Zuständigkeiten

Aktuell
Das Referat für Antifaschismus beschäftigt sich mit rechtsextremen und regressiven Tendenzen, Gruppierungen und Einzelpersonen an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Neben der Recherche und Beobachtung, veröffentlicht das Referat seine Erkenntnisse und organisiert Veranstaltungen, die oben genannte Tendenzen beleuchten.

Historisch
Das Referat initiert und fördert die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin in der Zeit vor und während des Nationalsozialismus.

Unter anderem unterstützt es die universitätsrelevanten Veranstaltungen im Rahmen der jährlichen Maiwochen zur Mahnung und Erinnerung, die von der HUmmel-Antifa, antifaschistische Hochschulgruppe der Humboldt-Universität zu Berlin, organisiert werden. Themen sind dabei unter anderm die Universitätsgeschichte zu Zeiten des Nationalsozialismus, sowie Antisemitismus und Rassismus an der Hochschule.

Upcoming dates

Best Friends make the Best Enemies. Zur Gegenwart und Funktion des deutschen Antiamerikanismus

mit Heiko Beyer und Tobias Jaecker

18.6.2014, 18:30 Uhr, Kinosaal

Von traditionsbewussten Nazis über Aluhüte tragende Verschwörungstheoretiker bis hin zu friedensbewegten Linken: im Hass gegen Amerika sind sie alle vereint. Was sich als bildungsbürgerliches Ressentiment gegen die vorgebliche Degeneration und Barbarei der „Neuen Welt“ vor gut 200 Jahren zu entwickeln begann, ist heute aus den deutschen Feuilletons und Universitäten nicht mehr wegzudenken. Ob in der Debatte um den NSA-Skandal oder die Ukraine-Krise, Antiamerikanismus gehört zum guten Ton, er ist salonfähig. Aber was ist Antiamerikanismus überhaupt? Wie unterscheidet er sich von Kritik an der US-Politik? Und warum wird er so offensiv, teils aggressiv geäußert? Heiko Beyer erläutert die Mechanismen antiamerikanischer Einstellungen und Handlungen. Zudem zeigt er, wie verbreitet diese in Deutschland sind. Tobias Jaecker präsentiert Beispiele aus den deutschen Medien und verdeutlicht so, wie der Antiamerikanismus auf der diskursiven Ebene funktioniert.

Die Referenten:
Dr. Heiko Beyer ist Soziologe und als Akademischer Rat auf Zeit an der Bergischen Universität Wuppertal beschäftigt. Neues Buch: »Soziologie des Antiamerikanismus. Zur Theorie und Wirkmächtigkeit spätmodernen Unbehagens« (Campus, 2014). Website: http://www.sociology.uni-wuppertal.de/team/heiko-beyer.html

Dr. Tobias Jaecker ist Kommunikationswissenschaftler, Politikwissenschaftler und Historiker. Er arbeitet als Redakteur beim rbb-Hörfunkprogramm radioeins. Neues Buch: »Hass, Neid, Wahn. Antiamerikanismus in den deutschen Medien« (Campus, 2014). Website: www.jaecker.com


  • geändert:10.06.14, 23:20