{"id":822,"date":"2022-02-15T17:15:16","date_gmt":"2022-02-15T16:15:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=822"},"modified":"2022-02-15T17:51:05","modified_gmt":"2022-02-15T16:51:05","slug":"call-for-papers-huch94","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2022\/02\/call-for-papers-huch94\/","title":{"rendered":"Call For Papers &#8211; HUch#94"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-1024x682.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-823\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-1024x682.png 1024w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-300x200.png 300w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-768x512.png 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-24x16.png 24w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-36x24.png 36w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942-48x32.png 48w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/call-for-papers-huch942.png 1139w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>| Arbeit |<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe HUch-Lesende und Interessierte,<br>f\u00fcr unsere n\u00e4chste Ausgabe #94 zum sind wir noch auf der Suche nach spannenden Texten. Dieses Mal wollen wir unseren Blick auf einen Themenschwerpunkt lenken, der f\u00fcr eine linke Zeitschrift wohl klassischer kaum sein k\u00f6nnte: Arbeit. Denn gerade als linke (Uni-)Zeitschrift ist es heute wichtiger denn je, sich mit der \u00f6konomischen Dimension unserer Universit\u00e4ts- und Gesellschaftskritik auseinanderzusetzen &#8211; damit Antikapitalismus eben nicht nur eine Phrase bleibt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Und wird nicht gerade heute, wo das soziale Leben durch pandemische Rahmenbedingungen stark eingeschr\u00e4nkt ist, unser studierender Alltag wieder vermehrt durch unser Verh\u00e4ltnis zur (Lohn-)Arbeit gepr\u00e4gt? Klar ist jedenfalls: Die Schufterei wird nicht weniger. Seien es Gesetze, welche die w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit verl\u00e4ngern, die Ausweitung des Minijobsektors oder die Aufweichung sozialer Sicherungssysteme &#8211; w\u00e4hrend die Ampelkoalition f\u00fcr &#8222;mehr Fortschritt&#8220; pl\u00e4diert, bleibt soziale Gerechtigkeit weiterhin auf der Strecke. Best\u00e4rkt wird dies durch eine allgegenw\u00e4rtige &#8222;Hustle&#8220;-Kultur, die alle Lebensbereiche dem neoliberalen Ideal nach stetiger Selbstoptimierung und finanziellem Aufstieg unterordnet. In der Universit\u00e4t finden sich all diese Momente wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb stellen wir die Frage: Was bedeutet das f\u00fcr uns? Wie gestaltet sich unser Verh\u00e4ltnis zur Arbeit und was wird daraus in der Zukunft? Machen wir munter weiter in der sch\u00f6nen neuen Arbeitswelt oder dr\u00e4ngt es uns nach etwas anderem? Was genau bedeutet \u00fcberhaupt Arbeit &#8211; wer macht sie bezahlt, wer unbezahlt und warum? Was hei\u00dft es heute, (prek\u00e4r) an der Uni angestellt zu sein? Als Student_in keine Kohle zu haben? Und was geht eigentlich au\u00dferhalb unseres akademischen Elfenbeinturms? Vom Begriff der Arbeit im marxistischen Sinne, \u00fcber Streikgeschichte und aktuelle K\u00e4mpfe bis hin zu eigenen Erfahrungen, Care- und Reproduktionsarbeit und wer sie eigentlich aus\u00fcbt &#8211; bei der Auslegung unseres Themenschwerpunkts sind euch (fast) keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>All diese Fragen k\u00f6nnt ihr als Ansto\u00df f\u00fcr eure Textideen verstehen und wir w\u00fcrden uns freuen, wenn ihr etwas davon aufgreift. Aber auch abseits dessen k\u00f6nnt ihr uns gerne eure eigenen Ideen mitteilen und wir beurteilen individuell, wie gut diese in unsere Ausgabe passen.Abstracts eurer Ideen oder bereits fertige Essays, Analysen, Berichte, Rezensionen sowie Reflexionen und auch experimentellere Formate k\u00f6nnt ihr bis zum 15.03.2022 an uns senden. Die Zeichenzahl fertiger Texte sollte mindestens 6000 bis maximal 12.000 Zeichen betragen.Unsere E-Mail-Adresse daf\u00fcr lautet: huch@refrat.hu-berlin.de. Bitte beachtet zus\u00e4tzlich, dass unsere Seitenzahl begrenzt ist und wir leider nicht garantieren k\u00f6nnen, dass es auch jeder Text in die Ausgabe schafft.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir der Ansicht sind, dass linke Studierendenzeitschriften ihre Positionen nicht nur theoretisch deutlich machen m\u00fcssen, sondern auch praktisch, wollen wir besonders BIPoC (Schwarze Menschen, Indigene Menschen und People of Color), Personen mit (Schwer-)Behinderungen und\/oder chronischen Erkrankungen, Migrant_innen, Erst- (und Nicht-)Akademiker_innen sowie queere Personen dazu ermutigen, ihre Texte einzureichen.\u00a0<br>Wir freuen uns auf eure Ideen und Vorschl\u00e4ge.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe von der Huch-Redaktion,<\/p>\n\n\n\n<p>Elio, Tea, Kofi und Tilman<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Arbeit | Liebe HUch-Lesende und Interessierte,f\u00fcr unsere n\u00e4chste Ausgabe #94 zum sind wir noch auf der Suche nach spannenden Texten. 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