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Server und jede_r Nutzer_in kann mit zwei Mausklicks
einen eigenen Server auf seinem oder ihrem Rechner
eröffnen und somit das Netzwerk unterstützen. Dies
macht es nahezu unmöglich, das gesamte Netzwerk zu
überwachen.
Wie TOR funktioniert, sollen die folgenden drei Gra-
phiken verdeutlichen:
eine Verbindung mit dem TOR-Netzwerk aufgebaut wird.
Eine Website, die auf diese Weise aufgerufen wird, kann
also die IP-Adresse der Nutzer_in nicht sehen, sondern
nur die der ,,Exit-Node", welche irgendwo auf der Welt
stehen kann. Spätestens alle zehn Minuten wird ein neuer
Weg über drei zufällig ausgewählte Server aufgebaut. Es
befinden sich auf der ganzen Welt mehrere tausend TOR-
1:Das TOR-Programm auf deinem
Rechner holt sich eine Liste mit
TOR-Knoten von Server XY, einem so
genannten Verzeichnisserver.
Die mit einem + versehenen Server
stellen TOR-Knoten dar.
2: Das TOR-Programm auf deinem
Rechner wählt einen zufälligen Pfad
über drei Knoten zum Zielserver
(z.B. www.refrat.de). Durchgezogene
Verbindungen sind verschlüsselt;
Gestrichelte unverschlüsselt.
3: Wenn du auf eine andere Seite
zugreifen möchtest (z.B. stressfaktor.
squat.net), wählt dein TOR-Client
einen zweiten zufälligen Pfad. Wiede-
rum gilt: durchgezogen = verschlüs-
selt; gestrichelt = unverschlüsselt
Dein PC
Dein PC
Dein PC
Server XY
RefRat
Stressi