{"id":133,"date":"2017-10-26T23:25:49","date_gmt":"2017-10-26T21:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=133"},"modified":"2020-04-11T14:35:09","modified_gmt":"2020-04-11T12:35:09","slug":"jetzt-und-wir-huch87","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2017\/10\/jetzt-und-wir-huch87\/","title":{"rendered":"\u00bbJetzt\u00ab und Wir. Das neue Buch des Unsichtbaren Komitees und was es zu unserer politischen Arbeit (auch an der Uni) zu sagen hat \u2013 HUch#87"},"content":{"rendered":"<p>Von Thomas Zimmermann<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Nach \u00bbDer kommende Aufstand\u00ab und \u00bbAn unsere Freunde\u00ab ist Anfang Oktober diesen Jahres mit \u00bbJetzt\u00ab nun auch das dritte Buch des Unsichtbaren Komitees in deutscher \u00dcbersetzung erschienen und erfreut sich gro\u00dfer Aufmerksamkeit. Und zwar zurecht, zeugen doch dessen Arbeiten von einer fruchtbaren Kombination aus theoretischer Versiertheit und ausgepr\u00e4gtem Praxisbezug, schriftstellerischem K\u00f6nnen und nicht zuletzt der n\u00f6tigen K\u00fchnheit, \u00fcberkommene Gewissheiten \u00fcber Bord zu werfen.<!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Aufgrund dieser gl\u00fccklichen Verbindung politischer Tugenden wirken die Pamphlete des Komitees zugleich irritierend und \u00fcberzeugend \u2013 d.h. sofern man es zul\u00e4sst. Wer sie z.B. nur auf rein theoretischer Ebene oder gar philologisch f\u00fcr die Wahl ihrer philosophischen Bez\u00fcge kritisiert, muss ihnen notwendig \u00e4u\u00dferlich bleiben und wird nicht viel von ihrer erfrischenden Wirkung abbekommen. Wer einen Text blo\u00df kritisieren will, wird stets verlockt sein, ihn d\u00fcmmer darzustellen, als er in Wirklichkeit ist \u2013 ein in der Linken zu ihrem eigenen Leidwesen weit verbreitetes Vorgehen. Wenn wir hingegen von einem Text lernen wollen, m\u00fcssen wir ihn im Zweifelsfall sogar kl\u00fcger machen, d.h. mit ihm \u00fcber ihn hinaus gehen. So begegnet man dem Unsichtbaren Komitee vielleicht am besten, indem man dessen Thesen mit seinen eigenen Erw\u00e4gungen in Sachen revolution\u00e4rer Strategie konfrontiert und von da aus nicht so sehr einen gemeinsamen Nenner als vielmehr ein gemeinsames Vielfaches zu ermitteln versucht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie jede einigerma\u00dfen respektable Strategie beruht auch die des Komitees auf einer Bestimmung des Terrains, einer Gegenwartsdiagnose. Diese besteht \u2013 soweit nichts allzu besonderes \u2013 in der Beobachtung einer Fragmentierung der Welt, d.h. einer Dissoziation all jener Einheiten, die der Gesellschaft bis dato Konsistenz verliehen. Der charakteristische Zug des Komitees besteht jedoch weniger darin, was sie festzustellen haben, als vielmehr in dem politischen Vorgehen, das sie auf Grundlage dieser Feststellung vorschlagen. Ihr Vorschlag lautet n\u00e4mlich nicht etwa, der Aufl\u00f6sungsbewegung der Gesellschaft wie auch immer gearteten Widerstand zu leisten, sondern sich ihrer anzunehmen und sie proaktiv im eigenen Sinne zu gestalten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ein Gegenstand, an dem dieser Dreh f\u00fcr uns gewinnbringend illustriert werden kann, ist \u2013 vielleicht \u00fcberraschender Weise \u2013 das Proletariat. \u00dcberraschend wom\u00f6glich, insofern der Begriff der Klasse f\u00fcr das Komitee selbst wohl eher eine Art Altlast darstellt, von der es nur sporadisch und dann eher historisierend Gebrauch macht. F\u00fcr die Transposition ihrer Theorie in die deutschsprachige Debatte aber bietet sich dieses Beispiel an. Wenigstens dem Autor n\u00e4mlich will es so scheinen, dass einer der bedeutendsten Fortschritte in der hiesigen marxistischen Diskussion der letzten Zeit in einer Wiederentdeckung des Konzepts der Klasse bestanden hat. Nachdem man sich lange Jahre auf die Aspekte abstrakter Herrschaft des Kapitals \u2013 sowie auf die Passivit\u00e4t, mit der sie vermeintlich von den Menschen hingenommen w\u00fcrde \u2013 konzentriert hat, sind j\u00fcngst wieder mehr die handgreiflich-konkreten Formen aktiv ausge\u00fcbter Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung, sowie ebenso aktive Widerst\u00e4nde ins Blickfeld ger\u00fcckt. Und mit ihnen unter Anderem auch das Proletariat und der Begriff der Klasse. Damit ist allerdings noch nicht gekl\u00e4rt, was man eigentlich mit ihnen anzufangen habe, insbesondere in Zeiten, in denen sie fragw\u00fcrdig geworden sind. Wobei \u2013 und damit ist die Sache schon zur H\u00e4lfte ausgesprochen \u2013 ja nur ihre politische Einheit infrage steht, nicht etwa ihre grunds\u00e4tzliche Existenz.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Im Angesicht also der Fragmentierung des Proletariats sollten \u2013 dem Komitee folgend \u2013 die organisatorischen Bem\u00fchungen nicht etwa darauf verwendet werden, eine neue Klasseneinheit herzustellen. Eine solche Anstrengung, die in der Vergangenheit nur deshalb \u00fcberhaupt m\u00f6glich war, weil sie gewisserma\u00dfen mit dem Strom der Verallgemeinerung der industriellen Produktion schwimmen konnte, w\u00fcrde sich heute, da sie gegen den Strom der Parzellierung, Diversifizierung und Desintegration der Arbeitswelt ankommen m\u00fcsste, nur unn\u00fctz verbrauchen. Hingegen m\u00fcsste vielmehr versucht werden, diese Kraft der Fragmentierung in die eigene Bewegung aufzunehmen \u2013 den Sturz der Klassenidentit\u00e4t in einen Sprung zu verwandeln. So w\u00e4ren die Proletarisierten besser beraten, sich gerade in ihrer\u00a0Kleinteiligkeit und konkreten Verortung, in ihrem unmittelbaren Lebens- und Arbeitsumfeld zu organisieren und von da aus eher darauf bedacht zu sein, vielf\u00e4ltige Verbindungen zu anderen, anderswo lokal verankerten Gruppen herzustellen, als eine Vereinigung mit diesen anzustreben. Nicht dem Aufbau von Massenorganisationen, sondern der Intensivierung politischer Freundschaften habe die Gunst der Stunde geschlagen.\u00a0Schlie\u00dflich lasse sich nicht \u00fcber den Umweg der gro\u00dfen Politik eine Revolutionierung des Lebens erreichen, sondern nur auf Ebene der Formen des Zusammenlebens selbst.\u00a0Anstatt die Aufl\u00f6sung der gesellschaftlichen Einheit passiv zu erleiden, m\u00fcsse man ihr zuvor kommen, indem man gemeinsam aus ihr desertiert.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Das Desertieren stellt die zentrale Kriegslist des Komitees dar. Auch in Bezug auf die Institutionen des Staates und der Zivilgesellschaft zielt seine Strategie nicht etwa darauf ab, diese frontal anzugreifen. Solcher Kampf gilt ihm wohl zurecht als aussichtslos. Ebenso wenig besteht sie aber darin, diese von innen heraus zu ver\u00e4ndern oder auch zu zerst\u00f6ren. Auf diesem Wege w\u00fcrden die Kritiker*innen und Aktivist*innen blo\u00df vereinnahmt und die Institutionen verj\u00fcngt. Sondern es soll sich ihrem Einfluss entzogen werden. Sie sollen au\u00dfer Kraft gesetzt werden durch die Entwicklung neuer Formen des Zusammenlebens, welche keine Institutionen mehr ben\u00f6tigen. Das Ziel ist nicht die Einnahme der Institutionen, sondern ihre Absetzung.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Wie diese Absetzung konkret vonstatten zu gehen hat, ist von Institution zu Institution verschieden. Die Polizei ist auf andere Weise au\u00dfer Kraft zu setzten als das Recht oder die Medizin. Auch hier wollen wir aber ein Beispiel w\u00e4hlen, dass sich nicht so sehr aufgrund seiner Zentralit\u00e4t im Theoriegeb\u00e4ude des Komitees qualifiziert als vielmehr aufgrund seiner N\u00e4he zu uns: die Universit\u00e4t. Nur ein einziges Mal findet sie Erw\u00e4hnung: \u00bbDie Universit\u00e4t abzusetzen, hei\u00dft, fern von ihr lebendigere und anspruchsvollere Orte der Forschung, der Bildung und des Denkens zu errichten, als sie einer ist\u00ab. Auch hier nimmt das Komitee eine Ausnahmestellung ein gegen\u00fcber der gel\u00e4ufigeren Position einer Linken, die in der Universit\u00e4t (wieder) an Land gewinnen will.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Es mag nun so scheinen, als h\u00e4tten sich diese beiden Positionen nichts zu sagen. Aber das gerade Gegenteil ist der Fall. Es besteht n\u00e4mlich die M\u00f6glichkeit, sie in einer produktiven Verbindung von Widerspr\u00fcchen zusammenzufassen. Es kann dazu regelrecht mit den Thesen des Komitees \u00fcber das Komitee hinausgegangen werden. Wenn wir n\u00e4mlich die verschiedenen Listen des Komitees in ein Verh\u00e4ltnis setzen, k\u00f6nnen wir zu einem differenzierteren, strategisch reichhaltigeren Zugang zum Terrain der Universit\u00e4t kommen, als es selbst im Klartext anbietet \u2013 zu einem Ansatz, der koordiniertes Vorgehen zugleich innerhalb wie auch au\u00dferhalb der Universit\u00e4t vorsieht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Noch \u00fcber der List der Desertion n\u00e4mlich thront gleich einem kategorischen Imperativ der Leitsatz, man solle \u00bbsich nicht nach den Bewegungen des Gegners [richten], sondern nach dem, was f\u00fcr den Ausbau der eigenen St\u00e4rke erforderlich ist.\u00ab Dass aber gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Abstand immer das f\u00f6rderlichste sein muss, ist damit noch nicht ausgemacht. In einem anderen Zusammenhang kehrt das Komitee etwa hervor, dass es in bestimmten Situationen nicht so sehr um eine geographische als um eine innere Distanz zu gehen habe. Man d\u00fcrfe nicht glauben an jene Strukturen, in denen man sich befinde und arbeite. Sondern man m\u00fcsse ihnen in gaunerhafter Feindseligkeit begegnen, ja sie bestehlen: \u00bbEine Schar befreundeter Tischler verwendet alles Material, auf das sie in ihrem Betrieb Zugriff hat, um eine H\u00fctte f\u00fcr die ZAD zu bauen.\u00ab So profitiert die seit inzwischen 10 Jahren dem staatlichen Zugriff entzogene, selbstverwaltete <em>zone \u00e0 d\u00e9fendre<\/em> (zu verteidigende Zone) in der N\u00e4he von Nantes davon, Freund*innen auch in offiziellen Strukturen zu haben.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Ein entsprechendes Verh\u00e4ltnis lie\u00dfe sich auch zwischen den neu zu errichtenden au\u00dferuniversit\u00e4ren Bildungsstrukturen und solchen Vertreter*innen der Bewegung vorstellen, die in den Universit\u00e4ten die Stellung halten. Nicht nur k\u00f6nnten letztere helfen, indem sie Ressourcen an die ersteren umleiteten, au\u00dferdem k\u00f6nnten sie Ideen, Theorien und Konzepte der Bewegung in den Universit\u00e4ten vertreten bzw. propagieren und damit den Zulauf in die neuen Strukturen anregen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Zugleich w\u00e4re aber auch jenen Freund*innen innerhalb der Universit\u00e4ten geholfen. Nicht nur w\u00e4ren sie davon befreit, entgegen allem Anschein an das emanzipatorische Potential der Universit\u00e4t glauben zu m\u00fcssen, um ihrer T\u00e4tigkeit Sinn zuzumessen. Auch k\u00f6nnten sie sich generell mit gr\u00f6\u00dferer Souver\u00e4nit\u00e4t bewegen. Konformit\u00e4t erzeugt die Universit\u00e4t schlie\u00dflich, indem sie ihren Nachwuchs dazu zwingt, sich bei Professor*innen anzubiedern und akademischen Gepflogenheiten Folge zu leisten, weil sie anderenfalls f\u00fcrchten m\u00fcssen, die einzige M\u00f6glichkeit einzub\u00fc\u00dfen, einigerma\u00dfen \u00f6konomisch abgesichert der von ihnen gew\u00fcnschten Forschungs- und Lehrt\u00e4tigkeit nachzugehen. W\u00fcrde jedoch das Monopol der Universit\u00e4t auf diesen Bereich durch den Aufbau einer au\u00dferuniversit\u00e4ren Bildungsstruktur gebrochen, die kritische Geister auffangen k\u00f6nnte, wenn sie aus der Universit\u00e4t ausscheiden, so w\u00e4re auch der Zwang zur Konformit\u00e4t geschw\u00e4cht und die revolution\u00e4re Haltung w\u00fcrde nicht mehr in diesem Ma\u00dfe kompromittiert. Und schlie\u00dflich w\u00e4ren sie davon befreit, in den Universit\u00e4ten ernsthaft nach ihrem Heil zu suchen, ergo auf eine Professur hoffen zu m\u00fcssen \u2013 einem fast immer vergeblichen Unterfangen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">So ist vorstellbar, dass die f\u00fcr den Ausbau unserer St\u00e4rke f\u00f6rderlichste Organisationsstruktur eine doppelte sein k\u00f6nnte \u2013 universit\u00e4r und au\u00dferuniversit\u00e4r zugleich \u2013 wobei sich die Schw\u00e4chen der beiden Teilstrategien ausglichen. Wie dergleichen neue, lebendigere Formen der Forschung und Bildung aussehen k\u00f6nnten, ist freilich eine Diskussion f\u00fcr sich.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Versuche des Unsichtbaren Komitees z\u00e4hlen gegenw\u00e4rtig bestimmt zu den kl\u00fcgsten Ans\u00e4tzen zu Theorie und Strategie emanzipatorischer Bewegungen. Wollen wir zu ihm aufschlie\u00dfen und mit ihm \u00fcber es hinaus gehen, so m\u00fcssen wir uns dem wechselseitigen Widerspruch aussetzen und ihn produktiv machen. Wir brauchen uns nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Bilden wir unser gemeinsames Vielfaches!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Thomas Zimmermann Nach \u00bbDer kommende Aufstand\u00ab und \u00bbAn unsere Freunde\u00ab ist Anfang Oktober diesen Jahres mit \u00bbJetzt\u00ab nun auch das dritte Buch des Unsichtbaren Komitees in deutscher \u00dcbersetzung erschienen und erfreut sich gro\u00dfer Aufmerksamkeit. Und zwar zurecht, zeugen doch dessen Arbeiten von einer fruchtbaren Kombination aus theoretischer Versiertheit und ausgepr\u00e4gtem Praxisbezug, schriftstellerischem K\u00f6nnen und &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2017\/10\/jetzt-und-wir-huch87\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e\u00bbJetzt\u00ab und Wir. 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