{"id":639,"date":"2021-06-08T13:34:39","date_gmt":"2021-06-08T11:34:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=639"},"modified":"2021-06-08T13:34:43","modified_gmt":"2021-06-08T11:34:43","slug":"auf-fremdem-terrain-huch91","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2021\/06\/auf-fremdem-terrain-huch91\/","title":{"rendered":"Auf fremdem Terrain &#8211; HUch#91"},"content":{"rendered":"\n<p>| Interview mit  Wolf Dermann, gef\u00fchrt von Joshua Schultheis |<\/p>\n\n\n\n<p><em>Studierende aus nicht-akademischen Elternh\u00e4usern sind an der Uni mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. Ein Gespr\u00e4ch mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ArbeiterKind.de dar\u00fcber, woran das liegt und wie dem abgeholfen werden kann.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Die Zahlen der letzten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigen eine paradoxe Entwicklung: W\u00e4hrend es im Jahr 2016 mit 48 Prozent anteilsm\u00e4\u00dfig noch nie so wenige Studierende ohne einen Elternteil mit Hochschulabschluss gab, sind sie in absoluten Zahlen (1,35 Millionen) heute so zahlreich wie nie zuvor. Was sagt das \u00fcber die soziale Durchl\u00e4ssigkeit der Hochschulen aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese\nZahlen k\u00f6nnen irref\u00fchrend sein. Man muss immer die Vergleichsgr\u00f6\u00dfe\nhaben, wie viel Prozent der Kinder eines Jahrgangs aus einem\nElternhaus kommen, in dem mindestens ein Elternteil Akademiker_in\nist. Und dieser Anteil ist nat\u00fcrlich auch kontinuierlich gestiegen.\nWenn die Leute aber lesen, das ist fast 50-50, dann klingt das f\u00fcr\nviele so, als sei das sehr ausgeglichen und gerecht. Aber das ist es\nnat\u00fcrlich nicht. Knapp weniger als ein Viertel eines Jahrgangs hat\nein Elternteil, das ein Studium abgeschlossen hat. Also wachsen \u00fcber\ndrei Viertel aller Kinder ohne ein akademisch gebildetes Elternteil\nauf. Wenn im Studium dann jeweils zur H\u00e4lfte Kinder aus akademischen\nund aus nicht-akademischen Elternh\u00e4usern landen, dann bedeutet das,\ndass Akademiker_innenkinder eine dreimal h\u00f6here Chance haben, zu\nstudieren, als Arbeiter_innenkinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Es\ngibt diese Erz\u00e4hlung, die viele, gerade \u00e4ltere Leute im Kopf haben,\ndass wir in den Siebziger Jahren eine Bildungsexpansion hatten, und\ndass es doch jetzt inzwischen so sein m\u00fcsste, dass die Chancen f\u00fcr\nalle ungef\u00e4hr gleich sind. Dabei werden aber bestimmte sp\u00e4tere\nEntwicklungen nicht ber\u00fccksichtigt. Treibende Kraft der\nBildungsexpansion war das BAf\u00f6G, das am Anfang ein Vollzuschuss war,\nnach dem Antritt der Regierung Kohl aber zu einem Volldarlehen\numgewandelt wurde. Dadurch bekam die Bildungsexpansion einen\nrichtigen Knick nach unten. Im Kopf haben die Leute eine zun\u00e4chst\npositive Entwicklung aber einfach weitergesponnen, obwohl es schon\nwieder bergab ging, was man auch an den Zahlen sehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber\nnoch mal nachgehakt: Es gibt mehr Arbeiter_innenkinder an der\nUniversit\u00e4t als je zuvor und die Chance jedes einzelnen von ihnen,\nzu studieren, ist heute auch h\u00f6her als noch vor ein paar\nJahrzehnten. In Relation zu den Kindern aus akademischen Familien\nhaben sich ihre Chancen aber nicht verbessert. Zeigt sich das Problem\nnur in diesem Vergleich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir\nhaben nat\u00fcrlich eine ver\u00e4nderte Arbeitswelt, die viel mehr\nakademische Qualifikation braucht, und deshalb ist auch unter Kindern\naus nicht-akademischen Familien die Studierendenrate gestiegen. Wir\nhaben hier aber die Disparit\u00e4t, dass Arbeiter_innenkinder st\u00e4rker\nan die Fachhochschulen gehen, die heute ein Drittel aller\nStudierenden umfassen. Diese Expansion ist an den Universit\u00e4ten noch\nnicht ganz angekommen. Also gilt f\u00fcr viele Arbeiter_innenkinder\nzwar, dass ihnen ein Bildungsaufstieg gelungen ist, dass sie aber\ntrotzdem nicht immer an die Orte gelangen, an denen sich traditionell\ndie Akademiker_innenkinder tummeln.<\/p>\n\n\n\n<p>\n<strong>Manche Abgeordnete des Bundestages \u2013 insbesondere bei CDU und\nAfD \u2013 und einige Intellektuelle, wie etwa der Philosoph Julian\nNida-R\u00fcmelin, fordern eine geringere Abiturquote und damit weniger\nStudierende, da sie glauben, wir h\u00e4tten es in unserer Gesellschaft\nmit einer \u00bb\u00dcberakademisierung\u00ab zu tun. Gleichzeitig sollen\nAusbildungsberufe symbolisch aufgewertet werden. Was ist von dieser\nVorstellung zu halten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da\ngeht es um die Frage, was meint man mit Aufstieg und mit\nGerechtigkeit. Aus unserer Sicht geht es dabei schon um den Aufstieg\nbis ganz nach oben und nicht nur um die Chance f\u00fcr alle, irgendeinen\nArbeitsplatz zu bekommen. Auch wenn man mit einer dualen Ausbildung\nviele M\u00f6glichkeiten hat, ist es doch weiterhin so, dass   ein\nUniabschluss de facto obligatorisch ist, wenn man etwa in den\nBundestag will. Da muss sich die Politik auch an die eigene Nase\nfassen, weil in allen Parteien die Selbstverst\u00e4ndlichkeit herrscht,\ndass sich das politische Spitzenpersonal aus Akademiker_innen\nrekrutiert. Da ist es verlogen, wenn Bundestagsabgeordnete sagen,\ndass ein Studium nicht wichtig sei, um es weit zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es\nwird immer das Beispiel des Tischlermeisters herangezogen, der viel\nmehr verdiene als die Kunsthistorikerin. Aber auch das geben die\nZahlen nicht her: Man verdient durchschnittlich deutlich mehr mit\neinem akademischen Grad als ohne einen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja,\ngenau. Das haben wir auch nachgeguckt, und der Stundenlohn einer\nAkademiker_in mit f\u00fcnfj\u00e4hrigem Studium ist 78 Prozent h\u00f6her als\nder einer Berufsgebildeten ohne Meister und immer noch 29 Prozent\nh\u00f6her als ein Gehalt mit Meistergrad. Es ist absurd, sich einfach\ndie am schlechtesten verdienenden Akademiker_innen rauszupicken und\ndann mit erfolgreichen Unternehmer_innen zu vergleichen. Man muss\nimmer auf das Ganze gucken und es w\u00e4re gemein, wenn man\nArbeiter_innenkindern vorenthielte, dass das Studium auch f\u00fcr sie\nder Bildungsweg ist, mit dem sie sp\u00e4ter einmal am meisten verdienen\nk\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nun\ngab es ja nicht nur in den Siebzigern, sondern auch in den\nZweitausender Jahren eine Bildungsexpansion. Auch das B<\/strong><strong>A<\/strong><strong>f\u00f6<\/strong><strong>G<\/strong><strong>\nwurde abermals umgestellt auf einen Halbzuschuss. Warum konnten auch\ndieses Mal die Arbeiter_innenkinder nicht mit den Kindern aus\nakademischen Haushalten gleichziehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das\nBAf\u00f6G ist zu H\u00e4lfte ein Kredit geblieben, und was gerade Menschen\nmit einem akademischen Hintergrund ganz schwer zu vermitteln ist, ist\ndie Angst vor Verschuldung, die in sozial schwachen Familien extrem\nstark ausgepr\u00e4gt ist. Dort wird den Kindern oft eingebl\u00e4ut, dass es\nsich nicht geh\u00f6rt, Schulden aufzunehmen. Im Deutschen spielt da auch\ndie gleiche Wortherkunft von \u00bbSchuld\u00ab und \u00bbSchulden\u00ab mit hinein.\nHinzu kommt, dass dieselbe Schuldenh\u00f6he eben nicht f\u00fcr alle gleich\nist, sondern gemessen am Verm\u00f6gen der Herkunftsfamilie und am zu\nerwartenden Erbe ganz unterschiedliches Gewicht haben kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aber\nman muss doch annehmen, dass nicht alle Gr\u00fcnde, die\nArbeiter_innenkinder von der Universit\u00e4t fernhalten, \u00f6konomischer\nNatur sind. Gibt es nicht auch subjektive Faktoren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer,\nwenn man als erste Person in der Familie studieren geht, betritt man\nfremdes Terrain, man geht einen Weg, den die Eltern nicht gegangen\nsind. Diese k\u00f6nnen ihren Kindern dann oft im Studium nicht helfen\noder sie raten ihnen sogar davon ab, weil sie ein negatives Bild von\nStudierten haben, die sich f\u00fcr etwas Besseres halten. In\nakademischen Haushalten dagegen erz\u00e4hlen die Eltern von ihrem\nStudium \u2013 dass die eigenen Kinder auch einmal zur Uni gehen, wird\nso zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit. In nicht-akademischen Familien gibt\nes solche Erz\u00e4hlungen nicht, stattdessen ist hier die\nunterschwellige Erwartung eher, dass die Kinder wie ihre Eltern auch\neine Ausbildung machen. Da braucht es Figuren, die einem anderen\nPerspektiven aufzeigen k\u00f6nnen. Das k\u00f6nnen Lehrer_innen sein oder\nauch mal Nachbar_innen. Da das aber eine Sache des Zufalls ist, gehen\nwir von ArbeiterKind.de in die Schulen und machen Infoveranstaltungen\ndar\u00fcber, warum es sich lohnt zu studieren und wie man das\nfinanzieren kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt\nes neben den berechtigen Anliegen von Arbeiter_innenkindern noch\nandere Gr\u00fcnde, aus denen man daf\u00fcr eintreten sollte, dass es mehr\nStudierende aus nicht-akademischen Elternh\u00e4usern gibt? <\/strong>\n<\/p>\n\n\n\n<p>Neben\neinem Gerechtigkeitsdefizit haben wir es auch mit verschenktem\nPotential zu tun, weil hier Menschen auf ein Studium verzichten,\nobwohl sie es draufh\u00e4tten und begabte Wissenschaftler_innen,\nIngenieur_innen oder Philosoph_innen w\u00e4ren. Diesen Verlust kann man\nwirtschaftlich sehen, aber auch kulturell. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Betrachten\nwir einmal die \u00f6konomische Lage von Studierenden aus\nArbeiter_innenfamilien. Der Einkommensunterschied zwischen\nStudierenden mit der h\u00f6chsten Bildungsherkunft und solchen mit der\nniedrigsten beziffert sich auf knapp 50 Euro. Das klingt erst einmal\nnicht viel. Haben Arbeiter_innenkinder denn ein besonderes Problem,\nihr Studium zu finanzieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schaut\nman sich blo\u00df die absoluten Zahlen an, dann f\u00e4llt eine Form der\nUngerechtigkeit gar nicht ins Auge. Arbeiter_innenkinder aus einem\nauch finanziell schwachen Elternhaus, gehen auch mehr jobben. Diese\nStudierenden haben dann weniger Zeit, sich auf ihr Studium zu\nkonzentrieren und arbeiten h\u00e4ufig auch in fachfremden Jobs, weil sie\nnicht warten k\u00f6nnen, bis sich eine passende Stelle ergibt. Ihr\nfinanzielles Niveau mag dann im Endeffekt dem Durchschnitt\nentsprechen, gerecht ist das dennoch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Studierende\naus nicht-akademischen Elternh\u00e4usern erhalten \u00fcberdurchschnittlich\noft B<\/strong><strong>A<\/strong><strong>f\u00f6<\/strong><strong>G<\/strong><strong>, auch wenn die F\u00f6rderrate\nauch hier r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Wie gut ist die staatliche Unterst\u00fctzung\nf\u00fcr studierende Arbeiter_innenkinder?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim\nBAf\u00f6G ist eines der gr\u00f6\u00dften Probleme das Informationsdefizit sowie\ndie Angst vor B\u00fcrokratie und Verschuldung. Das verhindert, dass\nviele Anspruchsberechtigte BAf\u00f6G \u00fcberhaupt beantragen. Wir setzen\nuns daf\u00fcr ein, dass das US-amerikanische System \u00fcbernommen wird, wo\nden Studierenden mit der Studienplatzzusage eine Mappe mit allen\nUnterlagen zur Studienfinanzierung zugesandt wird. Dar\u00fcber hinaus\nist der BAf\u00f6G-Satz\ntrotz der letzten Erh\u00f6hung l\u00e4ngst nicht ausreichend. Insbesondere\ndie Wohnpauschale ist mit Blick auf die Mietpreise in den gro\u00dfen\nSt\u00e4dten viel zu gering.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>W\u00e4hrend\ndie Bedeutung von B<\/strong><strong>A<\/strong><strong>f\u00f6<\/strong><strong>G<\/strong><strong> abnimmt, nimmt\ndie der Stipendien zu.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stipendien\ngehen auch \u00fcberproportional an Kinder aus akademischen\nElternh\u00e4usern, selbst wenn es unter den Begabtenwerken auch\nAusnahmen gibt. Auch hier gibt es das Problem, dass\nArbeiter_innenkinder von Stipendien meist nichts wissen, w\u00e4hrend\nAkademiker_innenkinder h\u00e4ufig schon durch ihre Eltern von dieser\nM\u00f6glichkeit erfahren. Da ist die soziale Schieflage nat\u00fcrlich\nvorprogrammiert. Das Wissen darum, dass man gar nicht unbedingt ein\nEinser-Abi braucht, um ein Stipendium zu erhalten, ist leider nicht\ngleichm\u00e4\u00dfig verteilt. Die meisten Abiturient_innen aus\nnicht-akademischen Familien schlie\u00dfen f\u00fcr sich von Vorhinein aus,\ndass sie gut genug daf\u00fcr sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche\nHilfs- und Beratungsangebote gibt es f\u00fcr Studierende aus\nArbeiter_innenfamilien?<\/strong>  \n<\/p>\n\n\n\n<p>\nDer Gro\u00dfteil der Angebote sind solche, die eigentlich allen\nStudierenden offenstehen und auf die wir auch permanent\nweiterverweisen. Das sind die allgemeinen Studierendenberatungen, die\nBeratungen der Studierendenwerke oder besonders auch die\nSozialberatungen der ASten, weil die besonders gute Insidertipps\nhaben. Arbeiter_innenkinder sind in besonderem Ma\u00dfe auf solche\nunterst\u00fctzende Beratung angewiesen, m\u00fcssen aber h\u00e4ufig motiviert\nund angeregt werden, diese tats\u00e4chlich wahrzunehmen, weil es auch\nhier bestimmte \u00c4ngste gibt. Wir von ArbeiterKind.de gehen teilweise\nauch mit Studierenden zusammen zum BAf\u00f6G-Amt. Auch ich habe das\nschon gemacht und ich erinnere mich an einen Fall, in dem nach einem\nGespr\u00e4ch im BAf\u00f6G-Amt die Studentin tats\u00e4chlich glaubte, ihre\nfinanzielle Unterst\u00fctzung sei ihr gerade entzogen worden \u2013 dabei\nfehlte lediglich noch ein Dokument. Zum Gl\u00fcck konnte ich das\nMissverst\u00e4ndnis aufkl\u00e4ren. Das hat mir sehr eindr\u00fccklich gezeigt,\nwie gro\u00df einerseits die Verunsicherung bei vielen Studierenden aus\nArbeiter_innenfamilien ist und andererseits, wie wenig manchmal getan\nwerden muss, um einen echten Unterschied zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was\nmacht ArbeiterKind.de noch, um Studierende aus Arbeiterfamilien zu\nunterst\u00fctzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An\nerster Stelle steht bei uns das Motivieren zum Studium. Der Kern\nunserer Arbeit ist es, in Schulen zu gehen und dort \u00fcber die eigenen\nErfahrungen als Erstakademiker_in zu erz\u00e4hlen sowie \u00fcber die\nM\u00f6glichkeiten der Studienfinanzierung zu informieren. Zus\u00e4tzlich\nbieten unsere Ehrenamtlichen individuelle Unterst\u00fctzung an f\u00fcr\nJugendliche, die bei einer unserer Veranstaltungen waren oder unser\nInfotelefon anrufen. Die kriegen dann vor und w\u00e4hrend des Studiums\neine Person vermittelt, mit der sie sich treffen k\u00f6nnen und die bei\nProblemen ansprechbar ist. F\u00fcr die Zeit nach dem Studium haben wir\nschlie\u00dflich ein Berufseinstiegsprogramm. Vom \u00dcbergang ins Studium\nbis in den ersten Job k\u00f6nnen wir also Arbeiter_innenkinder die ganze\nZeit \u00fcber unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber hinaus sind wir auch eine\nCommunity. Das hei\u00dft, diejenigen, die sich bei uns engagieren, sind\nteilweise selbst noch im Studium und unterst\u00fctzen sich gegenseitig.\nWir haben 80 lokale Gruppen in Deutschland, deren jeweilige\nMitglieder sich mindestens einmal im Monat treffen, um sich\nauszutauschen und zu best\u00e4rken. \n<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Interview mit Wolf Dermann, gef\u00fchrt von Joshua Schultheis | Studierende aus nicht-akademischen Elternh\u00e4usern sind an der Uni mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. 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