{"id":1104,"date":"2023-05-05T10:24:11","date_gmt":"2023-05-05T08:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=1104"},"modified":"2023-05-05T10:24:40","modified_gmt":"2023-05-05T08:24:40","slug":"its-just-a-phase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2023\/05\/its-just-a-phase\/","title":{"rendered":"It\u2019s Just a Phase &#8211; HUch#95"},"content":{"rendered":"\n<p>| von Elio Nora Hillermann |<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dass sich geschlechtliche und sexuelle Identit\u00e4ten in einer immer im Wandel begriffenen Gesellschaft nicht starr definieren lassen, sollte eigentlich linker, queerfeministischer Konsens sein. Dennoch kommt es, auch in innerlinken und innerhalb von queeren Diskursen, immer wieder zur falschen und essentialisierenden Annahme, dass diese fix in das Individuum festgeschrieben w\u00e4ren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-1024x779.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1105\" width=\"571\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-1024x779.jpg 1024w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-768x584.jpg 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-1536x1169.jpg 1536w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-2048x1558.jpg 2048w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/huch-95-Bilder-Ranja18_ELIO-48x37.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 571px) 100vw, 571px\" \/><figcaption><em>Bild: Ranja Assalhi<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wir leben in einer Zeit, in der Identit\u00e4ten hart umk\u00e4mpft sind, in der <em>bestimmte <\/em>Identit\u00e4ten wieder und wieder angegriffen werden, gleichzeitig aufgebrochen und sichtbar werden, andere sich aber regressiv verh\u00e4rten und hasserf\u00fcllt <em>andere<\/em> abwerten und ausgrenzen. Was sich nur schon an dieser kurzen Beschreibung zeigt, ist die Tatsache, dass Identit\u00e4ten verschiedenen Formen der Ver\u00e4nderung unterliegen. Um diese soll es hier gehen, und zwar im spezifischen Fall queerer sexueller und geschlechtlicher Identit\u00e4ten. Ich m\u00f6chte die Frage stellen, wie Wandel und (vermeintliche) Konstanten in diesem Kontext zu verstehen sind, und dies insbesondere am Beispiel von Detransitionen diskutieren. Im Grunde geht es mir um eine Ann\u00e4herung an diejenigen gesellschaftlichen Dynamiken, die versuchen, unsere Identit\u00e4ten zu fixieren und die eben deshalb \u00fcberwunden geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>The Basics: Geschlecht als soziale Praxis<\/p>\n\n\n\n<p>Geschlecht ist ein soziales Konstrukt. Das ist der Minimalkonsens, der sich in der feministischen Theoriebildung etabliert hat.<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> Die Geschlechtsidentit\u00e4t einer Person wird von unglaublich vielen verschiedenen Aspekten bestimmt: Sie wird durch Rollenbilder, Kultur, Rechtsprechung, wissenschaftliche Diskurse, \u00f6konomische Dynamiken, ideologische Bilder und vieles mehr konstituiert. Gemein haben all diese Dinge, dass sie im Kern soziale Praktiken umschreiben, die sich in unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens abspielen. Hierin spiegelt sich Judith Butlers bekannte These, dass es sich beim Geschlecht \u2013 und auch bei der Sexualit\u00e4t \u2013 letztendlich um etwas handelt, was performativ<a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> durch soziale Praktiken hergestellt wird.<a href=\"#sdfootnote3sym\" id=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a> Ein weiterer wichtiger Punkt, der in der spezifisch <em>queer<\/em>feministischen Theorie inzwischen ein Gemeinplatz ist, geht ebenfalls auf Butler zur\u00fcck: Nicht nur <em>gender <\/em>(die soziale Dimension von Geschlecht) sondern auch <em>sex <\/em>(die biologische\/anatomische Dimension von Geschlecht) werden ma\u00dfgeblich von gesellschaftlicher Praxis bestimmt.<a href=\"#sdfootnote4sym\" id=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> Letzteres geschieht beispielsweise in medizinischen Diskursen, die immer auch von gesellschaftlichen Aushandlungen und Normen beeinflusst sind. Geschlecht ist also nicht von anatomischen Merkmalen abh\u00e4ngig, sondern diese Merkmale erfahren in den Diskursen eine vergeschlechtlichte Konnotation.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir nun vor diesem Hintergrund \u00fcber die Frage nach Konstanten und Wandel geschlechtlicher und sexueller Identit\u00e4ten nachdenken, muss gefolgert werden, dass diese st\u00e4ndigem Wandel unterliegen, da sich gesellschaftliche Praxis konstant ver\u00e4ndert. Letztere wiederum ist abh\u00e4ngig von materiellen Bedingungen im weitesten Sinne \u2013 was jedoch nicht bedeutet, dass vergeschlechtlichte und sexuelle Praktiken in einer Form von Notwendigkeit vorbestimmt sind. Mit Butler lassen sich Geschlecht und Sexualit\u00e4t so denken, dass normierte Praktiken durch Individuen reproduziert werden, aber eben deshalb auch \u201afalsch\u2018 \u2013 im Sinne von nicht der Norm entsprechend \u2013 reproduziert werden k\u00f6nnen.<a href=\"#sdfootnote5sym\" id=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> Auch insofern sind sie st\u00e4ndig im Wandel und vor allem <em>ver\u00e4nderbar.<\/em><a href=\"#sdfootnote6sym\" id=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> Geschlechtist also eine dynamische, nicht fixierbare Angelegenheit, in der Subjekte sowohl produziert werden, als auch ihr eigenes Geschlecht und ihre eigene Identit\u00e4t konstant neu reproduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Rainbow Essentialism<\/p>\n\n\n\n<p>Die hier nur skizzierte Perspektive auf Geschlecht und Sexualit\u00e4t ist nun aber leider bei Weitem nicht so normalisiert, wie wir es uns aus einer queerfeministischen, linken Perspektive w\u00fcnschen w\u00fcrden. Selbst in vielen queeren Kontexten und vor allem in medialen oder kulturellen Darstellungen von queeren Lebensrealit\u00e4ten und Biographien werden Geschlechtsidentit\u00e4t und Sexualit\u00e4t h\u00e4ufig als feststehende Eigenschaften von Personen repr\u00e4sentiert. Die medial-kulturelle Inszenierung des <em>coming out<\/em> zeigt dies sehr gut: Sei es in Bezug auf Sexualit\u00e4t oder Geschlechtsidentit\u00e4t, die Art und Weise, wie <em>outings <\/em>von queeren Menschen abgebildet werden, legt allzu oft nahe, dass jede Person <em>eine <\/em>wahre Geschlechtsidentit\u00e4t bzw. Sexualit\u00e4t hat. Zugestanden wird zwar, dass diese teilweise unterdr\u00fcckt wird oder nicht ausgelebt werden kann, sie bleibt aber <em>die <\/em>geschlechtliche oder sexuelle Identit\u00e4t der betreffenden Person. Das <em>coming out <\/em>erscheint so als einmaliges Ereignis und wird als solches kulturell und gesellschaftlich reproduziert. Dabei sind nat\u00fcrlich Prozesse, in denen queere Menschen ihre h\u00e4ufig als Andersartigkeit erlebte Identit\u00e4t akzeptieren und \u00f6ffentlich machen, unglaublich wichtig und richtig. Die h\u00e4ufig hinter diesen Narrativen liegende Annahme einer fixen Geschlechtsidentit\u00e4t oder Sexualit\u00e4t jedoch ist falsch und irref\u00fchrend. Denn im Grunde ist diese Vorstellung nichts anderes als ein regenbogenfarbener Essentialismus<a href=\"#sdfootnote7sym\" id=\"sdfootnote7anc\"><sup>7<\/sup><\/a>, bei dem Geschlecht und Sexualit\u00e4t nicht mehr an biologische Merkmale gekn\u00fcpft sind, daf\u00fcr aber an eine abstrakte beziehungsweise als psychisch verankert verstandene stabile Identit\u00e4t. Die Konsequenz davon ist, dass queere Personen sich der Erwartungshaltung ausgesetzt wiederfinden, dass sich ihre geschlechtliche bzw. sexuelle Identit\u00e4t, einmal \u201aoffenbart\u2018, nicht mehr \u00e4ndern kann beziehungsweise darf. Und so entstehen neue Normen rund um vermeintlich stabile Identit\u00e4ten, welche teilweise von derjenigen <em>community<\/em> mitproduziert werden, die eigentlich den Anspruch an sich hat, gegen die starren Normen der Mehrheitsgesellschaft ein <em>safer haven <\/em>zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Let\u2019s Talk About Detransitions, Baby<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel, an dem diese Problematik besonders deutlich wird, ist das Ph\u00e4nomen der Detransitionen<em>.<\/em> Dabei handelt es sich um Prozesse, in denen Personen, die eine Transition<a href=\"#sdfootnote8sym\" id=\"sdfootnote8anc\"><sup>8<\/sup><\/a> gemacht haben, zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt merken, dass das Geschlecht, welches mit der vorgenommenen Transitionangestrebt wurde, nicht (mehr) der er- bzw. gelebten Geschlechtsidentit\u00e4t entspricht.<a href=\"#sdfootnote9sym\" id=\"sdfootnote9anc\"><sup>9<\/sup><\/a> Je nachdem werden dann im Rahmen der medizinischen M\u00f6glichkeiten und je nach W\u00fcnschen der betroffenen Person k\u00f6rperliche und soziale Ver\u00e4nderungen r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht beziehungsweise erneut ver\u00e4ndert. So werden beispielsweise begonnene Hormonbehandlungen abgebrochen oder der Zivilstand erneut ge\u00e4ndert. Ein gro\u00dfes Problem ist, dass Detransitionen sehr h\u00e4ufig von transfeindlichen Positionen aus als Argument gegen angemessene beziehungsweise gut zug\u00e4ngliche medizinische Versorgung f\u00fcr trans Personen vorgebracht werden, insbesondere in Bezug auf Kinder und Jugendliche. Aus rechter, konservativer, aber auch liberaler Perspektive und insbesondere f\u00fcr viele TERFs<a href=\"#sdfootnote10sym\" id=\"sdfootnote10anc\"><sup>10<\/sup><\/a> ist n\u00e4mlich die Tatsache, dass einige trans Personen detransitionieren, ein Grund, bei jeder trans Person in Frage zu stellen, ob die Person \u201awirklich\u2018trans sei, beziehungsweise auch trans \u201ableiben wird\u2018. Die (teils auch nur vermeintliche) Unumkehrbarkeit bestimmter medizinischer Schritte wird dabei als Gefahr inszeniert und instrumentalisiert. Dabei ist die diskursive Fokussierung auf Detransitionen massiv \u00fcberproportional, denn unter allen Personen, die eine Transition durchlaufen, sind nur unglaublich wenige, die sp\u00e4ter detransitionieren. Um ein Beispiel zu nennen: Eine in Frankfurt \u00fcber 10 Jahre durchgef\u00fchrte Bestandsaufnahme zeigt, dass von knapp 700 Personen, die eine rechtliche Transition nach dem TSG<a href=\"#sdfootnote11sym\" id=\"sdfootnote11anc\"><sup>11<\/sup><\/a> machten, weniger als ein Prozent das Verfahren revidierte.<a href=\"#sdfootnote12sym\" id=\"sdfootnote12anc\"><sup>12<\/sup><\/a> Global gef\u00fchrte Studien in Bezug auf medizinische Eingriffe kommen hierbei zu \u00e4hnlichen Ergebnissen.<a href=\"#sdfootnote13sym\" id=\"sdfootnote13anc\"><sup>13<\/sup><\/a> Diese Zahlen werden aber im \u00f6ffentlichen Diskurs unter den Tisch gekehrt, und es wird stattdessen mit aufgeladenen Emotionalisierungen von Detransitionen, bei denen Personen ihre Entscheidung bereuen, Stimmung gegen die Selbstbestimmung von trans Personen gemacht. Diese Dynamik wird insbesondere auch aus radikalfeministischen beziehungsweise lesbisch-separatistischen Positionierungen heraus angeheizt.<a href=\"#sdfootnote14sym\" id=\"sdfootnote14anc\"><sup>14<\/sup><\/a> Der Einfluss dieser Rhetorik auf politische Entscheidungen f\u00fchrt dazu, dass die medizinische Versorgung von trans Personen voll von H\u00fcrden ist, die f\u00fcr betroffene Personen eine extreme Belastung darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein grundlegender Fehler dieser ganzen diskursiven Mobilmachung ist, dass ein falsches Verst\u00e4ndnis von geschlechtlicher Identit\u00e4t vorausgesetzt wird: N\u00e4mlich, dass es <em>die eine <\/em>Geschlechtsidentit\u00e4t gibt, und dass es eben deshalb strenger Auflagen bedarf, um sicherzustellen, dass auch nur diejenigen Personen, die \u201awirklich\u2018 trans sind, das \u201aRisiko\u2018 unumkehrbarer Ma\u00dfnahmen eingehen. Interessanterweise ist dieses Bild gar nicht so verschieden von dem bereits angesprochenen, welches auch in vielen queeren Kontexten reproduziert wird: <em>Die <\/em>Geschlechtsidentit\u00e4t von trans Personen darf um keinen Preis in Frage gestellt werden. Dabei ist nat\u00fcrlich nicht das Problem, dass konsequent die Selbstwahrnehmung von Personen Priorit\u00e4t vor allen anderen Perspektiven hat \u2013 denn dies ist f\u00fcr eine emanzipative queere Position unabdingbar. Das Problem ist, dass h\u00e4ufig angenommen wird, jede Person h\u00e4tte ihr Leben lang<em> nur eine<\/em> Geschlechtsidentit\u00e4t, die sie selbst irgendwann erkennt und dann feststeht. Aus diesem Grund, und sicherlich auch deshalb, weil das Ph\u00e4nomen der Detransitionenso sehr von transfeindlicher Rhetorik vereinnahmt ist, wird es von linken, queerfeministischen Positionen allzu oft umschifft: Lieber nicht \u00fcber das sprechen, was die Gefahr birgt, gegen uns verwendet zu werden. Dabei ist es unglaublich wichtig, \u00fcber genau diese Biographien mehr zu sprechen \u2013 auch deshalb, weil gerade sie so viel \u00fcber die Transfeindlichkeit unserer Gesellschaft aussagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr gutes Beispiel f\u00fcr eine realit\u00e4tsnahe, einf\u00fchlsame und zugleich humorvolle Darstellung einer Detransitionist der Roman <em>Detransition, Baby <\/em>von Torrey Peters.<a href=\"#sdfootnote15sym\" id=\"sdfootnote15anc\"><sup>15<\/sup><\/a> In dem Buch geht es um Reese, eine trans Frau, ihre\/n vorherige\/n Partner\/in Ames\/Amy und Katrina, Ames\u2019 Chefin und Liebhaberin. Als Katrina unerwartet von Ames, der zuvor als trans Frau mit dem Namen Amy lebte, schwanger wird, sieht Ames eine Chance, wieder zu Reese zu finden. Mit ihr hatte er Jahre zuvor eine durch seine Detransition ins Wanken geratene lesbische Beziehung gef\u00fchrt, die f\u00fcr ihn der einzig wirkliche famili\u00e4re R\u00fcckhalt war. In R\u00fcckblenden wird Ames\u2019 Geschichte erz\u00e4hlt, wobei deutlich wird, dass Ames seine Entscheidung zu detransitionieren und wieder als Mann zu leben nicht deshalb gef\u00e4llt hat, weil er sich irgendwie \u00fcber seine Transweiblichkeit \u201ageirrt\u2018 hatte und nun wieder seine wahre Geschlechtsidentit\u00e4t wiedergefunden h\u00e4tte. Der Hauptgrund f\u00fcr seine Entscheidung war die harte Tatsache, dass er die gesellschaftliche Gewalt, die mit einem transweiblichen Auftreten einhergeht, schlicht nicht mehr ausgehalten hat. Damit wird eine Dimension von Detransitionenartikuliert, die in der transfeindlichen Rhetorik um sie vollst\u00e4ndig ausgeblendet wird: Die Tatsache, dass Geschlechtsidentit\u00e4t eng verkn\u00fcpft ist mit gesellschaftlichen Macht- und Gewaltverh\u00e4ltnissen und dass Transitionen das Ausgesetztsein gegen\u00fcber diesen Verh\u00e4ltnissen enorm verst\u00e4rken. Dies zeigt sich ganz konkret darin, dass die Mehrzahl all derjenigen Personen, die detransitionieren, als Grund daf\u00fcr \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde angibt.<a href=\"#sdfootnote16sym\" id=\"sdfootnote16anc\"><sup>16<\/sup><\/a> Ein weiterer Aspekt, der deutlich macht, dass in den meisten F\u00e4llen Personen nicht \u201af\u00e4lschlich\u2018 transitionieren, sondern sich sp\u00e4ter dazu gezwungen sehen, zu einem cis-<em>passing<\/em><a href=\"#sdfootnote17sym\" id=\"sdfootnote17anc\"><sup>17<\/sup><\/a> zur\u00fcckzukehren, wird darin deutlich, dass die Anzahl von trans Frauen, die detransitionieren, eindeutig h\u00f6her ist, als die von trans M\u00e4nnern.<a href=\"#sdfootnote18sym\" id=\"sdfootnote18anc\"><sup>18<\/sup><\/a> Denn wie sich am zwar fiktionalen, aber der Realit\u00e4t sehr nahen Beispiel von Ames\u2019 Detransition zeigen l\u00e4sst, f\u00fchrt die <em>hypervisibility<a href=\"#sdfootnote19sym\" id=\"sdfootnote19anc\"><sup>19<\/sup><\/a><\/em> von trans Frauen und die Transmisogynie, die damit einhergeht, nicht nur zu enorm hohen Suizidraten bei trans Frauen, sondern eben auch zu h\u00f6heren Zahlen bei Detransitionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese traurige Dimension f\u00fchrt zur\u00fcck zu der anfangs formulierten Perspektive, nach der Geschlecht und Sexualit\u00e4t eine zutiefst gesellschaftliche Angelegenheit sind und st\u00e4ndigem Wandel unterliegen. So unterliegt auch Ames\u2019 Geschlechtsidentit\u00e4t im Laufe der Geschichte einer Ver\u00e4nderung, die f\u00fcr ihn insbesondere deshalb eine gro\u00dfe Herausforderung ist, weil er sein Verh\u00e4ltnis zu seiner gesellschaftlichen Rolle immer wieder neu ausloten muss. Er wird n\u00e4mlich nicht \u201aeinfach\u2018 wieder zu einem Mann, und damit sind alle Probleme gel\u00f6st. Dies zeigt sich auch darin, dass er nicht seinen <em>deadname<\/em><a href=\"#sdfootnote20sym\" id=\"sdfootnote20anc\"><sup>20<\/sup><\/a>wieder annimmt, sondern von \u201aAmy\u2018 zu \u201aAmes\u2018 wird. Denn es bleibt bei ihm ein starkes Unbehagen in Bezug auf seine M\u00e4nnlichkeit, auch wenn er sich daf\u00fcr entschieden hat, diese prim\u00e4r zu performen. \u00c4hnliche Erfahrungen schildern auch Aktivist_innen, die detransitioniert haben, sich aber explizit transinklusiv positionieren und ihre Detransition nicht politisch gegen die Selbstbestimmung von trans Personen mobilisieren.<a href=\"#sdfootnote21sym\" id=\"sdfootnote21anc\"><sup>21<\/sup><\/a> So formuliert Eli Kappo \u2013 Biolog_in, Schriftsteller_in und Aktivist_in \u2013 in einem Interview beispielsweise, dass er die eigene Detransition nicht als R\u00fcckkehr zu einem vorherigen Zustand versteht, sondern als \u00dcbergang zu einem neuen Geschlecht \u2013 und tr\u00e4gt dabei ein T-Shirt mit Mondphasenprint und der Aufschrift <em>IT\u2018S JUST A PHASE<\/em>.<a href=\"#sdfootnote22sym\" id=\"sdfootnote22anc\"><sup>22<\/sup><\/a> Die doppelte Koketterie trifft ins Schwarze. Denn \u00fcber queere Identit\u00e4ten wird immer noch und immer wieder von der Mehrheitsgesellschaft hinweggegangen, als ob wir aus Dysphorie &amp; Co. schon wieder rauskommen w\u00fcrden, wenn wir uns nur genug zusammenrei\u00dfen. Und weil es genau das im Kern ist: Gerade weil unser Geschlecht eine Frage von materiell verankerten Praktiken ist, werden wir immer in Phasen stecken, werden wir uns immer wieder ver\u00e4ndern \u2013 und die Gesellschaft mit uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Now What?<\/p>\n\n\n\n<p>Geschlechtliche und sexuelle Identit\u00e4ten sind also st\u00e4ndig im Wandel und als queere Subjekte stecken wir in diesen Ver\u00e4nderungen immer auf die eine oder andere Art und Weise mit drin. Aber es gibt aber auch Dinge, die bleiben. Nun k\u00f6nnte angebracht werden: Ja, unsere K\u00f6rper sind best\u00e4ndig \u00fcber die Zeit hinweg, sie bleiben. Und unumkehrbare medizinische Eingriffe bleiben. Und ja, das tun sie (beide). Aber dies sind <em>nicht <\/em>die Konstanten, die in unseren sexuellen und geschlechtlichen Identit\u00e4ten eigentlich so zentral sein sollten. Denn dies w\u00fcrde wiederum biologische Konstanten an unsere Identit\u00e4ten binden \u2013 eine Vorstellung, die zutiefst transfeindlich ist und von der wir wegkommen m\u00fcssen. Dass k\u00f6rperliche Ver\u00e4nderungen unumkehrbar sind, ist n\u00e4mlich \u00fcberhaupt nicht das Problem. Das Problem ist, dass die Navigation unserer K\u00f6rper in der Gesellschaft von der Gesellschaft so h\u00e4ufig zur H\u00f6lle gemacht wird und Menschen nicht ertragen, wenn sich unsere K\u00f6rper und unser Auftreten <em>anders <\/em>ver\u00e4ndern, als es der Norm entspricht. Entsprechend ist wohl die prim\u00e4re Konstante queerer, sexueller und geschlechtlicher Identit\u00e4ten die Abweichung von der Norm sowie das Unbehagen und die Gewalt, die damit einhergehen. Was wir hieraus mitnehmen sollten, ist, dass wir in unseren queeren Netzwerken sowie in \u00f6ffentlichen Diskursen mehr \u00fcber Prozesse wie jene der Detransitionen sprechen und dieses Feld nicht regressiver Rhetorik \u00fcberlassen sollten. Denn diese Geschichten erz\u00e4hlen so viel von unseren allt\u00e4glichen Herausforderungen, \u00c4ngsten und Gewalterfahrungen. Und sie sagen so viel dar\u00fcber aus, wie Geschlecht und Sexualit\u00e4t gesellschaftlich produziert werden \u2013 und von uns. Wir sollten mehr dar\u00fcber sprechen, auch wenn diese Prozesse Angst machen k\u00f6nnen. Denn wo sich geschlechtliche und sexuelle Identit\u00e4ten \u00e4ndern, ver\u00e4ndern sich immer auch zwischenmenschliche Beziehungen, welche die Basis sind, auf der viele von uns \u00fcberleben k\u00f6nnen. Also geht es darum, queere Beziehungsweisen einzugehen, die unsere st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungen auffangen, begleiten und in etwas Wertvolles, Sch\u00f6nes, Bereicherndes verwandeln.<\/p>\n\n\n\n<p>__________________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Vgl. Hanna Meissner (2008) : \u201eDie soziale Konstruktion von Geschlecht \u2013 Erkenntnisperspektiven und gesellschaftstheoretische Fragen\u201c, in: <em>gender\u2026politik\u2026online<\/em>, Internet-Portal des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universit\u00e4t Berlin, S. 2.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> Der Begriff der Performativit\u00e4t kommt urspr\u00fcnglich aus der Sprachphilosophie und umschreibt das Ph\u00e4nomen, dass Sprache bzw. einzelne Sprechakte als Handlungen verstanden werden k\u00f6nnen. Butler nimmt diese Dimension von Sprache auf und argumentiert, dass Geschlecht durch vergeschlechtlichte <em>performances <\/em>hervorgebracht wird, womit unterschiedliche Dimensionen des vergeschlechtlichten Handelns, Auftretens, Sprechens etc. gemeint sind.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Vgl. Judith Butler (2007) [Orig.: 1990] : <em>Gender Trouble: Feminism and the Subversion of Identity,<\/em> New York: Routledge, S. 34.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote4sym\" href=\"#sdfootnote4anc\">4<\/a> Vgl. ebd., S. 10.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote5sym\" href=\"#sdfootnote5anc\">5<\/a> Vgl. ebd., S. 23.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote6sym\" href=\"#sdfootnote6anc\">6<\/a> Das ist die Dimension der Ver\u00e4nderbarkeit, die bei Butler im Begriff der Subversion Ausdruck findet. (Vgl. ebd., S. 127)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote7sym\" href=\"#sdfootnote7anc\">7<\/a> Unter Essentialismus wird allgemein die Vorstellung verstanden, dass es bestimmte Eigenschaften gibt, die ein Subjekt <em>wesentlich <\/em>ausmachen und unver\u00e4nderbar sind. Essentialismus ist damit die klassische Gegenposition zum Konstruktivismus, der Eigenschaften ma\u00dfgeblich als aus gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen resultierend betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote8sym\" href=\"#sdfootnote8anc\">8<\/a> Unter Transition wird im Kontext queerer Identit\u00e4ten der Prozess verstanden, in dem trans Personen von einem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht sozial bzw. rechtlich und\/oder k\u00f6rperlich bzw. medizinisch zum eigenen oder neuen Geschlecht \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote9sym\" href=\"#sdfootnote9anc\">9<\/a> Vgl. den Glossar-Eintrag zu Detransitionen der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Transidentit\u00e4t und Intersexualit\u00e4t e.V. (dgti), online unter: <a href=\"https:\/\/dgti.org\/2022\/02\/09\/jenny-wilken-detransition-fakten-und-studien-9-2-2022\/#_ftn29\">https:\/\/dgti.org\/2022\/02\/09\/jenny-wilken-detransition-fakten-und-studien-9-2-2022\/#_ftn29<\/a> (letzter Zugriff: 30.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote10sym\" href=\"#sdfootnote10anc\">10<\/a> TERF steht f\u00fcr <em>trans exclusive radical feminist <\/em>und ist eine Bezeichnung f\u00fcr diejenigen \u201afeministischen\u2018 Positionen, welche trans Personen h\u00e4ufig mit dem Argument der Verteidigung von Frauen oder angeblich feministischer Anliegen ihre Selbstbestimmung oder sogar Existenzberechtigung absprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote11sym\" href=\"#sdfootnote11anc\">11<\/a> Transsexuellengesetz\u2018: die in Deutschland (noch) geltende rechtliche Grundlage f\u00fcr Zivilstands\u00e4nderungen und Zug\u00e4nge zu medizinischer Versorgung f\u00fcr trans Personen. Das TSG st\u00fctzt sich auf die pathologisierende, von der WHO in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) gef\u00fchrte Bezeichnung \u201aTranssexualismus\u2018 (F64. 0) und reproduziert damit die Vorstellung von Transidentit\u00e4t als \u201aKrankheit\u2018.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote12sym\" href=\"#sdfootnote12anc\">12<\/a> Vgl. Amanda Beser: \u201eDetransition und das Recht auf Selbstbestimmung\u201c, Siegess\u00e4ule, 27.10.2021, online unter: <a href=\"https:\/\/www.siegessaeule.de\/magazin\/detransition-und-das-recht-auf-selbstbestimmung\/\">https:\/\/www.siegessaeule.de\/magazin\/detransition-und-das-recht-auf-selbstbestimmung\/<\/a> (letzter Zugriff: 30.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote13sym\" href=\"#sdfootnote13anc\">13<\/a> Vgl. Sara Danker et al. (2018): \u201eAbstract: A Survey Study of Surgeons\u2019 Experience with Regret and\/or Reversal of Gender-Confirmation Surgeries, Plastic and Reconstructive Surgery\u201c, in: <em>Global Open, <\/em>Vol 6, Nr. 9, S. 189.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote14sym\" href=\"#sdfootnote14anc\">14<\/a> F\u00fcr einen Eindruck hierzu reicht es, sich auf der Webseite der <em>Emma <\/em>die Beitr\u00e4ge mit dem Schlagwort \u201aDetransition\u2018 anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote15sym\" href=\"#sdfootnote15anc\">15<\/a> Torrey Peters (2021): <em>Detransition, Baby, <\/em>New York : One World\/Penguin Random House<em>. <\/em>Auf Deutsch: Torrey Peters (2022): <em>Detransition, Baby, <\/em>Berlin : Ullstein.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote16sym\" href=\"#sdfootnote16anc\">16<\/a> Jack L. Turban et al. (2021): \u201eFactors Leading to \u2018\u2018Detransition\u2019 Among Transgender and Gender Diverse People in the United States: A Mixed-Methods Analysis\u201c, in: <em>LGBT Health, <\/em>Vol 8, Nr. 4, S. 276f.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote17sym\" href=\"#sdfootnote17anc\">17<\/a> Der Begriff des <em>passings<\/em> bezeichnet das Ph\u00e4nomen, bei dem Personen von anderen Menschen als ein bestimmtes Geschlecht gelesen werden. So gibt es beispielsweise m\u00e4nnliches <em>passing<\/em>, weibliches <em>passing<\/em>, androgynes <em>passing <\/em>u.s.w. Unter cis <em>passing<\/em> wird spezifisch verstanden, dass eine trans Person als einem der bin\u00e4ren Geschlechter zugewiesen gelesen und f\u00fcr cisgeschlechtlich gehalten wird<em>. <\/em>Dieses Konzept ist kritisch zu betrachten, da hierbei das (cis) Umfeld einer trans Person \u00fcber ihr jeweiliges<em> passing <\/em>entscheidet.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote18sym\" href=\"#sdfootnote18anc\">18<\/a> Valeria P. Bustos et al. (2021): \u201eRegret after Gender-affirmation Surgery: A Systematic Review and Meta-analysis of Prevalence, Plastic and Reconstructive Surgery\u201c, in: <em>Global Open<\/em>, Vol. 9, Nr. 3, S. 11.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote19sym\" href=\"#sdfootnote19anc\">19<\/a><em> <\/em><em>Hypervisibility<\/em> meint in diesem Fall das mit der gesellschaftlichen Normabweichung zusammenh\u00e4ngende disproportionale Auffallen im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote20sym\" href=\"#sdfootnote20anc\">20<\/a> Unter <em>deadname <\/em>wird der einer trans Person bei Geburt zugewiesene Name verstanden, der von der Person im Zuge einer Transitionabgelegt und durch einen neuen Namen ersetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote21sym\" href=\"#sdfootnote21anc\">21<\/a> Vgl. dazu die Blogeintr\u00e4ge von Ky Schevers sowie im deutschsprachigen Kontext den Blog <em>she\u2019s in detransition <\/em>von Eli Kappo. Online unter <a href=\"https:\/\/kyschevers.medium.com\/\">https:\/\/kyschevers.medium.com\/<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/shesindetransition.wordpress.com\/\">https:\/\/shesindetransition.wordpress.com\/<\/a> (letzter Zugriff: 30.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote22sym\" href=\"#sdfootnote22anc\">22 <\/a><em>Trans meets Detrans &#8211; Daria Majewski &amp; Eli Kappo<\/em>, 16.08.2021, online unter: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e60lIlPXe1M\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e60lIlPXe1M<\/a> (letzter Zugriff 30.11.2022)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| von Elio Nora Hillermann | Dass sich geschlechtliche und sexuelle Identit\u00e4ten in einer immer im Wandel begriffenen Gesellschaft nicht starr definieren lassen, sollte eigentlich linker, queerfeministischer Konsens sein. 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