{"id":1414,"date":"2025-11-21T13:43:19","date_gmt":"2025-11-21T12:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=1414"},"modified":"2025-11-21T13:43:20","modified_gmt":"2025-11-21T12:43:20","slug":"die-uni-ist-tot-lang-lebe-die-uni-huch-99","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2025\/11\/die-uni-ist-tot-lang-lebe-die-uni-huch-99\/","title":{"rendered":"DIE UNI IST TOT, LANG LEBE DIE UNI! &#8211; HUch #99"},"content":{"rendered":"\n<p>| Benjamin Kley |<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong><em><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#001489\" class=\"has-inline-color\">Ausgehend vom Ideal der Universit\u00e4t als Freiraum f\u00fcr Bildung und Erkenntnis, untersucht Benjamin Kley m\u00f6gliche \u201eTodesursachen\u201c eines solchen Ortes. Seine forensische Untersuchung bringt ihn zu der neuerlichen Diskussion um die Anwesenheitspflicht an der HU, welche die Lesenden m\u00f6glicherweise n\u00e4her an Antworten zu Tod und Leben der Universit\u00e4t heranf\u00fchren kann.<\/mark><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Konzept Universit\u00e4t, wie es im humboldtschen Bildungsideal gedacht war, ist tot. Was als Ort der ganzheitlichen Bildung, der Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung und der Wissenssammlung gedacht war, droht nach den vielen Reformen der vergangenen Jahrzehnte zu einem reinen Ausbildungsbetrieb zu verkommen. Das kommt nicht \u00fcberraschend, tats\u00e4chlich warnte bereits 1867 John Stuart Mill vor dieser Entwicklung:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>\u201eUniversities are not intended to teach the knowledge required to fit men for some special mode of gaining their livelihood. Their object is not to make skillful lawyers, or physicians, or engineers, but capable and cultivated human beings.\u201c<\/em><sup data-fn=\"021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319\" class=\"fn\"><a href=\"#021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319\" id=\"021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319-link\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Zwar befinden sich Hochschulen als zentrale Institutionen unserer Gesellschaft, wie diese selbst, immer auch im Wandel, selten aber so destruktiv wie in den letzten 50 Jahren ihrer Geschichte. Die durchaus positive Phase der \u00d6ffnung und Demokratisierung der Hochschulen durch die Entstehung von Gruppenuniversit\u00e4ten, in denen allen Mitgliedern der Hochschule Mitbestimmungsrechte einger\u00e4umt wurden, wurde vom Einzug des For- dismus in Europa \u00fcberschattet<sup data-fn=\"6bbd7e09-d869-46f6-9182-40714f271af2\" class=\"fn\"><a href=\"#6bbd7e09-d869-46f6-9182-40714f271af2\" id=\"6bbd7e09-d869-46f6-9182-40714f271af2-link\">2<\/a><\/sup>, der sich an den Universit\u00e4ten in einem drastischen Neoliberalisierungsprozess im Rahmen der Bologna-Reform niederschlug. Diese Reform brachte eine neue Fokussierung auf die Verwertbarkeit f\u00fcr den Arbeitsmarkt (als \u201eEmployability\u201c bezeichnet), einen starken Anstieg der Pr\u00fcfungsbelastung und reduzierte Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Ausgestaltung des eigenen Studiums an deutschen Hochschulen mit sich.<sup data-fn=\"e50bffc0-9590-4f5b-8527-26c356338577\" class=\"fn\"><a href=\"#e50bffc0-9590-4f5b-8527-26c356338577\" id=\"e50bffc0-9590-4f5b-8527-26c356338577-link\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1685\" height=\"2384\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1453\" style=\"width:333px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited.jpg 1685w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-768x1087.jpg 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-17x24.jpg 17w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-25x36.jpg 25w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Huch-Illustrationen6-edited-34x48.jpg 34w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zur zunehmenden Verschulung der Hochschulen tritt eine seit Jahrzehnten unzureichende finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Studierende<sup data-fn=\"55c09042-2c23-4270-98ec-b76b41c003bb\" class=\"fn\"><a href=\"#55c09042-2c23-4270-98ec-b76b41c003bb\" id=\"55c09042-2c23-4270-98ec-b76b41c003bb-link\">4<\/a><\/sup><strong> <\/strong>und viele weiteren Faktoren hinzu. Im Ergebnis sind die Hochschulen extrem anf\u00e4llig f\u00fcr die Angriffe von rechten Kr\u00e4ften, die sie von einem Ort der Bildung zu einem reinen Ausbildungsbetrieb umgestalten wollen. Das wissen die Feinde freier Hochschulen aktuell wirkungsvoll auszunutzen: <\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#001489\" class=\"has-inline-color\"><strong><em>TODESURSACHE 1:<br>EXTERNER POLITISCHER UND FINANZIELLER DRUCK RECHTER AKTEUR_INNEN<\/em><\/strong><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere in den letzten Jahren \u00fcbten rechte Politiker_innen (zumeist aus CDU, FDP und AfD) enormen politischen Druck auf die Hochschulen aus, sich auf \u201en\u00fctzliche\u201c Studieng\u00e4nge zu beschr\u00e4nken und sich von angeblich schwerer auf dem Arbeitsmarkt verwertbaren F\u00e4chern \u2014 vor allem in den Geisteswissenschaften \u2014 zu verabschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret wird dieser politische Druck \u00fcber die Hochschulfinanzierung ausge\u00fcbt. Mithilfe der leistungsbasierten Mittelvergabe werden Gelder aus dem Bundeshaushalt bevorzugt an diejenigen Universit\u00e4ten verteilt, die ihre Studierenden m\u00f6glichst effizient in Regelstudienzeit durch das Studium bringen. Auch eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Anzahl an Absolvent_innen wird belohnt. Aufgrund dieser Ma\u00dfnahmen lohnen sich insbesondere Massenstudieng\u00e4nge mit m\u00f6glichst wenig Gestaltungs- und Selbstentfaltungsspielraum f\u00fcr die Studierenden, die sich im besten Fall nur auf ihren fachlichen Abschluss konzentrieren und in keinem Fall \u00fcber den Tellerrand des eigenen Fachs hinausblicken.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in Berlin werden Landesgelder gestrichen und damit Zwang auf die Universit\u00e4ten ausge\u00fcbt. Der k\u00fcrzliche Sparhaushalt des Berliner Senats zwingt Hochschulen, entgegen des abgeschlossenen Hochschulvertrages, massive finanzielle Einschnitte auf, die ganze Fachbereiche existentiell bedrohen.<sup data-fn=\"386c8132-8f4d-45fd-bc5a-84a4a86ba01b\" class=\"fn\"><a href=\"#386c8132-8f4d-45fd-bc5a-84a4a86ba01b\" id=\"386c8132-8f4d-45fd-bc5a-84a4a86ba01b-link\">5<\/a><\/sup> <\/p>\n\n\n\n<p>Diese Einschr\u00e4nkungen sind nicht willk\u00fcrlich, sondern politisch motiviert. Ziel dieses Drucks ist es, die Hochschulen zu entpolitisieren, Studierenden ihre Gestaltungsmacht an der Universit\u00e4t zu nehmen und, wenn dies nicht klappt, mit einer angeblich schwierigen Haushaltslage die Schlie\u00dfung unliebsamer Hochschulen zu rechtfertigen, wie dies k\u00fcrzlich der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU in Berlin, Adrian Grasse, tat.<sup data-fn=\"bd35d1d3-893e-4d78-9b36-53d4c3b7f10d\" class=\"fn\"><a href=\"#bd35d1d3-893e-4d78-9b36-53d4c3b7f10d\" id=\"bd35d1d3-893e-4d78-9b36-53d4c3b7f10d-link\">6<\/a><\/sup> Hier ist seine Frage, ob \u201e[\u2026] es nicht Sinn machen [w\u00fcrde], eine Hochschule zu schlie\u00dfen, anstatt alle kaputtzusparen\u200a?\u201c als vorgeschobene Argumentation zu verstehen. Vom Tagesspiegel nach konkreten Beispielen gefragt, erkl\u00e4rte er, \u201e[e]s sei nicht vermittelbar, dass dauerhaft Studieng\u00e4nge angeboten und finanziert werden, [\u2026] die nur mit Studierenden ausgelastet seien, die Deutschland wieder verlassen.\u201c<sup data-fn=\"33da4e3b-0c90-48a3-9957-da1242a8e2ab\" class=\"fn\"><a href=\"#33da4e3b-0c90-48a3-9957-da1242a8e2ab\" id=\"33da4e3b-0c90-48a3-9957-da1242a8e2ab-link\">7<\/a><\/sup> Dabei handelt es sich um nichts anderes als die in bildungspolitischem Sprech verpackte Rechtsau\u00dfen-Forderung \u201eAusl\u00e4nder raus\u200a!\u201c. Durch Forderungen wie dieser wird der seit Jahrzehnten andauernde Kampf rechter Kr\u00e4fte gegen progressive und emanzipatorische Bewegungen an den Hochschulen fortgesetzt. Dieser Kampf begann in seiner aktuellen Form sp\u00e4testens mit der Bek\u00e4mpfung der 68er-Studierendenbewegung und der Einf\u00fchrung des Ordnungsrechts an den Universit\u00e4ten, schlug sich aber auch im Radikalenerlass 1972 \u2014 der effektiv Berufsverbote f\u00fcr linke Personen im \u00d6ffentlichen Dienst einf\u00fchrte \u2014 nieder.<sup data-fn=\"4efc3962-ec58-4dfc-8c28-c10a29fed23f\" class=\"fn\"><a href=\"#4efc3962-ec58-4dfc-8c28-c10a29fed23f\" id=\"4efc3962-ec58-4dfc-8c28-c10a29fed23f-link\">8<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Studium nicht mehr als Raum, der selbst gestaltet werden kann, wahrgenommen wird und wenn in diesem Studium nicht mehr die M\u00f6glichkeit besteht, sich auch mit fachfremden Themen zu besch\u00e4ftigen, dann \u2014 so die Hoffnung der Rechten \u2014 bleiben Studierende auf ihre Rolle als unpolitische, funktionale Arbeitskr\u00e4fte beschr\u00e4nkt. Ein Studium, das \u00fcber den eigenen Fachbereich hinausgeht, erm\u00f6glicht kritisches Denken und gesellschaftliches Engagement. Ohne diese M\u00f6glichkeit wird aus der Hochschule eine reine Ausbildungsst\u00e4tte, die der Wirtschaft dient, statt ein Raum f\u00fcr Reflexion, Kreativit\u00e4t und soziale Transformation zu sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Die resultierende Schw\u00e4chung von geistes- und sozialwissenschaftlichen F\u00e4chern, die traditionell R\u00e4ume f\u00fcr kritische Debatten und gesellschaftliche Analyse bieten, ist ein Angriff auf pluralistische Bildung und auf das Potential der Hochschulen, gesellschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse infrage zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Konsequenz werden Studierende zu passiven Konsumen_innen eines straff organisierten Lehrplans degradiert, w\u00e4hrend sich ein Hochschulsystem verfestigt, das in erster Linie den Anforderungen des Kapitalismus und den politischen Zielen einer konservativen Agenda dient.<\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#001489\" class=\"has-inline-color\"><em><strong>TODESURSACHE 2:<br>INTERNER ANPASSUNGSWILLE AN RECHTEN POLITISCHEN DRUCK<\/strong><\/em><\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>An den Hochschulen selbst wird diesem jahrzehntelangen Druck oft Folge geleistet. \u00dcber die Einschr\u00e4nkung von Pr\u00fcfungsversuchen in Verbindung mit hohem Pr\u00fcfungsdruck, sollen Personen, die nicht schnell genug den Anforderungen des Arbeitsmarkts entsprechen, aus dem Bildungssystem entfernt werden. Wenn es nicht um Verwertbarkeit, sondern tats\u00e4chlich um Bildung der Studierenden ginge, w\u00e4re dieses Pr\u00fcfungssystem vollkommen unsinnig \u2014 welchen Unterschied macht es, ob eine Person im ersten oder im f\u00fcnften Anlauf bewiesen hat, dass sie das im Studium Gelernte effektiv anwenden kann\u200a? Tats\u00e4chlich wird die Verwertungslogik in der Rechtsprechung und der zugeh\u00f6rigen Fachliteratur sehr direkt ausgesprochen. So steht in einem der relevantesten Fachb\u00fccher zum Pr\u00fcfungsrecht \u00fcber die rechtliche Grundlage f\u00fcr die Einschr\u00e4nkung von Wiederholungsversuchen: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"> <em>\u201eDie Zahl der Pr\u00fcfungsversuche gibt Aufschluss \u00fcber die Qualifikation des Bewerbers f\u00fcr einen Beruf.\u201c <\/em><sup data-fn=\"c2821dfb-ea53-4a30-bb05-b1afcb346645\" class=\"fn\"><a href=\"#c2821dfb-ea53-4a30-bb05-b1afcb346645\" id=\"c2821dfb-ea53-4a30-bb05-b1afcb346645-link\">9<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr konkretes, sich aktuell an der Humboldt-Universit\u00e4t entfaltendes Beispiel der Anpassung an die Forderungen rechter Akteur_innen ist die Debatte um die Wiedereinf\u00fchrung von Anwesenheitskontrollen im Studium. Wie bereits ausgef\u00fchrt, sieht<br>sich die HU den Anforderungen der leistungsbasierten Mittelvergabe ausgesetzt, die eine hohe Abschlussquote in Regelstudienzeit, eine geringe allgemeine Abbruchquote und eine hohe Anzahl an Absolvent_innen fordert. Regelm\u00e4\u00dfig wird in verschiedenen Diskussionen an der HU die Abwesenheit von Studierenden im Lehrangebot, als der Grund f\u00fcr schlechteres Abschneiden bei diesen Kennzahlen ausgemacht. <\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb gab es im vergangenen Jahr eine Befragung der Dozierenden zum Thema Wiedereinf\u00fchrung der Anwesenheitskontrollen an der HU, in der sich viele Befragte f\u00fcr eine R\u00fcckg\u00e4ngigmachung der von der Studierendenschaft erstrittenen Abschaffung <sup data-fn=\"c8535d12-3ac6-49d2-882a-f0d0450a55ea\" class=\"fn\"><a href=\"#c8535d12-3ac6-49d2-882a-f0d0450a55ea\" id=\"c8535d12-3ac6-49d2-882a-f0d0450a55ea-link\">10<\/a><\/sup> aussprachen. Kurios ist dabei, dass die Dozierenden auch angeben sollten, warum ihre Studierenden in den Lehrveranstaltungen abwesend waren. Dabei ist nat\u00fcrlich nicht zu erwarten, dass Lehrpersonen ehrliche Antworten bekommen. Gesundheitliche und andere Gr\u00fcnde werden \u2014 zurecht \u2014 sehr ungern von Personen preisgegeben, es gibt aber auch F\u00e4lle, in denen die Preisgabe solcher Informationen erhebliche negative Konsequenzen nach sich ziehen kann. Pr\u00fcfungsaussch\u00fcsse versuchen oft, bei wiederholt auftretenden gesundheitlichen Beschwerden Nachteilsausgleiche abzulehnen, da es sich dann um eine \u201egrundlegende charakterliche Eigenschaft\u201c handle, die im Pr\u00fcfungsbetrieb mitber\u00fccksichtigt werden m\u00fcsse, weil sie sich auf die sp\u00e4tere Leistungsf\u00e4higkeit im Arbeitsleben auswirke. Das bereits oben zitierte rechtliche Fachbuch schreibt dazu:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>\u201eBei einer (dauerhaften) Einschr\u00e4nkung der Leistungsf\u00e4higkeit des Pr\u00fcflings gebietet und rechtfertigt der pr\u00fcfungsrechtliche Grundsatz der Chancengleichheit ganz generell die R\u00fccksichtnahme auf pers\u00f6nliche Belastungen des Pr\u00fcflings in Form eines Nachteilsausgleichs nicht, wenn der Pr\u00fcfling (auch) erweisen soll, dass er [\u2026] mithin die Grundvoraussetzungen der durch die Pr\u00fcfung zu ermittelnden Eignung f\u00fcr einen bestimmten Beruf [\u2026] besitzt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell l\u00e4uft eine \u00e4hnliche Befragung unter den Studierenden, einen entsprechenden Befragungslink haben alle Studierenden per E-Mail erhalten. In der Diskussion um Anwesenheitskontrollen wird regelm\u00e4\u00dfig verschwiegen, welche Auswirkung sie auf<br>den Bildungszugang verschiedenster Personengruppen haben. Viele Studierende, vor allem solche aus einkommensschw\u00e4cheren Haushalten, sind notgedrungen zur Finanzierung ihres Studiums erwerbst\u00e4tig, oft auch zu Zeiten, in denen Lehrveranstaltungen stattfinden. Arbeiten sie au\u00dferhalb der Zeiten, in denen ihre Lehrveranstaltungen stattfinden, bedeutet dies oft lange Nachtschichten, zum Beispiel in der Gastronomie, die sich ebenfalls negativ auf die Teilnahme an Lehrveranstaltungen auswirken k\u00f6nnen. Andere Personengruppen, die nicht immer an ihren Lehrveranstaltungen teilnehmen k\u00f6nnen, sind Studierende mit Kindern oder Pflegeverpflichtungen, mit gesundheitlichen Einschr\u00e4nkungen oder Studierende, die es sich nicht leisten k\u00f6nnen, in der N\u00e4he ihrer Hochschule zu leben und daher regelm\u00e4\u00dfig zu ihren Veranstaltungen pendeln m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die betroffenen Personengruppen zeigen deutlich, dass Anwesenheitskontrollen vor allem ein Mittel sind, um Bildungsungerechtigkeit zu versch\u00e4rfen. Einerseits werden Personen, die vermeintlich schlechter auf dem Arbeitsmarkt zu verwerten sind, vom Zugang zu ebenjenem abgeschnitten, anderseits wird sozialer Aufstieg von prekarisierten Personengruppen unterbunden. Wenn Studierende in einem Studium mit Anwesenheitskontrollen Erfolg haben wollen, bedeutet dies auch, dass sie ihr ehrenamtliches und politisches Engagement erheblich einschr\u00e4nken m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieses kann \u2014 wenn \u00fcberhaupt \u2014 nur in den Randzeiten stattfinden. Stattdessen wird durch die strenge Regulierung von Anwesenheit, Pr\u00fcfungsterminen und Studienverl\u00e4ufen jeglicher Raum f\u00fcr Entscheidungen \u00fcber den eigenen Bildungsweg und die Lebensgestaltung genommen. Statt kritisches Denken und eigenverantwortliches Lernen zu f\u00f6rdern, wird von den Studierenden vor allem Anpassungsf\u00e4higkeit und Effizienz erwartet. <\/p>\n\n\n\n<p>Im letzten Jahrzehnt zeigte sich bundesweit ein deutlicher Trend zur Abschaffung von Anwesenheitskontrollen.<sup data-fn=\"b848558d-50cf-4a4e-807f-b789a875b749\" class=\"fn\"><a href=\"#b848558d-50cf-4a4e-807f-b789a875b749\" id=\"b848558d-50cf-4a4e-807f-b789a875b749-link\">11<\/a><\/sup> Ihre Wiedereinf\u00fchrung beg\u00fcnstigt vor allem diejenigen, die ein Interesse an der Abschaffung der Hochschule als Ort der Bildung, des freien Denkens, der gesellschaftlichen Mitgestaltung und der politischen Vernetzung haben.<br><br><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0);color:#001489\" class=\"has-inline-color\"><strong><em>WAS IST JETZT ZU TUN ?<\/em><\/strong><\/mark><br>Das zwangsl\u00e4ufige Ergebnis aktueller Entwicklungen ist die Individualisierung der Studierenden, die sich nur noch als Konsument_innen oder Kund_innen der Universit\u00e4t und nicht mehr als gestaltender Teil davon wahrnehmen. In einem System, das auf Regelstudienzeit und Effizienz getrimmt ist, bleibt kein Raum f\u00fcr Solidarit\u00e4t unter den Studierenden oder f\u00fcr kollektive Aktionen, um strukturelle Missst\u00e4nde an den Universit\u00e4ten oder in der Gesellschaft \u2014 wie zum Beispiel das Wiedererstarken des Faschismus in Deutschland \u2014 zu adressieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Universit\u00e4t also wirklich tot\u200a? Einzelne Beispiele, hunderte Studierende, die sich in Berlin gegen Rechts vernetzen, lassen den Eindruck entstehen, dass noch nicht alles vorbei ist. Wichtig ist dabei aber, dass diese Bewegungen auch die Universit\u00e4t selbst als Schauplatz dieses Kampfes verstehen m\u00fcssen, wie Rudi Dutschke 1968 anmahnte:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>\u201eDer heutige Faschismus ist nicht mehr manifestiert in einer Partei oder in einer Person, er liegt in der tagt\u00e4glichen Ausbildung der Menschen zu autorit\u00e4ren Pers\u00f6nlichkeiten, er hegt in der Erziehung, kurz, er liegt im bestehenden System der Institutionen.\u201c <\/em><sup data-fn=\"c55ac055-44f6-487d-9d80-652e4fd79939\" class=\"fn\"><a href=\"#c55ac055-44f6-487d-9d80-652e4fd79939\" id=\"c55ac055-44f6-487d-9d80-652e4fd79939-link\">12<\/a><\/sup><br><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Worte sind auch heute immer noch wahr, mit einem Unterschied: Inzwischen manifestiert er sich auch wieder in Parteien und Personen. Den Kampf gegen ihn auch nur an einer Stelle nicht zu f\u00fchren bedeutet, ihn an allen Stellen aufzugeben. <\/p>\n\n\n\n<p>Notwendig ist eine selbstbewusste, k\u00e4mpferische Studierendenschaft, die dem Niedergang der Universit\u00e4t zu einem reinen Ausbildungsbetrieb entschlossen entgegentritt. Studierende m\u00fcssen sich organisieren, Verantwortung auch innerhalb der Hochschule \u00fcbernehmen und die Gestaltungsmacht \u00fcber ihre Bildung zur\u00fcckerobern. Nur so bleibt die Chance auf eine<br>Universit\u00e4t erhalten, die sich der Kritik an Herrschaftsverh\u00e4ltnissen und der Verteidigung demokratischer Ziele verpflichtet f\u00fchlt. Viel Zeit bleibt daf\u00fcr nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319\">John Stuart Mill: <em>Inaugural Adress to the University of St. Andrews<\/em>, 1867. <a href=\"#021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"6bbd7e09-d869-46f6-9182-40714f271af2\">Martin Konecny, Hanna Lichtenberger: Der Bologna-Prozess als<br>Verdichtung gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse, erschienen in: Heissenberger,<br>Mark, Schramm, Sniesko, S\u00fc\u00df [Hrsg.]: uni brennt, 2. Auflage, 2010. <a href=\"#6bbd7e09-d869-46f6-9182-40714f271af2-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"e50bffc0-9590-4f5b-8527-26c356338577\">Jochen H\u00f6risch: Die ungeliebte Universit\u00e4t, erschienen in: Ha\u00df, M\u00fcller<br>Sch\u00f6ll [Hrsg.]: Was ist eine Universit\u00e4t? \u2014 Schlaglichter auf eine ruinierte<br>Institution., 2008. <a href=\"#e50bffc0-9590-4f5b-8527-26c356338577-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"55c09042-2c23-4270-98ec-b76b41c003bb\">Astrid Albrecht-Heide: Hochschule als (neoliberaler) Tatort, erschienen<br>in: Sambale, Eick, Walk [Hrsg.]: Das Elend der Universit\u00e4ten.<br>Neoliberalisierung deutscher Hochschulpolitik., 2008. <a href=\"#55c09042-2c23-4270-98ec-b76b41c003bb-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"386c8132-8f4d-45fd-bc5a-84a4a86ba01b\"><a href=\"https:\/\/www.romanistik.de\/aktuelles\/7570  \r\nzuletzt abgerufen am 25.01.2025.\">https:\/\/www.romanistik.de\/aktuelles\/7570  <br>zuletzt abgerufen am 25.01.2025.<\/a> <a href=\"#386c8132-8f4d-45fd-bc5a-84a4a86ba01b-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bd35d1d3-893e-4d78-9b36-53d4c3b7f10d\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/cdu-politiker-in-der-fu-berlin\r\nphilipp-amthor-wird-von-storern-niedergebrullt--und-reagiert-mit\r\nhumor-13076839.html  \r\nzuletzt abgerufen am 25.01.2025.\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/cdu-politiker-in-der-fu-berlin<br>philipp-amthor-wird-von-storern-niedergebrullt&#8211;und-reagiert-mit<br>humor-13076839.html  <br>zuletzt abgerufen am 25.01.2025.<\/a> <a href=\"#bd35d1d3-893e-4d78-9b36-53d4c3b7f10d-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"33da4e3b-0c90-48a3-9957-da1242a8e2ab\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/soll-eine-hochschule-schliessen\r\nberliner-senat-kassiert-vorschlag-von-cdu-wissenschaftspolitiker\r\nein-13093819.html  \r\nzuletzt abgerufen am 24.03.2025.\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/soll-eine-hochschule-schliessen<br>berliner-senat-kassiert-vorschlag-von-cdu-wissenschaftspolitiker<br>ein-13093819.html  <br>zuletzt abgerufen am 24.03.2025.<\/a> <a href=\"#33da4e3b-0c90-48a3-9957-da1242a8e2ab-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"4efc3962-ec58-4dfc-8c28-c10a29fed23f\">R\u00fcstemeier\/Kley: Rennaissance einer schlechten Idee, HUch Ausgabe<br>98, online abrufbar unter https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2024\/11\/<br>renaissance-einer-schlechten-idee-huch-98\/<br>zuletzt abgerufen am 29.01.2025. <a href=\"#4efc3962-ec58-4dfc-8c28-c10a29fed23f-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c2821dfb-ea53-4a30-bb05-b1afcb346645\">Fischer\/Jeremias\/Dieterich: Pr\u00fcfungsrecht, 8. Auflage, 2022, S.404. <a href=\"#c2821dfb-ea53-4a30-bb05-b1afcb346645-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c8535d12-3ac6-49d2-882a-f0d0450a55ea\"><a href=\"https:\/\/www.refrat.de\/anwesenheitskontrollen.html  \r\nzuletzt aufgerufen am 28.01.2025.\">https:\/\/www.refrat.de\/anwesenheitskontrollen.html  <br>zuletzt aufgerufen am 28.01.2025.<\/a> <a href=\"#c8535d12-3ac6-49d2-882a-f0d0450a55ea-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 10 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"b848558d-50cf-4a4e-807f-b789a875b749\"><a href=\"https:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/anwesenheitspflicht.php \r\nzuletzt abgerufen am 25.01.2025.\">https:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/anwesenheitspflicht.php <br>zuletzt abgerufen am 25.01.2025.<\/a> <a href=\"#b848558d-50cf-4a4e-807f-b789a875b749-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 11 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"c55ac055-44f6-487d-9d80-652e4fd79939\">Rudi Dutschke: Die geschichtlichen Bedingungen f\u00fcr den internationalen<br>Emanzipationskampf (Rede auf dem Internationalen Vietnam-Kongre\u00df in<br>West-Berlin, Februar 1968), in: Dutschke: Geschichte ist machbar, S. 116,<br>abrufbar unter https:\/\/archive.org\/details\/Rudi-Dutschke_Geschichte<br>ist-machbar\/Rudi-Dutschke_Geschichte-ist-machbar_1992\/page\/114\/<br>mode\/2up <a href=\"#c55ac055-44f6-487d-9d80-652e4fd79939-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 12 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Benjamin Kley | Ausgehend vom Ideal der Universit\u00e4t als Freiraum f\u00fcr Bildung und Erkenntnis, untersucht Benjamin Kley m\u00f6gliche \u201eTodesursachen\u201c eines solchen Ortes. Seine forensische Untersuchung bringt ihn zu der neuerlichen Diskussion um die Anwesenheitspflicht an der HU, welche die Lesenden m\u00f6glicherweise n\u00e4her an Antworten zu Tod und Leben der Universit\u00e4t heranf\u00fchren kann.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"[{\"content\":\"John Stuart Mill: <em>Inaugural Adress to the University of St. Andrews<\/em>, 1867.\",\"id\":\"021d7b23-5b0d-457e-a919-27cb4be20319\"},{\"content\":\"Martin Konecny, Hanna Lichtenberger: Der Bologna-Prozess als<br>Verdichtung gesellschaftlicher Verh\u00e4ltnisse, erschienen in: Heissenberger,<br>Mark, Schramm, Sniesko, S\u00fc\u00df [Hrsg.]: uni brennt, 2. 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