{"id":685,"date":"2021-10-08T10:59:00","date_gmt":"2021-10-08T08:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=685"},"modified":"2021-10-08T10:59:04","modified_gmt":"2021-10-08T08:59:04","slug":"broadcast-socialism-huch92","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2021\/10\/broadcast-socialism-huch92\/","title":{"rendered":"Broadcast Socialism &#8211; HUch#92"},"content":{"rendered":"\n<p> | von Karl Kozinsky |<\/p>\n\n\n\n<p><em>Um das Feld der politischen Meinungsbildung auf Video-Plattformen wie YouTube nicht den Rechten zu \u00fcberlassen, muss sich die radikale Linke in den Ring der digitalen Bildungsarbeit begeben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-1024x687.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-686\" width=\"509\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-1024x687.jpg 1024w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-768x515.jpg 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-1536x1030.jpg 1536w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-2048x1373.jpg 2048w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/01-01-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px\" \/><figcaption>Bild: Loup Deflandre<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\n<strong>The kids\nare alt-right<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nNeuen Faschist_innen befinden sich virtuell auf dem Vormarsch. Ob in\nden Vereinigten Staaten, in Australien oder hierzulande in Gestalt\nvon Heiko Schrang (165 000 Abonnent_innen): \u00dcberall auf der Welt\nformieren sich faschistische Netzwerke, die ihr reaktion\u00e4res\nWeltbild auf YouTube verbreiten. Strategisch wirkm\u00e4chtig deuten sie\nden Klassenkonflikt um in einen Kampf zwischen \u00bbInnen\u00ab\nund \u00bbAu\u00dfen\u00ab und schaffen damit einen Resonanzraum f\u00fcr die\nArtikulation bereits bestehender Ressentiments und\nVerschw\u00f6rungstheorien. In ihrem Weltbild stehen sich nicht arm und\nreich gegen\u00fcber, sondern die als fremd Markierten einer angeblich\nhomogenen deutschen Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber\nauch auf der Gegenseite regt sich etwas. Beispielsweise versucht die\nUS-amerikanische Webvideo-Plattform Means TV ein \u00bbNetflix for the\nleft\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup>\nzu etablieren. Mit Blick auf YouTube ist gerade bei der\nenglischsprachigen Linken viel in Bewegung. Sie erkennt die Plattform\nals umk\u00e4mpftes Terrain an, das zur Durchsetzung der eigenen Themen\nund Interessen genutzt werden sollte. Um den Rechten ihre\nDeutungshoheit zu nehmen und eine Gegenerz\u00e4hlung anzubieten, hat\nsich unter dem Banner BreadTube eine lose Gemeinschaft linksradikaler\nYouTuber_innen zusammengefunden. Der Name wurde der Schrift <em>The\nConquest of Bread<\/em> des\nAnarchisten Peter Kropotkin aus dem Jahr 1892 entlehnt. Die\nErfolgreichsten unter ihnen sind ContraPoints, Philosophy Tube und\nHbomberguy, welche gemeinsam mehrere Millionen Abonnent_innen z\u00e4hlen.\nEnglischsprachigen Influencer_innen stellt sich schon lange nicht\nmehr die Frage, ob es auf YouTube einer linken Gegen\u00f6ffentlichkeit\nbedarf. Schlie\u00dflich ist die Plattform die weltweit am\nzweith\u00e4ufigsten besuchte Website nach Google und die mit Abstand\ngr\u00f6\u00dfte Website f\u00fcr Videocontent.<sup><a href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup>\nSo nutzen acht von zehn deutschen Jugendlichen, die sich auf\ndigitalen Kan\u00e4len bewegen, YouTube mindestens mehrmals die Woche, 42\nProzent der jungen Erwachsenen nutzen es sogar t\u00e4glich.<sup><a href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deutschsprachiges\nlinkes YouTube<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\nWirft man einen Blick auf die\ndeutschsprachige Szene, sieht die Lage g\u00e4nzlich anders aus. So\nstellt die Studie <em>Von\nInfluencern lernen<\/em> der\nRosa-Luxemburg-Stiftung ern\u00fcchtert fest: \u00bbEine derart reichhaltige\nLandschaft linker Aktivit\u00e4ten auf YouTube wie im englischsprachigen\nRaum existiert nicht [\u2026]\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup>.\nIm Gegenteil: Es lassen sich hierzulande keine nennenswerten\nlinksradikalen Influencer_innen mit gro\u00dfer Reichweite finden. Der\nGro\u00dfteil der erfolgreichen deutschsprachigen Kan\u00e4le wird durch das\nstaatliche Funk-Netzwerk gef\u00f6rdert und verhandelt politische Inhalte\naus einer linksliberalen Position, wobei eine grundlegende\nSystemkritik ausbleibt.<sup><a href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup>\t<br>\n<br>\nErste\nGehversuche leistet die YouTuberin Linda mit ihrem Kanal <em>Vertraut\nund Seltsam<\/em>, dessen\nerstes Video im Fr\u00fchsommer 2020 ver\u00f6ffentlicht wurde. In\ninhaltsreichen Beitr\u00e4gen wie <em>Wir\nzahlen nicht f\u00fcr eure Krise!<\/em>\nentfaltet sie entlang einer Kritik der finanzpolitischen Ma\u00dfnahmen\nw\u00e4hrend der Corona-Pandemie eine emanzipatorische Position von\nlinks. Bislang bleibt die Resonanz im Vergleich zu den amerikanischen\nVorbildern allerdings noch \u00fcberschaubar, auch wenn die Klickzahlen\nzunehmen. Das deutschsprachige linke YouTube befindet sich aber nicht\nnur mit Blick auf die Reichweite noch in den Kinderschuhen. Auch in\nBezug auf die Nutzung der besonderen M\u00f6glichkeiten von\nYouTube-Videos bzw. -Kan\u00e4len fallen die meisten Versuche hierzulande\nnoch ziemlich bieder aus: Natalie Wynn alias ContraPoints beschreibt\ndas grundlegende Problem der Linken im Umgang mit den sozialen Medien\nim Interview mit Ash Sarkar von Novara Media wie folgt: \u00bbA\nlot of the people that have attempted to use the internet as a medium\nto spread leftist ideas have tended to use YouTube as a substitute\nfor a classroom. They\nbasically approach a topic aesthetically or stylistically as you\nwould approach a topic at a university speaking event [\u2026]. What I\nhave tried to do from the beginning is [to] speak in the language\nof\nYouTube, speak in the language of the internet [\u2026].\u00ab<sup><a href=\"#sdfootnote6sym\"><sup>6<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>\n<br>\n<strong>Kommunikationsf\u00e4hig\nwerden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was\nk\u00f6nnen wir mit Blick auf die einflussreichen englischsprachigen\nAktivist_innen lernen? Zur Erkl\u00e4rung des Erfolges lassen sich laut\nder Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung f\u00fcnf Faktoren heranziehen:\n\u00bbRespekt vor der Zuschauer_innenschaft<a href=\"#sdfootnote7sym\"><sup>7<\/sup><\/a>,\ninhaltliches Niveau, \u00c4sthetik und Inszenierung, Humor und\nUnterhaltungsfaktor, Pers\u00f6nlichkeit\u00ab.<sup><a href=\"#sdfootnote8sym\"><sup>8<\/sup><\/a><\/sup>\nDer Respekt vor der Zuschauer_innenschaft zeichnet sich durch das\nAblegen von moralischer oder intellektueller \u00dcberheblichkeit und die\nVerwendung einer plattformgerechten Sprache aus<sup><a href=\"#sdfootnote9sym\"><sup>9<\/sup><\/a><\/sup>.\nWie Natalie Wynn alias ContraPoints betont, kann es nicht darum\ngehen, in selbstgerechter Art und Weise universit\u00e4re Vortr\u00e4ge ins\nWeb zu stellen. Dies ist eine Aufgabe, die der hiesigen\nau\u00dferparlamentarischen Linken nicht nur in Bezug auf ihre\nInternetpr\u00e4senz schwerf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDenn\nf\u00fcr Au\u00dfenstehende ist es nicht leicht, mit der linken Szene in\nKontakt zu kommen und es braucht einige Anstrengung, um darin\nakzeptiert zu werden. Zugeh\u00f6rigkeit wird oft nicht nur \u00fcber\ngemeinsame politische Positionen hergestellt, sondern vielfach auch\n\u00fcber typische Kriterien einer Subkultur wie kulturelle Codes oder\nKleidungsstile. Der R\u00fcckzug in die gesellschaftliche Nischenexistenz\nbeg\u00fcnstigt die Herausbildung eines elit\u00e4ren Bewusstseins. Sie wird\ndadurch verst\u00e4rkt, dass die Linke seit Jahrzehnten in universit\u00e4ren\nKontexten ihr Dasein fristet und sich den dort herrschenden Habitus\nzu eigen gemacht hat. Daraus resultiert die Unf\u00e4higkeit, mit anderen\nauf Augenh\u00f6he in Kontakt zu treten und mit auftretenden\nWiderspr\u00fcchen konstruktiv umzugehen. Das aber ist eine\nVoraussetzung, um gesellschaftliche Mehrheiten f\u00fcr linksradikale\nPositionen zu erlangen.<a href=\"#sdfootnote10sym\"><sup>10<\/sup><\/a>\n\t<\/p>\n\n\n\n<p><br>\nUnsere\nK\u00e4mpfe k\u00f6nnen nur dann erfolgreich sein, wenn wir Menschen\nansprechen und sie von unseren Ideen \u00fcberzeugen. Hierf\u00fcr m\u00fcssen\nwir uns nicht nur in Bezug auf YouTube die Frage stellen, wie\nrevolution\u00e4re Inhalte so vermittelt werden k\u00f6nnen, dass ihre\nBedeutung und Relevanz nachvollziehbar werden. Wir m\u00fcssen politisch\nkommunikationsf\u00e4hig werden. Damit ist weder gemeint, die eigene\nPosition ohne Grund aufzugeben, noch \u00bbmehr Toleranz\u00ab f\u00fcr\nreaktion\u00e4re Positionen zu entwickeln.<sup>\n<\/sup>Ebenso wenig kann es\ndarum gehen, die eigene radikale Analyse aus strategischen Gr\u00fcnden\nzu verstecken. Vielmehr braucht es f\u00fcr die sp\u00e4tkapitalistisch\nverursachte Leere in uns eine plausible Erkl\u00e4rung von links, damit\nsich politisierende Jugendliche nicht im rechten YouTube-Algorithmus\nverlieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\nDabei zeigt uns der aus England\nstammende YouTuber Harris Brewis, wie eine erfolgreiche Kommunikation\nauf Augenh\u00f6he aussehen k\u00f6nnte. Besser bekannt unter dem Namen\nHbomberguy erlangen Videos wie <em>Climate\nDenial: A Measured Response<\/em>\ngro\u00dfe Bekanntheit durch die unterhaltsame Widerlegung von rechten\nContent-Creators wie beispielsweise Ben Shapiro. Ebenjener\nargumentiert allzu gerne unter Berufung auf Logik und Fakten. Und\numso erheiternder ist es,\nwenn seine eigene\nargumentatorische\nInkonsistenz und Falschangaben vor einem Millionenpublikum widerlegt\nwerden. \u00bbWir werden uns gleich mit den Klimawandelleugner_innen\nauseinandersetzen, doch wenn ihre angef\u00fchrten \u203aBeweise\u2039\nso schlecht sind, dass sogar ich, ein Gaming-Youtuber, der bei der\nersten Videoeinstellung f\u00fcr dieses Video Erdnussbutter ins Ohr\nbekommen hat, sie widerlegen kann, [\u2026] dann l\u00e4uft hier etwas\ngewaltig schief\u00ab, f\u00fchrt Brewis in seinem Video aus.<sup>\n<a href=\"#sdfootnote11sym\"><sup>11<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>YouTube als Raum f\u00fcr\nherrschaftskritische Bildung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unzufriedenheit\nund Unmut \u00fcber die herrschenden Verh\u00e4ltnisse sind weit verbreitet,\ngleichzeitig fehlt es \u00fcberall an Wissen um und Vertrauen in\nAlternativen. In der radikalen Linken gibt es wenige Orte, an denen\nBildung strukturiert, niedrigschwellig und regelm\u00e4\u00dfig stattfinden\nkann. Es gibt zwar viele Veranstaltungen, die \u00fcber aktuelle\npolitische Ereignisse informieren, und in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden\nwerden Workshops und Seminare zu spezifisch theoretischen Ans\u00e4tzen\noder Methoden organisiert. Sie finden in der Regel jedoch in\nszene\u00fcblichen Locations statt \u2013 die Einstiegsh\u00fcrde ist\ndementsprechend relativ hoch. Gleichzeitig findet abseits davon der\ngr\u00f6\u00dfte Teil der herrschaftskritischen Theorieproduktion nach wie\nvor an den Universit\u00e4ten statt und ist deshalb stark auf ein Milieu\nmit akademischem Hintergrund begrenzt.<sup><a href=\"#sdfootnote12sym\"><sup>12<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><br>\nDer\nAufbau eines alternativen, herrschaftskritischen Bildungsprozesses\nist historisch ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher\nTransformation von links. Damit dieser Anspruch in die Gegenwart\nhineingetragen werden kann, muss die Linke sich auf Plattformen wie\nYouTube einlassen, um Pr\u00e4senz zu markieren und Verst\u00e4ndigung zu\nerm\u00f6glichen. So kann sich n\u00e4mlich auch szenefremdes Publikum\nniedrigschwellig mit der Theorie und Praxis gesellschaftlicher\nAlternativen, Perspektiven und Utopien auseinandersetzen. Zudem\nwerden \u00fcber Plattformen wie YouTube Menschen \u00fcber L\u00e4ndergrenzen\nhinweg erreicht, womit auch ein internationaler Austausch m\u00f6glich\nwird.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei\nsind inhaltlich anspruchsvolle, aber dennoch verst\u00e4ndliche Videos\nauf YouTube nicht nur m\u00f6glich, sondern ein Faktor f\u00fcr deren\nErfolg.<sup><a href=\"#sdfootnote13sym\"><sup>13<\/sup><\/a><\/sup>\nContraPoints, unbestrittener\nStar des linken YouTube, schafft es beispielsweise in ihrem Video <em>Was\nl\u00e4uft schief im Kapitalismus?<\/em>\nzwei Millionen Zuschauenden die Theorie der Entfremdung von Marx in\nlegerem\nTon, aber dennoch auf hohem inhaltlichen Niveau zu vermitteln. Auch\nder Kanal <em>Vertraut und\nSeltsam<\/em> l\u00f6st sich\nzunehmend vom Vortragsformat, arbeitet mit Sketchen, Dialogen und\nszenischen Elementen, welche die Verbindung der diskutierten Fragen\nzum Leben der Protagonistin Linda aufzeigen. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kein YouTube ist auch keine Alternative <\/strong><br> Im Zuge der Pandemie konnte beobachtet werden, wie linke Akteur_innen in ihrer politischen Kommunikation notgedrungen vermehrt auf Videos zur\u00fcckgreifen mussten. Auch wenn es sich dabei um die ersten Gehversuche handelt und diese zuweilen noch ungeschickt daherkommen, ist die Entwicklung zu begr\u00fc\u00dfen. Denn erstens kann sich die Linke eine Abwesenheit auf der zweitgr\u00f6\u00dften Online-Plattform nicht leisten \u2013 sonst wird sie n\u00e4mlich von den Rechten bestimmt. Und zweitens zeigt die englischsprachige Community, dass man mit radikalen Inhalten sehr wohl erfolgreich sein kann. Um das Rad nicht neu erfinden zu m\u00fcssen und die Wiederholung von bereits gemachten Fehlern zu vermeiden, lohnt es sich, die bestehenden Contents einmal genau zu durchforsten: Spa\u00df macht es auch noch. Zwar wurde YouTube zuerst von den Rechten entdeckt \u2013 so muss es jedoch nicht bleiben. Es liegt an uns, dass wir uns linke R\u00e4ume auch online erk\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>___________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Lucy Diavolo: <em>Meet the Team Behind Means TV, a Video-Streaming Platform They Want to Be \u00abNetflix for the Left\u00bb<\/em>, teenvogue, 18.2.2019, online unter: <a href=\"http:\/\/www.teenvogue.com\/story\/means-tv-video-streaming-platform-netflix-for-the-left\">www.teenvogue.com\/story\/means-tv-video-streaming-platform-netflix-for-the-left<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Siehe dazu auch Beitrag von Tilman B\u00e4rwolff in der HUch#91: <em>Streamen f\u00fcr die Revolution<\/em>, S. 33-34.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a>\n\tVgl.\n\tdazu\n\tdas\n\tweltweite Ranking unter: <a href=\"http:\/\/www.similarweb.com\/top-websites\">www.similarweb.com\/top-websites<\/a>,\n\tStand: 22.03.2021.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a>\n\tVgl.\n\tRat f\u00fcr Kulturelle Bildung: <em>Jugend\/YouTu-be\/Kulturelle\n\tBildung,<\/em>\n\tEssen 2019, S. 17.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a>\n\tMarius Liedtke,Daniel\n\tMarwecki: <em>Von\n\tInfluencer*innen lernen<\/em>.\n\tRosa-Luxemburg-Stiftung, S. 14.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a>\n\tEbd., S. 17.<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a> Vgl. <em>Speaking in the language of YouTube | Ash Sarkar Meets ContraPoints<\/em>, Novara Media, 30.05.2019, online unter: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5VR4O3oHJSk&amp;t=1587s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5VR4O3oHJSk&amp;t=1587s<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a>\n\tIm Original nicht gegendert. \n\t<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote8anc\">8<\/a>\n\t Marius Liedtke, Daniel Marwecki: <em>Von\n\tInfluencer*innen lernen<\/em>.\n\tRosa-Luxemburg-Stiftung, S. 19.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote9anc\">9<\/a>\n\t Vgl. ebd., S.20.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote10anc\">10<\/a>\n\tVgl.\n\tKollektiv aus Bremen: <em>11\n\tThesen \u00fcber Kritik an linksradikaler Politik.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\n\t<a href=\"#sdfootnote11anc\">11<\/a>\n\tVgl. Hbomberguy:\n\t<em>Climate\n\tDenial: A Measured Response<\/em>,\n\t31.05.2019,\n\t\u00dcbersetzung K.K., online\n\tunter:<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RLqXkYrdmjY\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RLqXkYrdmjY<\/a>\n\t\n\t<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote12anc\">12<\/a>\n\tVgl. Kollektiv aus Bremen: <em>11\n\tThesen \u00fcber Kritik an linksradikaler Politik.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote13anc\">13<\/a>\n\tVgl. Marius Liedtke, Daniel Marwecki: <em>Von\n\tInfluencer*innen lernen<\/em>.\n\tRosa-Luxemburg-Stiftung, S. 20.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| von Karl Kozinsky | Um das Feld der politischen Meinungsbildung auf Video-Plattformen wie YouTube nicht den Rechten zu \u00fcberlassen, muss sich die radikale Linke in den Ring der digitalen Bildungsarbeit begeben.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-685","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=685"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":690,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/685\/revisions\/690"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}