuchen. Auch die Vor- und Nachbereitung der Module wird durch die fehlende Nähe zur Bibliothek erschwert. Kurzum, die Qualität des Studiums wird vermindert und eine Überziehung der Studiendauer wahrscheinlicher. Deshalb hoffen wir auf zahlreiche Demonstrierende.
Der Fachschaftsrat der Medizin-/ Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft
Stellenausschreibung des ReferentInnenRates der Humboldt-Universität zu Berlin für das Semesterticketbüro.
Das Semesterticketbüro ist Teil des RefRats der HU und zuständig für die Verteilung von Zuschüssen zum Se-mesterticketbeitrag aus dem Sozialfond. Seine Arbeit umfasst die Beratung von Studierenden, das Bearbeiten der Anträge und das Auszahlen der Zuschüsse, die Zusammenarbeit mit dem RefRat und anderen studentisch verwalteten Einrichtungen, Öffentlichkeitsarbeit, die fortlaufende Überarbeitung der Satzung, die der Arbeit zugrunde liegt, etc.
Das Semesterticketbüro arbeitet im Plenum auf konsensualer Basis. Das heißt, dass alle anstehenden Entscheidungen gemeinsam getroffen werden. Anliegen ist es, im Sinne der AntragsstellerInnen und innerhalb der gegebenen rechtlichen Rahmens möglichst unbürokratisch zu arbeiten, und die Studierenden kompetent und ausführlich zu beraten.
Weitere Informationen unter: www.refrat.de/semtix oder telefonisch unter: 030/2093-2082
Zum 15.02.2009 bzw. 01.04.2009 werden 2 Stellen, die nach dem Tarifvertrag für studentische Be-schäftigte StudTV II bezahlt werden, neu besetzt. Die Stellen werden für eine Dauer von zwei Jahren ausgeschrieben.
Eine Stelle enthält einen Arbeitsumfang von 60 Stunden im Monat (zum 15.02.).
Eine Stelle enthält einen Arbeitsumfang von 50 Stunden im Monat (zum 01.04.).
Aufgaben:
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Bearbeitung eingehender Anträge auf „Zuschuss zum Semesterticketbeitrag“ gemäß der Sozialfondsat-zung der Verfassten Studierendenschaft.
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Koordinierungs- und Unterstützungsaufgaben für die weiteren MitarbeiterInnen.
-
Beratung von AntragsstellerInnen
Anforderungen:
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Beratungskompetenz, Engagement, Motivation innerhalb der Hochschulstruktur zu arbeiten, Fähigkeit initiativ zu arbeiten, soziale Kompetenz.
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Strukturierter, eigenständiger Arbeitsstil, Teamfähigkeit, Flexibilität
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PC-Kenntnisse bzw. sicherer Umgang mit dem PC erforderlich.
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Für die 60 Stunden Stelle (ab 15.02.09) sind Programmierkenntnisse und SQL-Kenntnisse, Erfahrung mit MS ACCESS, MS SQL SSERVER, MS Visual Basic und Windows Administration sowie Linux-Administration, freie Software, Java (das Betriebssystem wird umgestellt) erforderlich.
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Fremdsprachenkenntnisse (von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich)
Voraussetzungen:
Die/Der BewerberIn muss eingeschriebene/r StudentIn an einer dt. Hochschule sein. Die/Der BewerberIn sollte noch mindestens zwei Jahre Studium vor sich haben. Die/Der BewerberIn über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen, um Beratungsgespräche sensibel führen zu können. Sie/Er sollte außerdem in schwierigen Beratungsgesprächen psychisch belastbar sein.
Folgende Dinge sind bei der Bewerbung einzureichen:
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Immatrikulationsbescheinigung
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Bitte keinen Lebenslauf beifügen! Stattdessen bevorzugen wir eine Aufzählung der bisherigen Tätigkeiten, die im weitesten Sinne eine Qualifikation für die beschriebene Stelle darstellen
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Angaben, die eine soziale Härte begründen
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Kein Passbild, keine Altersangabe
Bei gleicher Qualifikation werden ausländische Studierende, Studierende mit Kindern, behinderte Studierende oder Studierende mit einer chronischen Krankheit (analog Kap. 2 SGB XI oder § 56 Abs. 2 SGB VII) bevorzugt eingestellt. Die soziale Situation wird berücksichtigt
Die Bewerbungsgespräche finden vorraussichtlich zwischen dem 17. und 27. Januar statt.
Bewerbungen sind zu richten an:
ReferentInnenRat der Humboldt-Universität zu Berlin
Sozialreferat
„Stellenausschreibung Semesterticketbüro“
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Bei Fragen zu den ausgeschriebenen Stellen wendet Euch an das Sozialreferat.
Soziales@refrat.hu-berlin.de Tel.: 030/2093-2614
Bewerbungsschluss ist der 07. Januar 2009
Einladung an alle Studierenden zur nächsten Sitzung des Akademischen Senates
Es geht unter anderem um das „Programm des Präsidiums“ (findet ihr unter http://www.hu-berlin.de/ueberblick/leitung/dok/programm_praes ), dann um die „Vorbereitung der Strukturplanungen“ (das heißt im Klartext: die Umsetzung von Kürzungen) und außerdem um die Einführung eines Weiterbildenden kostenpflichtigen Studienganges, dem Master of Public Policy, zu dem das Studierendenparlament am 17.11.2008 unter anderem Folgendes beschlossen hat:
„Bei dem in diesem Studiengang vermittelten Wissen handelt es sich um die Befähigung zur Entwicklung und Durchsetzung von politischen Zielen innerhalb der Gesellschaft. Dieser Wissenserwerb wird nur einer Minderheit (die sich 18 000€ für eine zweijährige Ausbildung leisten kann) ermöglicht. Da es aber in einer demokratischen Gesellschaft jedem gleichberechtigt möglich sein sollte politische Ziele zu entwickeln und durchzusetzen, sollte gerade dieses Wissen auch allgemein zugänglich sein.“
Im Programm des Präsidiums wird unter dem Punkt „Profilbildung“ das Zusammenkürzen der HU auf wenige Exzellenz-Fächer zum regelrechten Ziel erklärt. Der Text bezieht sich außerdem auf Universitäts-Gremien, die nicht existieren, beispielsweise einen Beirat, der in der Verfassung der HU nicht vorgesehen ist und auch dessen Einführung auch durch keinen Beschluss der demokratischen Gremien gedeckt ist; dennoch ist nach unserem Kenntnisstand der Präsident bereits dabei Personen für die Besetzung dieses Beirates anzufragen, also Fakten zu schaffen.
Darüber hinaus werden wohl noch weitere Themen zur Sprache kommen, wie das Intransparente Vorgehen bei der Einführung der Integrativen Research Institutes (IRIs). Diese sollten eigentlich in auch mit Studierenden besetzten Arbeitsgruppen erarbeitet werden; die Studentischen Mitglieder dieser Gruppen wurden jedoch schon seit mehreren Monaten nicht mehr über den Fortschritt der Planungen informiert.
Zum Runterladen:
Die Tagesordnung zum nächsten AS
Die Einladung zum Nächsten AS
Die Vorlage zur Einführung des Weiterbildenden Studienganges Public Policy für den AS
und
Beschluss der Kommission für Lehre und Studium zu Public Policy
Studieren ohne Grenzen
Studieren ohne Grenzen ist eine neue Initiative des ReferentInnen Rat. Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Umsetzung eurer Ziele und Projekte.
Für mehr Informationen: http://www.studieren-ohne-grenzen.org/
Uni-Präsident instrumentalisiert Antisemitismus-Vorwurf
Bereits kurz nach der Demonstration hatte der ReferentInnenrat den entstandenen Schaden an der Ausstellung verurteilt und sich an der Wiederherstellung beteiligt. „Mit den Veranstaltern werden wir uns kritisch aber solidarisch auseinandersetzen, denn für ein Bündnis mit demokratischem und antifaschistischem Selbstverständnis müssen solche Ereignisse Konsequenzen haben“, betont Jan Latza.
In der medialen Berichterstattung ist durch den Schaden an der Ausstellung der große Mobilisierungserfolg mit bundesweit 100.000 Streikenden Schülerinnen und Schülern, davon 10.000 in Berlin, weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. „In der Auseinandersetzung für gute Bildungsbedingungen und ein demokratisches Bildungssystem haben wir die gleichen Interessen wie die Schülerinnen und Schüler. Die Forderung nach der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und das Eintreten gegen Elitenbildung und soziale Auslese an Hochschulen gehören zusammen, deswegen werden wir versuchen diese Proteste auch wieder an die Universitäten zu tragen“, so Jan Latza.
Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der
Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
Stellungnahme des ReferentInnenRats am 18. November im Akademischen Senat
Am 12. November hätte ich nicht in der Haut jener DemonstrationsteilnehmerInnen stecken wollen, die versucht haben, die Ausstellung „Verraten und Verkauft“ zu schützen; nicht in der Haut der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Protestierenden in den Weg gestellt haben; und nicht in Ihrer Haut, Herr Präsident.
Gerade in der Situation einer direkten Bedrohung - und in einer solchen Situation ist nie ganz klar, welche Wendung die Ereignisse noch nehmen können - gerade in dieser bedrohlichen Situation haben Sie mit der Entscheidung gegen die Räumung Augenmaß bewiesen.
Sie haben in der Diskussion am gestrigen Abend von Entschuldingsstrategien gesprochen, kritikwürdigen Entschuldigungsstrategien. Ich möchte ein paar Worte dazu sagen. Zuerst einmal: Der Übergriff auf die Ausstellung ist nicht entschuldbar. Unter keinen Umständen. Die sofortige distanzierende Erklärung des RefRates und die angebotene, am Samstag umgesetzte Unterstützung der Wiederherstellung der Ausstellung durch Mitglieder des RefRates macht die Haltung des Gremiums zu diesem Vorfall hoffentlich deutlich.
Umso befremdlicher finde auch ich die im Artikel der Jerusalem Post [vom 14. November] zitierten Äußerungen zweier Sprecher der Demonstrationsorganisation. Was diese bewog, die Frage nach möglichen Motiven der kolportierten „Scheiß Israel“-Aussage unberufen mit einer Generalkritik an der staatlichen Existenz Israels zu beantworten, bleibt allein ihr Geheimnis. Ich denke, dass ich der abgestimmten RefRat-Stellungnahme insofern vorgreifen darf, dass wir nicht über die verqueren Gedankengänge eines Teilnehmers einer 10.000-köpfigen Demonstration spekulieren können und wollen.
Nebenbei bemerkt, wenn ich dieser Person habhaft werden könnte, würde diese zwischen dem Angebot einer Ohrfeige und alternativ einer Geschichtsstunde wählen können. Eine Geschichtsstunde deshalb, weil die Äußerung an diesem Ort, zu diesem Anlass, auf verstörende Weise, in gewissermaßen spiegelverkehrter Logik genau den richtigen Zusammenhang herstellt. Israel gibt es nicht zufällig, sondern weil z.B. die in der Ausstellung dargestellten Menschen nur in diesem Staat, Israel, bedingungslosen Schutz erhalten würden. Auf den Staat, dem sie ihr Vertrauen davor gegeben haben, konnten sie - die Geschichte ist zumindest
in diesem Raum bekannt - ja nicht zählen.
Das sehen als AntizionistInnen getarnte AntisemitInnen nicht, das wollen sie nicht sehen, egal ob sie von links oder rechts kommen.
Es wird Sie wenig überraschen zu hören, dass ich politisch eher dem linken Spektrum angehöre - ich bin als RefRat-Vertreter hier. Umso mehr beschäftigt mich die linke Spielart des Antisemitismus. Er ist eines der größten Probleme einer sich radikal und tabubrechend gerierenden Linken, die dabi jedoch, und das dürfen wir nicht vergessen, eigentlich nur eine in der Bevölkerung ziemlich verbreitete Geisteshaltung widerspiegelt. Die einschlägigen sozialwissenschaftlichen Untersuchungen sprechen je nach Befragungsmuster von rund 15% oder sogar bis zu 25% der Befragten, die antisemitische Grundeinstellungen erkennen lassen.
Umso schwieriger ist es, einfach mit dem Finger auf die eventuell antisemitischen Schülerinnen und Schüler zu zeigen. Sie sind die Kinder ihrer Eltern, die SchülerInnen ihrer LehrerInnen - und vielleicht bald die StudentInnen ihrer ProfessorInnen. Ein gesellschaftlicher Querschnitt also. Im Guten, wie im Schlechten. Die Aufgabe, mit diesem Problem fertig zu werden, ist unser aller Verantwortung, genauso wie Wolfgang Thierse es gestern Abend in de Diskussion formuliert hat.
Und wo wir gerade bei diesem Thema sind: Mit welchen Lorebeeren schmückt sich eigentlich die Universität, wenn vor dem Senatssaal die Porträts von zwei NsdAP-Mitglieder hängen, zweier Menschen also, denen zumindest eine gewisse Toleranz gegenüber antisemitischen Tendenzen unterstellt werden darf. Einer, Werner Otto Theodor Forssmann war sogar Mitglied der SA.
Oder, um ein aktuelleres Beispiel anzubringen: Schmerzlich vermisst hab ich eine anerkennende Stellungnahme des Unipräsidenten für die im Februar diesen Jahres, wohlgemerkt: friedlich dagegen Protestierenden, dass mit Martin Walser ein - immerhin salonfähiger - Antisemit an der Humboldt-Universität ein Podium bekommen hat.
Was genau ist eigentlich die von dieser Bigotterie ausgehende Botschaft?
Dass AntisemitInnen willkommen sind, solange sie sich zu benehmen wissen und kein Toilettenpapier im Innhof verteilen oder doch wenigstens einen Nobelpreis gewinnen? Sobald sie aber an unsere Bürotüren hämmern, dann ist das, wie in der Jerusalem Post zitiert, grade so, wie am Anfang der Nazizeit.
Ebenfalls in der Jerusalem Post werden Sie dergestalt zitiert, dass der Angriff der vergangenen Woche wegen der guten Beziehungen der Uni zu Israel stattgefunden habe. Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es sich schlicht um einen - ja - gezielten Angriff auf die Universität, mit einem – ja - mutmaßlich antisemitisch motivierten Zwischenfall gehandelt hat. Ihnen aber genügt es nicht, den Antisemitismus anzuprangern und festzuhalten, dass die Erinnerung an die jüdischen Geschäftsleute, von denen auf den Tafeln im Foyer die Rede ist, besudelt wurde. Nein, dieses Haus, sie persönlich, Herr Präsident, müssen Opfer des antisemitischen Übergriffs gewesen sein.
Das Ross, Herr Präsident, auf das Sie sich da gerade schwingen wollen scheint mir doch ein wenig zu hoch für Sie zu sein.
Mit Verlaub.
queerfeministisches frauencafé - nur für frauen, mädchen, lesben, trans*
Achtung! Neuer Termin!!!
Am Montag, den 11.05., 19 h, findet wieder das Frauencafé statt. Wir
zeigen den Film xxy, der leider wegen Krankheit das letzte Mal ausfallen
musste!
Wär toll, euch dort begrüßen zu dürfen!
Wer mag, bringt was zu knabbern mit. Tee, Kaffe, Saft gibt's in der Krähe.
Zum Film:
Wir zeigen den Film "xxy" aus Argentinien/Spanien/Frankreich von 2007. Alex ist
fünfzehn – und ist beides: Junge und Mädchen. Die Eltern sind mit ihr aus Buenos
Aires an eine einsame Küste gezogen, weg vom Geschwätz der Leute. Eines Tages
kommt ein befreundeter Chirurg mit seiner Familie zu Besuch. Könnte, sollte man
vielleicht?
Wortkarg und stimmungsstark erzählt die argentinische Regisseurin Lucia Puenzo
in ihrem aufsehenerregenden Debüt vom sexuellen Erwachen zweier Heranwachsender
und gewann damit auf Anhieb den Großen Preis der Kritikerwoche von Cannes und viele
weitere Auszeichungen weltweit. Die Zweigeschlechtlichkeit der intersexuellen Heldin
wird darin weder voyeuristisch aus- noch scheu hintangestellt: Sie ist Eigenheit eines
beneidenswert starken Charakters ...
Achtung! Der Film enthält sowohl explizite Sexszenen als auch Szenen mit
sexualisierter Gewalt!
Stattfinden wird das ganze im SBZ Krähenfuß, Ostflügel der Humboldt-Uni,
Dorotheenstr. 17, S+U Friedrichstraße.
Pressemitteilung zum Bildungsstreik am 12.11.2008
Ihr Demonstrationszug führte sie auch an der Humboldt-Universität vorbei. In einer spontanen Aktion wurde der Senatssaal und weitere Vorlesungssäle der Universität aufgesucht. Der Unmut der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden ging nicht spurlos an der Humboldt-Universität vorbei. Es kam zu Ausschreitungen, in denen Teile des Hauptgebäudes stark in
Mitleidenschaft gezogen wurden.
So hat es leider auch die Ausstellung zu jüdischen Unternehmen in Berlin von 1933-1945 „Verraten und Verkauft“ getroffen. Die Vertreter_innen der verfassten Studierendenschaft bedauern dies zutiefst. „Obwohl der ReferentInnen Rat zu dieser Demonstration mit aufgerufen hat und bei allem
Verständnis für die Forderungen der Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden, ist die Zerstörung der Ausstellung zu jüdischen Unternehmen nicht hinnehmbar“ sagte Johannes Roeder Mitglied des Referentinnen Rats.
Dem ReferentInnen Rat ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Ausstellung wieder hergestellt wird und bietet dafür seine Hilfe und Unterstützung an.
Für weitere Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter der Rufnummer 0175-633 72 52 zur Verfügung.
Wahlbekanntmachung
Mehr unter:
http://www.refrat.de/wahlen/2009/
und
http://www.refrat.de/wahlen/2009/wahlbekanntmachung0809.pdf
Allgemeine Rechtsberatung Termine für Oktober und November 2008
01.10. RA Sven Lindemann RA Volker Gerloff (Strafrecht, Zivilrecht) (AusländerInnenrecht)
08.10. RA Stefan Markschläger (Zivilrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht)
15.10. RA Benjamin Raabe (Zivilrecht, Mietrecht, Verwaltungsrecht)
22.10. RA Ols Weidmann (Strafrecht, Zivilrecht)
29.10. RA Sven Lindemann (Strafrecht, Zivilrecht)
05.11. RA Stefan Markschläger RA Volker Gerloff (Zivilrecht, Arbeitsrecht, (AusländerInnenrecht) Familienrecht) 12.11. RA Ols Weidmann (Strafrecht, Zivilrecht)
19.11. RA Benjamin Raabe (Zivilrecht, Mietrecht, Verwaltungsrecht)
26.11. RA Sven Lindemann (Strafrecht, Zivilrecht)
(eine telefonische Beratung ist leider nicht möglich!)
StudKal und AVV
freut euch!
alles natürlich wie immer kostenlos!
Bundesweite SchülerInnen-Konferenz - Kostenlose und gute Bildung
Die miserablen Bedingungen im Bildungswesen führen nicht nur zu Frust –
sondern endlich auch zu Widerstand! Bundesweit streikten 40.000
SchülerInnen im Mai und Juni. mehr: http://www.schulaction.org/
Studis sind herzlich eingeladen!
Kommt mit nach Dresden!
Video: http://de.youtube.com/watch?v=-bKLuphY4o8
mehr: www.bildung2008.de.vu oder demnächst hier!
Begrüßungsveranstaltung zu Semesterbeginn
Liebe Studienanfänger_innen und liebe interessierten Studierenden,
um euch auch von Studierenden-Seite herzlich an der Humboldt-Universität zu begrüßen, laden wir euch am Mittwoch, den 15.10. um 14 Uhr in den Senatsaal ein. (Das ist im Hauptgebäude, beim Haupteingang die große Treppe hoch.)
Wir möchten euch unsere Angebote und eure Beteiligungsmöglichkeiten vorstellen; damit ihr wisst, wer euch bei Problemen und verschiedenen Fragen weiterhelfen kann und wo und wie ihr eure eigenen Vorstellungen von Hochschule und Studium einbringen und umsetzen könnt.
Von der Organisation eures Stundenplans bis zur Beratung zu Bafög, Studieren mit Kind und Arbeitsrechtlichen Problemen, bei Zwangsberatungen und Prüfungsproblemen, sind wir eure Ansprechpartner_innen.
Wir unterstützen selbstorganisierte (Studien-)Projekte und helfen euch beim Fahrrad flicken und auch bei der Überwindung einer Vielzahl weiterer Barrieren.
An der Humboldt-Universität gibt es eine Vielzahl von zum Teil einzigartigen Mitgestaltungsmöglichkeiten und ein großes von Studierenden organisiertes Service- und Beratungsangebot.
Nur an der Humboldt-Universität hast du im Rahmen der Projekttutorien die Möglichkeit, als Student_in eine Lehrveranstaltung unabhängig zu planen und durchzuführen - in dieser Veranstaltung stellen wir euch das Konzept und die Ergebnisse bisheriger Projekttutorien vor. Und nur hier werden Studierenden Eltern die Kosten für die Kinderbetreuung während der Teilnahme an Fachschafts- oder StuPa-Sitzungen erstattet.
Auch in den Gremien der Humboldt-Universität kannst du dich beteiligen, denn du bist mit deiner Immatriukulation Mitglied der Universität: In allen Entscheidungen, von der Studienordnung bis zur Haushaltsentscheidung, haben Studierende ein Mitspracherecht.
Diese Veranstaltung wird kein Marathon von Vorträgen sein...
Wir möchten vielmehr bei Kaffee und Keksen in netter Atmosphäre mit euch ins Gespräch kommen.
Wir freuen uns auf euch!
Elternversammlung am 28.10.2008
Serverausfall
Danke.
Projekttutorien
Ohne den Druck einer immer stärker auf Verwertung ausgerichteten Lehre und Forschung könnt Ihr hier Euren Fragen und Eurer Kreativität Freiraum und Ausdruck verleihen, sowie Themen erarbeiten, die an Euren Instituten zu kurz kommen.
Infos zu PTs im Allgemeinen und Antragsmodalitäten auf:
http://studium.hu-berlin.de/lust/pt
Derzeit können jährlich 24 Projekttutorien gefördert werden; dementsprechend werden sowohl im Winter- als auch im Sommersemester in der Regel 12 Projekttutorien unterstützt.
Studierende der HU, die ab Sommersemester 2009 mit einem Projekttutorium starten möchten, können die Antragsunterlagen bis zum 14. November 2008 in der Geschäftsstelle der Unterkommission Projekttutorien einreichen.
Geschäftsstelle der Unterkommission Projekttutorien
Frau Alexandra Fettback
Abteilung Lehre, Referat Studienreform
Ziegelstraße 13b, Raum 617a (Zugang über 13a, Fahrstuhl bis 5. OG)
Tel.: 030 - 2093 1921
E-Mail: hu-projekttutorien@uv.hu-berlin.de
Studentische Antrags- und Projekttutorienberatung
E-Mail: stud-projekttut-hu@gmx.net
Ziegelstraße 12, Raum E 01
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Feriensprechzeiten in der Arbeitsrechtlichen Anfangsberatung
Mittwoch 14-18h, Montag 9-13h
Die Termine sind dann:
Mittwoch 6.8.
Mittwoch 13.8.
Montag 18.8.
Montag 1.9.
Mittwoch 3.9.
Mittwoch 10.9.
Mittwoch 17.9.
Mittwoch 24.9.
Am 20.8. und 27.8. fällt die Beratung aus!
Ersatztermine sind Montag der 18.8. und der 1.9.
Wir bitten euch um Verständnis,
eure Arbeitsrechtliche Anfangsberatung
Sprechzeitenausfall Finanzreferat Juli
Studentische Frauenvollversammlung
am 1.7.2008 um 16.00 - 17.45 h, Raum 3119 (Ostflügel Hauptgebäude, 2.
Stock, neben dem Orbis), findet die studentische Frauenvollversammlung
statt.
Die Vorläufige Tagesordnung besteht aus den folgenden Themen:
TOP 1 Bericht des Frauenpolitischen Referates Amtsjahres 2007/2008
TOP 2 Neuwahl für das Amtsjahr 2008/2009
TOP 3 Öffentlichkeitsarbeit
TOP 4 Gruppe/Vernetzung von frauen/queer-politischen Gruppen
Liebe Grüße,
Hannah, Frauenpolitische Referentin
Fragen? frauen -at- refrat.hu-berlin.de
Akademischer Senat
Obwohl die Hochschulvertragsverhandlungen (darin wird festgelegt, wieviel Geld die Hochschule in den nächsten Jahren zur Verfügung hat) erst noch gefürht werden, hält der RefRat die Einschätzung, dass wir vor der nächsten Sparrunde stehen für sehr realistisch. Wir gehen davon aus, dass noch in diesem Jahr eine Strukturplanungsdiskussion stattfinden wird. Stellenstreichungen im Ausmaß von 2003/04 sind nicht unwahrscheinlich. (Damals wurden ca. 70 Professuren und mehrere Hundert MitarbeiterInnenStellen gestrichen.) Dies würde das Aus für nicht wenige Fächer bedeuten!
Zur Information für euch findet ihr die PowerPointFolien hier (als pdf): www.refrat.de/docs/hopo/AS_0805.pdf
Über weitere Entwicklungen halten wir euch auf dem Laufenden.
Neue Webseite
Trotz der Bemühungen alle relavanten Inhalte der alten Seite zu übernehmen, könnte es vorkommen, dass hier und da etwas fehlt. Wir entschuldigen uns dafür und verweisen darauf, dass die alten Seiten unter http://www.refrat.de/alt/ weitherhin abrufbar sind. Bei Problemen und Hinweisen, die die Webseite betreffen, wären wir für eine Mail an web@refrat.hu-berlin.de dankbar.
Und nun viel Spaß.
RefRat gegen Rechtsradikale an der Humboldt-Universität
Die eifrigen jungen Konservativen werden angeleitet von Götz Kubitschek,
einem einschlägig bekannten ehemaligen Redakteur der rechtsradikalen
Zeitschrift Junge Freiheit, der wegen seiner "rechtsextremistischen
Bestrebungen" zeitweise sogar aus dem Reservedienst der Bundeswehr
entlassen wurde.
"Freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut. Dass jedoch Rechtsradikale an
der Humboldt-Universität ihr Unwesen treiben, ist unerträglich, die
Verbreitung ihres Propagandamaterials in Räumen der Studierendenschaft
kann nur als Unverschämtheit bezeichnet werden." meint Lena Müller, Referentin
des Refrat der HU.
Alternatives VeranstaltungsVerzeichnis
Das neue Alternative VeranstaltungsVerzeichnis (AVV) ist nun im Netz und
kann als PDF heruntergeladen werden:
http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/images/a/a8/AVV-sommer_2008.pdf
Außerdem ist es als Wiki-Version verfügbar und kann von euch ganz
unkompliziert jederzeit bearbeitet werden:
http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/AVV/Sommer_2008
Dort könnt ihr auch weitere und neue Projekte eintragen.
Ab voraussichtlich dem 14.4. könnt ihr das gedruckte AVV im Refrat bekommen.

