Aktuelles

Pressemitteilung: HU-Leitung und AfD - gemeinsam gegen die Studierendenschaft

Wie am Dienstag, den 24. Juli 2018, in einem Gespräch mit der Präsidentin Sabine Kunst und wenige Stunden später durch den Tagesspiegel bekannt wurde, erwägt das Präsidium der HU Klage gegen den RefRat zu erheben. Damit soll erreicht werden, dass die Namen aller Referent_innen in einer Liste veröffentlicht werden. Dabei soll es aber nicht bleiben: auch die Autonomie der studentischen Selbstverwaltung soll beschnitten werden, indem die Präsidentin eine Satzungsänderung erzwingen will, über die laut Berliner Hochschulgesetz die Studierendenschaft autonom zu entscheiden hat.

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  • erstellt:25.07.18, 17:55
  • geändert:25.07.18, 18:09

Zu den Vorwürfen mangelnder Transparenz

Zu den Vorwürfen mangelnder Transparenz der Verfassten Studierendenschaft und des RefRates


(Sachstand des Textes vom 28. Mai 2018)

Der Text ist aufgeteilt auf drei Artikel. Direkt zu Teil 2, Teil 3.

In den vergangenen Monaten ist uns, der Verfassten Studierendenschaft der HU und dem Referent_innenRat, kurz RefRat, wie der AStA an der HU heißt, von Seiten einiger Listen des Studierendenparlaments (StuPa) und Medien vorgeworfen worden, dass die Verfasste Studierendenschaft intransparent arbeite und dass Vorgänge nicht oder nur wenig nachvollziehbar seien. Dabei wurde vor allem viel über, aber wenig mit uns geredet, so dass wir in der Debatte bis heute kaum bis gar nicht zu Wort gekommen sind. Wir haben in den vergangenen Monaten die häufigsten oder am vehementesten vorgetragenen Vorwürfe bezüglich angeblicher Intransparenz gesammelt. Diese Stellungnahme soll dazu dienen, die Debatte zu versachlichen.

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  • erstellt:05.07.18, 10:42
  • geändert:18.07.18, 17:12

Fahrradwerkstatt RAdlershof: ab jetzt dauerhaft

Bild Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt Adlershof

Mit freundlicher Unterstützung vom HUBschrauber und dem MoPS konnten wir nach der Testwoche im Juni jetzt eine dauerhafte kleine Werkstatt in der Röhre einrichten. Zum Ende der Vorlesungszeit gibt es jetzt keinen großen Schichtplan für die Werkstatt-Zeiten, aber ihr könnt bis Ende Juli zu den folgenden Zeiten hoffen, dass jemand in der Werkstatt ist:

Werkstatt-Zeiten bis Ende Juli:

Montag 14-18h
Donnerstag 15-17h (bis 12.07.)

Auf Anfrage lässt sich auch zu anderen Zeiten bestimmt jemand finden, um euch weiterzuhelfen. Bitte kommt dazu vorerst direkt im MoPS vorbei, wir richten gerade noch eine Email-Adresse ein.

Weitere Infos und Ort im vorherigen Artikel hier auf refrat.de/adlershof und demnächst auf https://hu.berlin/rahof
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  • erstellt:05.07.18, 11:12
  • geändert:12.07.18, 15:40

Während die Universitäten die Regenbogenfahnen hissen, hält die Diskriminierung von trans Personen weiter an

Während die Universitäten die Regenbogenfahnen hissen, hält die Diskriminierung von trans Personen weiter an - eine Stellungnahme vom queer_feministischen Referat + LGBTI-Referat

Gestern, am 02. Juli 2018, hat die HU auf eigene Faust eine Regenbogenflagge gehisst und lässt auf Facebook verlauten:

"Zum Start der #PrideWeeks in Berlin weht die Regenbogenflagge auf dem HU-Hauptgebäude! #LGBTQ #Pride2018 🏳‍🌈🌈 💙💚💛" (1)

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  • erstellt:03.07.18, 20:41
  • geändert:05.07.18, 10:58

Solidarität mit der Zwille an der TU Berlin!

Der Referent_innenRat der Humboldt-Universität zu Berlin solidarisiert sich ausdrücklich mit den Studierenden der Zwille an der Technischen Universität Berlin. Ihnen wurden ohne jede Kommunikation von Seiten der Universität Ende letzter Woche die Räumlichkeiten entzogen und die Räumung angekündigt. Das ausführliche Unterstützungsschreiben der aktiven Studierendenschaft an der TU Berlin für die Zwille findet ihr hier.

Wir lehnen die Beschlagnahme studentischer Räume und die damit verbundene Einschränkung studentischen Engagements ausdrücklich ab.
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  • erstellt:03.07.18, 19:18
  • geändert:03.07.18, 19:18

Studierendenparlament der HU Berlin spricht sich gegen Einrichtung des Islaminstitutes aus

Am gestrigen Abend, dem 2. Juli,  sprach sich das Studierendenparlament der HU Berlin gegen die von Humboldt Universität und Berliner Senat geplante Einrichtung des Institutes für islamische Theologie aus. Nachdem auf universitätsinterne wie -externe Kritik nicht angemessen reagiert wurde und die Universitätsleitung sogar über ein Statusgruppenveto der studentischen Vertreter im Akademischen Senat der HU hinwegging, ist dies eine der letzten Möglichkeit für Studierende, Widerspruch zu äußern. Umso erfreulicher ist es, dass dies über die Grenzen der verschiedenen im Studierendenparlament vertretenen Listen hinweg ohne Gegenstimmen geschehen konnte.

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  • erstellt:03.07.18, 13:28
  • geändert:05.07.18, 10:36

VERLÄNGERT: Stellenausschreibung adb für die studentische Antidiskriminierungsberatung

Stellenausschreibung adb für die studentische Antidiskriminierungsberatung:

Zum 09.07.2018 wird eine Stelle für die Antidiskriminierungsberatung ausgeschrieben: Die Beratungsstelle ist zu Diskriminierung durch trans*feindliche, homo*feindliche,sexistische Verhältnisse.
Die Beratung muss aus parteilicher Perspektive stattfinden, die beratende Personen muss dementsprechend ver_ortet, positioniert sein (WoC_Trans*, Dyke_Trans*, Trans*, Schwarz_Trans*, Trans_x_t, Schwarz_Lesbisch, Lesbisch) und sensibilisiert für Diskriminierungsverhältnisse durch rassistische, migrantistische, trans*feindliche, homo*feindliche und sexistische Verhältnisse.


Die gesamte Ausschreibung ist hier zu finden.

ACHTUNG: Die Ausschreibung wurde bis zum 26. Juni 2018 verlängert!
Die Vorstellungsgespräche finden demnach voraussichtlich ab dem 3. Juli statt.
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  • erstellt:05.06.18, 20:34
  • geändert:21.06.18, 14:23

Ausschreibung Betreuer_in Kinderladen "Die Humbolde" zum 01.07.2018

Der RefRat / Referat für Studierende mit Kind(ern) schreibt zum 01.07.2018 eine Stelle als Betreuer_in im studentischen Kinderladen "Die Humbolde" mit 13 Wochenstunden aus. Staatliche Anerkennung als Erzieher_in ist erwünscht. Bewerbungsfrist: 24.06.2018.

Details in der vollständigen Ausschreibung (pdf)
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  • erstellt:30.04.18, 16:06
  • geändert:11.06.18, 11:56

Dienstag 12.06 Studentische Vollversammlung

Studentische Vollversammlung am Dienstag, den 12.06.18 ab 14 Uhr im Hörsaal 2002.


Im Rahmen des Streiks der studentischen Beschäftigten wollen wir eine studentische Vollversammlung einberufen, um uns mit den Forderungen des Streiks auseinanderzusetzten und zu solidarisieren.


Kommt alle!
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  • erstellt:07.06.18, 20:43
  • geändert:11.06.18, 10:28

Fahrradwerkstatt Adlershof: 4.-8. Juni

In der Woche vom 4. bis 8. Juni bieten wir eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt am Mops an.
Ort: Röhre am Mops, Newtonstr. 16, 12489 Berlin
Werkstatt-Zeit: Montag 4.6. bis Freitag 8.6. von 10 bis 18 Uhr (Mo, Di ab 13 Uhr, Fr ab 15 Uhr)
Wenn du interessiert bist mitzumachen oder Fragen hast, melde dich bitte direkt beim Mops (Email: pruefstand [ a ] refrat.hu-berlin.de) oder komm einfach vorbei.

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  • erstellt:28.05.18, 01:02
  • geändert:07.06.18, 18:36

Wahrscheinlicher Anspruch auf BAföG-Verlängerung aufgrund des Streiks der SHK


Durch den berlinweiten Streik der studentischen Beschäftigten, kam es bisher sowohl im Wintersemester 17/18 als auch jetzt im Sommersemester 18 zu teils starken Einschränkungen für alle Studierenden. Bibliotheken schlossen eher, Bücher waren nicht zugänglich, da die studentischen Beschäftigten fehlten, die diese normalerweise wieder an den richtigen Ort zurückstellen, PC-Pool blieben geschlossen, Tutorien fielen aus.

 

Aus unserer Sicht als BAföG-Beratung reichen diese universitätsweiten Einschränkungen bereits aus, um das Studium erheblich zu verzögern.

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  • erstellt:24.05.18, 14:14
  • geändert:20.06.18, 16:49

Stellenausschreibung Arbeitsrechtliche Anfangsberatung

Stellenausschreibung für das Studentische Sozialberatungssystem

Verlängerung
: Zum 15.07.2018 wird eine Stelle für die Arbeitsrechtliche Anfangsberatung ausgeschrieben.

Diese Stelle wird vom Student_innen-Parlament/Referent_innenRat in Kooperation mit DGB und GEW (HU.BER.NET) ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um eine Stelle mit Beratungstätigkeit in Mitte und Adlershof und einem Arbeitsaufwand von 50 Stunden/Monat, die nach dem Tarifvertrag für  Studentische Beschäftigte (StudTVII, 10,98 €/h) bezahlt wird. Die Stelle ist befristet für die Dauer von zwei Jahren.

Die gesamte Ausschreibung mit Anforderungen/Stellenbeschreibung Fristen hier 
oder als pdf hier
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  • erstellt:17.05.18, 21:31
  • geändert:11.06.18, 16:14

Erklärung an die Berliner Hochschulleitungen anlässlich des aktuellen Streiks

Der RefRat der Humboldt-Universität zu Berlin verurteilt die groteske Verhandlungsstrategie der Hochschulleitungen in den Gesprächen mit der Tarifkommission des TV-Stud und fordert diese zur unverzüglichen Lohnerhöhung bei den studentischen Beschäftigten auf. Ferner solidarisiert sich der RefRat weiterhin uneingeschränkt mit den studentischen Hilfskräften. Die kommende Warnstreik-Woche vom 14. Mai bis zum 19. Mai 2018 wird vom RefRat ausdrücklich unterstützt.

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  • erstellt:13.05.18, 17:08
  • geändert:14.05.18, 12:23

Verlängerung: Ausschreibung Beratung Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung – Enthinderungsberatung

Das Studentische Sozialberatungssystem (SSBS) der RefRat schreibt zum 01.06.18 (neu) eine Stelle in der
Beratung Studierender mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung – Enthinderungsberatung aus.
Bewerbungsschluss: 15.04.2018 (neu)
Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich Anfang Mai statfinden.

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  • erstellt:22.02.18, 21:38
  • geändert:21.03.18, 16:25

Fachschaften an der HU Berlin: wer die Uni möglich macht. Eine Meinung aus dem RefRat.

In den Berliner Hochschulen sind als Vertretung der Studierenden die Fachschaften vorgesehen, die sich als Fachschaftsinitiative oder Fachschaftsrat konstitutieren und mit ehrenamtlicher Arbeit ein reichhaltiges Angebot für die Studierenden organisieren. Zum Teil ist dieses Angebot fest im Studienalltag eingeplant und auch notwendig, um überhaupt studieren zu können. Hier wird davon berichtet und darüber aufgeklärt, was in den Fachschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin geschieht.

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  • erstellt:23.02.18, 12:47
  • geändert:23.02.18, 12:57

Aufruf zur Unterstützung des studentischen Streiks

UPDATE: Auch am 23., 24. und 25.01 streiken die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen. Den neuen Streikaufruf findet ihr hier


Seit einigen Monaten befinden sich die studentischen Beschäftigten der Berliner Universitäten und Hochschulen in Tarifverhandlungen mit den Unileitungen. Nachdem diese keine befriedigenden Ergebnisse lieferten, haben die Gewerkschaften GEW und ver.di die studentischen Beschäftigten zum Streik aufgerufen. Der erste Warnstreik wird am 16.1. ganztägig stattfinden.

Wir rufen die studentischen Beschäftigten der Humboldt-Universität auf, sich an dem Streik zu beteiligen und ihre Kommiliton*innen und Kolleg*innen, sich zu solidarisieren! Seit 17 Jahren hat es keine Anpassung des Lohns an die steigenden Inflationsraten und Lebenshaltungskosten gegeben, sodass auch eine Beschäftigung als studentische Hilfskraft nicht mehr annährend zur Studienfinanzierung reicht. Seit Beginn der Tarifverhandlungen haben die Berliner Hochschulen kein Angebot vorgelegt, das die Situation der Hilfskräfte auch nur annährend ändern würde. Das einzige Mittel, das bleibt, um den Hochschulen zu zeigen wie sehr sie auf studentische Hilfskräfte angewiesen sind und weiteren Druck auf sie in den Tarifverhandlungen auszuüben, ist der Streik. Auch alle anderen Studierenden bitten wir darum, ihre Kommiliton*innen zu unterstützen. Dazu gibt es vielfältige Möglichkeiten:
    
    - kommt zur Streikkundgebung am 16.1. um 14 Uhr auf dem Bebelplatz, dort werden auch die Streiklisten der Gewerkschaften ausliegen.
    - am 15.01. um 16 Uhr findet erneut ein Treffen der Streikgruppe in der Ziegelstr. 4/5 statt, der Raum wird ausgeschildert sein
    - unterschreibt die Solidaritätserklärung: https://tvstud.berlin/solidaritaet/
    
Durch den Streik kann es auch zum Ausfall einiger Lehrveranstaltungen oder zu Unregelmäßigkeiten im Bibliotheksbetrieb kommen. Wenn das der Fall ist, richtet euren Ärger bitte nicht auf die Streikenden, sondern beschwert euch bei den Verantwortlichen im Präsidium der HU, die durch ihre mickrigen Angebote in den Tarifverhandlungen den Streik erst provoziert haben. Ein passender Adressat ist beispielsweise Ludwig Kronthaler, der Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik (vph@hu-berlin.de) oder die Präsidentin, Sabine Kunst (praesidentin@hu-berlin.de).

Um die Auswirkungen auf Studierende möglichst abzufedern, hat die "Kommission für Lehre und Studium" des Akademischen Senats der HU alle Institute dazu angehalten, alle Einzelanträge auf Fristverlängerungen für Hausarbeiten wohlwollend zu behandeln. Außerdem kann sich jede Person immer für den 2. Prüfungszeitraum anmelden, unabhängig davon, ob sich für den ersten angemeldet wurde. Falls ihr außerdem Fragen bzgl. eures Bafög-Anspruchs während des Streiks habt, sei nochmal auf die Erklärung der Bafög-Beratung verwiesen, die ihr hier findet: https://www.refrat.de/article/49.html
Zuletzt dokumentieren wir noch den Streikaufruf ( https://tvstud.berlin/2018/01/streikaufruf/ ) und die Forderungen ( https://tvstud.berlin/forderungen/ ) der TVStud-Kampagne.
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  • erstellt:10.01.18, 23:19
  • geändert:18.01.18, 16:06

BAföG-Anspruch während eines Streiks studentischer Hilfskräfte

Hallo,

wir sind die BAföG-Beratung des Studentischen Sozialberatungssystems des Referent_innenRates, wie der AStA an der HU heißt. Derzeit erhalten wir vermehrt Nachfragen, wie es um den BAföG-Anspruch bestellt ist, falls die studentischen Hilfskräfte gezwungen sind ab Januar 2018 zu streiken. Ein Streik kann sich sehr wohl auf das Studium auswirken. Für Studierende wären das vor allem der Ausfall von Tutorien oder die eingeschränkte Benutzbarkeit von Bibliotheken.

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  • erstellt:09.01.18, 12:02
  • geändert:09.01.18, 12:25

Pressemitteilung des Referent_innenrats 30.11.2017

Das Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität weigerte sich trotz Aufforderung durch den ReferentInnen-Rat der Humboldt-Universität (ges. AStA) und andere den mutmaßlichen Vergewaltiger Franco Moretti auszuladen.


Am 29.11. um 19 Uhr sollte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen der vom Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin organisierten Ringvorlesung „Digital Humanities“ ein Vortrag des italienischen Literaturwissenschaftlers Franco Moretti stattfinden. Seit November 2017 haben sich mehrere Doktorandinnen zu Wort gemeldet, die von Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt durch Moretti berichten. 

Gestern, am 28.11.17 haben wir die Verantwortlichen dazu aufgefordert, Moretti auszuladen. Daraufhin teilte man mit, Moretti vor den Anschuldigungen eingeladen zu haben und die Veranstaltung daher trotzdem stattfinden zu lassen. In Deutschland gelte das Prinzip der Unschuldsvermutung, man wolle ihn nicht vorverurteilen. Heute erreichte die Teilnehmenden der Ringvorlesung eine Mail, in der das Abagen der Veranstaltung angekündigt wurde, allerdings nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil Moretti die Vorlesung nicht mehr halten wolle: „In the present circumstances, I don’t think that my lecture would achieve what we were hoping for. I therefore suggest we cancel it for the time being.” Diese Aussage zeichnet die Absurdität der Situation bestens nach. 


In §1 ihrer Verfassung schreibt die HU „den Schutz vor sexualisierter Diskriminierung und Gewalt“  in ihren Zielen fest. Dennoch weigerte sich die Uni trotz Aufforderung, Franco Moretti auszuladen. Dazu Juliane Ziegler aus dem RefRat: „An einer Uni, die mutmaßliche Vergewaltiger kommentarlos sprechen lässt, fühle ich mich nicht sicher!“

In den letzten Monaten haben viele Frauen unter dem Hashtag #metoo ihre Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt öffentlich gemacht. Im Zuge dessen wurden auch viele Personen des öffentlichen Lebens beschuldigt, häufig mit der Folge, dass Unternehmen ihre Geschäftsbeziehungen mit ihnen abbrachen. „Dass nun die HU diesen Schritt verweigerte, und Moretti mit seiner Absage die Definitionsmacht über die Situation überließ, macht mich wütend!“, sagt Kristin Caspary, Mitglied des RefRats. Der RefRat fordert die Verantwortlichen der Ringvorlesung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit und dem Verhalten Morettis und die Universität darüber hinaus auf, die Zusammenarbeit mit Lehrenden, die durch sexistisches, rassistisches oder antisemitisches Verhalten auffallen, zu beenden.

Der RefRat fordert außerdem eine kritische Auseinandersetzung mit den Widersprüchlichkeiten des Prinzips der Unschuldsvermutung, weil es in Fällen von sexualisierter Gewalt in der Regel die Täter schützt und die Opfer in der Beweislast sind.

 

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  • erstellt:29.11.17, 20:05
  • geändert:29.11.17, 20:07

Immer noch aktuell: UnSinn - Stellungnahme des RefRats zu den Anschuldigungen der Studi-Zeitschrift UnAuf

Zu Beginn des neuen Semesters hat die Studi-Zeitschrift UnAuf eine neue »Enthüllung« veröffentlicht. Der Titel des Texts lautet: »Wer die Fäden in StuPa und RefRat zieht - und was passiert, solange keiner hinschaut«. Er spielt mit den allgemein verbreiteten Vorurteilen über das, was ASten machen. Der lange Artikel, der an Fakten dünn ist, soll ein kritisches Bild des RefRat und Studierendenparlamentes vermitteln. Mehr oder weniger erfolgreich stellt der Artikel den RefRat als eine Clique miteinander verschworener Freund*innen dar, die sich Posten hin und her schieben und vor allem das Geld der Verfassten Studierendenschaft für sich behalten oder verschwenden wollen. Die UnAuf führt verschiedene Aspekte auf, die diesen Eindruck bestätigen sollen. Außerdem kritisiert sie, das einige Referenten schon mehrere Posten im Refrat hatten. Wir wollen zu den genannten Vorwürfen gern Stellung nehmen und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen zu skizzieren und zu berichten, wie der Refrat und das Studierendenparlament arbeiten.

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  • erstellt:16.11.17, 10:50
  • geändert:23.02.18, 12:49

Leitung der Humboldt-Universität will umstrittene "Erprobungsklausel" im Berliner Hochschulgesetz nutzen, um Stellen in der Verwaltung mit Studierenden zu besetzen

PM des ÖffRef des RefRats (Referent*innen-Rat, gesetzlich AStA) der Humboldt-Universität und des Personalrats der studentischen Beschäftigten an der HU

Leitung der Humboldt-Universität will umstrittene "Erprobungsklausel" im Berliner Hochschulgesetz nutzen, um Stellen in der Verwaltung mit Studierenden zu besetzen - Senator Müller interveniert

Gemeinsam mit der Einladung zur Sitzung des Akademischen Senats (AS) der Humboldt- Universität zu Berlin (HU) am 14.11.2017 wurde Beschlussvorlage Nummer 125/17 an dessen Mitglieder versandt. Die Universitätsleitung der HU zielt mit ihrer Beschlussvorlage darauf ab, die "Erprobungsklausel" aus Paragraph 7a Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) zu nutzen, um den Tätigkeitsbereich studentischer Hilfskräfte nach Paragraph 121, Absatz 3 BerlHG auszuweiten.

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  • erstellt:13.11.17, 14:38
  • geändert:13.11.17, 18:02

Offener Brief an das Kuratorium

Am Freitag, den 30.06.2017, tagt das Kuratorium um über den Strukturplan abzustimmen. Wir fordern die Mitglieder auf, diese Strukturplanung abzulehnen, da sie den Ansprüchen und Bedürfnissen der Fachschaften und Studieren zuwiderläuft. Zu diesem Zwecke haben wir als RefRat, insbesondere als FaKo-Referat, einen offenen Brief verfasst, den ihr hier (als PDF) und hier findet.


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  • erstellt:27.06.17, 19:54
  • geändert:28.06.17, 13:52

Tarifverhandlungen: studentischer Tarifvertrag Mai/Juni 2017

Nach 16 Jahren soll endlich ein neuer Tarifvertrag her!

Update: Hochschulen bleiben bei ihren Angebot von 44 Cent mehr pro Stunde! Nächste Verhandlungsrunde ist am 20.Juni.

Neues Update (21.06.2017): Die Tarifverhandlungen für die etwa 8.000 studentischen Beschäftigten in Berlin sind gestern ohne Ergebnis zu Ende gegangen, nachdem die Hochschulen ein verschlechtertes Angebot vorgelegt haben! Mehr erfahren: https://www.gew-berlin.de/17881_18785.php

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  • erstellt:10.05.17, 15:19
  • geändert:27.06.17, 17:39

19.01 Studentische Vollversammlung

Studentische Vollversammlung am Donnerstag, den 19.01.17 ab 12 Uhr im Audimax.
Der Ökonomisierung der HU entgegentreten!

Themen:
Strukturplanung 2017
VG Wort
Semesterticketverhandlungen

Kommt alle!
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  • erstellt:18.01.17, 17:29
  • geändert:18.01.17, 17:29

Wir sind umgezogen! RefRat jetzt in der Ziegelstraße

Liebe Leute. Der Referent_innenrat ist umgezogen! Ab sofort findet ihr das Refrat-Büro, die Tontechnik und den Studentischen Wahlvorstand an der Ziegelstraße 5-9 im 1. Stock. Der Weg ist ausgeschildert und es gibt einen barrierearmen Zugang per Fahrstuhl.

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  • erstellt:18.01.17, 17:26
  • geändert:13.11.17, 17:27

Stellungnahme zum Koalitionsvertrag

SPD, Grüne und Die Linke haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die nächsten 5 Jahre in Berlin geeinigt. Der Abschnitt zur Wissenschaft ignoriert Kernforderungen der Studierendenschaften und auch die absehbare Übernahme des Wissenschaftsressorts durch den regierenden Bürgermeister Michael Müller verheißt nichts Gutes für die Berliner Wissenschaft und ihrer Stellung in der Stadtpolitik in den nächsten 5 Jahren. Das gilt also unmittelbar auch für Lehre und Studium an den Hochschulen.

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  • erstellt:18.11.16, 12:01
  • geändert:27.06.17, 17:42

Zurück in die Zukunft mit KMK & VG Wort: Digitalisierung? Nun doch nicht.

Berlin wird nicht die digitale Hauptstadt werden. Eine Lesemaut verhindert die Digitalisierung von Studium und Lehre in Berlin und ganz Deutschland.

Ab dem 1.1.2017 werden nach aktuellem Stand die Möglichkeiten, Studierenden auf legale Weise Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen, deutlich eingeschränkt. Die Kultusministerkonferenz (KMK), der Bund und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben sich auf einen neuen Rahmenvertrag zur Vergütung von Ansprüchen für Nutzungen von wissenschaftlicher Literatur nach § 52a UrhG an öffentlichen Hochschulen verständigt. Dieser sieht aufwendige und kostenintensive Einzelabrechnungen für die Bereitstellung digitaler Lehrinhalte vor, wie sie die VG Wort nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs zu § 52a UrhG (BGH, Az.: I ZR 84/11) aus dem Jahr 2013 verlangen darf. Bisher erfolgte eine Vergütung urheberrechtlicher Ansprüche über eine Pauschale.

Die ganze Pressemitteilung des Refrats und der LAK Berlin zum Thema VG Wort könnt ihr hier weiterlesen: https://lak-berlin.de/zuruck-in-die-zukunft-mit-kmk/

 

 

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  • erstellt:08.11.16, 15:36
  • geändert:08.11.16, 15:36

Semesterticketverhandlungen: Offener Brief der Studierendenschaften an den VBB

Sehr geehrte Frau Henckel (Geschäftsführerin der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH),
Sehr geehrte Frau Jesse (Vorsitzende des VBB-Aufsichtsrates),
Sehr geehrter Herr Gaebler (stellv. Vorsitzenden des VBB-Aufsichtsrates),
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns heute als Vertreter_Innen der Studierenden der öffentlichen Hochschulen der Bundesländer Berlin und Brandenburg an Sie, um sicherzustellen, dass wir mit unseren Anliegen Gehör finden.

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  • erstellt:03.11.16, 13:39
  • geändert:27.06.17, 17:43