{"id":1071,"date":"2023-04-26T19:44:42","date_gmt":"2023-04-26T17:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/?p=1071"},"modified":"2023-04-26T19:44:42","modified_gmt":"2023-04-26T17:44:42","slug":"there-is-no-such-thing-as-feminist-dissociation-huch95","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/2023\/04\/there-is-no-such-thing-as-feminist-dissociation-huch95\/","title":{"rendered":"There is No Such Thing as Feminist Dissociation &#8211; HUch#95"},"content":{"rendered":"\n<p>| von Ronja Arndt | <\/p>\n\n\n\n<p><em>Ottessa Moshfegh versteht es wie keine Zweite, f\u00fcr ein flaues Gef\u00fchl beim Lesen ihrer Romane zu sorgen. Das Tabubrechen ihrer meist <\/em>wei\u00dfen<em>, cis-weiblichen Protagonistinnen wird h\u00e4ufig mit Feminismus gleichgesetzt \u2013 ein fraglicher Schluss.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-1024x773.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1072\" width=\"576\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-1024x773.jpg 1024w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-768x580.jpg 768w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO-48x36.jpg 48w, https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/huch-95-Bilder-Ranja11_RORO.jpg 1348w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption><em>Bild: Ranja Assalhi<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>So sehr die Schriftstellerin Ottessa Moshfegh die Nutzung von Social-Media-Plattformen auch ablehnt, das Internet st\u00fcrzt sich auf alles, was Moshfegh tut. Als im Sommer 2022 ihr neuer Roman <em>Lapvona<\/em> erschien, wurde dies beinahe von der Neuigkeit, dass Moshfegh ins Depop<a href=\"#sdfootnote1sym\" id=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a>-Game eingestiegen war, \u00fcberschattet: Sie verkaufte Halsketten mit verschlie\u00dfbaren Anh\u00e4ngern, in welchen sich Zettelchen mit kleinen Botschaften wie etwa \u201cI Am My Own Hero\u201d befanden \u2013 f\u00fcr bemerkenswert hohe Preise. Was genau mit dieser Aktion bewirkt werden sollte, blieb ungekl\u00e4rt. Die Spekulationen reichten von einer Promo-Aktion f\u00fcr ihr neues Buch bis hin zu der Vermutung, dass damit vorsorglich ausgeglichen werden sollte, dass <em>Lapvona<\/em> nicht an die Erfolge der vorigen B\u00fccher ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen w\u00fcrde, weil es dieses Mal keine <em>wei\u00dfe<\/em> cis Frau in ihrer Quarter-Life-Crisis als Protagonistin gibt. Ob Letzteres stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Es l\u00e4sst sich jedoch nicht bestreiten, dass die Geschichte einer <em>wei\u00dfen<\/em> cis Frau Moshfegh bereits zweimal zum Erfolg verholfen hat. Schlie\u00dflich war es ihr Roman <em>Eileen <\/em>(2015), der von den letzten Tagen des traurig-makabren Lebens der gleichnamigen Protagonistin kurz vor ihrem Ausbruch aus dem Alltag berichtete, welcher Moshfeghs Durchbruch befeuerte. <em>Eileen<\/em> spielt mit menschlichen Sehns\u00fcchten, Abgr\u00fcnden wie auch Verlangen und sorgt f\u00fcr ein konstantes Unwohlsein bei Lesenden. Letzteres ist vermutlich das hervorstechendste Markenzeichen Moshfeghs, neben ihrem Talent f\u00fcr pr\u00e4zise Charakterisierungen unliebsamer Erz\u00e4hlender.<\/p>\n\n\n\n<p>My Year of Sleeping Pills and Drug Abuse<\/p>\n\n\n\n<p>Mit <em>My Year of Rest and Relaxation<\/em> (2018) kam Moshfegh anschlie\u00dfend bei dem an, was als literarischer Mainstream bezeichnet werden kann. Seitdem sind ihre B\u00fccher weder aus Buchhandlungen noch aus feministischen Internetdiskursen wegzudenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die namenlose Erz\u00e4hlerin in <em>My Year of Rest and Relaxation<\/em> strebt ein Jahr der \u201eRuhe und Entspannung\u201c an. Ruhe und Entspannung stehen in ihrem Fall f\u00fcr das Vorhaben, sich ein Jahr lang mit diversen (Schlaf-)Medikamenten aus dem Leben zu schie\u00dfen, um m\u00f6glichst viel zu schlafen. Schlaf sieht sie als M\u00f6glichkeit an, den Tod ihrer Eltern zu verarbeiten, ohne irgendetwas aufzuarbeiten. Finanziell ist sie dabei mehr als gut aufgestellt, weshalb die K\u00fcndigung ihres Jobs in einer Galerie f\u00fcr sie letztendlich kein Hemmnis f\u00fcr ihre Jahresplanung darstellt, sondern diese viel mehr erst umsetzbar werden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits 2018 erschienen war der Roman vor allem ab dem Fr\u00fchjahr 2020 w\u00e4hrend des ersten Corona-Lockdowns auf s\u00e4mtlichen Social-Media-Plattformen pr\u00e4sent. Dies mag an der \u00c4hnlichkeit des Lebensstils der Zielgruppe mit der Handlung des Buches gelegen haben. So gibt es diejenigen, die ihre Lockdown-Zeit mit einem Buch auf dem Sofa, oder wahlweise auch auf der eigenen Dachterrasse, verbringen und die Stunden an sich vorbeiziehen lassen konnten; sowie Moshfeghs namenlose und gut situierte Protagonistin, die m\u00f6glichst viel Zeit mit durch Drogen induziertem Schlaf verbringt. Nicht g\u00e4nzlich un\u00e4hnlich zu dem stundenlangen Starren auf B\u00fccherseiten f\u00fcr ein praktisches Halluzinieren der Geschichte also. Wer etwas von der eigenen Social-Media-Pr\u00e4senz h\u00e4lt, hat selbstredend das Lesen des Buches auf diversen Plattformen geteilt und mit Hashtags wie <em>#inmyfleabagera<\/em> oder auch <em>#dissociativefeminism<\/em> geteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleabag, Feminism and a Fetish for Work<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist die popkulturelle Intertextualit\u00e4t in vollem Gange. Die sogenannte <em>fleabag era<\/em> bezieht sich auf die preisgekr\u00f6nte BBC-Serie von Phoebe Waller-Bridges und zeichnet sich durch den Kunstgriff aus, dass die (auch hier namenlose) Protagonistin sich fortw\u00e4hrend an die Zuschauenden richtet, um (selbst-)ironisch das Geschehen zu kommentieren. Diese dissoziativen Momente gehen Hand in Hand mit dem, was Emmeline Clein in ihrem viralen Buzzfeed-Artikel <em>The Smartest Women I Know Are All Dissociating<\/em> als dissoziativen Feminismus beschreibt. Verzweifeln an den patriarchalen Verh\u00e4ltnissen ist out, Abstumpfung und Eskapismus ist in. Wer unter dem Patriarchat leidet, nimmt dies mit einem Augenzwinkern hin, denn das Wissen um das Patriarchat ist zwar vorhanden, wird aber lediglich selbstironisch mit einem passenden Insta-Filter \u00fcberzogen. Eine belanglose, mit Drogen gezuckerte Aff\u00e4re folgt auf die N\u00e4chste, begleitet von der st\u00e4ndigen Best\u00e4tigung durch Freund_innen mithilfe passender Memes und einer Prise Nihilismus. Es geht nicht darum, sich den aktuellen Zust\u00e4nden zu widersetzen, sondern vielmehr darum, sich ihnen m\u00f6glichst \u00e4sthetisch zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In <em>My Year of Rest and Relaxation<\/em> l\u00e4sst sich der ultimative Eskapismus finden. Dabei bleibt es nicht nur bei dem eigensinnigen Bestreben der Protagonistin, mithilfe von (real existierenden, genauso wie erdachten) Schlafmitteln ein Jahr lang die ultimative Dissoziation durch den Schlaf zu erfahren. Oft erwacht sie, scheinbar ohne Erinnerung an ihr vorheriges Handeln, umgeben von Bestellungen, die sie im weggetretenen Zustand get\u00e4tigt zu haben scheint. Dies best\u00e4rkt nicht gerade das Vertrauen in die Zuverl\u00e4ssigkeit der Erz\u00e4hlerin und es bleibt unklar, wie selbstbestimmt ihr Shoppingrausch tats\u00e4chlich ist. Letztendlich ist es auch von wenig Bedeutung, ob es ihr Bewusstsein oder das allseits beliebte Unbewusste ist, welches sie zur Flucht in den Konsum treibt. Denn so oder so bleibt das Ziel, ihrem trostlosen Alltag zu entkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei zeichnet Moshfegh mit dem Ende des Buches deutlich die Hoffnungslosigkeit dieses Unterfangens auf. Es gibt kein Entkommen aus dem kapitalistischen Laufrad: Am Ende hat auch ein Jahr der Dissoziation und des gedankenlosen Konsums nicht die ersehnte Erl\u00f6sung gebracht. Dies h\u00e4tte auch bereits zu Beginn klar sein k\u00f6nnen, so ist es letztendlich nur eine Wiederholung des neoliberalen grind-mindsets<a href=\"#sdfootnote2sym\" id=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a>, extrem intensiv aus der Gesellschaft auszusteigen, um anschlie\u00dfend wieder Teil davon werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Escapism, Not Feminism<\/p>\n\n\n\n<p>Dissoziativer Feminismus hat also gar nicht erst die Absicht, die Gesellschaft ver\u00e4ndern zu wollen. Die schlanken, <em>wei\u00dfen<\/em> cis Frauen, welche die tragenden Rollen in Moshfeghs Geschichte, <em>Fleabag<\/em> oder etwa auch Sally Rooneys B\u00fcchern spielen, fl\u00fcchten aus ihrer patriarchalen Realit\u00e4t. Ob mit einem Augenzwinkern oder mit Schlafmitteln, es geht stets darum, als Individuum auf die (eigene) Realit\u00e4t klarzukommen. Diese Art Feminismus kann sich auch nur eine gewisse Statusgruppe leisten. So ist es kein Zufall, dass sich die Protagonistinnen bez\u00fcglich ihrer Privilegien h\u00e4ufig \u00e4hneln; selbst, wenn die Dinge f\u00fcr sie schlecht aussehen, ist klar, dass jeder Schaden sich in einem bestimmten Ma\u00df halten wird. Es geht an diesem Punkt nicht darum, so zu tun, als w\u00fcrde das Patriarchat spurlos an der Psyche von <em>wei\u00dfen<\/em> cis Frauen vorbeigehen \u2013 ganz im Gegenteil. Jedoch sind in diesem Fall nur sie es, die sich eine solch liberale Spielart des Feminismus erlauben k\u00f6nnen. Dissoziation mag als Coping-Mechanismus f\u00fcr einzelne Personen funktionieren, und wie Clein schreibt, \u00fcber Memes im Gruppenchat geteilt werden; eine gesellschaftliche Ver\u00e4nderung wird sie nicht herbeif\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer politischen Bewegung hat dissoziativer Feminismus wenig gemein und es stellt sich die Frage, was genau daran eigentlich so feministisch ist. Eine Bef\u00f6rderung der Vereinzelung von Individuen sowie eine zunehmende Gleichg\u00fcltigkeit, beziehungsweise ein augenzwinkerndes Abtun patriarchaler Gewalt stehen im krassen Kontrast zu feministischen Werten wie Solidarit\u00e4t. Im besten Fall kann dissoziativer Feminismus demnach als eine Abzweigung des (neo-)liberalen Feminismus betrachtet werden, und auch dieser Feminismus steht in der Kritik f\u00fcr seine Exklusivit\u00e4t und dem fehlenden Interesse an einem guten Leben wie alle (neo-)liberalen Abzweigungen von Feminismus.<\/p>\n\n\n\n<p>Darin liegt sowohl die St\u00e4rke als auch die Schw\u00e4che von <em>My Year of Rest and Relaxation<\/em>:Moshfegh verdeutlicht, wie aussichtslos der Eskapismus einer gut situierten <em>wei\u00dfen<\/em> cis Frau ist, da dieser nie das System an sich zu \u00e4ndern vermag. Wenngleich der Reiz gro\u00df ist, auf diversen Social-Media-Plattformen stolz die eigene <em>Fleabag<\/em>-Era mit \u00e4sthetischen Bildchen zu pr\u00e4sentieren (oder zu idealisieren) und eine Pause der unerm\u00fcdlichen K\u00e4mpfe einzul\u00e4uten, so kritisch ist dies zu betrachten. Gef\u00f6rdert durch eine ohnehin individualistische Social-Media-Dynamik vergr\u00f6\u00dfert sich die Gefahr der Vereinzelung. Auch Moshfegh schafft ein anziehendes und zugleich absto\u00dfendes Bild dieser Option und verdeutlicht gleichzeitig, dass sich so kein gesellschaftlicher Wandel herbeif\u00fchren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus einer linken, materialistischen Perspektive ist dementsprechend danach zu fragen, wie \u00fcber die Erkenntnis, dass Eskapismus eine vereinzelnde Option im Warenangebot des Kapitalismus darstellt, hinausgegangen werden kann. Das, was Mosghfegh und andere Autorinnen nicht bieten, sind Ideen hierzu. Dies mag daran liegen, dass auch sie als Teil der sich unerm\u00fcdlich drehenden Zahnr\u00e4der des Kapitalismus auf die Verkaufsf\u00e4higkeit ihrer Werke angewiesen sind. So sagt Moshfegh selbst in einem Interview \u00fcber ihren Roman <em>Eileen<\/em>: \u201e[&#8230;] it started out as a fuck-you joke, also I\u2019m broke, also I want to be famous.\u201c<a id=\"sdfootnote3anc\" href=\"#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a> Jedoch darf nicht an diesem Punkt verweilt werden. Wir m\u00fcssen uns fragen, wie wir uns von der Ebene eines intellektuellen <em>circle jerks<\/em> entfernen und der Vereinzelung feministischer Subjekte mit Solidarit\u00e4t entgegenwirken. Wie dies aussehen kann, zeigen Texte wie etwa Leslie Feinbergs Roman <em>Stone Butch Blues<\/em>. Die Identit\u00e4tssuche und das Verlangen nach einer Alternative zum Kapitalismus m\u00fcnden hier nicht in Dissoziation. Stattdessen zeigt sich die Kraft, die in einer gemeinsamen Organisierung und der Verbindung von linken K\u00e4mpfen liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>______________________________________________<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote1sym\" href=\"#sdfootnote1anc\">1<\/a> Bei Depop handelt es sich um eine Internet-Seite zum (Ver-)Kauf von gebrauchter Kleidung, Accesoires und \u00c4hnlichem. In den letzten Jahren wird Depop zunehmend von Influencer_innen genutzt, um zu hohen Preisen ihre eigene und\/oder eigens f\u00fcr Depop zum Weiterverkauf angeschaffte Kleidung zu verkaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote2sym\" href=\"#sdfootnote2anc\">2<\/a> \u201eThe mindset that any dream and goal can be achieved by putting 110% effort, working hard, and giving all you have in. Sure some people might have genetic advantages in terms of IQ, physical fitness, etc etc, but anyone can be the top mark of their class, the best in their school&#8217;s sport teams, the best guitar player in a band, the greatest with ladies, etc. if they put time and effort and out-work others. Be the first person in the gym when your mates are in bed dreaming, you are making your dream a reality\u201c lautet die Definition des urban dictionarys zum Begriff grind-mindset und fasst damit die noch immer aktuelle kapitalistische Ideologie des American Dreams zusammen. Online unter: <a href=\"https:\/\/www.urbandictionary.com\/define.php?term=grindset\">https:\/\/www.urbandictionary.com\/define.php?term=grindset<\/a> (letzter Zugriff: 16.11.2022)<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"sdfootnote3sym\" href=\"#sdfootnote3anc\">3<\/a> Paul Laity: <em>Ottessa Moshfegh interview: \u2018Eileen started out as a joke \u2013 also I\u2019m broke, also I want to be famous\u2019<\/em>, in: The Guardian, online unter: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/sep\/16\/ottessa-moshfegh-interview-book-started-as-joke-man-booker-prize-shortlist\">https:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/sep\/16\/ottessa-moshfegh-interview-book-started-as-joke-man-booker-prize-shortlist<\/a> (letzter Zugriff: 16.11.2022).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| von Ronja Arndt | Ottessa Moshfegh versteht es wie keine Zweite, f\u00fcr ein flaues Gef\u00fchl beim Lesen ihrer Romane zu sorgen. Das Tabubrechen ihrer meist wei\u00dfen, cis-weiblichen Protagonistinnen wird h\u00e4ufig mit Feminismus gleichgesetzt \u2013 ein fraglicher Schluss.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1071","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1071"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1073,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071\/revisions\/1073"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.refrat.de\/huch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}