{"id":131,"date":"2017-10-26T23:15:54","date_gmt":"2017-10-26T21:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=131"},"modified":"2020-04-11T14:35:11","modified_gmt":"2020-04-11T12:35:11","slug":"permanente-diskussion-huch86","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2017\/10\/permanente-diskussion-huch86\/","title":{"rendered":"Permanente Diskussion. Thesen zu Reproduktionsarbeit und B\u00fcndnispolitik \u2013 HUch#86"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\">Von Thomas Zimmermann<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Theorie und Praxis ist ebenso abgedroschen wie oft beschworen. In Zeiten der Praxis aber stellt sie sich zuweilen erfrischend anders. So geschehen auch im Zuge der Besetzung des Instituts f\u00fcr Sozialwissenschaften (ISW) an der HU.<!--more--><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Was ist die Aufgabe der Theoretiker*innen in der Bewegung? Es gibt zwei naheliegende Antworten auf diese Frage. Erstens kann ihre Aufgabe darin gesehen werden, der Bewegung Veranstaltungen kritisch-theoretischen Charakters anzubieten, also Lesekreise, Seminare und Vortr\u00e4ge etwa zur Kritik von Patriarchat, Kapitalismus, Kolonialismus, Rassismus und Antisemitismus zu organisieren. Das ist eine allemal respektable Funktion. Zweitens aber kann die Aufgabe der Theoretiker*innen auch darin begriffen werden, mitten in die Bewegung hinein zu gehen, mit anzupacken, so viele Eindr\u00fccke wie m\u00f6glich zu sammeln und die so gemachten Erfahrungen und Beobachtungen theoretisch zu reflektieren, sie aufzuzeichnen und damit tradierbar zu machen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dieser Text soll einen praxistheoretischen Beitrag in letzterem Sinne darstellen. Er besteht in einer zusammenfassenden Darstellung pers\u00f6nlicher theoretischer \u00dcberlegungen \u00fcber den kollektiven Prozess und die politischen Formen der Selbstorganisation im Rahmen der Besetzung des ISW. Seinerseits in erheblichem Ma\u00dfe Ergebnis von Diskussionen, w\u00e4re seinem Anspruch am besten dadurch entsprochen, dass er selbst wiederum weiteren Diskussionen als Material diente.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die Schwierigkeiten, ein Ereignis zu analysieren, an dem man selbst beteiligt gewesen ist, sind offenkundig. So verf\u00fchrt einerseits die pers\u00f6nliche Komplizenschaft mit dem Gegenstand zur Verkl\u00e4rung. Andererseits kann die Vertrautheit mit den zum Teil sehr schmerzlichen Misserfolgen auch schonmal zu einem Verriss verleiten. Der vorliegende Text versucht, dieser schlechten Alternative durch ein gewisses Ma\u00df an theoretischer Abstraktion zu entgehen. Er sieht es als seine Aufgabe an, eine schl\u00fcssige Analyse und zugleich eine interessante Interpretation der Dynamiken der Besetzung zu geben. Eine Auflistung ihrer zahlreichen Verfehlungen geh\u00f6rt in eine Chronik der Besetzung, die zweifellos mit gro\u00dfem Gewinn f\u00fcr die Bewegung geschrieben und studiert werden k\u00f6nnte. Am Ende aber muss sich auch der Gehalt einer theoretischen Abhandlung wie dieser daran messen lassen, inwiefern die verschiedensten Geschehnisse anhand ihrer Konzepte begriffen werden k\u00f6nnen, sowie an der Plausibilit\u00e4t der Schl\u00fcsse, die sich aus ihr f\u00fcr das weitere Vorgehen ziehen lassen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Mag auch der konkrete Anlass der Besetzung des ISW die Entlassung Andrej Holms gewesen sein, so stellte sich doch schnell heraus, dass sich das damit zutage getretene Protestpotential aus einem grundlegenderen Missstand speiste: der \u00d6konomisierung der Universit\u00e4t unter neoliberalem Vorzeichen, welche die Bedingungen kritischer Bildung systematisch untergr\u00e4bt. Bei der Forderung nach kritischer Bildung handelt es sich allerdings nicht um einen frommen Wunsch, den man sinnvoll an irgendwelche Autorit\u00e4ten richten k\u00f6nnte, sondern zuallererst um einen Anspruch an die eigene Praxis, also etwas, was man selber machen muss. Aus diesem Grund entwickelte die Besetzung neben ihren nach au\u00dfen gerichteten politischen Forderungen auch einen Selbstzweck: die Herstellung und Erhaltung eines angstfreien Raumes gemeinschaftlicher Produktion von Erkenntnis. Und dementsprechend war auch die Herausforderung der Selbstorganisation eine doppelte: einerseits Handlungsf\u00e4higkeit nach au\u00dfen, andererseits ein solidarisches Miteinander im Inneren zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Die organisatorische Struktur der Besetzung w\u00fcrde \u00fcblicherweise wahrscheinlich wie folgt wiedergegeben: Die Vollversammlung ist die zentrale basisdemokratische Institution. Sie trifft Entscheidungen nach dem Konsensprinzip. Und sie delegiert exekutive Aufgaben an bestimmte AGs. Diese Beschreibung w\u00e4re nicht falsch. Aber sie w\u00e4re allzu formalistisch und verfehlte in ihrem Formalismus den Kern der Sache. Ihr entginge n\u00e4mlich, dass das R\u00fcckgrat der politischen Organisation nicht etwa die Vollversammlung war, sondern die permanente informelle Diskussion immer wechselnder Konstellationen aus Aktiven und G\u00e4sten in den besetzten R\u00e4umlichkeiten.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dagegen sollen im Folgenden Grundz\u00fcge einer Analyse vorgestellt werden, die diesem Umstand Rechnung tr\u00e4gt, indem sie die Institutionen Vollversammlung und AGs in ihrem Verh\u00e4ltnis zu dieser permanenten Diskussion als dem vitalen Zentrum der Besetzung betrachtet sowie deren Bildungsbedingungen untersucht.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">F\u00fcr sich genommen besteht die Produktivit\u00e4t dieser Diskussionen darin, dass sie einen diffus-dynamischen Prozess der Entwicklung von Analysen, Argumenten, Ideen und Strategien bef\u00f6rdern sowie deren Zirkulation und damit Verbreitung. Allerdings kann sich dieser Prozess, so wechselhaft die Gespr\u00e4chskonstellationen auch immer sein m\u00f6gen, nicht von selbst verallgemeinern. In dieser Hinsicht besteht die Funktion der Vollversammlung darin, die vielen einzelnen Diskussionen zu einer allgemeinen Diskussion zusammenzufassen. Am deutlichsten tritt dies angesichts der in die Vollversammlungen eingebetteten Murmelrunden hervor, die im wesentlichen eine Methode zur Nutzbarmachung der Produktivit\u00e4t von Kleingruppendiskussionen f\u00fcr das gro\u00dfe Plenum darstellen. W\u00e4hrend also die Vollversammlung den Diskussionsprozess b\u00fcndelt, indem sie die Bezugsgruppen tempor\u00e4r in ein gro\u00dfes Plenum aufl\u00f6st, bewirken die AGs in Hinblick auf die permanente Diskussion im Gegenteil eine Verfestigung bestimmter Konstellationen. Einerseits wird damit der Wechsel der Diskussionspartner und damit der angesprochene Prozess der Zirkulation gehemmt, andererseits aber f\u00fchrt dies zu einer Konzentration und Verstetigung der Diskussionen in den relativ selbstst\u00e4ndigen Bezugsgruppen, welche die AGs darstellen. Die permanente Diskussion wird auf diese Weise in einem Wechselspiel zwischen Vollversammlungen und AGs strukturiert, in dem sich die jeweiligen Effekte im Idealfall gegenseitig kompensieren.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Dieses Wechselspiel einander entgegengesetzter Tendenzen deutet ferner darauf hin, dass das Verh\u00e4ltnis von Vollversammlungen und AGs nicht einfach nur in der Delegation bestimmter Aufgaben besteht, sondern von einem latenten Widerspruch gepr\u00e4gt ist. Und zwar handelt es sich hierbei um den Widerspruch zwischen basisdemokratischer Legitimation und relativer Autonomie. So w\u00e4re es zwar absurd, zu fordern, jede einzelne Handlung der AGs sollte des Segens der Vollversammlung bed\u00fcrfen. Es ist im Gegenteil v\u00f6llig legitim, wenn sich z.B. in Bezug auf eine Aktion eben so viele Personen einverstanden und teilnahmebereit zeigen, wie es f\u00fcr die Durchf\u00fchrung eben dieser Aktion ben\u00f6tigt. Allerdings ger\u00e4t diese Legitimit\u00e4t an ihre Grenze, wo jene Aktion erhebliche Auswirkungen auf den Fortgang der gesamten Besetzung haben k\u00f6nnte. Diese Grenze, jenseits derer wiederum der Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Vollversammlung beginnt, kann jedoch nicht eindeutig bestimmt und daher der Widerspruch nicht einfach aufgel\u00f6st werden. Entscheidend ist daher vielmehr die Art und Weise, auf die mit ihm umgegangen wird.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Was das angeht, so ist es bemerkenswert, dass dem Widerspruch zwischen basisdemokratischer Legitimation und relativer Autonomie im besetzten ISW nicht etwa durch eine Erweiterung der Kontrolle der Vollversammlung \u00fcber die AGs beizukommen versucht wurde \u2013 was den gesamten politischen Prozess tendenziell gel\u00e4hmt h\u00e4tte \u2013, sondern die AGs in aller Regel auf Grundlage eines Vertrauensvorschusses seitens der Vollversammlung arbeiten konnten. Und zwar ist dies bemerkenswert insofern, als dass die Besetzer*innen \u2013 dies zur Erinnerung \u2013 nicht etwa schon im Vorfeld ein kollektives politisches Subjekt gebildet hatten, sondern sich als solches erst im Zuge der Besetzung langsam zu konstituieren begannen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Woher also diese Basis des Vertrauens in einem Zusammenhang von Menschen, die einander noch vor kurzer Zeit weitgehend unbekannt waren und die in politisch-ideologischer wie in strategischer Hinsicht zum Teil sehr unterschiedliche Auffassungen vertreten? \u201ePermanente Diskussion\u201c kann in diesem Fall nicht die Antwort sein. Es stellt n\u00e4mlich vielmehr einen Teil derselben Frage dar, warum eigentlich die Diskussion im besetzten ISW eher verbindende und nicht vielmehr spaltende Wirkung zeigte, wie wir es aus der linken Szene ansonsten gewohnt sind.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Zwar hat es Misstrauen gegeben zwischen Vertreter*innen verschiedener Richtungen. Und es wurde zum Teil auch gegeneinander konspiriert. Was aber nicht eintrat, war eine offene Erkl\u00e4rung von Feindschaft, was die Einf\u00fchrung einer Trennung bedeutet h\u00e4tte. Die Assoziation \u00fcberwog gegen\u00fcber den dissoziativen Kr\u00e4ften. Eine Assoziation, die schlie\u00dflich nicht blo\u00df im gemeinsamen Diskutieren, sondern wesentlich im gemeinsamen Essen, Trinken und Schlafen begr\u00fcndet war, allgemein gesprochen im gemeinsamen Alltag in den gemeinsamen R\u00e4umen, kurz: in einer gemeinsamen Reproduktionsweise. Und wahrscheinlich ist es dieselbe R\u00fccksicht auf die gemeinsame Reproduktion, welche auch jene Basis gegenseitigen Vertrauens herstellte, auf der sich der Widerspruch zwischen Vollversammlung und AGs in verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geordneten Bahnen bewegen konnte.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Sollte diese These zutreffen und in erster Linie die gemeinsame Reproduktion daf\u00fcr verantwortlich sein, dass sich die Besetzung nicht entlang der durch die vielfache Spaltung der Linken vorgezeichneten Sollbruchstellen zerschlagen hat, so folgt daraus zweierlei. Einerseits r\u00fcckt damit einmal mehr die immense Wichtigkeit der Reproduktionsarbeit f\u00fcr eine politische Bewegung (wie f\u00fcr ein jedes Gemeinwesen) in den Blick. Und mit ihr, wie so h\u00e4ufig, das Problem ihrer ungleichen Verteilung. Andererseits ergibt sich daraus eine begr\u00fcndete Skepsis gegen\u00fcber den M\u00f6glichkeiten einer \u00dcbertragung des im Zuge der Besetzung entstandenen politischen Zusammenhangs auf andere, nichtreproduktive Systeme \u2013 z.B. eine (hochschul)politische Gruppe mit w\u00f6chentlichen Plena. Wenn die Koh\u00e4sionskraft einer politischen Bewegung, wie hier dargestellt, in einem Verh\u00e4ltnis zu dem Ma\u00df der Gemeinsamkeit der Reproduktion steht, so d\u00fcrfte ihre Transformation in eine Organisation ohne gemeinsamem Alltag alsbald zu einer Reihe von Aufl\u00f6sungserscheinungen f\u00fchren. Schlie\u00dflich w\u00fcrde sich wahrscheinlich eine bestimmte Richtung als alleinig weisend durchsetzen und damit isolieren. Dadurch aber w\u00e4re jede Chance verloren, die Macken und Borniertheiten der verschiedenen linken Str\u00f6mungen durch gegenseitige Korrekturen zu kompensieren. Auf Grundlage der dargestellten \u00dcberlegungen scheint es vielversprechender, auf kurz oder lang wieder zu der Form der Besetzung zur\u00fcckzukehren und die Zwischenzeit f\u00fcr eine eingehende Analyse der Vers\u00e4umnisse und Probleme zu nutzen.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Zu diesen Problemen geh\u00f6rt unter Anderem auch, dass das eingangs erw\u00e4hnte Veranstaltungsprogramm der Besetzung zum Teil noch ziemlich abgel\u00f6st zu sein schien von der allt\u00e4glichen Praxis der Besetzer*innen wie von deren permanenter Diskussion. Eine intensivere Verflechtung h\u00e4tte zur Bedingung einerseits eine bessere Auslastung der Arbeit in den AGs wie der Reproduktionsarbeit, w\u00e4re m\u00f6glich andererseits \u00fcber die Organisation von Veranstaltungen mit st\u00e4rkerem Bezug auf die eigene Praxis. So w\u00e4re z.B. eine Veranstaltungsreihe denkbar, die sich verschiedenen Formen der Selbstorganisation \u2013 den historischen wie den eigenen \u2013 widmete. Dies w\u00e4re mutma\u00dflich f\u00fcr alle Beteiligten von Interesse und w\u00fcrde die kritische Auseinandersetzung mit den Formen der eigenen Praxis bef\u00f6rdern, zu der auch dieser Text einen Beitrag darstellen will.<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass in diesem Text aufgrund limitierter zeitlicher, r\u00e4umlicher und intellektueller Kapazit\u00e4ten nur einige ausgew\u00e4hlte Gesichtspunkte haben eingefangen werden k\u00f6nnen. Gut vorstellbar, dass die hier getroffenen Thesen auf Grundlage der Analyse von weiteren, hier nicht besprochenen Aspekten relativiert werden m\u00fcssten. Mag auch die gemeinsame Reproduktionsweise der Besetzung an ein vorl\u00e4ufiges Ende gelangt sein, so bleibt doch zu hoffen, dass die Diskussion sich fortsetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Thomas Zimmermann Die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis von Theorie und Praxis ist ebenso abgedroschen wie oft beschworen. 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