{"id":896,"date":"2022-06-24T14:44:43","date_gmt":"2022-06-24T12:44:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=896"},"modified":"2022-06-24T14:46:04","modified_gmt":"2022-06-24T12:46:04","slug":"cedric-j-robinson-ein-nachruf-huch93","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2022\/06\/cedric-j-robinson-ein-nachruf-huch93\/","title":{"rendered":"Cedric J. Robinson: Ein Nachruf &#8211; HUch#93"},"content":{"rendered":"\n<p>| von Kofi Shakur |<\/p>\n\n\n\n<p><em>Den meisten ist Cedric J. Robinson wahrscheinlich durch sein Buch <\/em>Black Marxism<em> und das Konzept der <\/em>Black Radical Tradition<em> bekannt. Doch das Werk des Theoretikers ist weitaus umfassender, als dass diese zwei Begriffe vermuten lassen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-897\" width=\"508\" height=\"766\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi.png 631w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi-199x300.png 199w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi-16x24.png 16w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi-24x36.png 24w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/kofi-32x48.png 32w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><figcaption><em>Bild: HUch-Redaktion<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u00bbCedric hat danach gestrebt und war regelm\u00e4\u00dfig erfolgreich damit, seine Studierenden und die allgemeine \u00d6ffentlichkeit mit generativen Arbeiten zu versorgen \u2013 seine Schriften und \u00f6ffentlichen Vortr\u00e4ge versuchten, bisher unzug\u00e4ngliche und\/oder anders konfigurierte R\u00e4ume zu \u00f6ffnen. In diesem Prozess machte er es f\u00fcr viele von uns m\u00f6glich, sich ihm auf einer kollektiven Reise anzuschlie\u00dfen, die Akademie zu radikalisieren, Wissen zu demokratisieren und in wie kleinen Schritten auch immer, unsere Menschlichkeit in Leben und Arbeit in dieser prek\u00e4ren und ungerechten Weltordnung wiederherzustellen.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>1983 ver\u00f6ffentlichte Cedric J. Robinson seine wahrscheinlich bekannteste und einflussreichste Arbeit <em>Black Marxism<\/em> mit Hilfe des in London ans\u00e4ssigen Verlages Zed Press. Ein auf seiner Dissertation basierendes Buch mit dem Titel<em> The Terms of Order: Political Science and the Myth of Leadership<\/em> war, ohne gro\u00dfe Beachtung zu finden, bereits 1980 bei SUNY Press erschienen. Der Weg dorthin hatte sich allerdings als schwierig erwiesen. Wie Robin D. G. Kelley, Historiker, Autor und Mitherausgeber zahlreicher B\u00fccher zu linker Afro-Amerikanischer Geschichte, in seinem Nachruf auf den Theoretiker schreibt, war die Perspektive Robinsons zu der damaligen Zeit in wissenschaftlichen Kreisen schwer nachvollziehbar. \u00bbAls er seine Dissertation einreichte, wusste die Fakult\u00e4t nicht, was man damit machen solle. Einer nach dem anderen traten Mitglieder seines Komitees zur\u00fcck und gaben eine mangelnde F\u00e4higkeit, das Werk zu verstehen an.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup> Erst unter der Androhung legaler Schritte wurde seine Arbeit fast vier Jahre sp\u00e4ter akzeptiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Schwierigkeiten im wissenschaftlichen Diskurs aufgenommen zu werden, ist seine Lehre heutzutage unter progressiven Forscher_innen und Aktivist_innen weit verbreitet: \u00bbVerankert in der historischen Dichte Schwarzer Leben, haben Robinsons Lehre und Publikationen einen Eindruck in der Wissenschaft hinterlassen, der von Schwarzem Radikalen Denkern und der Black Radical Tradition zu Racial Capitalism, Polizeigewalt und Schwarzer Repr\u00e4sentation in Film und Musik reicht.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> <\/sup>H\u00e4ufig wird er dabei auf das bereits oben erw\u00e4hnte Werk <em>Black Marxism<\/em> reduziert. Dabei ist das praktische Wirken von Robinson sehr viel umfangreicher, und das theoretische Spektrum seiner Ideen sehr viel weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Robinsons Kindheit und Jugend spielten sich ab in der Zeit der zweiten gro\u00dfen Migration Schwarzer und armer wei\u00dfer Menschen in die Nordstaaten. Er lernte an staatlichen Schulen von Schwarzen Lehrer_innen, die zwar gut ausgebildet waren, aber dennoch die Schranken des segregierten Arbeitsmarktes nicht \u00fcberwinden konnten. Schlie\u00dflich war es ihm m\u00f6glich, die Berkeley High zu besuchen, eine Schule, die wie Kelley feststellt, \u00bbeinen Ruf f\u00fcr akademische Exzellenz, politischen Radikalismus <em>und<\/em> Rassismus\u00ab hat. Nachdem er sich mangels fehlender Unterst\u00fctzung f\u00fcr Schwarze Jugendliche selbst an der UC Berkeley eingeschrieben hatte, arbeitete er in dem Caf\u00e9 der Studierendengewerkschaft, als Reinigungskraft in Hotels und w\u00e4hrend der Semesterferien in einer Konservenfabrik, um die Studiengeb\u00fchren zu bezahlen. Wenn es m\u00f6glich war, nahm er sich dabei zwischendurch Zeit zum Lesen. Zusammen mit J. Herman Blake, der sp\u00e4ter Huey P. Newton beim Schreiben seiner Autobiographie <em>Revolutionary Suicide<\/em> assistierte, leitete er die Campusgruppe der NAACP und machte sich neben seiner akademischen Ausbildung einen Namen als Aktivist.<sup><a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Laufe der kommenden Jahre kam er in Kontakt mit den Vertreter_innen der Tradition, die er im Rahmen seiner Arbeit vor dem Kontext jahrhundertelanger Schwarzer und afrikanischer Aufst\u00e4nde und Revolutionen als Black Radical Tradition definieren sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>So machte er unter anderem die Bekanntschaft von Harry Haywood, eine der bekannteren Personen, wenn es um die Geschichte Schwarzer Kommunist_innen in den USA geht. Begegnungen wie diese entfachten sein Interesse f\u00fcr Schwarzen Antifaschismus, und machten die Auseinandersetzung mit Faschismus vor dem Hintergrund der europ\u00e4ischen Geschichte zu einem zentralen Thema seiner Arbeiten.<sup><a href=\"#sdfootnote5sym\" id=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup> Daneben etablierte er in einem Klima der politischen Spannung, gepr\u00e4gt von US-Milit\u00e4rinterventionen und \u203ademokratischen\u2039 Kriegen, zusammen mit Studierenden der University of California in der Campusradio-Station die Third World News Review (TWNR). Die Sendung bestand von 1980 bis 2015 und lief \u00fcberdies eine Zeit lang im \u00f6ffentlichen Fernsehen. \u00bbAls TWNR begann, nahmen viele an, es g\u00e4be an der Universit\u00e4t ein Publikum f\u00fcr das Programm. Nachdem es auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde und die Moderatoren auf der Stra\u00dfe erkannt wurden, wurde jedoch klar, dass viele Menschen das Bed\u00fcrfnis nach kritischen Medien hatten. Arbeiter gr\u00fc\u00dften uns von Radladern herab, Parkplatzw\u00e4chter fragten nach der Show, fast alle von ihnen wollten mehr wissen\u00ab, erinnert sich Robinsons Frau Elizabeth.<sup><a href=\"#sdfootnote6sym\" id=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a><\/sup> Die beiden hatten sich bei ihrer Arbeit im Alameda Country Prison kennengelernt. Dort hatten sie \u2013 im Bewusstsein, dabei in einem anti-Schwarzen Justizsystem zu man\u00f6vrieren \u2013 versucht, transformative Arbeit mit Jugendlichen zu gestalten und im Rahmen der aufkommenden Gefangenenbewegung und der Organisierung der Black Panthers erkannt, dass das Strafrechtssystem unf\u00e4hig zu jeder Reform ist.<sup><a href=\"#sdfootnote7sym\" id=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>So wie auch die g\u00e4ngigen Erz\u00e4hlungen in den Medien es oft betonen, hat Cedric J. Robinson besonders die Geschichtsschreibung \u2013 auch die marxistische \u2013 immer wieder hinterfragt und vielleicht wie niemand vor ihm, die soziale Herkunft des Marxismus selbst in dessen dialektischer Kritik thematisiert. In den Worten Brechts war er ein historischer Materialist, der seine Aufgabe verstanden hat, \u00bbdie Geschichte gegen den Strich zu b\u00fcrsten.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote8sym\" id=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Sinne schrieb er: \u00bbWas notwendig ist, damit die afrikanische Diaspora ihre historische Bedeutung erkennt, ist eine neue und andere Philosophie und eine neue Theorie der Geschichte.\u00ab Man k\u00f6nne sich der europ\u00e4ischen theoretischen Systeme und der Historiographie von Marx, Kropotkin, Nietzsche und Weber bedienen, aber sie m\u00fcssten auf den Erfahrungen und dem Bewusstsein Schwarzer Menschen aufbauen. \u00bbAfrikanische V\u00f6lker m\u00fcssen als Produzierende von materiellem und kulturellem Reichtum, von Ideologien und Erkenntnistheorien und als Erzeuger von Geschichte anerkannt werden. Dies kann nur unter unseren eigenen Bedingungen authentisch geschehen. Ich glaube, dass die erste Stufe dieser Entwicklung die Kritik ist.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote9sym\" id=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem in <em>Black Marxism<\/em> findet sich diese Kritik, die bis an die Wurzeln marxistischer Theorien und Bewegungen reicht. \u00bbWas meinte Robinson mit der Black Radical Tradition und warum ist sie jetzt relevant? Entgegen der verbreiteten Ansicht ging es in <em>Black Marxism<\/em> prim\u00e4r um Schwarze Aufst\u00e4nde, nicht um Racial Capitalism. Robinson stellt Marx und Engels f\u00fcr ihre Untersch\u00e4tzung der materiellen Kraft rassistischer Ideologie auf das proletarische Bewusstsein zur Rede, und daf\u00fcr, die englische Arbeiterklasse mit den Arbeitern aller L\u00e4nder zu verwechseln.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote10sym\" id=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a><\/sup> Er f\u00fchrte dabei K\u00e4mpfe auf drei Schlachtfeldern. Erstens ging es darum, den dominanten Ideen in der europ\u00e4ischen Literatur, die vorgaben und -geben, die afrikanischen V\u00f6lker (historisch) zu verorten, zu widersprechen. Zweitens wurde die sozialistische intellektuelle Tradition kritisiert, die zu selten ihre eigenen Grundlagen hinterfragt h\u00e4tte. Zu guter Letzt legte er den Fokus darauf, welche ambivalenten Positionen westlich gebildete Schwarze radikale Intellektuelle bei der Formulierung radikaler Schwarzer Theorien mitbrachten.<sup><a href=\"#sdfootnote11sym\" id=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In gewisser Weise nahm Robinsons Denken Diskussionen vorweg, die mit Titeln wie Aijaz Ahmads <em>In Theory: Classes, Nations, Literatures,<\/em> Kevin Andersons <em>Marx at the Margins,<\/em> Susan Buck-Morss\u2019 <em>Hegel and Haiti<\/em> oder Vivek Chibbers <em>Postcolonial Theory and the Spectre of Capital<\/em> noch Jahrzehnte sp\u00e4ter gef\u00fchrt wurden und werden. Es w\u00e4re jedoch gleichzeitig zu simpel, Robinson einfach in eine Reihe mit anderen zu stellen, deren Werk sich auf den antikolonialen Inhalt des orthodoxen Marxismus konzentriert, da er den Marxismus vielmehr als den Weg betrachtet, auf dem Schwarze Intellektuelle die Black Radical Tradition entdeckt haben: \u00bbBlack Marxism ist weder marxistisch noch anti-marxistisch. Es ist eine dialektische Kritik des Marxismus, die sich der langen Geschichte Schwarzen Widerstands zuwendet \u2013 und Schwarzen Intellektuellen, die sich ebenfalls der Geschichte Schwarzen Widerstands zugewandt haben \u2013 um eine komplett neue Theorie der Revolution und Interpretation der Geschichte der modernen Welt zu entwickeln.\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote12sym\" id=\"sdfootnote12anc\"><sup>12<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Robinsons Schriften durchzieht das Bestreben danach, in einer umk\u00e4mpften Geschichte zwischen Nationalismus, kapitalistischer Rationalit\u00e4t und westlicher Erkenntnistheorie nach einer Perspektive zu suchen, die den vielf\u00e4ltigen K\u00e4mpfen der Unterdr\u00fcckten gerecht wird. Statt Interpretationen, die europ\u00e4ische Modelle auf global-gesellschaftliche Dynamiken \u00fcbertragen, braucht es eine Erz\u00e4hlung von einem anderen Ausgangspunkt. Doch nicht nur mit Blick auf die Geschichte k\u00f6nnen wir von Robinson lernen. Er verstand es, \u00e4hnlich wie etwa der, als Guerilla-Intellektuelle bezeichnete, Historiker Walter Rodney, trotz seiner Position in der Akademie niemals die sozialen K\u00e4mpfe aus den Augen zu verlieren, zu deren Verst\u00e4ndnis und f\u00fcr deren Erfolg er sich letzten Endes mit der Geschichte auseinandergesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>_______________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote1anc\" id=\"sdfootnote1sym\">1<\/a> Cedric J. Robinson:<em> Acknowledgements<\/em>, in: <em>On Racial Capitalism, Black Internationalism, and Cultures of Resistance<\/em>, 2019, S. vii. Alle \u00dcbersetzungen von der Redaktion.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Robin D. G. Kelley: <em>Cedric J. Robinson: the Making of a Black Radical Intellectual<\/em>, 17.6.2016, online unter: www.counterpunch.org<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote3anc\" id=\"sdfootnote3sym\">3<\/a> H. L. T. Quan: Introduction:<em> Looking for Grace in Redemption<\/em>, in: Cedric J. Robinson, 2019: <em>On Racial Capitalism, Black Internationalism, and Cultures of Resistance<\/em>, S. 1.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote4anc\" id=\"sdfootnote4sym\">4<\/a> Kelley: <em>Cedric J. Robinson<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote5anc\" id=\"sdfootnote5sym\">5<\/a> Elizabeth Peters Robinson: Preface, in: Cedric J. Robinson 2019: <em>On Racial Capitalism, Black Internationalism, and Cultures of Resistance<\/em>, S. xvi.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote6anc\" id=\"sdfootnote6sym\">6<\/a> Elizabeth Robinson: Twenty-five years of the Third World News Review, in: <em>Race &amp; Class Vol. 47(2)<\/em>, S. 80.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote7anc\" id=\"sdfootnote7sym\">7<\/a> Kelley: <em>Cedric J. Robinson<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote8anc\" id=\"sdfootnote8sym\">8<\/a> Walter Benjamin: \u00dcber den Begriff der Geschichte, in: Walter Benjamin<em>: Gesammelte Werke<\/em>, <em>Band I\/2<\/em>, S. 697.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote9anc\" id=\"sdfootnote9sym\">9<\/a> C. Robinson: Notes Toward a \u203aNative\u2039 Theory of History, in: Cedric J. Robinson 2019: <em>On Racial Capitalism, Black Internationalism, and Cultures of Resistance<\/em>, S. 22.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote10anc\" id=\"sdfootnote10sym\">10<\/a> Robin D. G. Kelley: <em>Why Black Marxism, Why now?<\/em>, 1.2.2021, online unter: www.bostonreview.net<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote11anc\" id=\"sdfootnote11sym\">11<\/a> Cedric J. Robinson 2000: <em>Black M<\/em><em>arxism:<\/em><em> The making of the Black radical tradition<\/em>, S. 307-308.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote12anc\" id=\"sdfootnote12sym\">12<\/a> Kelley: <em>Why Black Marxism, Why now?<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| von Kofi Shakur | Den meisten ist Cedric J. Robinson wahrscheinlich durch sein Buch Black Marxism und das Konzept der Black Radical Tradition bekannt. Doch das Werk des Theoretikers ist weitaus umfassender, als dass diese zwei Begriffe vermuten lassen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-896","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=896"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":902,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/896\/revisions\/902"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}