{"id":632,"date":"2021-04-24T17:03:49","date_gmt":"2021-04-24T15:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=632"},"modified":"2021-04-24T17:03:52","modified_gmt":"2021-04-24T15:03:52","slug":"streaming-fuer-die-revolution-huch91","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2021\/04\/streaming-fuer-die-revolution-huch91\/","title":{"rendered":"Streaming f\u00fcr die Revolution &#8211; HUch#91"},"content":{"rendered":"\n<p>| von Tilman B\u00e4rwolff |<\/p>\n\n\n\n<p><em>Netflix und Co gelten als die Zukunft. Die schlechten Arbeitsbedingungen bei den Plattformen fallen dabei oftmals unter den Teppich. Um dem eine Alternative entgegenzusetzen, versuchen Sozialist_innen in den USA nun einen linken Streamingservice aufzubauen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-797x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-633\" width=\"480\" height=\"616\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-797x1024.jpg 797w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-234x300.jpg 234w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-768x986.jpg 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-19x24.jpg 19w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-28x36.jpg 28w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut-37x48.jpg 37w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/HUCH-91-Bildseiten36_cut.jpg 1168w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption>Bild: Mariana Papagni<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Netflix ist aus unserer Freizeit nicht mehr wegzudenken. In scheinbarer Ermangelung anderer Besch\u00e4ftigungen zu Zeiten der globalen Pandemie zieht es tagt\u00e4glich Millionen Nutzer_innen auf die bekannteste Streamingplattform der Welt. So gibt es nach Berechnungen des Verbraucher_innenportals Comparitech bereits 7,26 Millionen zahlende Netflix-User_innen in Deutschland.<sup><a href=\"#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a><\/sup> Da sich meist mehrere Personen einen Account teilen, ist davon auszugehen, dass die eigentliche Zahl noch h\u00f6her liegt. Streamingplattformen haben bereits eine solche Gr\u00f6\u00dfe erreicht, dass die EU-Kommission Netflix und andere Anbieter zu Beginn der Coronakrise bat, ihre Streamingqualit\u00e4t zu drosseln, um eine \u00dcberlastung des europ\u00e4ischen Netzes zu vermeiden.<sup><a href=\"#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nsolche Dominanz von Streamingplattformen bei gleichzeitigem R\u00fcckgang\nder Zuschauer_innen traditionellen Kabelfernsehens ist Grund genug,\nsich die Inhalte und Struktur der Plattformen genauer anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn\nauff\u00e4llig ist, dass vor allem Netflix, als weltweit gr\u00f6\u00dfter\nStreaminganbieter, neben unz\u00e4hligen Trash-Serien eine gro\u00dfe\nBandbreite progressiver Serien und Filme vorzuzeigen hat. Ein\nBeispiel ist die Serie <em>Dear\nWhite People<\/em>,\nin der im Szenario einer fiktiven US-amerikanischen Universit\u00e4t\npolitische und zwischenmenschliche Spannungen zwischen BIPoC und\n<em>wei\u00dfen\n<\/em>Studierenden\ndargestellt werden. Am Beispiel des Mikrokosmos Universit\u00e4t werden\nhier die rassistischen Normalzust\u00e4nde der USA greifbar. Dar\u00fcber\nhinaus schafft es <em>Dear\nWhite People<\/em>\nwie kaum eine andere Serie, gesellschaftliche Diskurse um das Thema\nRassismus anschlussf\u00e4hig und spannend darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch\nandere \u00bbNetflix Originals\u00ab, also Eigenproduktionen des\nStreamingservices, wie <em>Sex\nEducation<\/em>\nfallen positiv auf. So schafft es die Serie, das bereits hundertfach\ndurchgekaute High-School-Setting zu unterwandern, indem es diesem mit\nklischeebehafteten und reaktion\u00e4ren Stereotypen durchsetzten\nSzenario eine unverkrampfte und vielf\u00e4ltige Darstellung sexueller\nOrientierungen entgegenstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts\ndieser Positivbeispiele wundert es kaum, dass Netflix in der\n\u00f6ffentlichen Darstellung oftmals als freiheitlicher Gegenspieler zu\nden alten und verkrusteten Strukturen \u00f6ffentlich-rechtlicher\nRundfunk- und Fernsehanstalten gesehen wird, der abseits von\nEinschaltquoten auch unkonventionellen Serien eine Chance gibt. Ein\nfaires Argument, bedienen ARD, ZDF und Co doch oftmals eher den\nBedarf nach seichten Feierabendkrimis, als nach wirklichen\nQualit\u00e4tsserien und Filmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch\nso sauber und frei, wie Netflix oftmals dargestellt wird, ist es\nl\u00e4ngst nicht. Hinter der h\u00fcbschen Fassade t\u00fcrmen sich Berichte\n\u00fcber toxische Arbeitsbedingungen und unfaire Bezahlung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der\nSchein tr\u00fcgt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcrzlich\nmachte der Autor und freie Journalist Harald Keller in einem Bericht\nf\u00fcr die <em>Jungle\nWorld <\/em>auf\ndie massive Kritik von Filmemacher_innen an dem Vertragsmodell von\nNetflix aufmerksam.<sup><a href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/sup>\nDenn die Plattform gilt die erworbenen Rechte an einer Serie \u2013 im\nGegensatz zu US-amerikanischen Produktionsfirmen \u2013 zu\nVertragsbeginn ab. Filmschaffende m\u00fcssen also nicht in Vorleistung\nf\u00fcr ihre Produkte treten, sondern bekommen oftmals zum\nVertragsbeginn eine gewisse, sicherlich nicht unbetr\u00e4chtliche Summe\nausgezahlt. Eine solche Vorauszahlung schlie\u00dft aber oftmals auch\neine sp\u00e4tere Beteiligung an den Gewinnen der Serie aus, unabh\u00e4ngig\ndavon, wie gro\u00df deren Erfolg sein mag. Zwar einigte sich die\nGewerkschaft ver.di Anfang diesen Jahres mit Netflix auf eine\nRegelung, durch die K\u00fcnstler_innen erfolgsabh\u00e4ngig an den Gewinnen\nihrer Produktionen beteiligt werden m\u00fcssen.<sup><a href=\"#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a><\/sup>\nKeller zufolge w\u00fcrden Gewinne unabh\u00e4ngig davon aber nur dann\n\u00bbflie\u00dfen\u00ab, wenn die Produktionen auch im Programm bleiben, wof\u00fcr\nes keine Garantie gebe. Denn die Rechte an ihrem geistigen Eigentum\ngeben die Macher_innen vertraglich an Netflix ab \u2013 und das\nUnternehmen entscheidet dann, ob eine Produktion abgesetzt wird oder\nnicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass\ndie L\u00f6hne f\u00fcr viele Mitarbeitende von Netflix-Produktionen\nzumindest in den USA ansteigen, liegt dem Journalisten Andrew Rickert\nzufolge auch nur daran, dass Filmschaffende im US-amerikanischen\nVergleich ungew\u00f6hnlich gut gewerkschaftlich organisiert und\nstreikfreudig seien.<sup><a href=\"#sdfootnote5sym\"><sup>5<\/sup><\/a><\/sup>\nDies zeige die anhaltende Bedeutung von Gewerkschaften f\u00fcr die\nAufrechterhaltung von guten Arbeitsbedingungen bei modernen\nStreamingservices, so Rickert.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch\nauch wenn die von den Mitarbeiter_innen erk\u00e4mpften L\u00f6hne sich\ndurchaus bessern \u2013 die Arbeitsbedingungen bleiben weiterhin\nf\u00fcrchterlich. Ein Blick auf die offizielle Website zur\nUnternehmenskultur von Netflix offenbart schmackhafte Passagen wie:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbBeing\non a dream team is not right for everyone, and that is OK. Many\npeople value job security very highly, and would prefer to work at\ncompanies whose orientation is more about stability, seniority, and\nworking around inconsistent employee effectiveness. Our model works\nbest for people who highly value consistent excellence in their\ncolleagues.\u00ab<sup><em><a href=\"#sdfootnote6sym\"><sup>6<\/sup><\/a><\/em><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Einer\nReportage des <em>Wall\nStreet Journals<\/em>\nzufolge hat Karen Barragan, eine hochrangige F\u00fchrungskraft im\nUnternehmen, gegen\u00fcber einigen Mitarbeiter_innen behauptet, es sei\ngut, jeden Tag in der Erwartung zur Arbeit zu kommen, gefeuert zu\nwerden \u2013 denn Angst sei ein guter Antrieb.<sup><a href=\"#sdfootnote7sym\"><sup>7<\/sup><\/a><\/sup>\nWeiter hei\u00dft es in der Reportage, dass Kolleg_innen k\u00fcrzlich\ngek\u00fcndigten Angestellten oftmals keine emotionale Hilfe anbieten, da\nsie Angst haben, dann selber ins Visier ihrer Chefs zu geraten.<sup><a href=\"#sdfootnote8sym\"><sup>8<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was\ntun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend\nNetflix nur ein einzelnes Beispiel innerhalb der Filmbranche\ndarstellt, sind toxische Arbeitsbedingungen und fehlende Beteiligung\nan den Gewinnen des Unternehmens kein Einzelfall, sondern \u00fcber alle\nT\u00e4tigkeitsfelder hinweg Symptom der menschenfeindlichen\nkapitalistischen Produktionsweise.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch\nmit dieser auf das Gesellschaftssystem verweisenden Antwort wollen\nsich nicht alle zufrieden geben. Anstatt sich mit der\nkapitalistischen Realit\u00e4t der Streamingbranche abzufinden und auf\nein \u00bbnach der Revolution\u00ab zu warten, will seit diesem Jahr ein\nkleines Team von k\u00fcnstlerisch begabten Sozialist_innen im Rahmen\nihrer M\u00f6glichkeiten Giganten wie Netflix eine Alternative\nentgegensetzen. Der Name dieses Projekts lautet \u00bbMeans TV\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbMeans\u00ab\nbezieht sich dabei auf die \u00bbmeans of production\u00ab, also die\nProduktionsmittel. Diese befinden sich bei dem Projekt, in guter\nsozialistischer Tradition, in H\u00e4nden der Angestellten des\nUnternehmens \u2013 der Streamingdienst versteht sich als\nArbeiter_innenkooperative<sup><a href=\"#sdfootnote9sym\"><sup>9<\/sup><\/a><\/sup>.\nDie Arbeiter_innen besitzen den Service, w\u00e4hlen dessen Vorstand und\nbekommen vom erzielten Gewinn so viel ab, wie sie an Arbeit in die\nKooperative einbringen. Means TV ist dabei in drei Stufen der\nMitgliedschaft aufgeteilt, die \u00fcber die Beteiligung am Gewinn\nentscheiden: Fest Angestellte im Unternehmen erhalten gemeinsam 70\nProzent, Auftragnehmer_innen der Kooperative 20 Prozent und \u00bbRoyalty\nMembers\u00ab 10 Prozent der Gewinne. Mittlerweile haben etwa 5000\nPersonen Means TV abonniert<sup><a href=\"#sdfootnote10sym\"><sup>10<\/sup><\/a><\/sup>\nDer Bezug des Streamingdienstes kostet 10 Dollar im Monat. Das\nProjekt finanziert sich nach eigenen Angaben vollst\u00e4ndig durch die\nBeitr\u00e4ge der Abonnent_innen.<sup><a href=\"#sdfootnote11sym\"><sup>11<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nVordenker_innen von Means TV, Naomi Burton und Nick Hayes, wurden\nzuerst als Produzent_innen der viralen Werbekampagne f\u00fcr die linke\ndemokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez bekannt.\nMeans TV soll laut Burton und Hayes ein Projekt f\u00fcr den Wiederaufbau\nlinker Medieninstitutionen sein und als alternative Plattform\nFilmemacher_innen erm\u00f6glichen, ihre politische Einstellung in der\neigenen Kunst auszudr\u00fccken.<sup><a href=\"#sdfootnote12sym\"><sup>12<\/sup><\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich\nist das Angebot der linken Plattform ganz anders, als man es von\nherk\u00f6mmlichen Streamingservices kennt. Anstelle von Blockbustern und\nSitcoms finden sich hier Formate wie <em>Art\nHouse Politics<\/em>,\nwo in kurzen, bizarren und gleichsam real gefilmten und animierten\nEpisoden die kapitalistische Welt in ihrer ganzen Verr\u00fccktheit\ndargestellt wird. Auch weitere ungew\u00f6hnliche Serien, wie <em>Wrinkles\n&amp; Sprinkles<\/em>,\ndie das Leben zweier marxistischer Katzen darstellt, welche sich\ngegen ihren Besitzer auflehnen, finden sich im Programm.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nGro\u00dfteil des Streamingangebotes von Means TV besteht, wie bei einem\nlinken Projekt zu erwarten, aus politischen Dokumentarfilmen. Diese\nzeichnen sich durch ihre konsistente filmische Qualit\u00e4t, inhaltliche\nTiefe und spannende Themenwahl aus. Aufgelockert werden solche\nernsthaften Angebote durch w\u00f6chentlich erscheinende Formate wie\n<em>Means\nMorning News<\/em>\noder die linke Gamingshow <em>Left\nTrigger<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle\nFormate zeichnen sich durch eine hohe Qualit\u00e4t der Produktion und\nInnovation in der Vermittlung linker Inhalte aus. Fraglich ist\njedoch, ob es mit den aktuellen Inhalten realistisch ist, ein\n\u00bbNetflix for the 99 percent\u00ab zu schaffen. Denn viele\nZuschauer_innen wollen sich nach einem harten Arbeitstag schlichtweg\nvon ihrem Streamingservice berieseln lassen, statt sich ernsthaft mit\npolitischen Formaten auseinanderzusetzen. Mit seinem\nfilmisch-fiktionalen Angebot kann Means TV derweil noch nicht\n\u00fcberzeugen und es ist fraglich, ob es hier jemals mit\nmilliardenschweren Unternehmen wie Netflix mithalten k\u00f6nnen wird.\nAktuell bedient der Streamingservice wohl vor allem die Nische des\nlinken Publikums, dem Netflix  und Co nicht politisch genug sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Kritik ist Means TV im durchkapitalisierten Film-, Fernseh- und Streamingmarkt aber ein Lichtblick. Allein der Versuch, in diesem Umfeld eine linke, selbstverwaltete und arbeiter_innenfreundliche Plattform zu etablieren, l\u00e4sst hoffen, dass in Zukunft Means TV und nicht mehr Netflix und HBO die erste Anlaufstelle f\u00fcr kreative und progressive Filmemacher_innen sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>_________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a>\n\tChristian Erxleben: \u00bbNutzer, Umsatz und Co: So dominant ist Netflix\n\tin Deutschland\u00ab, online unter: www.basicthinking.de<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a>\n\tJ\u00f6rn Brien: \u00bbWegen Corona Krise: Netflix drosselt\n\tStreaming-Qualit\u00e4t in Europa\u00ab, online unter: www.t3n.de<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a>\n\tHarald Keller: \u00bbMythos Netflix\u00ab, online unter: www.jungle.world<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a>\n\t\u00bbFilmkreative werden am Erfolg von deutschen Netflix-Produktionen\n\tbeteiligt\u00ab, online unter: www.verdi.de<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a>\n\tAndrew Rickert: \u00bbWhen the Stream Runs Dry: Labor Rights for the\n\tNetflix Generation\u00ab, online unter: www.brownpoliticalreview.org<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a>\n\tOnline unter: www.jobs.netflix.com\/culture<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a>\n\tShalini Ramachandran und Joe Flint: \u00bbAt Netflix, Radical\n\tTransparency and Blunt Firings Unsettle the Ranks\u00ab, online unter:\n\twww.wsj.com<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote8anc\">8<\/a>\n\tMaya Kosoff: \u00bbWorking at Netflix sounds absolutely terrifying\u00ab,\n\tonline unter: www.vanityfair.com<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote9anc\">9<\/a>\n\tOnline unter: www.means.tv\/pages\/cooperative-structure<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote10anc\">10<\/a>\n\tTweet von @means_tv, online unter:\n\thttps:\/\/twitter.com\/means_tv\/status\/1265634505756413952<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote11anc\">11<\/a>\n\tOnline unter: www.means.tv\/pages\/about<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#sdfootnote12anc\">12<\/a>\n\tKate Knibbs: \u00bbA \u203aNetflix\n\tfor the 99 Percent\u2039\n\tEnters the Streaming Wars\u00ab, online unter: www.wired.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| von Tilman B\u00e4rwolff | Netflix und Co gelten als die Zukunft. 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