Aktuelles

Achtung!

Die FaKo-Sprechstunde findet in den Ferien nach Vereinbarung statt.

Wir freuen uns schon auf euch!




FRIV-Sitzungen

Sitzung der monatlich tagenden Fachschaftsräte- und initiativenversammlung. Siehe auch die Website der FRIV. Dort finden sich auch alle Protokolle und Beschlüsse.

Nächste Termine:


Mittwoch 25. Oktober 2017, 18.00 Uhr

im Institut für Sozialwissenschaften


Die Termine für das laufende Semester werden satzungsgemäß in der ersten Sitzung des Semesters abgesprochen.

Aus den Workshops

Für die, die beim Fachschafts- und Gremienworkshop am 10./11.01.15 waren. Gibt es hier die Dokumente nochmal zum Nachlesen in einem Archiv. Natürlich auch für alle anderen.

Für den Workshop zu Zulassungs- und Prüfungsrecht am 24./25.01.15 gab es einen umfangreichen Reader. Gut zum stöbern - aber eher nicht ausdrucken ;-)



Über das Referat für Fachschaftskoordination


Die Fachschaftskoordination (Fako) versteht sich als Bindeglied zwischen dem RefRat und den Fachschaftsvertretungen von HU und Charité. Dabei soll der Informationsaustausch zwischen den Fachschaftsvertretungen zu verschiedenen Bereichen der Fachschaftsarbeit erleichtert und die Koordination gegenseitiger Unterstützung der Fachschaftsvertretungen und gemeinsamer Aktivitäten ermöglicht werden. Die Anliegen der Fachschaftsvertretungen werden gegenüber den Gremien auf Universitätsebene unterstützt.

Das Fako-Referat ist außerdem für die Fachschaftsräte- und -initiativenversammlung (FRIV) der Humboldt-Universität zu Berlin zuständig. Dabei vertritt das Fako-Referat die FRIV nach außen, beruft die FRIV-Sitzungen ein und leitet diese. Mehr zur Arbeit der FRIV gibt es auf der Website.



Links


FaKo-Mailverteiler (HU): https://sympa.cms.hu-berlin.de/sympa/info/fako-l
Adlershof-Mailverteiler (HU): https://sympa.cms.hu-berlin.de/sympa/info/fako_adlershof

Zum Anmelden links auf "Abonnieren" klicken und eine Email-Adresse eintragen.

Berlinweiter Mailverteiler: https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/mailman/listinfo/fako_berlin



HU-Fachschaftenliste (deutsch/englisch)

Fachschaftsräte- und -initiativenversammlung (FRIV) (deutsch/englisch)

HUgo - Ersti- und Studiportal (betreut von der Erstie-AG des StuPa)

Fachschaftsreferat des AStA FU / Liste der Fachschaftsinitiativen der FU

Referat für Ini-Koordination des AStA TU

Referat Vernetzung und Interdisziplinarität des ASta UdK

MeTaFa-Wiki: Meta-Tagung der Fachschaften, dort stehen alle bekannten Termine der Bundesfachschaftentagungen (BuFaTa) der einzelnen Fächer


Offener Brief an das Kuratorium


Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Kuratorium,
 
wir wenden uns an Sie, da Sie auf ihrer Sitzung am 30. Juni den neuen Strukturplan beschließen sollen. Wir fordern Sie dazu auf, dies nicht zu tun!
 
Die Studentische Selbstverwaltung, insbesondere die Fachschaftsvertretungen, beobachten seit längerem eine ständige Verschlechterung der Lehr- und Studienbedingungen. Eine gute Strukturplanung liegt daher in unserem Interesse. Allerdings wurden wir als Studierendenschaft trotz mehrmaliger Aufforderung und Gesprächsbereitschaft unzureichend in den Prozess der Planung mit einbezogen. Unsere Forderung nach Transparenz ergab die Zusicherung einer Sondersitzung des AS zum Thema Strukturplan – diese findet nun nach der übereilten Beschlussfassung des AS nicht statt. Daraufhin hat Frau Kunst einen langfristig geplanten Gesprächstermin mit uns als Fachschafts- und Initiativenversammlung für diesen Donnerstag abgesagt und geht somit unseren Nachfragen zum Thema bis nach der Kuratoriumssitzung aus dem Weg. Dieses Vorgehen in so einer zukunftsweisenden Frage lehnen wir ab und fordern Sie auf, das Präsidium dazu anzuhalten, Beteiligung auch der Studierendenschaft zu ermöglichen und diesbezügliche Absprachen einzuhalten. 
 
Uns liegt die endgültige Fassung aus dem AS trotz Nachfrage nicht vor. Unsere Information müssen wir uns aus früheren Planungsständen, Gerüchten und dem Tagesspiegel zusammensuchen. Nach den uns so vorliegenden Informationen ist die aktuelle Planung nicht genügend durchdacht, geht teilweise von falschen Zahlen aus und geht unzureichend auf die tatsächlichen personellen Bedürfnisse an den Fakultäten und Instituten ein.
 
Der Strukturplan, wie er uns vorliegt, ist in vielerlei Hinsicht, keiner. Aus dem vorliegenden Papier sind keine strategische Schwerpunkte zu erkennen. Die drastische Kürzungen bei wissenschaftlichen und technischen Mitarbeiter_innen werden sicherlich zu weiteren Engpässen in Lehrangebot, in Forschung und in der Verwaltung führen. Wo und in welchem Maße sie sich auswirken ist aber nicht bezifferbar, da es im Grunde nicht klar ist, welche Stellen gekürzt werden, sondern nur der Umfang der Kürzungen. Und selbst hier hat das Präsidium jede Auskunft über geschätzte Auswirkungen auf die Lehrkapazität verweigert. Um eine Entscheidung diesbezüglich treffen zu können ist dies aber dringend notwendig. Das hat dazu geführt, dass die Kommission für Lehre und Studium des Akademischen Senats folgenden Beschluss gefasst hat:
 
„Die LSK kann sich zu diesem Zeitpunkt weiterhin nicht qualifiziert mit der Vorlage zur Strukturplanung auseinandersetzen, da die Grundlage für eine Abschätzung der Folgen der Kürzungen und Vorschläge in Bezug auf Kapazitätsentwicklungen, Studierbarkeit, Entwicklung des Studienangebots etc. nicht vorhanden ist. Weitergehende Informationen fehlen insbesondere zu
-       Master-Konsolidierung
-       Rollierende Besetzung
-       Struktur der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
-       Struktur der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Technik, Service und Verwaltung.“
 
Wir halten es für unverantwortlich einen Strukturplan mit derartigen Konsequenzen zu beschließen, wenn die Folgen für eine der Kernbereichen der Universität nicht absehbar sind.
 
Wie wenig Studium und Lehre in der Strukturplanung (zentral) berücksichtigt wurden zeigt sich an dem Kapitel zu dem Thema im Textteil der Strukturplanung. Abgesehen von der interessanten Information bezüglich der Planung eines „Humboldt-Bachelors“, in der wir auch nicht beteiligt sind, ist in diesem Kapitel keine wirkliche Information zu Zustand und Aussichten der Lehre an der HU zu finden. Der etwas zu lang geratene Anhang, in dem sämtliche Namensveränderungen und kleinere Anpassungen an Studiengängen der letzten Jahren dargestellt sind, lässt auch keine relevante Schlüsse zu. 
 
In dieser Strukturplanung wurde darüber hinaus vermieden die zentrale Frage zu diskutieren, ob und inwiefern es sinnvoll ist die bisher drittmittelfinanzierte Teile der Zentralverwaltung durch Kürzungen in den Fakultäten zu stützen. Zukünftige Prioritäten derart sollten nicht zwischen der Präsidentin und einzelnen Dekan_innen besprochen und beschlossen werden, sondern einer Gremiendiskussion folgen. Diese hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden die zentrale Gremien, in einigen Fällen auch die an den Fakultäten, vor vollendeten Tatsachen gestellt. Daran ändert die Reduzierung der Kürzungen von 8% auf 6,3% nichts. Herausforderungen wie der Auslauf der Exzellenzinitiative, die Bedarfe in der Zentralverwaltung, die Sonderprojekte aus dem Zukunftskonzept, die Fakultätsreform, die Einführung von SAP, usw. können nicht auf den Rücken der Studierenden, der wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und der Mitarbeiter_innen für Technik, Service und Verwaltung auf Fakultäts- und Institutsebene gestemmt werden. Auch die weitere Ausweitung von Lehr- und Verwaltungsaufgaben auf studentischen Hilfskräfte ist keine Lösung. Eine Diskussion darüber, was das für die Universität bedeutet, haben wir vermisst. Dass die Präsidentin dann im Tagesspiegel versuchte, diese Kürzungen unter anderem mit steigenden Studierendenzahlen im Lehramtsbereich in Verbindung zu bringen, lässt uns vermuten, dieser Strukturplan folgt weder einer Ursachenanalyse noch einer strategischen Prioritätensetzung. Wenn dem so ist, sind sowohl das Endergebnis als auch die angewandte „Rasenmähermethode“ bei den Kürzungen wenig verwunderlich. Im Akademischen Senat wurde in den letzten Sitzungen oft betont, dieser Strukturplan sei nur ein erster Schritt und im Jahr 2018 würde die HU endlich ein „richtiger“ Strukturplan liefern, in dem diese und andere Bedenken berücksichtigt werden. Zur Herstellung und zur Diskussion hat das Präsidium aber kein Plan, keine Vorgehensweise und keine Ideen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht glaubwürdig, dass sich die Situation 2018 nennenswert von der 2015 und 2017 unterscheidet. Wir fordern Sie auf, das Präsidium dazu anzuhalten, breitere Gespräche diesbezüglich zu führen, an die sowohl zentral als auch in den Fakultäten vor Ort Studierende zu beteiligen sind und Möglichkeiten auszuloten sind, wie ein zukünftiger Strukturplan aussehen kann. Den jetzigen, der mehr Schaden anrichtet als er Probleme löst, sollte von Ihnen abgelehnt werden und mit klaren Auflagen dem Präsidium zurückgegeben werden. 
 
Es ist vor diesem Hintergrund nicht verwunderlich, dass dieser Vorschlag im Akademischen Senat gegen die Stimmen von Studierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen mit knapper Mehrheit beschlossen wurde. Die angespannte Lage an der Universität sowie die vermehrten Proteste der Studierendenschaft in jüngster Zeit zeigen doch, dass wir den Universitätsbetrieb in dieser Form nicht lange werden erfolgreich weiter führen können. Wir fordern Sie daher dazu auf, diese Strukturplanung vorerst nicht zu beschließen und weiterhin das Präsidium zu einer neuen Bewertung der Lage aufzufordern, die die Bedürfnisse von uns Studierenden und die neue Herausforderungen im Bereich der Lehre mit einbezieht und berücksichtigt.


  • geändert:24.07.17, 17:11