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How To: Datensicherheit ­ Beilage zur HUch! 53
Schlüssel eine Prüfsumme, die beim Senden mit über-
mittelt wird. Das Emailprogramm der Empfängerin kann
eine mathematische Beziehung zwischen dem Text der
Mail, der Prüfsumme und meinem öffentlichem Schlüs-
sel überprüfen. Stimmt diese Beziehung, so ist klar, dass
die Prüfsumme nur mit Hilfe meines privaten Schlüssels
und nur aus dem vorliegenden Text generiert worden
sein kann. Damit kann die Empfängerin feststellen, dass
erstens die Email von mir kommt (da nur ich im Besitz
meines privaten Schlüssels nebst zugehöriger Passphrase
bin) und zweitens, dass am Inhalt der Mail nichts manipu-
liert wurde.
Verschlüsselte Emails senden und empfangen
Will ich nun eine Email verschlüsseln, so benötige ich
den öffentlichen Schlüssel meiner Kommunikations-
partner_in. Mit diesem Schlüssel verschlüssele ich meine
Nachricht; das Ergebnis ist ein unleserlicher Zahlen- und
Buchstabensalat. Die Empfängerin kann nun mittels ihres
privaten Schlüssels, den sie erst durch Eingabe der Pass-
phrase entschlüsseln muss, die Email aufmachen.
Erhalte ich dagegen eine verschlüsselte Mail, so muss ich
mit Hilfe meiner Passphrase meinen privaten Schlüssel
entschlüsseln und damit wiederum die Email entschlüs-
seln. Die entschlüsselte Mail erscheint dann wieder im
Klartext. Mit diesem Verfahren ist also der Inhalt der Mail
auf seiner Reise durchs Netz geschützt. Heutige Email-
Programme unterstützen dieses Verfahren, so dass sich
der Vorgang des Ver- und Entschlüsselns nutzerseitig
auf wenige Mausklicks beziehungsweise die Eingabe der
Passphrase beschränkt.
Emails signieren
Um die Authenzität der Email zu gewährleisten, wird im
Prinzip das selbe Verfahren verwendet, nur andersherum.
Bevor die Email verschickt wird, generiert das Emailpro-
gramm aus dem Inhalt der Email und meinem privaten